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Ein unheimlich guter Mensch Roman | »Messerscharf, urkomisch und doch wird man sich auf schmerzhafte Weise darin wiederfinden.« Monika Kim, Autorin von »Das Beste sind die Augen« | Millenialroman

97

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

37198

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.05.2026

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,3/13,6/3,2 cm

Gewicht

408 g

Farbe

Karamell / Mokka

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Good Person

Übersetzt von

Lilian Peter

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7530-0134-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Clever, mit gutem Erzähltempo und voller Wendungen, die die Spannung hochhalten.« ("Stadtradio Göttingen")
»Herrlich düster, scharfzüngig geschrieben und unglaublich unterhaltsam.« ("Stadtradio Göttingen")
»(...) ein absolutes Lesevergnügen!« ("Stadtradio Göttingen")
»Ein origineller Roman, der beweist, dass Spannung und Humor perfekt zusammenpassen können.« ("bibliomaniacs")
»(...) Kirsten King (ist) ein außergewöhnlicher Roman gelungen, der Murder Mystery, schwarzen Humor, Spannung und moderne Beziehungsprobleme auf erfrischende Weise miteinander verbindet.« ("bibliomaniacs")
»Wer auf intelligente Unterhaltung, überraschende Wendungen und Figuren mit Ecken und Kanten steht, sollte dieses Buch unbedingt entdecken.« ("bibliomaniacs")
»(...) beste Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite.« ("bibliomaniacs")

Produktdetails

Verkaufsrang

37198

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.05.2026

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,3/13,6/3,2 cm

Gewicht

408 g

Farbe

Karamell / Mokka

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Good Person

Übersetzt von

Lilian Peter

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7530-0134-0

Herstelleradresse

Ecco
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    17.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Delulu mit Leiche

    Lillian hat einen Plan: Sie wird die perfekte Freundin, bis Henry sich endlich traut, “Ich liebe dich” zu sagen. Stattdessen bekommt sie eine Trennung und dreht durch. Ein betrunkener YouTube-Fluch später soll Henry reumütig zu ihr zurückkriechen. Kommt er nicht, denn er ist tot. Und dann die nächste Ohrfeige: Er hatte die ganze Zeit eine feste Freundin. Lillian, plötzlich Hauptverdächtige und trauernde Ex in Personalunion, stolpert von da an durch ihre eigene, hochgradig unqualifizierte Mordermittlung und hinterlässt überall, wo sie auftaucht, ein kleines Trümmerfeld. Was diesen Debütroman trägt, ist nicht die Krimihandlung, sondern Lillian selbst. Sie ist egozentrisch, selbstgerecht, komplett wahnhaft in Bezug auf ihre eigene Beziehung und genau deshalb eine der unterhaltsamsten Erzählerinnen, die mir seit Langem begegnet sind. Kirsten King, die vorher als Kulturjournalistin und Drehbuchautorin gearbeitet hat, schreibt mit einem Timing, das man sonst eher aus guten Sitcoms kennt: messerscharfe Pointen, absurd treffende Beobachtungen über Millennial-Dating und Selbstbetrug, dazu eine Sprache, die nie müde wird, sich selbst zu übertreffen. Man ertappt sich dabei, wie man über Sätze lacht, obwohl (oder gerade weil) man weiß, dass man eigentlich entsetzt sein sollte. Genau darin liegt die Kunst: King macht aus einer zutiefst unsympathischen Figur keine Karikatur, sondern jemanden, in dem man, gegen den eigenen Willen, Splitter der eigenen Ausreden und Selbstlügen wiederfindet. Der Wortwitz ist dabei nie Selbstzweck, sondern das Werkzeug, mit dem Lillian in Szene gesetzt wird: schonungslos, komisch, unangenehm nah dran. Wer ein astreines Krimi-Rätsel erwartet, wird vielleicht enttäuscht. Die Auflösung ist eher Nebensache. Wer dagegen Lust auf einen bitterbösen, sprachlich brillanten Ritt durch eine toxische “Situationship” hat, bekommt hier eines der unterhaltsamsten Leseerlebnisse des Sommers.

  • Bewertung

    5/5

    17.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Meisterwerk der düsteren Unterhaltung

