GÄRTEN DES JAHRES ist der bedeutendste Award für Gartengestaltung im deutschsprachigen Raum. Die Auswahl zeigt eine beeindruckende Bandbreite an privaten Gartenwelten – von puristischen Rückzugsorten über opulente Blütenparadiese bis hin zu raffiniert gestalteten Stadtoasen. Stimmungsvolle Fotografien und anschauliche Pläne machen die gestalterischen Konzepte lebendig und eröffnen einen Blick hinter die Kulissen der Planung. Jedes der 50 Gartenporträts wird durch detaillierte Angaben zu Besonderheiten des Grundstücks, zum Konzept und zu den Ideen der Planerinnen und Planer ergänzt. So entsteht ein unvergleichliches Kompendium der aktuellen Gartengestaltung. Gärten des Jahres 2026 ist ein unverzichtbares Werk für alle, die von einer eigenen grünen Oase träumen – und für alle, die sich von der Kreativität und Leidenschaft führender Gartenplanerinnen und -planer inspirieren lassen möchten.
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Naturnahe Gestaltung ist angesagt
PeterK aus Berlin am 06.06.2026
Bewertungsnummer: 3160064
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Exklusive Einblicke in die schönsten Privatgärten 2026 werden in diesem Buch gewährt. Die besten Gärten wurden von einer mehrköpfigen jury prämiert.
Die gezeigten Gärten zeigen die Vielfältigkeit der Gestaltungsmöglichkeiten. Man schwelgt in den Gärten, die die Umgebung einbinden und dadurch größer erscheinen lassen durch die Blickbeziehungen.
Ein Garten integriert die vorhandenen Felsen, die Terrasse tront über den Felsen und fällt abrupt zu einem Wasserbecken ab. In den Gärten wird oft mit Wasser gespielt, seien es Wasserbecken oder Natur Pools.
Auch Höhenunterschiede im Garten von 12 Metern werden meisterhaft gelöst. Besonders schön die Abstufung am Anhang, die durch Holzelemente vorgenommen wird, einschließlich Integration eines Wasserbeckens.
Der Trend ist eindeutig, mehr Natur, weniger Eingrenzung. Die Natur kann sich hier entfalten. Viel wird mit Gräsern und Stauden gearbeitet, die ideal auf die aktuellen Klimabedingungen abgestimmt sind. Englischen Rasen findet man kaum noch, dafür schwelgt man in den abwechslungsreichen Gehölzen aller Art.
Statt Betonmauern gibt es grob behauene Trockenmauern aus Naturstein. Dieses thema zieht sich durch fast alle Gärten, naturnah, wenig Eingrenzung.
Zwei Dachterrassen sind interessant, die sich zu einem Garten entwickelt haben. Dabei spielt die Größe keine Rolle, die Umgebung wird integriert, dadurch sieht alles größer aus.
Alle Gärten werden ausführlich mit Fotos dargestellt, Lagepläne runden das Bild ab.
Sonderthemen wir Sonnenschutz, Gartneküchen und Fliesen erhalten gute Informationen über die aktuellen Trend.
Ein Buch für alle, die sich gerne mit Gärten auseinandersetzen und für Planer und Gartenbauer.
Inspirierend
Thomas Herrgen am 26.05.2026
Bewertungsnummer: 3149565
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Seit nunmehr 11 Jahren führt der Callwey-Verlag, München diesen Wettbewerb mit seinen Partnern durch. Aus einer großen Zahl von Einreichungen aus dem deutschsprachigen Raum wird eine recht lange „Shortlist“ mit 50 Gärten gebildet und eine achtköpfige Fachjury kürt dann den Sieger und vier Anerkennungen. Inzwischen ist das Verfahren auf die besten Gartenfotografen, den besten Newcomer (junge Landschaftsarchitekt:innen) und die besten Lösungen (gemeint sind Details der Planung und Ausführung) ausgeweitet. Nach der Preisverleihung Anfang März erschien dann im Frühling das Buch mit allen Preisträgern und den 50 Gärten.
