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Diagnose ADHS – Was nun? Strategien, Tipps und Übungen für ein selbstbestimmtes Leben

8

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9452

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.05.2026

Abbildungen

mit 10 Abbildungen

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

22,6/15,1/1,9 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Beige / Beere

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-86093-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9452

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.05.2026

Abbildungen

mit 10 Abbildungen

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

22,6/15,1/1,9 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Beige / Beere

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-86093-1

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

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  • Sabrina

    aus Siegen

    5/5

    30.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Alltagsnahe Übungen

    Wird ADHS erst im Erwachsenenalter erkannt, kann das für die Betroffenen Verzweiflung aber auch Erleichterung bedeuten, da mit den richtigen Werkzeugen und Übungen sich der Alltag als auch das Berufsleben viel besser bewerkstelligen lassen. Genau hier knüpft das Sachbuch von Jan Kiesewetter an. Zu Beginn gibt es einen theoretischen Teil, in dem auf Themen wie ADHS im Erwachsenenalter, bei Frauen und die Diagnostik eingegangen wird. Nicht zu ausschweifend, aber ausführlich genug, sodass auch "Neulinge" gut informiert sind. Danach geht es in einen sehr gut strukturierten und praxisnahen Übungsbereich über. Hier werden dem Leser Werkzeuge als Übungen an die Hand gegeben, die sich optimal im Alltag einbinden und umsetzen lassen. Die Übungen sind dabei in verschiedene Schwerpunkte dabei, sodass Betroffene gezielt nach den perfekten Übungen suchen können. Wer sich mit dem Thema ADHS befasst, der kennt sicher schon einige Übungen aber ich konnte für mich noch einiges mitnehmen und werde das Übungsbuch sicher noch oft zur Hand nehmen. Besonders gut hat mir die übersichtliche Strukturierung sowie die Reflexionsabschnitte gefallen. Wer sich mit ADHS im Erwachsenenalter beschäftigt, dem kann ich das Übungsbuch wärmstens empfehlen.

  • Dani B

    5/5

    09.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Werkzeugkasten bei Neurodiversität

    Das Sachbuch für erwachsene ADHS diagnostizierte, die ganz neu mit der Diagnose umgehen müssen oder aber sich neue Impulse holen können. Das Buch ist strukturiert aufgebaut und auch mit Illustrationen hin und wieder bestückt, was es nicht so "fachsimpelt" macht. Was mir besonders gefällt ist, dass bei jeder Übung noch eine kleine Reflexion angeregt wird und auch eine kurze Erklärung, warum gerade diese Übung funktionieren kann. Dies ist zu jeder Übung gleich und macht das Lesen daher angenehmer, als sich bei jeder Übung wieder auf neue Fragen einstellen zu müssen. Natürlich sind es keine neu erfundenen Übungen und sicherlich den ein oder anderen schon bekannt, aber kann dadurch sich nochmal erinnern und aus einer anderen Perspektive vielleicht sehen. Außerdem waren tatsächlich Übungen dabei, die ich so noch nicht kannte und neugierig gemacht haben. Also ein gutes Buch als Werkzeugkasten, wo ich bei Bedarf mir die für mich gerade passende Übung raussuchen kann. Ich finde es gut, dass es sich an den Erwachsenen Kreis wendet und nicht wie ein Hauf schon Ratgeber gibt, für Angehörige von Kindern und für Kinder selbst. Diese Übungen erlernen teilweise auch größere Kindern, doch ich würde da eher zu anderen Ratgebern wechseln, wenn was für den kindlichen Bereich gesucht wird. Alles in allem empfehlenswert und motiviert, die ein oder andere Übung doch mal wieder auszuprobieren. Nicht nur bei ADHS anwendbar sondern sicherlich auch im Spektrum der Neurodiversität

  • Lena

    aus Hamburg

    5/5

    05.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ganzheitliche Hilfestellungen (nicht nur für Betroffene)

