Bergisches Land, 1910: Nur gemeinsam werden sie es schaffen, ihre neue Heimat zu verteidigen …
Bergisches Land, 1910. Irma ist verzweifelt: Das Landcafé im Honigstal hat bei der Einweihung versagt! Es fehlen die einzigartigen Kreationen ihres verstorbenen Großvaters. Einzige Lösung scheint ihre Tante Harriet, die das Talent Ludwigs geerbt hat. Womöglich weiß sie von den geheimen Rezepten? Aber wird Irmas Großmutter die uneheliche Tochter ihres Mannes hier wirken lassen? Auch Arno lässt sich seit der Eröffnung nicht mehr blicken, während Irmas guter Freund Eugen sich höchst sonderbar verhält. Als sich ein Tester des Guide Michelin ankündigt, gilt es für die Honigfrauen, zusammenzuhalten.
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
Smberge
Thalia Book Circle Community
5/5
22.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Eine Frau kämpft für ihre Ziele
Inhalt:
Bergisches Land, 1910. Die Eröffnung das Landcafé war ein Fiasko. Die einzigen Hoffnung der Familie auf wirtschaftliche Unabhängigkeit ist gescheitert. Leider fehlen ihnen die kreativen Ideen des Großvaters, um die Gäste trotz der tollen Lage in ihr etwas abgelegenes Landcafé zu locken. Irma sucht nach einer Lösung, wie sie ihr geerbtes Familienunternehmen doch noch zum Erfolg führen kann.
Meine Meinung:
Ich habe mich gefreut, die Protagonisten aus dem ersten Teil wiederzutreffen, dieser endete mit der misslungenen Eröffnung des Landcafé. Ich war also sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht und ob es Irma wohl schafft, den Familienbetrieb mit einer guten Idee zu retten.
Diese Neugier wurde nicht enttäuscht. Auch im zweiten Teil der Reihe erleben wir Irma wieder als starke Frau, die für ihre Überzeugungen kämpft und sich so auch gegen die Widerstände ihrer Großmutter durchsetzt.
Trotz einiger privater Enttäuschungen erleben wir Irma wieder als sympathische, starke Frau, die mit Ideenreichtum und der Unterstützung ihrer Freunde um ihr Café kämpft.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Neben der sehr spannenden Handlung gibt dieses Buch auch ein schönes Bild der Zeit, in der die Handlung spielt. Irma ist sicherlich mit ihrer Selbständigkeit ein ungewöhnliche Frau für ihre Zeit und es macht einfach Spaß, zu erleben, wie sich gegen alle Widerstände ihren Weg findet.
Bewertung
5/5
04.10.2026
Buch (Taschenbuch)
tolles Finale
Wir befinden uns im Bergischen Land, 1910. Es ist schlimm, im Landcafe im Honigstal haben die einzigartigen Kreationen von Irmas verstorbenen Großvaters gefehlt. Kann Tante Harriet aushelfen? Sie hat doch das Talent von Ludwig geerbt. Arno scheint wie vom Erdboden verschluckt zu sein, Eugen verhält sich seltsam. Was ist da nur los? Als dann noch ein Tester des Guide Michelin auftaucht, müssen die Honigfrauen ihr Bestes geben. Dieses Buch schließt nahtlos an den ersten Teil an, weshalb ich empfehle diesen unbedingt vorab zu lesen. Ich habe mich in der Welt der Honigfrauen wieder sehr wohl gefühlt. Es war eine tolle Fortsetzung mit den sehr sympathischen Protagonisten. Der Lesefluss war ab der ersten Seite da, ich konnte mir alles bildlich gut vorstellen. Eine sehr bewegende Geschichte.
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
27.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Die Honigfrauen
Im wundervollen Roman Die Honigfrauen – Eine neue Heimat reisen wir ins Bergische Land. 1910, Irma ist verzweifelt: Das Landcafé im Honigstal hat bei der Einweihung versagt! Leider fehlen die Köstlichkeiten ihres verstorbenen Großvaters. Tante Harriet wäre vielleicht die Rettung, hat sie vielleicht die geheimen Rezepte? Die Großmutter könnte dabei leider den Traum platzen lassen, denn will sie wirklich die uneheliche Tochter ihres Mannes in der Nähe haben? Auch ein Wiedersehen mit Arno steht an. Aber ganz heikel wird es, als sich ein Tester des Guide Michelin ankündigt. Werden die Honigfrauen eine Einheit?
Mir hat der zweite Teil sehr gefallen. Man kann den Band auch lesen, wenn Teil eins nicht gelesen wurde, dank der kleinen Rückblicke findet der Leser schnell die Zusammenhänge. Der Roman ist so bildhaft geschrieben, dass ich mich sehr wohl bei den Honigfrauen gefühlt habe. Sehr bildhaft und die Charaktere sehr sympathisch. Mirjam Müntefering überzeugt mit der Art zu schreiben. Es war schön zu lesen, wie sich die Protagonisten entwickelt habe. Die Atmosphäre hat mir einfach gut gefallen. Ich fand die Story authentisch und habe mich gern darauf eingelassen.
