Produktbild: Da, wo ich dich sehen kann

Da, wo ich dich sehen kann Roman. 'Jasmin Schreiber erzählt präzise und tief bewegend von einem Femizid und seinem Nachhall.' WOMAN

186

23,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

3040

Erscheinungsdatum

31.10.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

428 (Printausgabe)

Dateigröße

2017 KB

Auflage

1. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

EAN

9783751784436

Beschreibung

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • Landmark-Navigation vorhanden

Verkaufsrang

3040

Erscheinungsdatum

31.10.2025

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

428 (Printausgabe)

Dateigröße

2017 KB

Auflage

1. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

EAN

9783751784436

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  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    16.02.2026

    eBook (ePUB)

    Ein Buch, das nachklingt

    Die Geschichte ist ruhig gehalten und bleibt nah am Geschehen. Das Lesen benötigt Zeit und Aufmerksamkeit. Im Verlauf bleibt diese Ruhe bestehen. Die Geschichte wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt. Es wird nicht alles erklärt, manches bleibt einfach stehen. Das macht das Lesen schwer, aber es wirkt glaubwürdig. Denn nichts wird beschönigt. Im Mittelpunkt stehen das Kind Maja und das, was nach der Tat übrig ist. Nicht nur Trauer, sondern auch Leere, Unsicherheit und viele offene Fragen. Der Alltag geht weiter, aber nichts fühlt sich normal an. Behörden, Gespräche und Entscheidungen laufen über Maja hinweg. Dabei wird spürbar, wie leicht ein Kind in solchen Situationen verloren gehen kann. Mit Liv verändert sich der Ton etwas. Sie ist kein sicherer Halt und weiß selbst oft nicht weiter. Trotzdem entsteht zwischen ihr und Maja Nähe. Es sind einfache Momente, in denen sie zusammen Zeit verbringen. Gespräche, gemeinsames Nachdenken, stilles Beisammensein. Das löst nichts, aber es tut gut und gibt etwas Ruhe. Die Geschichte wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt. Jede Perspektive zeigt etwas anderes und ergänzt das Bild. So bekommt man ein Gefühl dafür, wie die Ereignisse alle treffen. Es gibt keine Erklärung, warum alles passiert, nur die Eindrücke der Beteiligten. Die Geschichte hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Sie zeigt, wie Menschen auf Gewalt und Verlust reagieren. Das Lesen fordert Aufmerksamkeit, doch es lohnt sich. Für Leser, die schwere Themen nicht scheuen und bereit sind, mit einem Kind und den Erwachsenen durch diese schwierige Zeit zu gehen, ist das Buch sehr zu empfehlen. Es berührt, ohne zu übertreiben, und bleibt lange im Kopf. 5 Sterne.

  • Dorothea Koch

    5/5

    15.02.2026

    eBook (ePUB)