    Da das Thema ADHS oder auch grundsätzlich Neurodivergenz bei uns in der Familie sehr präsent ist, war ich unheimlich gespannt auf das "was nun?", das dieses Buch anbietet. Bereits den Einstieg fand ich sehr informativ und er hat mich bereits auf neue Felder aufmerksam gemacht, zu denen ich jetzt mehr lesen möchte, wie den hormonellen Einfluss bei ADHS bei Frauen. Dann ging es an den Hauptteil des Buches, der viele mögliche Problemfelder aufzeigt und diese in Kategorien gliedert, wie "Struktur und Organisation" aber auch "Fokussierung" oder "soziale Beziehungen". Ich fand spannend zu lesen und mit den Selbstfragen zu ergründen, wo bei mir ein masking stattfand oder jetzt unmasking und in wie vielen Feldern man doch beeinflusst ist durch seine eigene Neurodivergenz. Die Anweisung ist dann eigentlich sich langsam und Stück für Stück einzelne Felder rauszugreifen und mit einer Übung jeweils zur Zeit daran zu arbeiten. Das habe ich auch gemacht, für die Rezension die anderen aber natürlich auch bereits gelesen. Für mich haben die gemachten Übungen sehr schnell einen Mehrwert und eine spürbare Verbesserung des Problemfeldes im Alltag gebracht. Zudem liefert die Übung immer auch interessante Fakten und Hintergründe. Was ich ebenso feststellen durfte - man profitiert als ganze Familie. Meine Kinder haben schnell mitbekommen, dass ich z.B. anders reagiere, ich habe das Thema und die Übungen offen kommuniziert und selbst meine jüngste Tochter hat sich schnell ein Beispiel genommen und mir berichtet, wie sie ihre Emotionen reflektiert hat und sich selbst gestoppt, bevor sie "schreit" und dann darüber gesprochen was sie wütend gemacht hat. Das fand ich umso schöner. Zudem waren mir einige der Übungen aus anderem Kontext bekannt, weshalb ich sagen kann - hier wird nicht nur denjenigen mit ADHS-Diagnose geholfen. Die Übungen und Problemfelder können wirklich auch andere betreffen und somit habe ich das Buch auch direkt im Freundeskreis weiterempfohlen, ob nun mit oder ohne Diagnose.

  • Bewertung

    aus Rostock

    5/5

    03.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Tools-Sammlung für ein Leben mit ADHS-Gehirn