Ein schöner Roman, um vom Alltag abzuschalten. Danke für die schönen Lesemomente.
be_bookish
Thalia Book Circle Community
5/5
23.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein neues Kapitel im Honigtal, ein stimmiger Abschluss
Handlung
Bei dem Buch „Die Honigfrauen – Eine neue Heimat“ handelt es sich um Band 2 einer historischen Familiensaga. Im Honigtal versuchen Irma Honig, ihre Großmutter Auguste sowie ihre Tante Harriet mit vereinten Kräften das neu im Familienbesitz befindliche Landcafé erfolgreich zum Laufen zu bringen. Im zweiten Band verschiebt sich der Fokus stärker auf den Neuanfang im Landcafé, der den Frauen nicht nur Arbeit, sondern auch neue Konflikte und Chancen bringt.
Besonders spannend fand ich, wie die Frauen lernen, Verantwortung zu teilen und eigene Wege zu gehen, ohne den familiären Zusammenhalt zu verlieren.
Das Erzähltempo ist hierbei, analog zum ersten Teil, angenehm langsam gehalten und Stück für Stück wird eine Spannung aufgebaut, die neugierig macht und immer wieder überrascht. Wir erhalten nicht nur einen Einblick in die damalige Zeit, sondern dank der 3 Erzählstränge auch ein tiefgreifendes Gefühl für unsere 3 Protagonistinnen. Gefüllt mit zahlreichen inneren und äußeren Konflikten ist es eher eine ruhige Geschichte, die sich hervorragend zum Runterkommen und Entspannen eigenen.
Charaktere
Die Figuren Auguste, Irma und Harriet sind liebevoll gezeichnet. Über eine personale Erzählperspektive lernen wir den nun neuen Alltag der Figuren kennen. Im Vergleich zum ersten Band wirken die drei Frauen gereifter; ihre Entscheidungen tragen nun stärker die Spuren ihrer bisherigen Erfahrungen.
Besonders ihr Mut und ihr Zusammenhalt hat mich nachhaltig bewegt. Harriet gewinnt im zweiten Teil deutlich an Eigenständigkeit, was ihre Figur noch spannender macht. Irmas innere Konflikte werden vertieft und zeigen, wie schwer es ist, zwischen Pflichtgefühl und eigenen Träumen zu balancieren. Und Auguste erhält mehr Raum sich selbst zu finden und ihre Leben nach ihren eigenen Wünschen und Sehnsüchten neu auszurichten.
Auch die Nebenfiguren entwickeln eine angenehme Tiefe, wirken nicht nur wie bloßes Beiwerk, sondern machen die Geschichte zu einem runden Leseerlebnis.
Sprache
Der Text liest sich flüssig und ist gut strukturiert. Der Schreibstil ist klar und präzise, ohne unnötige Ausschmückungen. Die Wortwahl ist dabei zeitgemäß und leicht zugänglich. Wenngleich der Stil eher schlicht ist, so ist er doch von einer tragenden Wirkkraft. Die Autorin schafft es erneut, mit wenigen Worten eine dichte, fast heimelige Atmosphäre zu erzeugen.
Gesamteindruck
Abschließend kann ich sagen, dass mir der Abschluss der Honigfrauen-Dilogie sehr gut gefallen hat. Der zweite Band rundet die Geschichte der Honigfrauen nicht nur ab, sondern verleiht ihr eine emotionale Tiefe, die erst im Zusammenspiel beider Teile vollständig sichtbar wird. Viele offene Fragen aus Band 1 werden hier behutsam beantwortet, ohne dass es zu konstruiert wirkt.
Alles wurde wunderbar aufgeklärt und nachvollziehbar aufgelöst, sodass ich beim Schließen des Buches das Gefühl hatte, dass alles stimmig ineinandergegriffen hat. Der Abschluss fühlt sich für mich verdient und organisch an, so als würde sich ein langer Weg endlich schließen. Der Roman hat mich nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken gebracht über familiäre Loyalität und die Kraft von Neuanfängen, die unabhängig vom Alter immer möglich sind. Am Ende fügte sich alles zu einem harmonischen Gesamtbild.
Ich empfehle das Buch gerne weiter, für alle, die sich gerne auf eine historische Familiengeschichte einlassen, in der starke Frauen im Mittelpunkt stehen. Vorher aber unbedingt Band 1 lesen!
ullap64
aus Kleve
5/5
21.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Süße Kreationen
Wir lesen hier den zweiten Band um die Konditoren- und Bäckersfamilie Honig. Das neu eröffnete Cafe im Bergischen Land läuft nicht so gut wie erwartet, der verstorbene Großvater Ludwig hat offenbar die Rezepte für seine einzigartigen Kreationen mit ins Grab genommen. Ob da vielleicht seine uneheliche Tochter Harriet aushelfen kann, die wohl das Talent ihres Vaters geerbt hat? Die finanziellen Schwierigkeiten des Cafes rufen hier zusätzlich auch noch ganz andere Leute auf den Plan, die hier wohl so ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen verfolgen. Kann das Cafe weiterhin im Familienbesitz bleiben und wenn ja, wie?
Ich bin sofort wieder in die extrem spannende und unterhaltsame Familiengeschichte hineingekommen. Neben der absolut aufregenden Story fand ich insbesondere auch die toll in der Geschichte eingeflochtenen Torten- und Kuchenkreationen so plastisch geschildert, dass ich beim Lesen ständig Lust auf eins der zauberhaften Törtchen bekam, der Kuchenduft stieg förmlich aus den Seiten auf. Auch die Umgebungsbeschreibungen des Bergischen Lands und die kleinen Geschichten rund um einige Nebencharaktere gaben dem Roman etwas Besonderes, das mich von Beginn an toll unterhalten hat. Eine wunderbare Familiensaga, von der ich gerne noch einen weiteren Band lesen könnte und die ich jedem weiterempfehlen kann!
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