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Produktbild: Da, wo ich dich sehen kann
Artikelbild von Da, wo ich dich sehen kann
Jasmin Schreiber

1. Da, wo ich dich sehen kann

Da, wo ich dich sehen kann Ungekürzt

Gesprochen von
194

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

3296

Gesprochen von

Lydia Herms

Spieldauer

11 Stunden und 51 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

31.10.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

229

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783754020753

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

3296

Gesprochen von

Lydia Herms

Spieldauer

11 Stunden und 51 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

31.10.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

229

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783754020753

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  • Bewertung

    5/5

    27.11.2025

    Hörbuch-Download (MP3)

    Gewalt an Frauen

    Wie wirkt sich der plötzliche Tod deiner Tochter, Mutter, besten Freundin auf dich aus? Wie gehst du damit um, wie geht es weiter? Dieses Buch hat mich gebrochen. Immer und immer wieder. Wie schafft man es, so viele Emotionen auf den Leser, oder Hörer zu übertragen?! Ich habe wirklich alles gefühlt. Trauer (davon so viel, dass ich regelmäßig geweint habe), Wut, Freude, Angst, Hass. Für mich stimmte hier wirklich alles. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet, hatten Tiefe und haben glaubwürdig und altersgerecht gehandelt. Trotzdem waren die einzelnen Personen eben nicht perfekt. Sie machen Fehler, stellen sich selbst in Frage und zweifeln. Und genau das, macht es hier für mich aus. Wer überlegt, das Hörbuch zu hören, wird hier übrigens auch auf seine Kosten kommen. Die Sprecherin Lydia Herms macht das richtig gut. Eine ruhige, angenehme Stimme, die sie auch je nach Person noch etwas anpasst. Empfehlen würde ich dieses Buch jedem, der mal wieder emotional tief berührt werden möchte.

  • Anja

    5/5

    06.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Puh, was für ein Buch

    Ich habe "Da, wo ich dich sehen kann" von Jasmin Scheiber als Hörbuch gehört und vergebe fünf Sterne – obwohl es definitiv kein Buch ist, das man gerne liest. Emma wird von ihrem Mann ermordet. Nach ihrem Tod erleben wir die Geschichte aus den Perspektiven ihrer Tochter Maja, ihrer besten Freundin Liv, ihrer Eltern und Schwiegereltern. Dadurch wird eindrücklich sichtbar, dass Emmas Tod nicht nur ihr eigenes Leben beendet, sondern das Leben all der Menschen, die sie geliebt haben, für immer verändert. Besonders eindrücklich finde ich, dass der Täter überhaupt nicht im Mittelpunkt steht, im Gegensatz zur Berichterstattung zu derartigen Fällen in der Realität. Es geht um Emma, ihre Angehörigen und die Fragen: Was passiert nach der Tat? Hätte ihr Tod verhindert werden können? Und wie lebt man weiter, wenn ein Mensch auf diese Weise aus dem eigenen Leben gerissen wird? Jasmin Schreiber überzeugt mit ihrem fesselnden Schreibstil, wenn der Humor auch diesmal völlig fehlt. Ich habe tatsächlich zweimal darüber nachgedacht, das Hörbuch abzubrechen, weil es absolut schonungslos und stellenweise kaum auszuhalten war. Die Autorin hat zum Thema Femizid außerordentlich gründlich und fachlich fundiert recherchiert und beleuchtet dabei unter anderem rechtliche Aspekte, Beziehungskonstellationen, Kindeswohl und psychische Gesundheit. Der Roman wirkt dadurch äußerst realitätsnah und an keiner Stelle überzogen. Am Ende bleibt für mich vor allem das Fazit: Jeder sollte sich mit diesem Thema auseinandersetzen und dieses Buch eignet sich dazu hervorragend. Jasmin Schreiber hat auch bei mir einige Denkmuster ins Wanken gebracht.

  • Bewertung

    5/5

    27.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Da wo ich dich sehen kann

    Ein trauriges Buch, dass mich zum Nachdenken gebracht hat. Ein Buch über Emotionen, Verlust und Ängste, und wie unterschiedlich Hinterbliebene damit umgehen, und sich Vorwürfe machen. Im Zentrum steht ein Femizid. Gleichzeitig aber auch ein Buch über das Weiterleben.