Der Gewinner 2026 ist ein Garten aus der Schweiz, der 1. Preis ging an das Büro Daniel Berg GmbH; Weggis, Kanton Luzern (Ausführung ebenso Daniel Berg GmbH). War er im vergangenen Jahr noch der Newcomer, hat sich das Büro Berg 2026 an die Spitze der zahlreichen Bewerber:innen gesetzt. Der Garten besticht durch seine einzigartige Lage am Felshang und mit Blick auf die Schweizer Berge. Mit nur 400 m² erweckt er durch seine detaillierte Planung, die „Aufteilung in verschiedene Bereiche und nicht zuletzt wegen seiner Lage mit unverbautem Blick auf die Berge und ins Tal ein Gefühl von Raum und Grenzenlosigkeit.“ meint Claudia Bertoldi, stellvertretende Chefredakteurin von Gplus, dem Schweizer Branchenmagazin, das den Wettbewerb begleitet. Und weiter: „Jedes Detail wurde durchdacht und erfüllt eine zugewiesene Funktion. Es erzeugt den Eindruck, als wäre alles schon immer an diesem Ort gewesen und längst Teil der natürlichen Umgebung. Als hätte die Natur den Garten gestaltet.“ Auch bei der Pflanzenauswahl wurde vorhandenes integriert, so der etwa 50 Jahre alte Fächer-Ahorn (Acer palmatum ’Beni Shidare’) am Bachlauf. Eine Flaumeiche (Quercus pubescens) verbindet Terrasse und Stützmauer im Gelände, so als wäre sie dort gewachsen. Zwei Fächer-Ahorne (Acer palmatum) grenzen an den höher gelegenen Nachbargarten. In Fugen und Steinritzen wurde Sedum gepflanzt und Mauerfarne stellen die Verbindung mit der umgebenden Natur her.
Urteil der Jury: „Daniel Berg vereint Naturverständnis, klare Form, subtiles Detail und nachhaltige Praxis. Der Siegergarten ist ein Meisterwerk der Gelassenheit, in dem Landschaft und Mensch in Harmonie atmen.“
Das Buch ist eine Dokumentation eines der wichtigsten Branchen-Awards und richtet sich an das Fachpublikum, Landschaftsarchitekten, Garten- und Landschaftsbaufirmen. Darüber hinaus liefert es für alle Privatpersonen, die einen Garten haben, verändern oder neu anlegen möchten viele Ideen und Details, auch Pflanzennamen deutsch/botanisch und technische Lösungen. Was das Buch jedoch nicht enthält sind Baukosten, oder ein Index in Euro/Quadratmeter. Das hat sicher seine guten Gründe, macht es aber für Laien schwierig, gestaltete Gärten monetär einzuordnen. Wer einen Gartenplaner für sich selbst einschaltet, wird natürlich zu jedem Zeitpunkt von Kostenschätzung über Kostenberechnung bis hin zu einem Ausschreibungsergebnis Zahlen erhalten. Kein Garten ist auf den anderen 1:1 übertragbar. Aber eine ungefähre „Hausnummer“ im Buch wäre sicher hilfreich gewesen.
Die Zahl der Prämierten wurde in den letzten Jahren immer größer, mit neuen Kategorien, mehr Gewinnern, mehr Anerkennungen. Möglicherweise „entwertet“ das ein wenig den eigentlichen Sieger. Doch mehr als 400 Farbabbildungen und Gartenpläne, sowie Angaben zu Besonderheiten des jeweiligen Grundstücks, dem Konzept, und der verwendeten Materialien und Pflanzen machen die 50 Gartenporträts zu einem Genuss für Augen und Sinne!
Verfasser: Thomas Herrgen
Alle weiteren Infos, Jury, Partner, Beteiligte, Sponsoren unter
www.gaerten-des-jahres.com
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