Produktbild: Die Straße
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Robert Seethaler

1. Die Straße

Die Straße Der neue Roman des Bestsellerautors von »Das Café ohne Namen«

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

46

Gesprochen von

Matthias Brandt

Spieldauer

4 Stunden und 9 Minuten

Erscheinungsdatum

30.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

4

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783957133311

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

46

Gesprochen von

Matthias Brandt

Spieldauer

4 Stunden und 9 Minuten

Erscheinungsdatum

30.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

4

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783957133311

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg
Völckerstraße 18
22765 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • wal.li

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    24.05.2026

    Hörbuch (CD)

    Jahreslauf

    In der Heidestraße wird auch in jedem Jahr ein Straßenfest veranstaltet. Es gibt ein Altenheim, Mietwohnhäuser, einen Blumenladen und einer eröffnet einen Buchladen. Und natürlich leben etliche Menschen dort. Die Jüngeren erwarten Kinder, erleben die erste Liebe oder geraten ein wenig vom Wege ab. Im Altenheim wacht die Leitung und doch kann sie nicht verhindern, dass einige der Bewohner im Verlauf des Jahres sterben. Der Buchladen läuft so eher schlecht als recht. Doch beim Einkaufen der Blumen kann man sich an der Farbenpracht erfreuen. Liebesbriefe werden geschrieben, doch erreichen sie einen Empfänger?  Ein Kaleidoskop von Menschen und Ereignissen belebt die Straße, die Robert Seethaler seinen Lesern vorstellt. Auch wenn ein paar Menschen im Altenheim sterben, bis dahin können sie sehr lebendig sein. Das Verkaufen von Büchern kann problematischer sein als man denkt. Zum einen kaufen einfach nicht so viele Leute Bücher und man muss auch auf seine Schätze aufpassen. Feuchtigkeit kommt nicht gut an. Und die Stadt hat Pläne, die Straße soll verändert werden. Doch wie erlangt man die Mitarbeit der Bewohner und Anrainer? Da gibt es Mittel und Wege. Und die Blumenhändlerin vergeht fast vor Sehnsucht. Viele kleine Begegnungen, viele Gedanken, Überlegungen. Doch kennen sich die Menschen in der Straße überhaupt. Das Hörbuch wird von Matthias Brandt vorgetragen, der es hervorragend versteht, den handelnden Personen Leben einzuhauchen.  Beim Hören ist man inmitten des Lebens in der Straße. Erstaunlich, was alles in einem Jahr geschehen kann. Vielleicht fehlt einem ein wenig Fröhlichkeit. Man bekommt das Gefühl auf dieser Straße wird nicht nur gelebt, sondern die Straße erlebt ihren Niedergang. Zwar kann alles so geschehen, doch in so komprimierter Form erscheint es weniger wahrscheinlich. Was kann weniger Schönes geschehen. Man will es nicht verraten. Es könnte auch vieles Schöne passieren. Wenn es im Leben vielleicht nicht so viele Happyends gibt, über ein Jahr kann doch einiges glücklich enden. Dennoch fesselt die tollte Lesung und die Straße ist einem nahe, weil es den Namen wie in über dreihundert anderen Orten vor Ort eben gibt. Da hat man zu den Worten auch ein Bild vor Augen. Das minimalistisch Stil des Covers passt gut zu dem Buch/Hörbuch. 3,5 Sterne

  • Sophie D.

    aus Berlin

    5/5

    22.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schöner Roman!

    Robert Seethales Die Straße ist ein sehr ruhiges und eher leises Buch, das mich beim Lesen ziemlich zum Nachdenken gebracht hat. Es geht weniger um eine richtige, durchgehende Geschichte, sondern vielmehr um verschiedene Menschen und Momente aus einer Straße, die sich im Laufe der Zeit miteinander verweben. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass eigentlich gar nicht so viel passiert im klassischen Sinn. Es gibt keine große Spannung und auch keine wirklichen Wendungen, sondern eher kleine Einblicke in den Alltag der Figuren. Genau das macht das Buch einerseits besonders, andererseits aber auch etwas schwierig, wenn man eher Geschichten mit mehr Bewegung und Dynamik gewohnt ist. Trotzdem hat das Buch etwas Schönes. Die einzelnen Szenen wirken sehr echt und oft auch ein bisschen melancholisch. Man merkt, dass hinter jeder kurzen Begegnung viel mehr steckt, als man auf den ersten Blick sieht. Diese ruhige Art zu erzählen hat etwas Beruhigendes, aber auch etwas Nachdenkliches. Ich persönlich habe gemerkt, dass es nicht ganz mein bevorzugtes Genre ist, weil mir manchmal etwas mehr Handlung gefehlt hat. Trotzdem konnte ich das Buch nicht einfach weglegen, weil es eine besondere Atmosphäre hat, die einen irgendwie festhält.

