Produktbild: Die Spatzenmorde von Onikobe
Band 5
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Seishi Yokomizo

1. Die Spatzenmorde von Onikobe

Die Spatzenmorde von Onikobe

Gesprochen von
14

13,59 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

2428

Gesprochen von

Denis Moschitto

Spieldauer

8 Stunden und 4 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.11.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

157

Verlag

Aufbau Audio

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

EAN

9783757018931

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

2428

Gesprochen von

Denis Moschitto

Spieldauer

8 Stunden und 4 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.11.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

157

Verlag

Aufbau Audio

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

EAN

9783757018931

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  • Bewertung

    5/5

    26.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düster und klug konstruiert

    Mich hat „Die Spatzenmorde von Onikobe“ von Seishi Yokomizo von der ersten Seite an gepackt. Dieses abgelegene Bergdorf, die verschneite, fast klaustrophobische Stimmung und die seltsam inszenierten Todesfälle, das hatte für mich etwas gleichzeitig Märchenhaftes und zutiefst Unheimliches. Besonders faszinierend fand ich das Motiv des alten Kinderliedes, das sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht. Stück für Stück setzt sich das Puzzle zusammen, und ich habe bis zum Schluss mitgerätselt. Natürlich lag ich falsch. Genau so muss ein klassischer Detektivroman für mich sein Kosuke Kindaichi ist dabei ein wunderbar eigenwilliger Ermittler. Kein glatter Held, sondern schrullig, menschlich und trotzdem brillant. Gerade diese Mischung macht ihn unglaublich sympathisch.Man sollte sich etwas Zeit nehmen, da die Familienverhältnisse nicht ganz einfach sind, aber genau diese Komplexität macht die Auflösung umso befriedigender. Für mich ein echtes Highlight und eine großartige Entdeckung im Bereich der klassischen japanischen Kriminalliteratur.

  • Bewertung

    5/5

    11.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wieder ein absoluter Knüller

    Ich liebe diese Buchserie mit ihrer gelungen Mischung aus Folklore und Kriminalfällen einfach abgöttisch. Bis jetzt hat mich noch kleines der Bücher enttäuscht und jedes Mal versuche ich mit Begeisterung mitzurätseln. Dieser neue Fall war wieder super vielschichtig angelegt und dadurch richtig spannend. Habs in einem Rutsch gelesen. Ich finds einfach schön, dass sich die Bücher dieser Reihe in ihrem Konzept immer treu bleiben: Privatdetektiv Kindaichi reist durch Onikobe und dort wo er weilt, ereignet sich ein Verbrechen, welches er dann zusammen mit der Polizei löst. Da ich bisher jedes Buch aus der Reihe gelesen habe, hilft mir dieses konstante Schema inzwischen bei den Fällen besser durchzublicken. Zum ersten Mal hatte ich einen konkreten Verdacht, der sich dann auch bewahrheitet hat. Dir Geschichte ist aber keineswegs vorhersehbar, sondern super wendungsreich, voller Geheimnisse, Lügen und altem Groll. Durch das überschaubare Setting und den begrenzten Personenkreis aus dem sich die verdächtigen Speisen, ist es ein richtig schönes Who-Dunnit. Und die detektivische Arbeit von Kindaichi ist wieder spannend und unterhaltsam zu verfolgen. Obwohl die Beschreibungen nicht übermäßig brutal sind, ist der Fall trotz allem wieder ziemlich schaurig, sodass eine tolle düstere Stimmung aufkommt. ich bin zwischenzeitlich mal bei den Namen durcheinander gekommen, weil zwei der Figuren ähnliche Namen haben. Das Personenverzeichnis und die Karte sind da sehr hilfreich. Ich hab mich bestens unterhalten gefühlt und hatte einfach eine großartige Zeit mit dem Buch.

