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Tamu – Das vegane Afrikakochbuch Authentische Rezepte von Kairo bis Kapstadt - Mit über 70 Rezepten und einem einzigartigen, farbenprächtigen Design

1

32,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

19492

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Abbildungen

120 farbige Abbildungen

Verlag

Prestel

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

27,2/21,2/2,7 cm

Gewicht

1262 g

Farbe

Vanille / Tabak

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Annika Genning

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7913-9166-3

Beschreibung

Rezension

»Eine wunderbare Inspirations-Quelle für alle, die Lust auf aromatische Gemüsegerichte haben.« ("Vegan World")
»So schmeckt Afrika.« ("Slowly Veggie!")
»Mehr als Maniok.« ("Myself")

Produktdetails

Verkaufsrang

19492

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Abbildungen

120 farbige Abbildungen

Verlag

Prestel

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

27,2/21,2/2,7 cm

Gewicht

1262 g

Farbe

Vanille / Tabak

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Annika Genning

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7913-9166-3

Herstelleradresse

Prestel Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: [email protected]

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Eine pflanzliche Reise durch Afrikas Küchen

NT am 16.04.2026

Bewertungsnummer: 3111404

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Tamu“ heißt köstlich auf Suaheli. Ein Wort, das dieses Buch ziemlich gut trägt. Beim Durchblättern hatte ich nicht das Gefühl, ein klassisches Kochbuch in der Hand zu halten. Eher eine Sammlung von Erinnerungen, Beobachtungen und Wegen durch verschiedene Länder, bei denen Rezepte immer wieder auftauchen, irgendwie nebenbei. Jane Nshuti schreibt über Orte, Menschen, über ihre eigene Geschichte und darüber, wie sie überhaupt zu den Rezepten im Buch gekommen ist. Man folgt ihr durch Tansania, Kenia, Ghana, Nigeria, Marokko und weiter und merkt schnell, dass es hier nicht nur ums Kochen geht. Sie spricht Dinge an, die in vielen Kochbüchern keinen Platz haben. Kolonialgeschichte. Ernährungssysteme. Und auch diese seltsamen Bilder, die viele in Europa von afrikanischem Essen haben. Als wäre es ein einziger Geschmack, ein einziges Gericht, ein einziges Land. Als wäre „Fufu“ so etwas wie ein Nationalgericht für den ganzen Kontinent. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall. Dieses Buch zeigt, wie vielfältig afrikanische Küchen sind und wie wenig wir eigentlich darüber wissen. Die komplett pflanzliche Zutatenliste macht das ziemlich deutlich. Moringa, Maniok, Okraschoten, Teff, Erdmandeln, Gemüse-Amarant. Vieles davon ist hier nicht alltäglich, aber auch nicht unerreichbar. Man findet einiges im Afrika- oder Asialaden, im Bioladen oder online. Und wenn etwas schwer zu bekommen ist, nennt sie Alternativen. Ernährungsphysiologisch ist das besonders spannend. Viele der verwendeten Zutaten bringen eine ganz andere Nährstoffdichte mit, als man sie aus der eigenen Alltagsküche kennt. Schon kleine Veränderungen, wie Reis durch Amarant zu ersetzen oder häufiger mit Hülsenfrüchten, Blattgemüsen stärkehaltigen oder fermentierten Komponenten zu arbeiten, können geschmacklich und ernährungsphysiologisch einen echten Mehrwert liefern. Neben diesen Zutaten tauchen aber auch vertraute Dinge auf: Kürbis, Spinat, Erdnüsse, Kokosmilch, Kartoffeln. Die Rezepte selbst sind breit gefächert. Pasten, Gewürzmischungen, Beilagen, Brot, komplette Gerichte, Süßes, Getränke. Was hängen bleibt, ist aber weniger ein konkretes Gericht als ein anderes Verständnis von afrikanischer Küche. Und die Motivation, neues einfach mal auszuprobieren und einen Platz finden zu lassen in der eigenen Kochroutine.

Eine pflanzliche Reise durch Afrikas Küchen

NT am 16.04.2026
Bewertungsnummer: 3111404
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Tamu“ heißt köstlich auf Suaheli. Ein Wort, das dieses Buch ziemlich gut trägt. Beim Durchblättern hatte ich nicht das Gefühl, ein klassisches Kochbuch in der Hand zu halten. Eher eine Sammlung von Erinnerungen, Beobachtungen und Wegen durch verschiedene Länder, bei denen Rezepte immer wieder auftauchen, irgendwie nebenbei. Jane Nshuti schreibt über Orte, Menschen, über ihre eigene Geschichte und darüber, wie sie überhaupt zu den Rezepten im Buch gekommen ist. Man folgt ihr durch Tansania, Kenia, Ghana, Nigeria, Marokko und weiter und merkt schnell, dass es hier nicht nur ums Kochen geht. Sie spricht Dinge an, die in vielen Kochbüchern keinen Platz haben. Kolonialgeschichte. Ernährungssysteme. Und auch diese seltsamen Bilder, die viele in Europa von afrikanischem Essen haben. Als wäre es ein einziger Geschmack, ein einziges Gericht, ein einziges Land. Als wäre „Fufu“ so etwas wie ein Nationalgericht für den ganzen Kontinent. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall. Dieses Buch zeigt, wie vielfältig afrikanische Küchen sind und wie wenig wir eigentlich darüber wissen. Die komplett pflanzliche Zutatenliste macht das ziemlich deutlich. Moringa, Maniok, Okraschoten, Teff, Erdmandeln, Gemüse-Amarant. Vieles davon ist hier nicht alltäglich, aber auch nicht unerreichbar. Man findet einiges im Afrika- oder Asialaden, im Bioladen oder online. Und wenn etwas schwer zu bekommen ist, nennt sie Alternativen. Ernährungsphysiologisch ist das besonders spannend. Viele der verwendeten Zutaten bringen eine ganz andere Nährstoffdichte mit, als man sie aus der eigenen Alltagsküche kennt. Schon kleine Veränderungen, wie Reis durch Amarant zu ersetzen oder häufiger mit Hülsenfrüchten, Blattgemüsen stärkehaltigen oder fermentierten Komponenten zu arbeiten, können geschmacklich und ernährungsphysiologisch einen echten Mehrwert liefern. Neben diesen Zutaten tauchen aber auch vertraute Dinge auf: Kürbis, Spinat, Erdnüsse, Kokosmilch, Kartoffeln. Die Rezepte selbst sind breit gefächert. Pasten, Gewürzmischungen, Beilagen, Brot, komplette Gerichte, Süßes, Getränke. Was hängen bleibt, ist aber weniger ein konkretes Gericht als ein anderes Verständnis von afrikanischer Küche. Und die Motivation, neues einfach mal auszuprobieren und einen Platz finden zu lassen in der eigenen Kochroutine.

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Tamu – Das vegane Afrikakochbuch

von Jane Nshuti

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