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Ein unheimlich guter Mensch Roman | »Messerscharf, urkomisch und doch wird man sich auf schmerzhafte Weise darin wiederfinden.« Monika Kim, Autorin von »Das Beste sind die Augen« | Millenialroman

87

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6472

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.05.2026

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,3/13,6/3,2 cm

Gewicht

78 g

Farbe

Karamell / Mokka

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Good Person

Übersetzt von

Lilian Peter

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7530-0134-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6472

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.05.2026

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,3/13,6/3,2 cm

Gewicht

78 g

Farbe

Karamell / Mokka

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Good Person

Übersetzt von

Lilian Peter

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7530-0134-0

Herstelleradresse

Ecco
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    11.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    One hell of a Charakterstudie

    Das Cover, der Titel und dieser unglaublich catchy Klappentext hatten mich schon für das Buch eingenommen, bevor ich es aufgeschlagen habe und es hat mich nicht enttäuscht. Lillian ist in einer Situationship mit Henry. Als dieser nach viel Sex plötzlich keinen Kontakt mehr mit ihr wünscht, hetzt sie ihm den Fluch, einer YouTube Hexe an den Hals. Womit sie nicht rechnet, ist dass der Fluch ungeahnte Wirkung hat und sie sich auf ihre Suche nach der Wahrheit und den Auswirkungen machen muss. Lillian bei dieser Suche zu verfolgen hat streckenweise etwas von einem Fiebertraum, den man nur genießen kann. Schon relativ früh konnte ich das Buch nicht mehr weglegen weil es unglaublich viel Spaß macht dieser Protagonistin zu folgen. Sie ist unsympathisch, nach ihrer Einschätzung schmerzhaft ehrlich und komplett delulu über ihre Beziehung mit Henry. Moral und Anstand sind ihr fremd. Sie ist dem oder der durchschnittlichen Leser*in in ihren Aktionen komplett fremd und trotzdem findet man ein kleines bisschen oder mehr Wahrheit oder sich selbst in ihr und ihren Worten. Manchmal ist Lillian absolut diabolisch und dann muss man wieder laut auflachen. Diese Reise hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich kann nicht glauben, dass dieses Buch ein Debüt ist, weil es so kühn ist und sich absolut nie entschuldigt für Lillians Standpunkte zur Welt und den Menschen darin. Ein absolut herausragendes Lesevergnügen für den Sommer!

  • LM

    5/5

    09.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Außergewöhnlich gut

    "Ein unheimlich guter Mensch" von Kirsten King ist ein außergewöhnlicher Roman und ein mehr als gelungenes Debüt. Es geht um Lillian, die eine sog. "Situationship" mit Henry führt, sich jedoch eine richtige Beziehung mit ihm wünscht. Dann allerdings lässt er sie sitzen und Lillian versucht auf ungewöhnliche Art Rache zu üben. Plötzlich gerät alles aus dem Ruder, als Henry leblos aufgefunden wird. Der Plot klingt bereits skurril, dennoch total interessant. Schon die Leseprobe hat mich begeistert so wie letztlich das gesamte Buch. Ich mag Lillian als Figur total, vielleicht gerade weil sie so impulsiv und chaotisch ist. So manches Mal ist man zwar hin- und hergerissen zwischen Verständnis und Kopfschütteln, insgesamt jedoch ist Lillian für mich eine interessante Figur. Die Geschichte hat eine unerwartete Tiefe und enthält viel indirekte Kritik am Patriarchat. Gleichzeitig ist sie aber auch spannend und humorvoll geschrieben, sodass ich bis zum Schluss gefesselt war und mich unterhalten gefühlt habe. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen. Insgesamt hat mich das Buch total überrascht, gerade weil es so anders und außergewöhnlich ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass es nicht jedermanns Geschmack ist, meinen hat es aber (zu meiner eigenen Überraschung) total getroffen.

  • Jadi

    aus Montabaur

    5/5

    07.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Unheimlich fesselnd!

