Produktbild: Ein unheimlich guter Mensch

Ein unheimlich guter Mensch Roman | »Messerscharf, urkomisch und doch wird man sich auf schmerzhafte Weise darin wiederfinden.« Monika Kim, Autorin von »Das Beste sind die Augen« | Millenialroman

85

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

17452

Erscheinungsdatum

26.05.2026

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

3764 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Good Person

Übersetzt von

Lilian Peter

Sprache

Deutsch

EAN

9783753001326

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden

Verkaufsrang

17452

Erscheinungsdatum

26.05.2026

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

3764 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Good Person

Übersetzt von

Lilian Peter

Sprache

Deutsch

EAN

9783753001326

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  • Anjulia

    4/5

    04.06.2026

    eBook (ePUB)

    Toxisch, absurd, fesselnd

    Das ganze Buch dreht sich um Lillian. Seit vier Monaten trifft sie sich mit Henry. Länger war sie noch nie mit jemandem zusammen. Während Lillian gerne eine feste Beziehung hätte, hält Henry die Sache unverbindlich. Nachdem er sie sitzen lässt, rächt Lillian sich mit einem YouTube-Schadenszauber. Tatsächlich ist Henry am nächsten Tag tot und Lillian ist Tatverdächtige. Ein unheimlich guter Mensch von Kirsten King ist eine Mischung aus Gesellschaftskritik und bitterböser Satire. Hauptprotagonistin Lillian, aus deren Sicht die Geschichte geschrieben ist, kann man einfach nicht mögen. Sie ist eine toxische, manipulative Narzistin mit einem Alkoholproblem, der es gelingt, sich die unmöglichsten Situationen schönzureden. Schließlich hält sie sich für einen unheimlich guten Menschen, nur die anderen sind zu blöd, es zu sehen. An vielen Stellen denkt man, das kann sie jetzt nicht wirklich machen oder denken. Die Geschichte ist dabei modern, eher schräg als lustig und hat mich trotz kleiner Längen fasziniert. Wer schwarzen Humor und absurde Situationen mag und mit einer Protagonistin umgehen kann, die gleichermaßen anstrengend wie unterhaltsam, aber keineswegs sympathisch ist, sollte hier unbedingt zugreifen.

  • S. L.

    aus Berlin

    3/5

    04.06.2026

    eBook (ePUB)

    Ist sie nicht

    Lillian mit Doppel-L ist einsam und sucht krampfhaft den Mann, der sie liebt. Selbstverleugnung und der Verlust jeglicher Selbstachtung begleiten ihre Bemühungen. Sie lässt sich von Henry benutzen und findet das ok. Hilft alles nicht, Henry erwidert die Liebe trotz aller Bemühungen nicht in erwünschtem Maße. Dabei kann Lilian auch anders. Höchst unsympathisch, gemein und herablassend behandelt sie andere Menschen, besonders ihre beste Freundin. Und was stellt sie mit dem enttäuschenden Wunschmann an? Ein Zauber soll sie rächen. Das geht sowas von schief, die Folgen sind unerwartet. Nein, diese Lilian ist egozentrisch angelegt, manipulativ, leidet an enormer Selbstüberschätzung, hält sich für gut und genial. Ihre Wahrnehmung ist verzerrt. Außerdem trinkt sie zu viel. Kirsten King hat ihre Hauptfigur konsequent überzeichnet. Sie sorgt für negative Gefühle beim Lesen, die angekündigte Witzigkeit habe ich vermisst. Ich hatte sehr auf Lillians Erkenntnis, dass sie doch nicht so toll ist, einen läuternden Twist, gehofft. Vergeblich. Fazit: angenehmer Schreibstil, offene Sprache, polarisierende, aber nervende Protagonistin. Ich wurde enttäuscht, von der „Heldin“ und vom Buch.

