Wie frühe Prägungen den Takt unserer Beziehungen bestimmen
Ursprünge unserer Liebesfähigkeit verstehen
Mitfühlender mit sich selbst umgehen
Neue Schritte wagen und Beziehungsmuster verändern
In jeder Beziehung wirken mehr Geschichten mit, als uns bewusst ist. Denn es begegnen sich nicht nur zwei Erwachsene, sondern auch ihre inneren Kinder – mit all ihren Erfahrungen von Nähe, Verletzung, Sehnsucht und Bindung. Dieses Buch zeigt eindrucksvoll, wie frühkindliche Prägungen unsere Partnerschaften formen und oft unbewusst deren Dynamik bestimmen.
Mit psychodynamischer Tiefe und berührenden Fallbeispielen erklärt Susanne Vömel, warum wir uns gerade zu den Menschen hingezogen fühlen, die unsere frühen Wunden berühren – und warum anfängliche Harmonie oft in wiederkehrende Konflikte mündet, und was das mit dem Nervensystem zu tun hat.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Sunny
5/5
03.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein Buch dass uns zeigt, wie viel Unterbewusstes unser Leben beeinflusst und wie Veränderung möglich ist
Das Buch "Der Tanz der inneren Kinder" der Autorin Susanne Vömel zeigt warum wir lieben, wie wir es als Kind gelernt haben und wie eine Veränderung möglich ist.
Optisch hat mich das hochwertige Buch sehr angesprochen. Aber auch inhaltlich bin ich absolut begeistert von dieser interessanten Lektüre. Der Schreibstil ist sehr angenehm und auch für Laien im Bereich der Psychologie verständlich. Besonders gefallen hat mir dabei, dass das Sachbuch auch ohne viele komplizierte Fachbegriffe auskommt. Das Thema mit dem Motto "Tanz" zu veranschaulichen bringt eine gewisse Leichtigkeit ins Buch, die mir sehr gut gefallen hat.
Die Autorin - die selbst Psychologin und Paartherapeutin ist, gibt den Lesern einen interessanten Einblick wie stark unsere kindlichen Prägungen unsere Partnerwahl, die eigene Beziehung und somit unser gesamtes alltägliches Leben beeinflussen. Das Sachbuch beginnt mit einem Blick hinter die Beziehungskulisse, die Partnerwahl und Magie der Projektionen. Danach werden die 4 Bindungsstile und das Bindungssystem näher beleuchtet. Aber auch wie frühe Konflikte und prägen, was passiert wenn der Zauber der Verliebtheit schwindet und alte Muster unsere Beziehung bestimmen, zeigt die Autorin auf sehr fundierte Weise auf. Die vielen Fallbeispiele verdeutlichen die Theorie anschaulich und unterhaltsam. Den gelungenen Abschluss des Buches bildet ein inspirierendes Nachwort, das nicht nur zum Nachdenken anregt sondern auch dazu einlädt, selbst aktiv zu werden.
Ich persönlich konnte viel aus dem Buch für meinen Alltag mitnehmen. Daher eine absolute Weiterempfehlung meinerseits an alle, die sich für psychologische Hintergründe interessieren.
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
01.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Partnerwahl und Beziehungsprobleme durch das innere Kind
Fragen Sie sich, warum sie immer wieder denselben Typ als Partner:in wählen, einen Menschen, mit dessen Eigenschaften sie schon vorher schlechte Erfahrungen gemacht haben? Gehören Sie damit zu den beneidenswerten Personen, die denselben Fehler zweimal machen können, ohne nervös zu werden? Die Klinische Psychologin und bekannte Autorin Susanne Vömel zeigt in ihrem Buch “Tanz der inneren Kinder”, dass im Hintergrund, im Unbewussten, immer wieder Muster ablaufen, die auf unsere Kindheit, oft auf eine ganz frühe Phase, zurückgehen und die auch im Erwachsenenleben dazu führen, dass man wiederholt mit den selben Schwierigkeiten in Beziehungen zu kämpfen hat.
Schon in der Geschichte zeigt sich, dass Manschen stets nach ihrer idealen zweiten Hälfte gesucht haben. In der ersten Verliebtheit scheint der Partner perfekt, doch wenn sich diese euphorische Phase legt, kommen unsere kindlichen Anteile zum Tragen, die stabil und zeitlos sind. Oft erinnern wir uns nicht, an zu wenig Zuwendung, an Herabwürdigung, an Vernachlässigung oder auch an erdrückende Überversorgung, die es nicht erlaubt haben, ein stabiles Selbstbild aufzubauen. Die Autorin beschreibt, wie alle frühkindlichen Episoden unsere neuronalen Netzwerke verändern, daher fühlen wir uns zu Menschen hingezogen, die uns aus der Kindheit vertraute Wesensmerkmale aufweisen. Wofür wir Bewältigungsstrategien als Kind gefunden haben ist bekanntes Terrain und wir erinnern es unbewusst bei Paarkonflikten.
