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Amokalarm

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17,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.01.2026

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,1 cm

Gewicht

432 g

Farbe

Champagner / Cognac

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-695-19714-9

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Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.01.2026

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,1 cm

Gewicht

432 g

Farbe

Champagner / Cognac

Auflage

2. Auflage

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Deutsch

ISBN

978-3-695-19714-9

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    07.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, das zum Nachdenken und Austausch anregt!

    Was bringt einen jungen Menschen, der in einem liebevollen Elternhaus aufwächst, dazu einen Amokalarm auszulösen? In dem Coming-of-Age-Roman „Amokalarm“ erzählt der Autor Uli Black die Geschichte des sechszehnjährigen H.C. Nachtnebel, der an seiner Schule einen Amokalarm auslöst. Wie kam es dazu? H.C. ist ein Mathegenie und ein Basketball-Ass. Nach einem Verlust ist er tief traumatisiert und hat Schwierigkeiten wieder in den Alltag zurückzufinden. Er wechselt die Schule und findet neue Freunde. Doch zwischen depressiven Phasen und Leistungsdruck, fällt es im schwer seinen Platz zu finden. Als Keira in seiner Klasse auftaucht, wird plötzlich alles anders. Keira ist tough aber auch sensibel, direkt aber manchmal auch unnahbar und fasziniert ihn. Zum ersten Mal ist er verliebt und fühlt sich ernst genommen. Doch dann kommt alles anders und sein Leben gerät erneut aus den Fugen. Der Roman schildet H.C. als sensibler Jugendlicher. Nach außen wirkt er cool, doch die depressiven Episoden, machen ihn sehr verletzlich. Seine Eltern sind einfühlsam und immer für ihn da. Doch als Keira auftaucht, ändert sich das Verhältnis zu ihnen. Und so fängt ihn diesmal niemand auf, als sein Leben erneut erschüttert wird. Ein Vertrauensbruch macht ihn so wütend, dass er nur noch einen Ausweg sieht. Die Geschichte wird aus Sicht von H.C. erzählt, aber auch seine Eltern, Freunde und Lehrer kommen zu Wort. Immer wieder wird in der Zeit gewechselt, so dass wir nach und nach erfahren, wie es zum ersten Zusammenbruch von H.C. kam, aber auch wie er Keira kennenlernt, hat und was dem Amokalarm vorausging. H.C. beschreibt sein Gefühlschaos recht gut und so kann man sehr gut mitfühlen, wie hilflos er sich manchmal fühlte und warum. Das Buch liest sich sehr leicht und da man mit H.C. regelrecht mitleidet, ist es irgendwann fast nicht mehr möglich es aus der Hand zu legen. Man würde ihm so gerne helfen! Die Geschichte ist in Jugendsprache geschrieben, was erstmal ungewohnt ist, aber doch auch sehr authentisch. Ich finde den Jugendroman auch ideal als Schullektüre geeignet. Es gibt unglaublich viele Szenen im Buch, die nachdenklich machen und über die man sich gerne mit jemandem austauschen würde. Ein großartiges Buch, dass ich gerne empfehlen möchte!

  • Bewertung

    aus Gommern

    5/5

    06.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sollte man gelesen haben!

    Das war mal ein Roman, der abseits meiner sonstigen Lesegewohnheit lag und ich so froh bin, ihn gelesen zu haben! Ein so großartiger Coming-of-Age Roman, der mich sicher noch lange beschäftigen wird. Dieses Buch sollte in der Oberstufe gelesen werden, als Schullektüre, denn hier werden so wichtige Themen beleuchteten, mit denen sich vor allem junge Erwachsene beschäftigen sollten. Wir begleiten H.C. Nachtnebel 16 Jahre, Mathe- und Basketball Ass, der durch ein schlimmes Ereignis traumatisiert ist. Er trifft auf Keira und das erste Mal fühlt er sich geliebt und gesehen, doch dann kommt alles anders... Am Anfang muss man sich an den Schreibstil etwas gewöhnen, da wir hier viele Kapitel aus H.C.'s Sicht haben oder auch später Keira oder Freunde von H.C. und diese Kapitel enthalten sehr viel Jugendsprache, doch das macht das Buch einfach auch so mitreißend und authentisch, man hat wirklich das Gefühl mitten drin zu sein und die Geschichte live zu erleben. Ich hab von Anfang bis Ende einfach so mit gelitten und gefiebert und musste einfach wissen wie es aus geht. Unfassbar gutes Buch, große Empfehlung von mir!