  • Bewertung

    5/5

    11.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wieder ein absoluter Knüller…

    wieder ein absoluter Knüller Ich liebe diese Buchserie mit ihrer gelungen Mischung aus Folklore und Kriminalfällen einfach abgöttisch. Bis jetzt hat mich noch kleines der Bücher enttäuscht und jedes Mal versuche ich mit Begeisterung mitzurätseln. Dieser neue Fall war wieder super vielschichtig angelegt und dadurch richtig spannend. Habs in einem Rutsch gelesen. Ich finds einfach schön, dass sich die Bücher dieser Reihe in ihrem Konzept immer treu bleiben: Privatdetektiv Kindaichi reist durch Onikobe und dort wo er weilt, ereignet sich ein Verbrechen, welches er dann zusammen mit der Polizei löst. Da ich bisher jedes Buch aus der Reihe gelesen habe, hilft mir dieses konstante Schema inzwischen bei den Fällen besser durchzublicken. Zum ersten Mal hatte ich einen konkreten Verdacht, der sich dann auch bewahrheitet hat. Dir Geschichte ist aber keineswegs vorhersehbar, sondern super wendungsreich, voller Geheimnisse, Lügen und altem Groll. Durch das überschaubare Setting und den begrenzten Personenkreis aus dem sich die verdächtigen Speisen, ist es ein richtig schönes Who-Dunnit. Und die detektivische Arbeit von Kindaichi ist wieder spannend und unterhaltsam zu verfolgen. Obwohl die Beschreibungen nicht übermäßig brutal sind, ist der Fall trotz allem wieder ziemlich schaurig, sodass eine tolle düstere Stimmung aufkommt. ich bin zwischenzeitlich mal bei den Namen durcheinander gekommen, weil zwei der Figuren ähnliche Namen haben. Das Personenverzeichnis und die Karte sind da sehr hilfreich. Ich hab mich bestens unterhalten gefühlt und hatte einfach eine großartige Zeit mit dem Buch.

  • Bewertung

    5/5

    31.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein spannender, klassischer Krimi - großartig!

    Die Spatzenmorde von Onikobe / Seishi Yokomizo Kosuke Kindaichi ist wieder da und ich habe mich sehr auf den fünften Fall des eigenwilligen Ermittlers gefreut. Im August 1955 möchte der Privatdetektiv Kosuke Kindaichi ein paar Tage Urlaub machen. „Er war nicht ständig auf Verbrecherjagd, sondern suchte auch hin und wieder Ruhe und Einsamkeit, um sich geistig und körperlich zu erholen.“ (S.20) Sein Freund Kommissar Isokawa empfiehlt ihm eine kleine Pension am Rand des Dorfes Onikobe und gibt ihm ein Empfehlungsschreiben an die Wirtin Rike Aoike mit. Isokawa kennt die Gegend von dem Mord an Rike Aoikes Mann, der sich 1932 ereignete und nie vollständig aufgeklärt werden konnte. Kosuke Kindaichi gefällt es in Onikobe, er lernt den Dorfvorsteher Hoan Tatara kennen und erfährt viel über die Geschichte des Dorfes und dem Einfluss, den die Familien Yura und Nire auf die Gemeinde und ihre Bewohnenden genommen haben und noch heute nehmen. Doch die Idylle wird jäh zerstört, als eine junge Frau ermordet aufgefunden wird. Sie liegt unter einem Wasserfall mit einem Trichter im Mund. Die groteske Szene erschüttert die Dorfgemeinschaft, doch es bleibt nur wenig Zeit für Trauer und Ermittlungen, schon bald gibt es ein weiteres Opfer. „Die … jungen Frauen … waren … auf grausame Weise ermordet worden. Der Mörder schien sich auf ein altes Temari-Lied zu beziehen, das früher in Onikobe gesungen wurde, dass inzwischen aber kaum noch jemand kannte.“ (S.313) Dann wird auch noch Dorfvorsteher vermisst und es scheint, dass die Verbrechen nicht nur einen Bezug zu dem alten Temari-Lied haben, sie weisen auch auf den Mord im Jahr 1932 hin. Kommissar Isokawa kommt nach Onikobe, wird er zusammen mit Kosuke Kindaichi die Verbrechen von damals und heute auflösen? Ein allerfeinster klassischer Krimi, ganz im Stil von Agatha Christie – und hier hat mich besonders die Parallele begeistert, dass die Morde sich an einem Kinderlied orientieren, so wie die Queen of Crime auch immer wieder ihre Geschichten auf einen auf Lieder und Gedichte für Kinder zurückführt. Die Geschichten von Seishi Yokomizo leben von einer Vielzahl an Personen, zur Orientierung gibt es ein Personenregister. Ein Glossar gibt Hinweise zur japanischen Kultur, zu Land und Leuten und eine Landkarte erläutert die örtlichen Gegebenheiten. Die Geschichte spielt in den 1950er Jahren, dadurch wird wunderbar ein klassisches Gefühl transportiert und gleichzeitig erscheint die Erzählung zeitlos. Der Autor hat eine besondere Art, das Unheimliche und Böse zu erzählen, so dass es zunächst leise und unauffällig daherkommt, umso mehr erschüttern dann mitunter die bildhaften Details. In der Geschichte blickt Kosuke Kindaichi auf vorherige Fälle zurück, zieht Parallelen zu den Morden auf der Insel Gokumon und nimmt den Lesenden mit in seine Welt. Mir hat das ebenso gut gefallen wie der Hinweis auf die „Geschichten am Kamin“ von Arthur Conan Doyle. Ich habe den Krimi kaum aus der Hand legen können, weil ich unbedingt wissen musste, welche Lösung der Privatdetektiv präsentieren wird – und ich war auf der richtigen Fährte, das Motiv war jedoch viel ausgeklügelter, als ich es ahnen konnte. Wer klassische Krimis mag und dafür nicht unbedingt den berühmten Nebel in London oder einsame Herrenhäuser auf der britischen Insel braucht, der ist mit den Geschichten von Seishi Yokomizo wirklich bestens bedienst. Ich bin von Buch zu Buch mehr begeistert und freue mich nun schon auf das nächste Abenteuer von Kosuke Kindaichi. „Die Spatzenmorde von Onikobe“ ist ein brillanter, geistreicher und spannender klassischer Kriminalroman der alten Schule, der mich wirklich begeistert hat. Seishi Yokomizo hat eine spannende Art zu erzählen, christie-like legt er falsche Fährten, um dann seinen Ermittler eine absolut schlüssige Lösung präsentieren zu lassen. Ganz große Leseempfehlung!

