Produktbild: Ein unheimlich guter Mensch

Ein unheimlich guter Mensch Roman | »Messerscharf, urkomisch und doch wird man sich auf schmerzhafte Weise darin wiederfinden.« Monika Kim, Autorin von »Das Beste sind die Augen« | Millenialroman

97

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

6903

Erscheinungsdatum

26.05.2026

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

3863 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Good Person

Übersetzt von

Lilian Peter

Sprache

Deutsch

EAN

9783753001326

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden

Verkaufsrang

6903

Erscheinungsdatum

26.05.2026

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

3863 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Good Person

Übersetzt von

Lilian Peter

Sprache

Deutsch

EAN

9783753001326

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  • Rina

    aus Mannheim

    4/5

    11.07.2026

    eBook (ePUB)

    Unterhaltsam

    Lillian glaubt, Henry endlich so weit zu haben. Nachdem sie sich so lange bemüht hat, die perfekte Liebhaberin zu sein, hofft sie, dass er nun endlich eine feste Beziehung mit ihr eingeht. Und warum eigentlich auch nicht? Sie gibt ihm alles, was ein Mann sich nur wünschen kann: großartigen Sex, ein offenes Ohr und genau das richtige Maß an Aufmerksamkeit. Sie weiß schließlich, dass sie einen Mann nur wieder verscheucht, wenn sie zu viel von ihm verlangt. Dabei wünscht sie sich nichts sehnlicher, als mit Ende zwanzig endlich eine Beziehung zu haben. Doch gerade als sie denkt, sie hat Henry endlich so weit, macht er mit ihr Schluss. Ihr sorgfältig aufgebautes Kartenhaus bricht in sich zusammen. Aus einer Kurzschlussreaktion heraus versucht sie sich an einem Schadenszauber und wünscht Henry das Schlimmste. Blöd nur, dass er am nächsten Tag tatsächlich tot ist. Lillian ist wirklich eine spezielle Protagonistin. Sie biegt sich ihre Realität so zurecht, wie sie sie gerade braucht. Und wenn sie keine Aufmerksamkeit bekommt, kann sie richtig fies werden. Wirkliche Freunde hat sie auch nicht. Eigentlich gibt es nur Jamie, die sie benutzt, wie es ihr gerade passt. Sympathisch ist Lillian definitiv nicht. Trotzdem fand ich sie unglaublich faszinierend. Sie verstellt sich ständig auch wenn ab und zu ihr wahrer Charakter durchbricht. Eigentlich spielt sie die ganze Zeit nur eine Rolle. Im Grunde möchte sie einfach nur geliebt werden -nur eben auf ihre ganz eigene, verdrehte Art. Gerade ihre Gedanken haben das Buch für mich so unterhaltsam gemacht. Gleichzeitig nimmt das Buch auch unsere heutige Gesellschaft und den Drang nach Selbstinszenierung ein Stück weit aufs Korn. Die Geschichte hat mich insgesamt wirklich gut unterhalten und ließ sich durch den flüssigen Schreibstil sehr schnell lesen. Etwas schade fand ich allerdings, dass insgesamt gar nicht so viel passiert ist. Nach dem Klappentext hatte ich mir mehr Spannung erwartet. Auch der Twist gegen Ende konnte mich nicht wirklich überraschen. Außerdem hatte das Buch für mich gerade in der Mitte ein paar Längen. Manche Gedanken wiederholen sich und auch der Alkoholkonsum, der hier eine große Rolle spielt, wurde mir irgendwann etwas zu viel.

  • Anjulia

    4/5

    04.06.2026

    eBook (ePUB)

    Toxisch, absurd, fesselnd

    Das ganze Buch dreht sich um Lillian. Seit vier Monaten trifft sie sich mit Henry. Länger war sie noch nie mit jemandem zusammen. Während Lillian gerne eine feste Beziehung hätte, hält Henry die Sache unverbindlich. Nachdem er sie sitzen lässt, rächt Lillian sich mit einem YouTube-Schadenszauber. Tatsächlich ist Henry am nächsten Tag tot und Lillian ist Tatverdächtige. Ein unheimlich guter Mensch von Kirsten King ist eine Mischung aus Gesellschaftskritik und bitterböser Satire. Hauptprotagonistin Lillian, aus deren Sicht die Geschichte geschrieben ist, kann man einfach nicht mögen. Sie ist eine toxische, manipulative Narzistin mit einem Alkoholproblem, der es gelingt, sich die unmöglichsten Situationen schönzureden. Schließlich hält sie sich für einen unheimlich guten Menschen, nur die anderen sind zu blöd, es zu sehen. An vielen Stellen denkt man, das kann sie jetzt nicht wirklich machen oder denken. Die Geschichte ist dabei modern, eher schräg als lustig und hat mich trotz kleiner Längen fasziniert. Wer schwarzen Humor und absurde Situationen mag und mit einer Protagonistin umgehen kann, die gleichermaßen anstrengend wie unterhaltsam, aber keineswegs sympathisch ist, sollte hier unbedingt zugreifen.