Abhängig von unseren Erfahrungen unterscheiden sich unsere Bindungsstile. Hier geht Susanne Vömel genau und gut verständlich darauf ein, auf welchen Erlebnissen unseres inneren Kindes sich unser Beziehungsstil gründet, ob Verlustangst, Vermeidung oder Desorganisation die Partnerwahl unbewusst beeinflussen. In vielen sehr praxisnahen Beispielen verdeutlicht das Buch, wie wichtig es ist, diese unbewussten Anteile an unserer Persönlichkeit zu erkennen, um letztlich zu Selbstregulation und Selbstberuhigung zu finden.
In erwachsenen Beziehungen kristallisiert sich oft heraus, dass man einen Partner sucht, der die Ängste und Sorgen des inneren Kindes heilen kann, oftmals auch ein Partner, der dieselben Probleme wie man selbst aus seiner Vergangenheit mitbringt. Je nachdem, ob man eine passive, also kindliche Rolle oder aktive, also erwachsene Rolle in der Partnerschaft annimmt, werden sich die Paare wie im Tanz um ihre Problemkreise bewegen, ohne sich des eigentlichen Grundes für ihre Schwierigkeiten bewusst zu sein. Auch die Lesenden werden hier wahrscheinlich Wesens- und Charakterzüge wiedererkennen, die sie bisher nicht beachtet haben, die aber eine Erklärung für Paarkonflikte bieten. Erst wenn es gelingt, sich liebevoll den eigenen und den Defiziten des Partners zuzuwenden, die inneren Kinder mitfühlend an der Hand zu nehmen, um sie aus der früher erlebten schwierigen Situation beschützend herauszuführen, ist Entwicklung in der Partnerschaft möglich.
Susanne Vömel hat ein wissenschaftlich fundiertes, sehr praxisnahes und gut verständliches Buch geschrieben, das es mit vielen Beispielen ermöglicht, innezuhalten und die Schwierigkeiten und Muster in der eigenen Partnerschaft zu hinterfragen. Dieses Buch sollte die Aufmerksamkeit bekommen, die es zweifellos verdient, denn man sollte sich als Laie die Zeit nehmen, manche Passagen auch zweimal zu lesen und zu überlegen. Für vertiefende Beschäftigung mit dem Thema gibt es ein umfangreiches Quellenverzeichnis.
Ich habe “Tanz der inneren Kinder” interessant und bereichernd gefunden, manches Wiedererkennen in den geschilderten Fallkombinationen hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich kann das Buch allen, die den Hintergrund ihrer Partnerschaft näher beleuchten möchten, gerne empfehlen.
Bewertung
5/5
30.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Interessante Hintergrundwissen über die Wahl unserer Partner
Dieses Buch spricht ein Thema an, das uns wahrscheinlich alle beschäftigt. Warum entscheiden wir uns gefühlt immer wieder für einen bestimmten Typ von Partner oder warum sind es immer wieder die gleichen Eigenschaften, die wir uns beim Partner aussuchen. Dieses Buch erklärt auf verständliche Art und Weise, wie es dazu kommt aber auch, wie man Einfluss darauf hat, etwas daran zu ändern. Anhand von Beispielen wird gezeigt, wie sich die Phasen vom ersten Verliebtsein bis hin zur festen Beziehung entwickeln und was das mit unserem inneren Kind zu tun hat. Es schafft, dass man genauer auf die eigene Beziehung schaut und überlegt an welcher Stelle man gerade steht, ob man so glücklich ist oder es noch Entwicklungspotenzial gibt. Es gibt auf jeden Fall neue Impulse, nicht starr in den jeweiligen Rollen zu verharren, sondern das eigene Verhaltensmuster zu überdenken und bei Bedarf flexibel zu gestalten. Somit ist es möglich einen neuen Prozess zu starten, der es sogar ermöglichen kann alte Wunden zu heilen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn beide Partner dabei mitmachen. Ich finde das Buch sehr wichtig, da es sowohl eine glückliche Beziehung bestärken kann als auch bei einer stagnierenden oder unerfüllten Beziehung neue Weg für ein glückliches Selbst aufzeigt.
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