    . Wenn du Bücher mit durch und durch sympathischen Figuren suchst, ist „Ein unheimlich guter Mensch vermutlich nicht das Richtige für dich. Wenn du dagegen literarische, herrlich chaotische Geschichten über komplizierte Frauen liebst, deren Entscheidungen unweigerlich Konsequenzen haben und die trotzdem immer wieder sehenden Auges ins nächste Desaster laufen, dann solltest du diesen Roman unbedingt lesen. Fesselnd, schockierend, messerscharf und dabei unheimlich unterhaltsam. Ein Buch, das dich gleichermaßen entsetzt und begeistert und so schnell nicht mehr loslässt. 5/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Lillian genießt die ungezwungene Affäre mit Henry, hofft jedoch auf mehr als nur eine Situationship. Als er sie überraschend abserviert, beschließt sie, ihn zurückzugewinnen. Ein betrunkener Zauberversuch aus dem Internet nimmt jedoch eine fatale Wendung… Statt in ihre Arme kehrt Henry als Leiche zurück. . In „Ein unheimlich guter Mensch“ erleben wir die Geschichte ausschließlich durch Lillians Augen. Als Ich-Erzählerin führt sie uns durch einen der prägendsten Abschnitte ihres Lebens… Sie ringt mit der Beziehung zu Henry, kämpft sich durch ihren Arbeitsalltag, gerät in den Sog polizeilicher Ermittlungen und versucht verzweifelt, nach dem Tod der Liebe ihres Lebens so etwas wie Normalität aufrechtzuerhalten. . Dabei wirken sämtliche Figuren bemerkenswert authentisch, allen voran Lillian selbst, mit ihrer ebenso faszinierenden, wie verstörenden Art. Gerade ihre Erzählstimme macht den Roman für mich so besonders. Lillian weist für mich deutliche narzisstische Züge auf; vieles spricht außerdem dafür, dass sie unter einer Persönlichkeitsstörung leidet, die ihre Wahrnehmung der Welt und den Umgang mit anderen Menschen tiefgreifend beeinflusst. Gerade deshalb ist sie eine außergewöhnlich gelungene unzuverlässige Erzählerin. Alles, was sie erzählt, ist aus ihrer Sicht vollkommen schlüssig. Als Leser:in erkennt man jedoch immer wieder, dass ihre Version der Realität mit der Wahrnehmung anderer Figuren und den tatsächlichen Konsequenzen ihres Handelns nicht übereinstimmt. . Gerade zu Beginn empfand ich das als unglaublich frustrierend. Mehr als einmal wollte ich sie anschreien, endlich ihre Perspektive zu hinterfragen und die Welt so zu sehen, wie sie tatsächlich ist. Doch genau darin liegt die Stärke des Romans… Je weiter die Handlung voranschreitet, desto deutlicher wird, dass Lillian die Realität schlicht nicht so wahrnehmen kann, wie andere Menschen. In dem Moment, in dem ich aufgehört habe, sie verstehen oder entschuldigen zu wollen und stattdessen akzeptiert habe, dass sie im Kern ein moralisch fragwürdiger Mensch ist, begann ihre Geschichte eine eigentümliche Sogwirkung zu entfalten. Plötzlich machte es großen Spaß, ihre fehlgeleiteten Entscheidungen und das Chaos, das sie hinterlässt, aus sicherer Distanz zu beobachten. . Kirsten King gelingt dabei eine beeindruckende Balance zwischen Lillians subjektiver Wirklichkeit und der tatsächlichen Realität. Obwohl ihre Wahrnehmung zunehmend brüchig erscheint, wirkt sie nie wie eine überzeichnete Karikatur, sondern stets wie ein glaubwürdiger, komplexer Mensch. Im echten Leben würde ich ihr um jeden Preis aus dem Weg gehen… als Romanfigur hingegen konnte ich den Blick kaum von ihr abwenden. . Sobald ich das Buch begonnen hatte, fiel es mir schwer, es wieder aus der Hand zu legen. Ich wollte unbedingt wissen, in welches neue Chaos Lillian sich als Nächstes manövrieren würde und mit welcher absurden Selbstverständlichkeit sie erneut versuchte, den Konsequenzen ihres Handelns zu entkommen. . Mit „Ein unheimlich guter Mensch“ ist King ein Roman gelungen, der gleichermaßen verstört, amüsiert und berührt. Er lässt einen fremdschämen, bringt einen zum Lachen und stimmt zugleich nachdenklich. Vor allem aber wirft er die Frage auf, wie sehr unsere Wahrnehmung unser Handeln bestimmt und wie wir anderen Menschen begegnen sollten. Gerade diese ungewöhnliche Mischung macht den Roman so eindrucksvoll. . Ich kann „Ein unheimlich guter Mensch“ allen empfehlen, die Lust auf eine ebenso verstörende wie fesselnde Charakterstudie haben und bereit sind, für einige Stunden tief in die Gedankenwelt einer Erzählerin einzutauchen, deren Blick auf die Welt ebenso faszinierend wie erschreckend verzerrt ist.

  • Bewertung

    5/5

    23.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Hab’s geliebt!

