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Jasmin Schreiber

1. Da, wo ich dich sehen kann

Da, wo ich dich sehen kann

Gesprochen von
186

16,39 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Lydia Herms

Spieldauer

11 Stunden und 49 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

31.10.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

229

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783754020753

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Lydia Herms

Spieldauer

11 Stunden und 49 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

31.10.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

229

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783754020753

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Gewalt an Frauen

Bewertung am 27.11.2025

Bewertungsnummer: 2664540

Bewertet: Hörbuch-Download

Wie wirkt sich der plötzliche Tod deiner Tochter, Mutter, besten Freundin auf dich aus? Wie gehst du damit um, wie geht es weiter? Dieses Buch hat mich gebrochen. Immer und immer wieder. Wie schafft man es, so viele Emotionen auf den Leser, oder Hörer zu übertragen?! Ich habe wirklich alles gefühlt. Trauer (davon so viel, dass ich regelmäßig geweint habe), Wut, Freude, Angst, Hass. Für mich stimmte hier wirklich alles. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet, hatten Tiefe und haben glaubwürdig und altersgerecht gehandelt. Trotzdem waren die einzelnen Personen eben nicht perfekt. Sie machen Fehler, stellen sich selbst in Frage und zweifeln. Und genau das, macht es hier für mich aus. Wer überlegt, das Hörbuch zu hören, wird hier übrigens auch auf seine Kosten kommen. Die Sprecherin Lydia Herms macht das richtig gut. Eine ruhige, angenehme Stimme, die sie auch je nach Person noch etwas anpasst. Empfehlen würde ich dieses Buch jedem, der mal wieder emotional tief berührt werden möchte.

Gewalt an Frauen

Bewertung am 27.11.2025
Bewertungsnummer: 2664540
Bewertet: Hörbuch-Download

Wie wirkt sich der plötzliche Tod deiner Tochter, Mutter, besten Freundin auf dich aus? Wie gehst du damit um, wie geht es weiter? Dieses Buch hat mich gebrochen. Immer und immer wieder. Wie schafft man es, so viele Emotionen auf den Leser, oder Hörer zu übertragen?! Ich habe wirklich alles gefühlt. Trauer (davon so viel, dass ich regelmäßig geweint habe), Wut, Freude, Angst, Hass. Für mich stimmte hier wirklich alles. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet, hatten Tiefe und haben glaubwürdig und altersgerecht gehandelt. Trotzdem waren die einzelnen Personen eben nicht perfekt. Sie machen Fehler, stellen sich selbst in Frage und zweifeln. Und genau das, macht es hier für mich aus. Wer überlegt, das Hörbuch zu hören, wird hier übrigens auch auf seine Kosten kommen. Die Sprecherin Lydia Herms macht das richtig gut. Eine ruhige, angenehme Stimme, die sie auch je nach Person noch etwas anpasst. Empfehlen würde ich dieses Buch jedem, der mal wieder emotional tief berührt werden möchte.

Protokoll einer Tragödie

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 12.04.2026

Bewertungsnummer: 3106645

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Maja wächst in einer zerrütteten Familie auf, der tyrannische Vater unterdrückt und misshandelt die Mutter, die unterwürfig alles erträgt. Als er diese schließlich tötet, bricht die Welt des kleinen Mädchens zusammen. Einzig ihre Patentante Liv findet Zugang zum Kind, als Astrophysikerin zeigt sie Maja die Wunder des Universums und beschützt gemeinsam mit den Großeltern das traumatisierte Mädchen so gut es geht. - »Männer töten Frauen, weil es eben geht.« (Seite 199) - Frauen werden umgebracht von ihren Partnern, Ex-Freunden, ihren Ex-Männern und Ehemännern, ihren Vätern, Brüdern, Söhnen. Es sind keine Familientragödien, Beziehungstaten, Schicksale und auch keine familiären Streitigkeiten. Es ist Mord, Femizid nennt man das, weil es Frauen sind, die sterben. Die genaue Definition lautet: Tötung einer Frau oder eines Mädchens aufgrund ihres Geschlechts. Es ist schrecklich und abscheulich, es passiert in Deutschland jährlich Hunderte von Malen, die Dunkelziffer ist unerträglich hoch. Männer töten Frauen. Schon immer. Oder immer noch. Wann hört das auf? Wann gibt es Schutz? Für dich, für mich, für uns? - »Eifersucht, Trennungsschmerz, psychische Ausnahmesituation, bla, bla, bla, was für ein Gelaber - denn eigentlich geht es doch um Macht. Um Kontrolle, um Selbstverständlichkeit, um Besitzanspruch. Oft darum, dass jemand nicht akzeptieren will, dass eine Frau ein eigenes Leben führt.« (Seite 196) - Aus verschiedenen Perspektiven erzählt Jasmin Schreiber von der Zeit nach der Tragödie. Den Mord selbst und die Einzelheiten lässt sie hierbei aus, bietet dem Täter dafür keine Bühne, wofür ich dankbar bin, denn die Opfer sind es, auf die wir unser Augenmerk richten sollten, nur ihnen und den anderen Überlebenden gebührt unsere Anteilnahme, unser Mitgefühl und auch unser Respekt. Sehr einfühlsam und behutsam erzählt die Autorin den Weg der Familie, den der kleinen Maja, die ihre Mutter fand, aber auch den der Großeltern mütterlicherseits sowie väterlicherseits, die genauso mit dieser schrecklichen Tat leben lernen müssen. Daneben ist die Sicht der besten Freundin Liv für mich persönlich am schwersten zu ertragen, sie und Maja rühren mich zu Tränen und sind die heimlichen Heldinnen dieser Geschichte, die so unfassbar traurig, aber dennoch voller Hoffnung und Liebe ist. - Wieder einmal hat Jasmin Schreiber bewiesen, was für eine großartige Erzählerin sie ist. Große Leseempfehlung und zehn von fünf Sternen gibt es dafür von mir.

