Produktbild: Das Pen!smuseum - Mit Texten von Jovana Reisinger, Sophia Süßmilch und Illustrationen von Andrea Z. Scharf

Das Pen!smuseum - Mit Texten von Jovana Reisinger, Sophia Süßmilch und Illustrationen von Andrea Z. Scharf

25

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

10911

Erscheinungsdatum

02.09.2025

Illustriert von

Andrea Z. Scharf

Verlag

Leykam Buchverlag

Seitenzahl

216 (Printausgabe)

Dateigröße

2135 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783701184019

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

10911

Erscheinungsdatum

02.09.2025

Illustriert von

Andrea Z. Scharf

Verlag

Leykam Buchverlag

Seitenzahl

216 (Printausgabe)

Dateigröße

2135 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783701184019

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  • Melanie Schöllnhammer

    aus Steiermark

    5/5

    29.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Witzig und furchtbar real

    Das Buch musste ich natürlich lesen, als absolute Fanin von Mareike Fallwickl und Eva Reisinger. Enttäuscht wurde ich nicht, ganz im Gegenteil. Obwohl das Buch fiktive Geschichten enthält, sind sie doch so nah an der realität. wie sie nur sein können. (Teilweise, aber wer weiß?) Es geht dort um mehrere Frauen verschiedenen Alters, die alle eines gemeinsam haben: sie sind frustriert und absolut abgef*ckt von dieser Männerwelt im Allgemeinen und (ihren) Männern im Besonderen. Sie sind kreativ in ihrer "Rache", ob es nun Mord ist oder ein Bild von Gisele Pelicot aus Männerblut, alles ist dabei. Trotz allem sind diese Frauen toll und ich dachte die ganze Zeit, ich will auch solche Freundinnen haben, auch im Altersheim, ich will auch so eine Whatsapp Gruppe (die ich dann tatsächlich gegründet habe) und ich will vor allem mit diesen Autorinnen befreundet sein. Ich liebe sie einfach und das Buch natürlich auch.

  • Mops

    aus Chemnitz

    4/5

    27.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Frauen schlagen zurück Der…

    Frauen schlagen zurück Der feministische Kampf ist noch lange nicht vorbei. Das weiß jede Frau. Und nach Lesen dieses Buches müsste es auch jeder Mann wissen - theoretisch. Denn die Autorinnen legen hier in ihren Kurzgeschichten den Finger in jede einzelne Wunde - egal ob toxische Männlichkeit, Mansplaining, Mental Load, häusliche Gewalt oder sexuelle Übergriffe. Alles wird schonungslos berichtet und seziert. Und auch wenn man selbst in einer gleichberechtigten Beziehung lebt - wie ich - wird man unweigerlich wütend. Wütend auf das System, wütend auf die Männer, wütend auf das Patriarchat. Und wird somit zum nachdenken angeregt, was in unserer Welt alles noch falsch läuft. Besonders gefallen hat mir, dass die einzelnen Geschichten miteinander verwoben wurden. Entweder weil bestimmte Charaktere wieder auftauchen oder Themen wieder aufgegriffen werden. Und das Buch hat definitiv Lust auf einen Besuch in einem Penismuseum, wie hier beschrieben. Das wäre sicherlich sehr interessant. Kleine Kritik. Einzelne Abschnitte sind schon echt heftig beschrieben, wo bspw. auch Übergriffe gegenüber Männern (als Rache) thematisiert werden oder Beschreibungen schon sehr plastisch (und eklig) sind. Daher ist das Buch evtl. nichts für zarte Gemüter. Und manchmal wird auch in der österreichischen Mundart geschrieben; das war ein bißchen anstrengend zu lesen. Aber da sist wirklich ein subjektives Empfinden. Mein Fazit: Frauen schlagen hier literarisch zurück. Hoffentlich wird diese Streitschrift erhört.

  • Franzi

    4/5

    16.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein kleines Gesamtkunstwerk

