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Produktbild: Die Spatzenmorde von Onikobe
Band 5

Die Spatzenmorde von Onikobe Kriminalroman

14

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

48732

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.11.2025

Abbildungen

1

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,3/14,6/3,4 cm

Gewicht

461 g

Farbe

Mint / Bordeaux

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Akumanotemariuta

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-05134-1

Beschreibung

Rezension

»Ich liebe diese Krimireihe. Auch der fünfte Band konnte mich wieder voll überzeugen. Die Atmosphäre, die Charaktere, das Setting - ich habe nichts auszusetzen.« ("Instagram")
»Absolute Leseempfehlung für Fans klassischer Krimis.« ("Instagram")
»Ein superspannender Krimi, den man mal so eben weglesen kann [...] Ich für meinen Teil werde den nächsten Kosuke-Kindaichi-Krimi nicht verpassen!« Elke Rossmann ("Eschborner Stadtmagazin")
»Ein starker, anspruchsvoller Serienband mit klassischem Krimi-Herz mit japanischer Eigenständigkeit.« ("Instagram")
»überzeugt [...] auch heute noch durch seine überraschenden Wendungen sowie düsteren Vorausdeutungen. Und bietet dabei Einblicke in die japanische Kultur und Nachkriegsgeschichte.« Christoph Feil ("Heilbronner Stimme")
»eine vertrackte Geschichte, die uns genial aufs Glatteis führt« Ronny Putzke ("kulturexpresso")
»ein Buch, das sehr entspannt und sehr unterhaltsam ist« ("Bremen Zwei")
»Seishi Yokomizo schildert [...] das Leben irgendwo im Nirgendwo abseits der japanischen großen Städte in der Zeit nach dem II. Weltkrieg.« ("Literaturblog")

Produktdetails

Verkaufsrang

48732

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.11.2025

Abbildungen

1

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,3/14,6/3,4 cm

Gewicht

461 g

Farbe

Mint / Bordeaux

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Akumanotemariuta

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-05134-1

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    26.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düster und klug konstruiert

    Mich hat „Die Spatzenmorde von Onikobe“ von Seishi Yokomizo von der ersten Seite an gepackt. Dieses abgelegene Bergdorf, die verschneite, fast klaustrophobische Stimmung und die seltsam inszenierten Todesfälle, das hatte für mich etwas gleichzeitig Märchenhaftes und zutiefst Unheimliches. Besonders faszinierend fand ich das Motiv des alten Kinderliedes, das sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht. Stück für Stück setzt sich das Puzzle zusammen, und ich habe bis zum Schluss mitgerätselt. Natürlich lag ich falsch. Genau so muss ein klassischer Detektivroman für mich sein Kosuke Kindaichi ist dabei ein wunderbar eigenwilliger Ermittler. Kein glatter Held, sondern schrullig, menschlich und trotzdem brillant. Gerade diese Mischung macht ihn unglaublich sympathisch.Man sollte sich etwas Zeit nehmen, da die Familienverhältnisse nicht ganz einfach sind, aber genau diese Komplexität macht die Auflösung umso befriedigender. Für mich ein echtes Highlight und eine großartige Entdeckung im Bereich der klassischen japanischen Kriminalliteratur.

  • Bewertung

    5/5

    11.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wieder ein absoluter Knüller

    Ich liebe diese Buchserie mit ihrer gelungen Mischung aus Folklore und Kriminalfällen einfach abgöttisch. Bis jetzt hat mich noch kleines der Bücher enttäuscht und jedes Mal versuche ich mit Begeisterung mitzurätseln. Dieser neue Fall war wieder super vielschichtig angelegt und dadurch richtig spannend. Habs in einem Rutsch gelesen. Ich finds einfach schön, dass sich die Bücher dieser Reihe in ihrem Konzept immer treu bleiben: Privatdetektiv Kindaichi reist durch Onikobe und dort wo er weilt, ereignet sich ein Verbrechen, welches er dann zusammen mit der Polizei löst. Da ich bisher jedes Buch aus der Reihe gelesen habe, hilft mir dieses konstante Schema inzwischen bei den Fällen besser durchzublicken. Zum ersten Mal hatte ich einen konkreten Verdacht, der sich dann auch bewahrheitet hat. Dir Geschichte ist aber keineswegs vorhersehbar, sondern super wendungsreich, voller Geheimnisse, Lügen und altem Groll. Durch das überschaubare Setting und den begrenzten Personenkreis aus dem sich die verdächtigen Speisen, ist es ein richtig schönes Who-Dunnit. Und die detektivische Arbeit von Kindaichi ist wieder spannend und unterhaltsam zu verfolgen. Obwohl die Beschreibungen nicht übermäßig brutal sind, ist der Fall trotz allem wieder ziemlich schaurig, sodass eine tolle düstere Stimmung aufkommt. ich bin zwischenzeitlich mal bei den Namen durcheinander gekommen, weil zwei der Figuren ähnliche Namen haben. Das Personenverzeichnis und die Karte sind da sehr hilfreich. Ich hab mich bestens unterhalten gefühlt und hatte einfach eine großartige Zeit mit dem Buch.