  • Klara

    5/5

    15.12.2025

    eBook (ePUB 3)

    Die rätselhaften Morde von Onikobe

    Mit „Die Spatzenmorde von Onikobe“ erscheint ein weiterer Kriminalroman von Seishi Yokomizo erstmalig in deutscher Sprache. Das japanische Original stammt aus dem Jahr 1959 und spielt in Japan in der Nachkriegszeit. Meisterdetektiv Kosuke Kindaichi will sich eine Auszeit gönnen und reist in das Bergdorf Onikobe in der Präfektur Okayama. Dort will er Inspektor Isokawa besuchen. Auf Empfehlung seines Freundes bucht Kindaichi ein Zimmer im Gasthaus der Witwe Rika Aoike, deren Ehemann Genjiro 20 Jahre zuvor ermordet wurde. Der Mord wurde nie aufgeklärt. Dann verschwindet der Ortsvorsteher, und es gibt ein neues Mordopfer, das in einer skurrilen Position aufgefunden wird. Kindaichis Auszeit ist beendet, bevor sie richtig angefangen hat. Die beiden Freunde beginnen mit den Ermittlungen. Es geschehen weitere Morde, die alle mit einem Kinderlied zu tun haben, das von Kindern gesungen wird, wenn sie mit den Temaribällen spielen. Isokawa und Kindaichi befragen die Mitglieder von fünf Familien, die zum Teil miteinander verfeindet sind. Die Ermittlungen gestalten sich langwierig und schwierig, und Täter und Motiv sind lange nicht erkennbar. Ich habe das Buch gern und mit großem Interesse gelesen, vor allem, weil der Krimi Einblick in die japanische Kultur gewährt, zum Beispiel durch das Temarilied. Für mich war es allerdings schwierig, bei der Vielzahl der Figuren mit den fremden japanischen Namen nicht den Überblick zu verlieren. Es gibt viele Verbindungen der Personen untereinander. Da hilft nur, Stammbäume zu erstellen und immer wieder die Liste der Figuren zu konsultieren. Es ist dennoch eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

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