Protokoll einer Tragödie

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 12.04.2026
Bewertungsnummer: 3106645
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Maja wächst in einer zerrütteten Familie auf, der tyrannische Vater unterdrückt und misshandelt die Mutter, die unterwürfig alles erträgt. Als er diese schließlich tötet, bricht die Welt des kleinen Mädchens zusammen. Einzig ihre Patentante Liv findet Zugang zum Kind, als Astrophysikerin zeigt sie Maja die Wunder des Universums und beschützt gemeinsam mit den Großeltern das traumatisierte Mädchen so gut es geht. - »Männer töten Frauen, weil es eben geht.« (Seite 199) - Frauen werden umgebracht von ihren Partnern, Ex-Freunden, ihren Ex-Männern und Ehemännern, ihren Vätern, Brüdern, Söhnen. Es sind keine Familientragödien, Beziehungstaten, Schicksale und auch keine familiären Streitigkeiten. Es ist Mord, Femizid nennt man das, weil es Frauen sind, die sterben. Die genaue Definition lautet: Tötung einer Frau oder eines Mädchens aufgrund ihres Geschlechts. Es ist schrecklich und abscheulich, es passiert in Deutschland jährlich Hunderte von Malen, die Dunkelziffer ist unerträglich hoch. Männer töten Frauen. Schon immer. Oder immer noch. Wann hört das auf? Wann gibt es Schutz? Für dich, für mich, für uns? - »Eifersucht, Trennungsschmerz, psychische Ausnahmesituation, bla, bla, bla, was für ein Gelaber - denn eigentlich geht es doch um Macht. Um Kontrolle, um Selbstverständlichkeit, um Besitzanspruch. Oft darum, dass jemand nicht akzeptieren will, dass eine Frau ein eigenes Leben führt.« (Seite 196) - Aus verschiedenen Perspektiven erzählt Jasmin Schreiber von der Zeit nach der Tragödie. Den Mord selbst und die Einzelheiten lässt sie hierbei aus, bietet dem Täter dafür keine Bühne, wofür ich dankbar bin, denn die Opfer sind es, auf die wir unser Augenmerk richten sollten, nur ihnen und den anderen Überlebenden gebührt unsere Anteilnahme, unser Mitgefühl und auch unser Respekt. Sehr einfühlsam und behutsam erzählt die Autorin den Weg der Familie, den der kleinen Maja, die ihre Mutter fand, aber auch den der Großeltern mütterlicherseits sowie väterlicherseits, die genauso mit dieser schrecklichen Tat leben lernen müssen. Daneben ist die Sicht der besten Freundin Liv für mich persönlich am schwersten zu ertragen, sie und Maja rühren mich zu Tränen und sind die heimlichen Heldinnen dieser Geschichte, die so unfassbar traurig, aber dennoch voller Hoffnung und Liebe ist. - Wieder einmal hat Jasmin Schreiber bewiesen, was für eine großartige Erzählerin sie ist. Große Leseempfehlung und zehn von fünf Sternen gibt es dafür von mir.

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Da, wo ich dich sehen kann

von Jasmin Schreiber

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