    „Ein unheimlich guter Mensch“ hat mich von der ersten bis zur letzten Seite komplett gepackt. Im Mittelpunkt steht Lillian, die nach einer Enttäuschung in ihrem Liebesleben plötzlich in einen Mordfall hineingezogen wird. Während sie versucht herauszufinden, was wirklich passiert ist, gerät ihr Leben immer mehr ins Chaos. Besonders gut gefallen hat mir das Cover. Es ist total cool gestaltet, fällt sofort ins Auge und spiegelt den Charakter der Protagonistin perfekt wider. Schon bevor man die erste Seite aufschlägt, bekommt man ein Gefühl dafür, dass hier eine ungewöhnliche, chaotische und zugleich faszinierende Figur im Mittelpunkt steht. Die Geschichte selbst hat mich von Anfang bis Ende begeistert. Ich habe das Buch praktisch in einem Rutsch gelesen, weil ich es kaum aus der Hand legen konnte. Die Mischung aus Murder Mystery, schwarzem Humor und einer herrlich eigenwilligen Hauptfigur funktioniert hervorragend. Ständig stellt man sich die Frage, was wirklich passiert ist, und fiebert bis zum Schluss mit. Dabei schafft es die Autorin, die Spannung aufrechtzuerhalten, ohne dass die Handlung konstruiert wirkt. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch liest sich flüssig, ist packend geschrieben und bietet viele humorvolle Momente. Ich hatte während des gesamten Romans Spaß am Lesen. Gleichzeitig gibt es aber auch ernstere Passagen, die den Figuren zusätzliche Tiefe verleihen. Die Charaktere wirken insgesamt sehr authentisch. Besonders Lillian hat bei mir starke Reaktionen ausgelöst. Manchmal war ich regelrecht genervt oder sogar sauer auf sie, weil ich ihre Entscheidungen nicht nachvollziehen konnte. Sie ist stellenweise ziemlich abgespaced und sorgt ständig für Chaos. Genau das macht sie aber auch so glaubwürdig und interessant. Sie ist keine perfekte Heldin, sondern eine Figur mit Ecken und Kanten, die Fehler macht und dadurch menschlich wirkt. Für mich liegt die größte Stärke des Buches darin, dass es eine klassische Kriminalgeschichte mit einer völlig unkonventionellen Protagonistin verbindet. Lillian betrachtet die Welt auf ihre ganz eigene Weise und bringt dadurch eine frische Dynamik in die Handlung. Die Geschichte ist spannend, witzig und überraschend zugleich. Insgesamt ist „Ein unheimlich guter Mensch“ ein äußerst gelungenes Debüt, das mich bestens unterhalten hat. Wer humorvolle Krimis mit skurrilen Figuren, viel Spannung und einer gehörigen Portion Chaos mag, sollte diesem Buch unbedingt eine Chance geben. Ich kann es definitiv weiterempfehlen und freue mich schon darauf, weitere Werke der Autorin zu lesen.

  • Latalia

    5/5

    22.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Im Kopf einer Narzisstin

    Ich hab nicht erwartet, dass mir das Buch so gut gefallen wird. Ich finde das Cover deutlich besser, als das original. Ich mag den Gesichtsausdruck der rau auf dem Cover. SO bissl die Stirn runzelnd und unzufrieden. Lillian ist so eine selbst zentrierte Person, dass es ehrlich Spaß gemacht hat Zeit in ihrem Kopf zu verbringen. Wie sie es tatsächlich schafft alles und jeden auf sich auszurichten und sich zum Mittelpunkt jedes Geschehnisses zu machen. Für die LeserInnen mag es anstößig klingen, aber Lillian ist überzeugt von ihren Gedanken. Ganz besonders fand ich, hat man das in der Szene mit der Psychologin gesehen, wo sie erst reluktant war, überhaupt eine aufzusuchen, dann aber ihr Herz Ihrem gegenüber ausgeschüttet hat. Nur um die Person dann zu unrecht zu beleidigen, nur weil etwas gesagt wurde, was Lillian nicht passt. Auch die Storyline von Henry war interessant. Lillian, wie sie damit umgeht die 2. Frau gewesen zu sein. Ein ganzes Leben, dass sie für sich vorgestellt hat, aber nicht bekam. Ich fand es auch interessant zu sehen, wie sie Jamie so gnadenlos ausgenutzt hat, ohne auch nur ein Krümel an Schuldgefühl. Es war sehr amüsant mal sich vorzustellen, wie eine solche Person tickt.

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