  • S. L.

    aus Berlin

    3/5

    04.06.2026

    eBook (ePUB)

    Ist sie nicht

    Lillian mit Doppel-L ist einsam und sucht krampfhaft den Mann, der sie liebt. Selbstverleugnung und der Verlust jeglicher Selbstachtung begleiten ihre Bemühungen. Sie lässt sich von Henry benutzen und findet das ok. Hilft alles nicht, Henry erwidert die Liebe trotz aller Bemühungen nicht in erwünschtem Maße. Dabei kann Lilian auch anders. Höchst unsympathisch, gemein und herablassend behandelt sie andere Menschen, besonders ihre beste Freundin. Und was stellt sie mit dem enttäuschenden Wunschmann an? Ein Zauber soll sie rächen. Das geht sowas von schief, die Folgen sind unerwartet. Nein, diese Lilian ist egozentrisch angelegt, manipulativ, leidet an enormer Selbstüberschätzung, hält sich für gut und genial. Ihre Wahrnehmung ist verzerrt. Außerdem trinkt sie zu viel. Kirsten King hat ihre Hauptfigur konsequent überzeichnet. Sie sorgt für negative Gefühle beim Lesen, die angekündigte Witzigkeit habe ich vermisst. Ich hatte sehr auf Lillians Erkenntnis, dass sie doch nicht so toll ist, einen läuternden Twist, gehofft. Vergeblich. Fazit: angenehmer Schreibstil, offene Sprache, polarisierende, aber nervende Protagonistin. Ich wurde enttäuscht, von der „Heldin“ und vom Buch.

  • Bewertung

    5/5

    17.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Delulu mit Leiche

    Lillian hat einen Plan: Sie wird die perfekte Freundin, bis Henry sich endlich traut, “Ich liebe dich” zu sagen. Stattdessen bekommt sie eine Trennung und dreht durch. Ein betrunkener YouTube-Fluch später soll Henry reumütig zu ihr zurückkriechen. Kommt er nicht, denn er ist tot. Und dann die nächste Ohrfeige: Er hatte die ganze Zeit eine feste Freundin. Lillian, plötzlich Hauptverdächtige und trauernde Ex in Personalunion, stolpert von da an durch ihre eigene, hochgradig unqualifizierte Mordermittlung und hinterlässt überall, wo sie auftaucht, ein kleines Trümmerfeld. Was diesen Debütroman trägt, ist nicht die Krimihandlung, sondern Lillian selbst. Sie ist egozentrisch, selbstgerecht, komplett wahnhaft in Bezug auf ihre eigene Beziehung und genau deshalb eine der unterhaltsamsten Erzählerinnen, die mir seit Langem begegnet sind. Kirsten King, die vorher als Kulturjournalistin und Drehbuchautorin gearbeitet hat, schreibt mit einem Timing, das man sonst eher aus guten Sitcoms kennt: messerscharfe Pointen, absurd treffende Beobachtungen über Millennial-Dating und Selbstbetrug, dazu eine Sprache, die nie müde wird, sich selbst zu übertreffen. Man ertappt sich dabei, wie man über Sätze lacht, obwohl (oder gerade weil) man weiß, dass man eigentlich entsetzt sein sollte. Genau darin liegt die Kunst: King macht aus einer zutiefst unsympathischen Figur keine Karikatur, sondern jemanden, in dem man, gegen den eigenen Willen, Splitter der eigenen Ausreden und Selbstlügen wiederfindet. Der Wortwitz ist dabei nie Selbstzweck, sondern das Werkzeug, mit dem Lillian in Szene gesetzt wird: schonungslos, komisch, unangenehm nah dran. Wer ein astreines Krimi-Rätsel erwartet, wird vielleicht enttäuscht. Die Auflösung ist eher Nebensache. Wer dagegen Lust auf einen bitterbösen, sprachlich brillanten Ritt durch eine toxische “Situationship” hat, bekommt hier eines der unterhaltsamsten Leseerlebnisse des Sommers.

  • Bewertung

    5/5

    17.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Meisterwerk der düsteren Unterhaltung

    Kirsten King liefert mit „Ein unheimlich guter Mensch“ ein berauschendes Debüt ab. Wer eine brave, sympathische Hauptfigur sucht, ist hier an der falschen Adresse und genau das macht den Roman zu einem absoluten Jahreshit. Die Story ist so absurd wie genial: Die 29-jährige Lillian wird von ihrem Ex nach einer ungeklärten „Situationship“ eiskalt abgesägt. In einem Rausch belegt sie ihn via YouTube-Anleitung mit einem Fluch und am nächsten Tag ist der Typ tatsächlich tot. Plötzlich steht Lillian nicht nur unter Mordverdacht, sondern muss auch noch erfahren, dass er seit Jahren eine feste Freundin hatte. Statt den Kopf in den Sand zu stecken, stürzt sie sich voller Wahn und Egoismus mitten in die Ermittlungen, um das Narrativ der traumatisierten Ex-Freundin für sich zu beanspruchen. Lillian als Antiheldin ist eine Naturgewalt. Sie ist vollkommen wahnhaft, narzisstisch, zynisch und verhält sich an jeder Weggabelung absolut unvernünftig und doch kann man nicht anders, als gebannt an den Seiten zu kleben. King schreibt mit einer so messerscharfen, bösen Prise Humor über Popkultur, moderne Dating-Chaos-Riten und die tiefen egoistischen Abgründe in uns allen, dass man ständig laut auflachen muss. Ein absolutes 5/5-Sterne-Leseerlebnis für alle, die komplexe, moralisch graue Frauenfiguren und bitterböse Satire lieben.

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