  • Bewertung

    5/5

    11.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wieder ein absoluter Knüller…

    wieder ein absoluter Knüller Ich liebe diese Buchserie mit ihrer gelungen Mischung aus Folklore und Kriminalfällen einfach abgöttisch. Bis jetzt hat mich noch kleines der Bücher enttäuscht und jedes Mal versuche ich mit Begeisterung mitzurätseln. Dieser neue Fall war wieder super vielschichtig angelegt und dadurch richtig spannend. Habs in einem Rutsch gelesen. Ich finds einfach schön, dass sich die Bücher dieser Reihe in ihrem Konzept immer treu bleiben: Privatdetektiv Kindaichi reist durch Onikobe und dort wo er weilt, ereignet sich ein Verbrechen, welches er dann zusammen mit der Polizei löst. Da ich bisher jedes Buch aus der Reihe gelesen habe, hilft mir dieses konstante Schema inzwischen bei den Fällen besser durchzublicken. Zum ersten Mal hatte ich einen konkreten Verdacht, der sich dann auch bewahrheitet hat. Dir Geschichte ist aber keineswegs vorhersehbar, sondern super wendungsreich, voller Geheimnisse, Lügen und altem Groll. Durch das überschaubare Setting und den begrenzten Personenkreis aus dem sich die verdächtigen Speisen, ist es ein richtig schönes Who-Dunnit. Und die detektivische Arbeit von Kindaichi ist wieder spannend und unterhaltsam zu verfolgen. Obwohl die Beschreibungen nicht übermäßig brutal sind, ist der Fall trotz allem wieder ziemlich schaurig, sodass eine tolle düstere Stimmung aufkommt. ich bin zwischenzeitlich mal bei den Namen durcheinander gekommen, weil zwei der Figuren ähnliche Namen haben. Das Personenverzeichnis und die Karte sind da sehr hilfreich. Ich hab mich bestens unterhalten gefühlt und hatte einfach eine großartige Zeit mit dem Buch.

  • Bewertung

    5/5

    31.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein spannender, klassischer Krimi - großartig!

    Die Spatzenmorde von Onikobe / Seishi Yokomizo Kosuke Kindaichi ist wieder da und ich habe mich sehr auf den fünften Fall des eigenwilligen Ermittlers gefreut. Im August 1955 möchte der Privatdetektiv Kosuke Kindaichi ein paar Tage Urlaub machen. „Er war nicht ständig auf Verbrecherjagd, sondern suchte auch hin und wieder Ruhe und Einsamkeit, um sich geistig und körperlich zu erholen.“ (S.20) Sein Freund Kommissar Isokawa empfiehlt ihm eine kleine Pension am Rand des Dorfes Onikobe und gibt ihm ein Empfehlungsschreiben an die Wirtin Rike Aoike mit. Isokawa kennt die Gegend von dem Mord an Rike Aoikes Mann, der sich 1932 ereignete und nie vollständig aufgeklärt werden konnte. Kosuke Kindaichi gefällt es in Onikobe, er lernt den Dorfvorsteher Hoan Tatara kennen und erfährt viel über die Geschichte des Dorfes und dem Einfluss, den die Familien Yura und Nire auf die Gemeinde und ihre Bewohnenden genommen haben und noch heute nehmen. Doch die Idylle wird jäh zerstört, als eine junge Frau ermordet aufgefunden wird. Sie liegt unter einem Wasserfall mit einem Trichter im Mund. Die groteske Szene erschüttert die Dorfgemeinschaft, doch es bleibt nur wenig Zeit für Trauer und Ermittlungen, schon bald gibt es ein weiteres Opfer. „Die … jungen Frauen … waren … auf grausame Weise ermordet worden. Der Mörder schien sich auf ein altes Temari-Lied zu beziehen, das früher in Onikobe gesungen wurde, dass inzwischen aber kaum noch jemand kannte.“ (S.313) Dann wird auch noch Dorfvorsteher vermisst und es scheint, dass die Verbrechen nicht nur einen Bezug zu dem alten Temari-Lied haben, sie weisen auch auf den Mord im Jahr 1932 hin. Kommissar Isokawa kommt nach Onikobe, wird er zusammen mit Kosuke Kindaichi die Verbrechen von damals und heute auflösen? Ein allerfeinster klassischer Krimi, ganz im Stil von Agatha Christie – und hier hat mich besonders die Parallele begeistert, dass die Morde sich an einem Kinderlied orientieren, so wie die Queen of Crime auch immer wieder ihre Geschichten auf einen auf Lieder und Gedichte für Kinder zurückführt. Die Geschichten von Seishi Yokomizo leben von einer Vielzahl an Personen, zur Orientierung gibt es ein Personenregister. Ein Glossar gibt Hinweise zur japanischen Kultur, zu Land und Leuten und eine Landkarte erläutert die örtlichen Gegebenheiten. Die Geschichte spielt in den 1950er Jahren, dadurch wird wunderbar ein klassisches Gefühl transportiert und gleichzeitig erscheint die Erzählung zeitlos. Der Autor hat eine besondere Art, das Unheimliche und Böse zu erzählen, so dass es zunächst leise und unauffällig daherkommt, umso mehr erschüttern dann mitunter die bildhaften Details. In der Geschichte blickt Kosuke Kindaichi auf vorherige Fälle zurück, zieht Parallelen zu den Morden auf der Insel Gokumon und nimmt den Lesenden mit in seine Welt. Mir hat das ebenso gut gefallen wie der Hinweis auf die „Geschichten am Kamin“ von Arthur Conan Doyle. Ich habe den Krimi kaum aus der Hand legen können, weil ich unbedingt wissen musste, welche Lösung der Privatdetektiv präsentieren wird – und ich war auf der richtigen Fährte, das Motiv war jedoch viel ausgeklügelter, als ich es ahnen konnte. Wer klassische Krimis mag und dafür nicht unbedingt den berühmten Nebel in London oder einsame Herrenhäuser auf der britischen Insel braucht, der ist mit den Geschichten von Seishi Yokomizo wirklich bestens bedienst. Ich bin von Buch zu Buch mehr begeistert und freue mich nun schon auf das nächste Abenteuer von Kosuke Kindaichi. „Die Spatzenmorde von Onikobe“ ist ein brillanter, geistreicher und spannender klassischer Kriminalroman der alten Schule, der mich wirklich begeistert hat. Seishi Yokomizo hat eine spannende Art zu erzählen, christie-like legt er falsche Fährten, um dann seinen Ermittler eine absolut schlüssige Lösung präsentieren zu lassen. Ganz große Leseempfehlung!