    Das Peni!smuseum ist ein feministisches Manifest in literarischer Form. Es ist radikal, lustvoll, absurd und vor allem: unvergesslich. In zwanzig Momentaufnahmen erzählen Mareike Fallwickl, Eva Reisinger und weitere Autorinnen von Frauen, die sich ihr Leben zurückholen. Von Gabi, die ihren One-Night-Stands Salz in den Kaffee streut, bis hin zu Anna, die im Netz anderen Frauen Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen verschafft. Die Erzählungen wirken wie ein Gesamtwerk. Die Protagonistinnen tauchen in verschiedenen Kontexten immer wieder auf, ihre Geschichten sind lose miteinander verknüpft, was dem Buch die Struktur eines Episodenromans verleiht. Besonders die Chatverläufe zwischen Anna und Maria stechen heraus. Es ist ein Dialog über Lust, Wut, Mutterschaft und Selbstermächtigung, der lange nachhallt. Die Sprache ist direkt, pointiert, rau, ehrlich und messerscharf. Es macht Spaß, mit den Figuren zu lachen, sich mit ihnen zu ärgern und über ihre Entscheidungen zu staunen. Viele Szenen sind bewusst überzeichnet, doch genau dieser absurde Humor öffnet Räume für Reflexion. Denn oft geht es darum, was passieren würde, wenn Frauen sich einfach nehmen, was ihnen zusteht: Lust, Macht, Freiheit und dass ohne Rücksicht auf gesellschaftliche Konventionen. Fazit: „Das Peni!smuseum“ ist laut, unbequem, witzig und klug. Ein feministisches Feuerwerk, das Leser:innen provoziert, zum Lachen bringt und mit einem ordentlichen Tritt gegen das Patriarchat wachrüttelt. Für alle, die sich mit feministischer Literatur beschäftigen oder dringend sollten. Ein mutiges, empowerndes Buch, das man nicht mehr vergisst.

  • Rina

    aus Mannheim

    4/5

    04.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Female Rage at is best

    Absurd, humorvoll, herrlich scharfzüngig und wunderschön gestaltet. Mareike Fallwickl, Jovana Reisinger und Sophia Süßmilch haben hier wirklich einen tollen Kurzgeschichtenband geschrieben. Da viele der Erzählungen miteinander verbunden sind, wirkt das Buch eher wie ein Roman in Episoden als eine klassische Sammlung einzelner Geschichten, was mir richtig gut gefallen hat. Oft geht es darum, was passieren würde, wenn wir Frauen die uns vom Patriarchat auferlegten Rollen einfach ablegen und den Spieß umdrehen. Wenn wir uns erlauben, einfach zu leben, wie wir wollen, ohne uns ständig Gedanken zu machen, ob wir attraktiv, mütterlich oder kompetent genug sind. Besonders hängen geblieben ist mir die Geschichte über den Unterschied, ob man nachts von einem Mann oder von einem Bären gejagt und angegriffen wird. Dieser Vergleich geht einem als Frau wirklich unter die Haut. Das Buch ist ein Plädoyer für mehr Zusammenhalt unter Frauen und zeigt mit viel Witz und Schärfe, wie absurd vieles ist, was wir uns gefallen lassen, besonders wenn man den Blick einmal umkehrt. Ein starkes Buch, das sehr provokativ und scharfzüngig ist, aber durch seinen absurden Humor und seine klugen Beobachtungen einen ganz eigenen Charme entfaltet.

  • katis zettelchen

    aus Salzburg

    5/5

    22.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bitterböse, wahr und ermutigend

    Eines der lustigsten Bücher, das ich dieses Jahr gelesen habe. Dabei geht es um sehr ernste Themen: Untreue, Vergewaltigung, Femizid. Auf bitterböse schwarz-humorige Art rechnen die Frauen mit den Männern ab. Ein sehr feministisches Buch, das Spaß macht und die Macht der geballten Sisterhood zeigt. Es gibt vier Autorinnen, jede mit ihrem eigenen Schreibstil, was ich eigentlich nicht mag, aber hier funktioniert es toll. Es gibt reihenweise Protagonistinnen, alle sind mehr oder weniger verbunden, ergeben zusammen ein starkes Netz aus Frauenpower. Der Patchworkroman macht thematisch betroffen, aber spätestens seit Gisele Pelicot sollten wirklich alle die omnipräsente Gewalt an Frauen auch hier in Europa auf dem Bildschirm haben. Meine Tochter hat mich gefragt, ob in dem Buch Männer gehatet werden. Mmh, man könnte es vielleicht so lesen, der schwarze Humor arbeitet auch mit Übertreibung, aber ich finde, es geht viel mehr darum, dass sich Frauen nicht alles gefallen lassen dürfen, dass sie sich wehren sollen, dass sie an ihre eigenen Bedürfnisse denken sollen und dafür sorgen sollen, dass es ihnen gut geht. Ich habe beim Lesen oft laut gelacht, mein wunderbarer Mann hat gesagt, er wäre besorgt, keine Sorge, um solche wie ihn geht es in dem Buch nicht. Und der Roman macht Mut und schafft – verstärkt durch vier Autorinnen, vier starke Stimmen - eine Gegengemeinschaft, die sich wehrt und die zusammenhält. Es ist nicht nur ein böse-lustiges Buch, es ist ein aktuelles und wichtiges. Ich habe es gleich an meine Töchter weitergegeben.

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