    Ein schmerzhaft schönes Buch über das Echo einer Gewalttat

    Jasmin Schreiber hat mit „Da, wo ich dich sehen kann“ ein Thema angepackt, das wehtut: der Femizid und die Trümmerhaufen, die er hinterlässt. Dieses Buch hat mich emotional regelrecht in die Mangel genommen, auch wenn ich zwischendurch ein wenig mit der Erzählweise zu kämpfen hatte. Die Geschichte der neunjährigen Maja, die ihre Mutter durch einen Femizid verliert, hat mich tief berührt. Nicht nur wegen des Themas, sondern auch wegen der leisen, eindringlichen Art, wie es erzählt wird. Es geht nicht um das Verbrechen selbst, sondern um das Danach. Um die Sprachlosigkeit. Um das Funktionieren-Müssen. Und um eine Kindheit, die abrupt ihre Unbeschwertheit verliert. Ich habe beim Lesen oft innehalten müssen. Majas Perspektive ist so fein und glaubwürdig gezeichnet, dass mir manches regelrecht das Herz zugeschnürt hat. Gleichzeitig war da die Astrophysikerin Liv, die Patentante, die plötzlich Verantwortung trägt und doch selbst zwischen Trauer, Wut und Überforderung schwankt. Diese Mehrstimmigkeit macht die Geschichte intensiv und sehr nah. Was mich besonders berührt hat, waren die leisen Momente zwischen all dem Schmerz. Die Szenen mit dem Teleskop, der Blick in den Himmel – als würde das Universum einen Hauch Trost spenden, wenn auf der Erde alles zerbrochen ist. Diese Bilder bleiben im Kopf. Und trotzdem: Dieses Buch ist keine leichte Lektüre. Die emotionale Dichte ist hoch, stellenweise fast erdrückend. Es gibt kaum Atempausen, kaum Momente, in denen man sich sammeln kann. Manchmal hätte ich mir ein wenig mehr Zurückhaltung gewünscht, etwas mehr Raum zwischen den Gefühlen. Nicht, weil das Thema es nicht verdient, sondern weil die Intensität dauerhaft sehr fordernd sein kann. Zwei kleine Kritikpunkte sind anzumerken: Der Fokus liegt auf dem „Danach“, auf dem Echo der Tat bzw. Gewalt. Das ist wichtig und richtig, aber im Mittelteil zog sich die Geschichte für mich an manchen Stellen wie Kaugummi. Die emotionale Starre, in der die Charaktere gefangen sind, ist zwar realistisch für einen Trauerprozess, machte es mir als Leserin aber manchmal schwer, dranzubleiben. Und dann waren da so Momente, bei denen ich gelegentlich das Gefühl hatte, dass die Rollenverteilung – gerade bei den Großeltern und den Behörden – etwas zu plakativ geraten ist, um die gesellschaftliche Kritik zum Thema Femizid deutlicher zu machen. Dennoch ist „Da, wo ich dich sehen kann“ ist ein wichtiges, aufwühlendes und handwerklich starkes Buch, das eine Stimme für die Hinterbliebenen findet. Es ist keine leichte Kost und braucht Geduld, aber wer emotionalen Tiefgang und eine bildgewaltige Sprache mag, wird dieses Buch mögen. Von mir gibt es eine absolute Lese-Empfehlung und fünf Sterne.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    08.02.2026

    eBook (ePUB)

    Ein wichtiges Thema, in eine berührende Geschichte verpackt.