    Kirsten King liefert mit „Ein unheimlich guter Mensch“ ein berauschendes Debüt ab. Wer eine brave, sympathische Hauptfigur sucht, ist hier an der falschen Adresse und genau das macht den Roman zu einem absoluten Jahreshit. Die Story ist so absurd wie genial: Die 29-jährige Lillian wird von ihrem Ex nach einer ungeklärten „Situationship“ eiskalt abgesägt. In einem Rausch belegt sie ihn via YouTube-Anleitung mit einem Fluch und am nächsten Tag ist der Typ tatsächlich tot. Plötzlich steht Lillian nicht nur unter Mordverdacht, sondern muss auch noch erfahren, dass er seit Jahren eine feste Freundin hatte. Statt den Kopf in den Sand zu stecken, stürzt sie sich voller Wahn und Egoismus mitten in die Ermittlungen, um das Narrativ der traumatisierten Ex-Freundin für sich zu beanspruchen. Lillian als Antiheldin ist eine Naturgewalt. Sie ist vollkommen wahnhaft, narzisstisch, zynisch und verhält sich an jeder Weggabelung absolut unvernünftig und doch kann man nicht anders, als gebannt an den Seiten zu kleben. King schreibt mit einer so messerscharfen, bösen Prise Humor über Popkultur, moderne Dating-Chaos-Riten und die tiefen egoistischen Abgründe in uns allen, dass man ständig laut auflachen muss. Ein absolutes 5/5-Sterne-Leseerlebnis für alle, die komplexe, moralisch graue Frauenfiguren und bitterböse Satire lieben.

  • Bewertung

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wie unangenehm

    Also erstmal: wie unpassend ist Bitte die Buchbeschreibung „Lillian und Henry haben eine gute Zeit. Vor allem im Bett“. Ähm Excuse me, aber Lillian hat doch alles, aber keine gute Zeit. Henry vielleicht, aber selbst da war der Vibe super seltsam. Ich fands echt so unangenehm zu lesen. Hatte das Gefühl das wurde mir hier fälschlicherweise als witzig Romcom verkauft, dabei ist es Red Flag auf zwei Beinen. Lillian hat voll den Knall, keine Frage. Und ihre überhebliche Art auf andere Menschen und ihre Beziehungen zu ihnen herabzublicken hat mich ultra genervt, aber Henry ging halt auch gar nicht. Also die ersten 10 Kapitel hab ich mich echt gefragt „WTF lese ich da“- hat eigentlich überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen, aber bei dem Youtube-Hexenshit war ich halt voll abgeholt. Lillian reizt ihr Glück aber auch gewaltig aus, überschreitet eindeutig mehr Grenzen als gut für sie sind und schafft es trotzdem, sich als Opfer zu inszenieren. Chapeu, dass man so kalt und abgebrüht sein kann. Und derartig delulu. Das Ende hat mich dann nochmal sehr unvorbereitet erwischt, was ich einen grandiosen Abschluss für diese doch sehr verstörende Story fand. Es war ein Höllenritt durch dieses Buch, ein absoluter Fiebertraum. Ich würds jederzeit wieder tun.

  • Bewertung

    5/5

    13.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Unheimlich böse

    Kennt ihr diese Umfragen a la "Welche Superkraft würdest du dir wünschen?"? Mir war schon immer klar, Gedanken lesen würde definitiv nicht dazugehören. Nachdem ich nun Lilian kennenlernen durfte, ist mir das umso bewusster. Denn Lilian hält sich selbst für den Nabel der Welt, schön und liebenswert. Nur alle anderen scheinen das noch nicht so ganz begriffen zu haben. Freunde hat sie kaum welche und auch Kevin, mit dem sie sich immer mal wieder trifft, scheint noch nicht bereit für ihre Liebe. Offenbar so wenig bereit, dass er die Beziehung zu ihr beendet. Eine Flasche Rotwein und einen Online-Zauber später ist Kevin plötzlich tot und Lilian fragt sich, ob sie heil aus der Sache rauskommt. Diese Geschichte wird aus Lilians Sicht erzählt, man bekommt ihre Gedanken und ihren ausgeprägten Narzismus also aus erster Hand mit. Dass sie keine sonderlich sympatische Person ist, merkt man schon auf den ersten Seiten, wie schlimm es aber wirklich ist, wird erst nach und nach klar. Es ist defintiv ein Talent, einen so dermaßen unsympatischen Menschen zu schreiben und es trotzdem zu schaffen, dass ich dieses Buch förmlich verschlinge. Es tut weh, es ist zutiefst unangenehm, aber soooo gut geschrieben!

  • Bewertung

    5/5

    03.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Humorvoll, spannend und kaum aus der Hand zu legen

    "Ein unheimlich guter Mensch" hat mich wirklich positiv überrascht. Das Buch ist unterhaltsam, witzig und gleichzeitig spannend genug, dass ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Die Geschichte hat genau die richtige Mischung aus Humor, skurrilen Momenten und Spannung, ohne dabei überladen zu wirken. Besonders angenehm fand ich den lockeren Schreibstil. Die Seiten fliegen nur so dahin, und ich hatte das Buch innerhalb von ein bis zwei Tagen durchgelesen – nicht, weil es besonders kurz ist, sondern weil es mich einfach gepackt hat. Die Figuren sind interessant und die Handlung bleibt abwechslungsreich, sodass keine Längen aufkommen. Wer eine kurzweilige Geschichte mit Charme, Witz und einer guten Portion Spannung sucht, wird hier sicher gut unterhalten. Für mich war es eine sehr gelungene Lektüre, die ich gerne weiterempfehle.

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