  • Bewertung

    5/5

    20.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unaufgeregt interessant

    Der Roman zeigt das Leben in den Häusern einer Straße in einer Kleinstadt - ohne Glamour, ohne Drama - ganz normaler Alltag. Nacheinander lernt der Leser die einzelnen Charaktere kennen. Dabei wird nicht nur zwischen den Häusern gewechselt, sondern auch in der Zeit gesprungen. Die Geschichten von ihren Sorgen, Freuden und Charaktereigenschaften sind authentisch. Man verfolgt die Entwicklungen der Personen über die Jahre hinweg, die eher nebeneinander verwohnen, bis äußere Umstände sie vor eine Herausforderung stellen. Bei der gemeinsamen Suche nach einer Lösung wachsen sie zu einer Gemeinschaft zusammen. Wie wir es von Seethaler gewohnt sind, ist die Geschichte in einem nüchternen und unaufgeregten Schreibstil verfasst. Dieser passt wunderbar zu den Alltagsbeschreibungen der Bewohner. Mich haben die Geschichten der Leute der Straße gefesselt, eben weil es so unaufgeregt und echt geschrieben ist.

  • Nightingale

    5/5

    14.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Geschichte des Wandels

    Statt eine Handlung eines einzigen Protagonisten, präsentiert Robert Seethalers "Die Straße" als Handlung den Wandel einer belebten Straße nach dem (wahrscheinlich) zweiten Weltkrieg und ihrer Bewohner sowie der dort ansässigen Geschäftstreibenden. Der Stil des Romans wechselt häufig, den Geschehnissen entsprechend. Die Vielzahl an Protagonisten bleibt größtenteils namenlos, ist aber immer perfekt zuordenbar. So begleiten wir -eine unglücklich verliebte Floristin, die Briefe an den Mann schreibt, dem sie ihr Herz geschenkt hat, selbige Briefe aber nie abschickt - einen Bücher-Antiquar (mein Lieblingshandlungsstrang), der versucht, seine Schätze vor der Welt zu beschützen und immer wieder auf neue Probleme stößt - einen zur Gewalt neigenden jungen Mann - Bewohner eines Altenheims - zwei immer im Dialog geschriebene Unbekannte, die sich nie einig werden - einen alternden Polizisten, der erfolglos versucht, mehr Polizeipräsenz für das Straßenfest zu erwirken ... ... und noch so viele mehr. Das Buch ist oft witzig, stimmt manchmal nachdenklich, hin und wieder sehr poetisch geschrieben und spielt auf wirklich intelligente Weise mit Erwartungen (ein Beispiel: häusliche Gewalt), um diese dann gekonnt über den Haufen zu werfen. Ich persönlich empfinde den Roman als makellos. Wenn ich eine Sache nennen müsste, die gerne anders sein könnte, wäre es die dann doch ziemlich überschaubare Länge von gerade mal 230 Seiten, die sich extrem schnell durchliest. Die Geschehnisse und Charaktere werden mich auf jeden Fall noch sehr lange begleiten - das Buch ist ein Meisterwerk!

  • Bewertung

    5/5

    07.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfaches genial gemacht

    Ein Seethaler-Roman wie ich ihn erwartet habe; die Leseprobe hatte mich sofort mitgenommen. Ich hatte das Gefühl , dass ich direkt mit in der Straße stehe, deren Bewohner diesmal im Mittelpunkt stehen. Es sind einfache Menschen , noch erscheinen sie zufällig ; eine bunte Mischung: von einer einsamen Heimleiterin bis zu einem suchenden Geistlichen. Wie bei allen Seethalerromanen konnte ich es kaum erwarten , mich wieder in seine ganz eigene, schnörkellose Sprache einzulesen. Überrascht war ich dennoch, denn diesmal entschied sich der Autor für eine Art Kaleidoskop aus Momentaufnahmen und Schicksalen, die er gekonnt zu einem Mosaik verwebt und so eine namenlose Straße lebendig werden lässt. Jedes Wort scheint genau überlegt gesetzt zu sein. Das alles strahlt eine beeindruckende Ruhe aus , mit der Seethaler durch diese Straße „geht“. Er hat dabei einen sehr empathischen Blick auf die sogenannten „kleinen Leute“ mit ihren Wünschen und Träumen, und mit ihrem Ängsten, als ein Immobilieninvestor versucht , sie zu verdrängen. Der Roman zeigt , dass man aus dem Einfachen große Literatur entstehen lassen kann.

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