    Es geht um die neunjährige Maja, die für ihre tote Mutter den Rettungsdienst anruft. Sie kann die Tatsache, dass ihre Mutter nicht mehr lebt, nicht verarbeiten und wartet auf Hilfe. Noch weniger kann sie später verarbeiten, dass ihr Vater die Mutter umgebracht hat. Der Vater, der immer liebevoll und großzügig ist, und die Mutter ständig auf ihre Fehler hingewiesen hatte. Wenn die Mutter ihr etwas verbat, wurde es ihr vom Vater erlaubt. Kann so ein toller Vater wirklich böse sein? Bei den Großeltern mütterlicherseits lebt sie nun vorläufig. Brigitte und Per bitten die beste Freundin ihrer Tochter und Patentante von Maya, mit ihrer Schäferhündin Chloé bei ihnen zu wohnen. Sie haben bemerkt, wie gut Maya der Umgang mit der Astrophysikerin Liv bekommt und der Hund ihr dabei hilft, die gefährlichen Ranken, die ihr die Luft abschnüren, fernzuhalten. Jasmin Schreiber hat ein sehr wichtiges Thema aufgegriffen und mit sehr viel Empathie zu Papier gebracht. Was es mit einem kleinen Mädchen macht, dessen Vater die Mutter umgebracht hat, wird sehr feinfühlig aufgezeigt und ist beim Lesen nicht spurlos an mir vorbeigegangen. Besonders die Rettungsdienstszene ging mir durch und durch. Per und Brigitte machen sich große Vorwürfe, nicht bemerkt zu haben, in welch auswegsloser Situation ihre Tochter gesteckt hatte. Liv vermisst ihre beste Freundin und macht sich große Vorwürfe, nicht energischer auf das veränderte Verhalten von ihr reagiert zu haben. Der Umgang mit Maya wirkt unerwartet gut auf ihren Gemütszustand. Sie schaut mit dem Mädchen in den Sternenhimmel und zusammen mit Chloé machen sie herrliche Spaziergänge. Die Großeltern väterlicherseits bleiben überwiegend im Hintergrund. Der magische Schreibstil und die Thematik Femizid haben für mich dieses Buch zu einem ganz besonders emotionalen Erlebnis gemacht. Es steckt so viel Kummer, Verzweiflung und dennoch Herzenswärme zwischen den Seiten. Das Leben geht ganz normal weiter, ohne Rücksicht auf das Drama, das sich ereignet hat. Vor allem die Schuldgefühle, die – wie so oft – die falschen Menschen haben, kommen sehr gut zum Ausdruck. Der Mörder selbst findet in der Geschichte wenig Beachtung, was mir total gut gefällt. Der hat schließlich schon genug kaputtgemacht und bei sämtlichen Menschen einen Scherbenhaufen hinterlassen. "Da, wo ich dich sehen kann" ist nach "Marianengraben" das zweite Buch, mit dem mich die Autorin überzeugen konnte. Bei ihren Geschichten bin ich mit vollem Herzen dabei. In dieser habe ich stellenweise sehr viel Wut empfunden, da ich aktuell eine Frau kenne, die in Gefahr schwebt. Am Ende des Buches gibt es viele Adressen und Telefonnummern für betroffene Frauen. Die Spalte für Männerhilfe fällt vergleichsweise gering aus. Was sagt uns das? Es besteht noch viel Handlungsbedarf. Wir Frauen kommen schließlich nicht auf die Welt, um von Männern misshandelt und getötet zu werden. Wenn ich so lese und mitbekomme, was mit vielen Frauen passiert, bin ich wieder einmal sehr dankbar um meinen Ehemann. Eine klare Empfehlung. Danke, Jasmin Schreiber

  • Bücherwurm

    5/5

    30.12.2025

    eBook (ePUB)

    Tiefgreifendes Buch

    Jasmin Schreiber hat mit "Da, wo ich dich sehen kann" ein wirklich bewegendes und nachhallendes Buch geschrieben. Bereits das Cover drückt dieses Gefühl aus. Es wirkt auf mich sehr eindringlich duch die spärliche Verwendungvon Farbe. Inhaltlich ist dieses Buch natürlich nichts fürs Zartbesaitete. Allerdings gelingt es der Autorin meisterhaft, dieses schwierige Thema mit genau dem richtigen Ton wieder zu geben. Beeindruckt hat mich zudem die Darstellung der Auswirkungen von Gewalt. Das kommt oft zu kurz, steht hier aber auch im Vordergrund. Ein sehr gutes, eindringliches Buch, dass lange nachhallt und nicht hoch genug bewertet werden kann. Dieses Buch hat mich positiv überrascht und ich kann es wirklich jedem ans Herz legen. Ich bin gespannt, was die Autorin sonst noch liefert. Meisterhaftes Buch über ein so wichtiges Thema.

  • Bewertung

    5/5

    23.11.2025

    eBook (ePUB)

    Ein unfassbar wichtiges, notwendiges und sehr gut geschriebenes Buch

    Ein Femizid, soweit so alltäglich und entsetzlich. Was wird aus den zurückbleibenden Menschen, in diesem Fall mit den Eltern, der besten Freundin und der Tochter? Trifft sie in irgendeiner Form eine Schuld, hätten sie es verhindern können? Sehr berührend geschrieben und ich kann hier gerne gestehen, dass zwischendurch die Tränen flossen.

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