    „Das Leben mit ADHS kann herausfordernd und überwältigend sein.“ Da sehnt man sich als betroffene Person nach simplem Handwerkzeug für den Alltag. In diesem Ratgeber von Prof. Dr. Jan Kiesewetter treffen verständlich erklärte wissenschaftliche Erkenntnisse auf alltagstaugliche Tools, die sich direkt umsetzen lassen. Keine langen theoretischen Ausführungen, sondern knackige Informationen, verpackt in einer übersichtlichen Gestaltung, die schnelle Orientierung bietet. Geschrieben in einer mitfühlenden und ermutigenden Grundhaltung, die dazu einlädt, das eigene ADHS-Gehirn anzunehmen, konnte mich das durchdachte Konzept begeistern. Es gibt konkret praktische Unterstützung, speziell für Menschen mit ADHS entwickelt, die typische Schwierigkeiten aufgreifen und zugleich die Stärken nutzen, um Struktur zu schaffen und Aufgaben zu organisieren. Achtsamkeitsübungen stärken die Selbstregulierung, den Fokus und Selbstmitgefühl, während sich mit klaren Kommunikationstrategien an sozialen Beziehungen arbeiten lässt. Bekannte klassische Selbstmanagement-Methoden treffen auf ADHS-spezifischen Methoden – in dieser Sammlung kommt von der Pomodoro-Technik bis zum Umgang mit Hyperfokus alles zusammen, was helfen kann. Es ist ein Buch für den täglichen Gebrauch und funktioniert für mich wie eine hilfreiche Gedankenstütze. Hier kann man beispielsweise nachschlagen, wenn man akut von starken Gefühlen überwältigt wird, und findet sechs unterschiedliche Vorschläge, was man tun kann. Durch die präzisen, klaren Beschreibungen, kann man schnell die wesentlichen Informationen erfassen und die Anleitung umsetzen. Manche Übungen brauchen nicht mehr als das, andere werden durch digitales Zusatzmaterial ergänzt, das man sich ausdrucken kann. Für einen Anfang reichen die Ideen und Vorgaben völlig aus – sie gehen nicht unnötig in die Tiefe, sondern lassen Raum für persönliche Anpassung. Masking und Unmasking, Unterstützung von Angehörigen von ADHS-Betroffenen, ADHS bei Frauen und die ambivalente Rolle des Smartphones werden im theoretischen Teil auch kompakt behandelt. Insgesamt umfasst die Theorie gerade einmal 30 Prozent des Ratgebers und wendet sich, wie auf dem Cover versprochen, vor allem der Praxis zu. Mir hat es viel mehr weitergeholfen als «Der ADHS-Survival Guide» von Jesse J. Anderson, weil die Übungen mehrere relevante Lebensbereiche umfassen und nicht nur die Produktivität. Es ist mein täglicher Begleiter geworden – dazu gemacht, kontinuierlich dranzubleiben und die eigene Diagnose wohlwollend anzunehmen. Sehr lohnenswert für alle, bei denen ADHS im Erwachsenenalter diagnostiziert wurde und die sich konkrete Übungen und Hilfsmittel für den Alltag wünschen, um aus eigener Kraft ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Dafür eine absolute Kaufempfehlung! Für Eltern von ADHS-Kindern oder Betroffene, die noch unsicher sind, ob sie ADHS haben, könnte es zu spezifisch sein.

  • Heike Geikowski

    aus Hürth

    4/5

    14.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Hilfreiche Übungen!

    Das vorliegende Übungsbuch richtet sich an Menschen, die im Erwachsenenalter die Diagnose ADHS bekommen – meist mit einer Mischung aus Erleichterung und Verunsicherung – und nun endlich Wege aus dem Chaos suchen, dem Chaos im Kopf und dem in der Wohnung, am Arbeitsplatz oder wo auch immer. Nach einer Einführung, in der ADHS erklärt und mit Mythen wie „Das gibt es doch gar nicht, das ist doch nur eine Ausrede“ aufgeräumt wird, enthält das Buch 120 einfache und leicht zu verstehenden Übungen. Diese lassen sich jederzeit und überall im Alltag anwenden. Ich habe die Übungen als wirklich sehr praxisnah empfunden. Leider bin ich trotzdem etwas enttäuscht, denn die Übungen scheinen sich ein bisschen an Leute zu richten, die ihr bisheriges Leben als neurotypische Menschen verbracht haben und dann plötzlich ADHS bekamen, so wie man plötzlich bei einem Unfall ein Bein verliert und dann lernen muss mit einer Prothese zurechtzukommen. Nur bekommt man meines Wissens nach ADHS nicht einfach irgendwann, sondern man wird damit geboren. Ich bin 50 Jahre alt und muss schon immer mit mir zurechtkommen, so wie ich bin. Und wie habe ich das gemacht? Nun mit den meisten eben dieser Übungen, nur ohne dass sie einen Namen hatten. Manchmal hänge ich schon mal 10 Wäscheteile auf, weil es mir unmöglich erscheint, den gesamten Inhalt der Waschmaschine auf die Leine zu befördern und dann nochmal 10 Wäscheteile und dann den Rest, mal räume ich die Spülmaschine erstmal halb aus und so weiter. Ich hatte mir von diesem Buch irgendwie etwas Neues erhofft, etwas, dass mir wirklich in Fleisch und Blut übergeht und auf das ich mich nicht immer wieder neu konzentrieren muss. Aber vielleicht gibt es das ja ganz einfach nicht. Für andere sicher 5 Sterne, für mich eher nur 3.

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