  • Daggy

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ungwöhnlich geschrieben, aber sehr lebensnah

    H.C., dessen Vorname nur aus diesen beiden Buchstaben besteht wird von seinen Lehrern nie so angesprochen, sondern immer mit seinem Nachnamen „Nachtnebel“. H.C. wird bald 16 und er ist ein durchschnittlicher Schüler nur in Mathe ist er ein Genie, so bezeichnet ihn auch sein Mathelehrer. Am liebsten spielt er Basketball mit einen Freunden Mateo, Julian und Linus, auch hier ist er sehr er ein echter Meister im Körbe werfen. Er hat keine Geschwister und seine Eltern kümmern sich vielleicht etwas zu sehr um ihn, denn H.C. hat vor einiger Zeit einen Zusammenbruch erlitten als sein großes Idol der Basketballer Kobe Bryant bei einem Helikopterunfall ums Leben kam. Inzwischen finden er beim Tragen des Trikots von Kobe Trost und er zieht sich dann damit ihn sein Zimmer zurück. Als Keira in H.C. Klasse auftaucht, spürt er gleich eine besondere Anziehung, aber er traut sich nicht sie anzusprechen. So macht Keira den ersten Schritt. Als sie dann allerdings an seinem 16. Geburtstag auftaucht und er dadurch ohne Abmeldung den Tag mit ihr statt mit seinen Eltern verbringt, ändert sich sein Verhältnis zu seinen Eltern und zu seinen Freunden. Die Geschichte wird aus der Sicht von H.C. erzählt, er lässt uns an seinen Ängsten und Hoffnungen teilhaben und so erfahren wir in kleinen Dosen, wie es dazu kommt, dass er die Lehrer in Raum 24 der Schule mit einer Bombe bedroht. Zunächst geht es um den normalen Schulalltag, um Basketball und die Mathestunde. Später um seine Gefühle für Keira und die neue Hoffnung, die er aus dieser Liebe schöpft. Besonders der Zusammenbruch aufgrund des plötzlichen Todes seinen Idols wurde sehr eindringlich beschrieben. Erst im letzten Teil erfuhren wir von der Intrige, des H.C. zu seiner Tat veranlasst hat, bis dahin berichtet er auf unterschiedlichen zeitlichen Ebenen vom Geschehen, das ist am Anfang etwas verwirrend, aber im Laufe der Geschichte entwirrt sich denn alles. Auch an die Jugendsprache musst ich mich erst gewöhnen und ich kann nicht beurteilen, wie identisch sie ist. Ein spannendes Buch über einen Jungen, der einen Verlust verarbeiten muss, seine erste Liebe erlebt und der aus seinem Erleben heraus eine schlimme Entscheidung trifft. Ungewöhnlich sensibel erzählt - mit Einblicken in eine verletzte junge Seele.  