  • drawe

    aus Landau

    5/5

    05.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebenswert gestrig

    Kosuko Kindaichi, der berühmte Meisterdetektiv, braucht Urlaub und reist in das abgelegene Bergdorf Onikobe, wo sein alter Freund, der Kommissar Isokawa, lebt. Da passiert ein Mord: ein junges Mädchen wird ermordet und die Leiche wird auffallend in Szene gesetzt. Kosuko ist in seinem Element. Er nimmt die Arbeit auf und gräbt in der Vorgeschichte der dörflichen Familien herum. Allerdings kann er damit weitere spektakuläre Morde nicht verhindern, aber er erkennt das zugrundeliegende Muster und klärt nicht nur die aktuellen Morde, sondern auch den Mord eine Generation vorher auf. Kosuko Kindaichi ist ein Mensch, der wenig Wert auf sein Äußeres legt. Die Leute des Dorfes merken aber sehr schnell, dass er nicht unterschätzt werden darf. Kosuke beobachtet präzise, bemerkt auch unwichtig aussehende Details, er erstellt Zeitpläne und fügt die Einzelbeobachtungen letztendlich zu einem stimmigen Bild zusammen. Er ist nicht frei von Irrtümern und nimmt seinen Leser auf diese Irrwege auch mit. Schließlich erkennt Kosuke, dass die Morde und vor allem die Inszenierung der Leichen dem alten vergessenen Kinderlied von drei Spatzen folgen, was dem Krimi märcenhafte Züge verleiht. Allerdings bleibt der ursächliche Zusammenhang zwischen dem Kinderlied und den Motiven des Bösewichts unklar. Mit diesem Krimi taucht der Leser wie in den vorhergehenden Bänden wieder ein in die japanische Geschichte und Sozialgeschichte in der Zeit nach dem II. Weltkrieg. Wie Kosuke erkennt auch er die gesellschaftlichen Umwälzungen einer ehedem starr geordneten Gesellschaft, die zu Veränderungen des dörflichen Gefüges und auch zu Verwerfungen innerhalb der Familien führen. Der Autor fährt eine Fülle von Personen und verzwickten Familiengeschichten auf, sodass der Leser sich konzentrieren muss, um den Überblick nicht zu verlieren; japanische Namen sperren sich gelegentlich dem westlichen Namensgedächtnis. Das vorangestellte Personenregister erleichtert aber den Überblick, ebenso wie die Karte des Dorfes. Etwas weniger verschachtelte Beziehungen und weniger Randfiguren hätten der Spannung keinen Abbruch getan. Insgesamt wieder ein intelligent konstruierter und liebenswert gestriger Krimi um den genialen Detektiv Kosuko Kindaichi! Die Reihe hat insgesamt 77 Bände, sodass ich mich auf eine weitere Übersetzung freue.

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