  • nil_liest

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    12.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wichtiger Roman für unsere Gesellschaft

    Geschlechterspezifische Gewalt ist in all ihren Facetten Teil unserer Lebensrealität in Deutschland. Nicht nur in bestimmten Kulturkreisen, nicht nur in prekären Verhältnissen, auch bei Bildungsbürgern. Es betrifft alle Schichten, kreuz und quer. Opfer meist Frauen und Täter männlich. Im Schlimmsten Fall endet es mit dem Tod der Frau durch den Partner oder den Ex. Das Thema Femizide war für mich bisher – ich gebe es zu: ein Randthema. Bis ich dieses Buch von Jasmin Schreiber las: „Da, wo ich dich sehen kann“. Ein Roman der wehtut, der uns vor Augen hält was in jeder Beziehung passieren kann. Grauenhaft, unnötig und es macht wütend. Statistisch gesehen wird in Deutschland etwa alle drei Tage eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner umgebracht. Was sagt uns das über den Zustand unserer Gesellschaft? Der Roman spielt in Deutschland, in der Mitte der Gesellschaft. Emma heiratet den älteren erfolgreichen Anwalt Frank, der scheinbar alle um den Finger wickeln kann. Die beiden bekommen eine gemeinsame Tochter und Emma wird zur Wine Mommy und verkriecht sich in ihrem oberflächlich perfekten Leben. Ich spoilere nicht, wenn ich ihren Tod voraussage, da der Roman erst nach Emmas Tod in der Erzählung einsetzt. Wir hören die Stimmen ihrer Mutter, Brigitte, ihres Vaters Per, die der Tochter und der besten Freudin Liv. Zentral steht im Raum wie es dem Mädchen geht als Tochter eines Mörders und einer ermordeten Mutter und wieso keiner etwas merkte bzw. ob jeder für sich eine Chance hatte es zu bemerken. Wer nicht zu Wort kommt: der Mörder. Der Ehemann Frank und das ist aus meiner Sicht gut so. Er sitzt im Knast – zu recht. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den fragilene Beziehungen der Großeltern, der besten Freundin und des Kindes und wie sich dort die Dynamiken ergeben. Ein Roman der wehtut, zugleich unendlich gut geschrieben ist. Es gibt viele Passagen über den Tod, über das Verlieren von Angehörigen und die Trauer in uns, da findet Jasmin Schreiber besonders treffende Worte. Ein Roman der sensibilisiert aufmerksam in seinem eigenen Umfeld auf Anzeichen zu schauen. Selbst wenn nichts ist, sollte man Anzeichen ansprechen. Sonst ist es vielleicht zu spät. Und das strukturelle Problem ist offensichtlich. Das Thema wird medial privatisiert und patriarchales Verhalten nicht präventiv unterbunden. Es liegt viel vor uns als Gesellschaft. Lesenswert, tut weh, bereichert und zeigt uns eine große Baustelle unter einem Brennglas.

  • Stefania

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    03.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Unsichtbare nach der Tat

    Keine leichte Kost. Es ist erschütternd, herzzerreissend und unglaublich traurig, denn es ist viel mehr als nur eine Geschichte über Femizid. Der Schreibstil ist so einfühlsam und gleichzeitig auf eine Art geschrieben, die das Thema zumindest etwas verdaubar macht. Die Autorin schreibt über die vielen Aspekte dieser schweren Thematik, denn es geht nicht nur um den Femizid selbst, sondern auch darum, was mit allen anderen Beteiligten geschieht. Was passiert mit den Kindern, den Eltern, den Freunden? Und was geschieht danach? Emma wurde über Jahre von ihrem Ehemann gedemütigt, geschlagen und schliesslich ermordet. Sie wurde psychisch so sehr belastet, dass sie ihre eigenen Gefühle gegenüber ihrer Tochter Maja immer wieder infrage stellte. Man erfährt viel über Maja und darüber, wie sie sich fühlt, was ihre Gedanken und Ängste sind. Dann sind da noch Liv, ihre beste Freundin, und Emmas Eltern Brigitte und Per. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven fühlt man mit ihnen, leidet mit ihnen und hofft gleichzeitig, dass auch alle weiteren Beteiligten irgendwann ihren Frieden finden können. Man begleitet Maja dabei, wie sie in ihrem jungen Alter mit einer solchen Brutalität umgehen muss. Es gibt so viele verschiedene Einblicke in das Leben der Charaktere, dass einem wirklich das Herz zerreisst. Man bekommt Einblicke in die Vergangenheit und erfährt, wie Emma sich gefühlt hat und was sie alles durchmachen musste. Auch wenn dieses Buch erschütternd ist, ist es dennoch absolut lesenswert. Es öffnet einem wieder einmal mehr die Augen für die Gesellschaft und dafür, wie viel hinter einem Femizid steckt und welche Auswirkungen eine solche Tat auf all die Menschen hat, die zurückbleiben.

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