  • Bewertung

    5/5

    05.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Herzzerreißend

    Amokalarm von Uli Black hat mich ziemlich getroffen und zwar nicht auf eine angenehme Art, sondern eher so, dass ich danach erstmal still war. Was mich direkt gepackt hat, ist diese rohe, ungefilterte Darstellung von H.C. Nachtnebel. Er ist kein typischer sympathischer Protagonist, aber genau das macht ihn für mich so echt. Dieses Schwanken zwischen Kontrolle und totalem inneren Chaos, zwischen Leistungsdruck, Einsamkeit und dem verzweifelten Wunsch, endlich gesehen zu werden das war teilweise richtig schwer auszuhalten, weil es sich so nah angefühlt hat. Besonders stark fand ich, wie das Buch mit Sprachlosigkeit umgeht. Es passiert so viel im Inneren von H.C., aber nach außen bleibt oft nur Stille oder Wut. Dieses Gefühl, dass eigentlich alles längst am Kippen ist, aber niemand wirklich eingreift oder es vielleicht gar nicht richtig wahrnimmt, zieht sich durch die ganze Geschichte. Das hat bei mir so ein unterschwelliges Unbehagen erzeugt, weil man merkt Das hier steuert auf etwas zu. Keira als Figur fand ich interessant, aber auch ambivalent. Am Anfang wirkt sie wie ein Ausweg für ihn jemand, der ihn wirklich sieht. Aber je weiter die Geschichte geht, desto klarer wird, dass auch diese Beziehung nicht einfach Rettung ist. Eher im Gegenteil. Das hat mir gefallen, weil es nicht kitschig oder klischeehaft wird. Was mir wirklich hängen geblieben ist, ist die Konsequenz, mit der das Buch seinen Weg geht. Es beschönigt nichts und versucht auch nicht, am Ende alles glattzubügeln. Der Gewaltausbruch kommt nicht aus dem Nichts und genau das macht es so erschreckend. Man sieht die Entwicklung, Schritt für Schritt, und kann sie trotzdem nicht aufhalten. Für mich ist Amokalarm kein Buch, das man einfach so liest. Es fordert einen heraus und bleibt im Kopf. Kein leichtes Coming of Age, sondern eher ein schonungsloser Blick darauf, was passieren kann, wenn jemand zu lange nicht gehört wird.

  • Bewertung

    5/5

    03.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Starkes Jugendbuch

    Ein sehr emotionaler aufwülender Jugendroman. Der mich nicht nur während des Lesens beschäftigt hat, sondern auch nachts. Was treibt einen jungen Mann soweit, dass er Amok läuft. H.C. Nachtnebel ist ein 15 jähriger junger stiller Mensch. Kaum auffallend. Doch innerlich hat er mit Panikattacken und Depressionen zu kämpfen. Doch er spricht mit niemanden darüber. Nur manchmal hat er Ausraster. Doch er kann es niemanden erklären. Nicht Mal dem Psychologen. H. C. erzählt aus seiner Perspektive. Wie alles anfing,muber die erste Liebe zu Kiara, die Probleme mit Eltern und Lehrern. Nur das Basketball Spiel mit seine Bro's ist sein Lichtblick in dem ganzen Wirrwarr bei den Gefühlen. H. C. erzählt wie es zu dem Amokalarm in der Schule kam. Wie Lehrer und Eltern nicht damit gerechnet haben. Und das es für ihn der einzige Ausweg schien. Nachdem lesen habe ich mich gefragt, wie hätte ich als Mutter reagiert? Hätte ich früher eingeschritten, nach den Rückzügen? Oder mehr nachgefragt? Oder hätte ich es vielleicht auch als eine Laune der Pupertät abgetan? ‍♀️ Es ist nicht einfach zu Sagen wer Schuld hat und wer nicht. Zu mal sich H. C. auch dem Psychologen gegenüber nicht öffnet, den er hat nur einen Gedanken, dann will keiner mehr mit dem "Psycho" etwas zu tun haben. Ich glaube das wäre eine gute Lektüre für den Deutschunterricht für 15 jährige Schüler. Man sollte den jungen Menschen das Gefühl geben, das es nicht schlimm ist über Gefühle zu Reden und das man niemanden abstempeln sollte, wenn man psychische Probleme hat. Es sollte kein Tabu Thema in der heutigen Zeit sein. Eltern, Lehrer und Erwachsene die mit Jugendlichen zu tun haben, sollten es Lesen um vielleicht Jugendliche besser zu verstehen. Es ist Wort gewaltig.

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