  • LM

    5/5

    09.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Außergewöhnlich gut

    "Ein unheimlich guter Mensch" von Kirsten King ist ein außergewöhnlicher Roman und ein mehr als gelungenes Debüt. Es geht um Lillian, die eine sog. "Situationship" mit Henry führt, sich jedoch eine richtige Beziehung mit ihm wünscht. Dann allerdings lässt er sie sitzen und Lillian versucht auf ungewöhnliche Art Rache zu üben. Plötzlich gerät alles aus dem Ruder, als Henry leblos aufgefunden wird. Der Plot klingt bereits skurril, dennoch total interessant. Schon die Leseprobe hat mich begeistert so wie letztlich das gesamte Buch. Ich mag Lillian als Figur total, vielleicht gerade weil sie so impulsiv und chaotisch ist. So manches Mal ist man zwar hin- und hergerissen zwischen Verständnis und Kopfschütteln, insgesamt jedoch ist Lillian für mich eine interessante Figur. Die Geschichte hat eine unerwartete Tiefe und enthält viel indirekte Kritik am Patriarchat. Gleichzeitig ist sie aber auch spannend und humorvoll geschrieben, sodass ich bis zum Schluss gefesselt war und mich unterhalten gefühlt habe. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen. Insgesamt hat mich das Buch total überrascht, gerade weil es so anders und außergewöhnlich ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass es nicht jedermanns Geschmack ist, meinen hat es aber (zu meiner eigenen Überraschung) total getroffen.

  • Jadi

    aus Montabaur

    5/5

    07.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Unheimlich fesselnd!

    . Wenn du Bücher mit durch und durch sympathischen Figuren suchst, ist „Ein unheimlich guter Mensch vermutlich nicht das Richtige für dich. Wenn du dagegen literarische, herrlich chaotische Geschichten über komplizierte Frauen liebst, deren Entscheidungen unweigerlich Konsequenzen haben und die trotzdem immer wieder sehenden Auges ins nächste Desaster laufen, dann solltest du diesen Roman unbedingt lesen. Fesselnd, schockierend, messerscharf und dabei unheimlich unterhaltsam. Ein Buch, das dich gleichermaßen entsetzt und begeistert und so schnell nicht mehr loslässt. 5/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Lillian genießt die ungezwungene Affäre mit Henry, hofft jedoch auf mehr als nur eine Situationship. Als er sie überraschend abserviert, beschließt sie, ihn zurückzugewinnen. Ein betrunkener Zauberversuch aus dem Internet nimmt jedoch eine fatale Wendung… Statt in ihre Arme kehrt Henry als Leiche zurück. . In „Ein unheimlich guter Mensch“ erleben wir die Geschichte ausschließlich durch Lillians Augen. Als Ich-Erzählerin führt sie uns durch einen der prägendsten Abschnitte ihres Lebens… Sie ringt mit der Beziehung zu Henry, kämpft sich durch ihren Arbeitsalltag, gerät in den Sog polizeilicher Ermittlungen und versucht verzweifelt, nach dem Tod der Liebe ihres Lebens so etwas wie Normalität aufrechtzuerhalten. . Dabei wirken sämtliche Figuren bemerkenswert authentisch, allen voran Lillian selbst, mit ihrer ebenso faszinierenden, wie verstörenden Art. Gerade ihre Erzählstimme macht den Roman für mich so besonders. Lillian weist für mich deutliche narzisstische Züge auf; vieles spricht außerdem dafür, dass sie unter einer Persönlichkeitsstörung leidet, die ihre Wahrnehmung der Welt und den Umgang mit anderen Menschen tiefgreifend beeinflusst. Gerade deshalb ist sie eine außergewöhnlich gelungene unzuverlässige Erzählerin. Alles, was sie erzählt, ist aus ihrer Sicht vollkommen schlüssig. Als Leser:in erkennt man jedoch immer wieder, dass ihre Version der Realität mit der Wahrnehmung anderer Figuren und den tatsächlichen Konsequenzen ihres Handelns nicht übereinstimmt. . Gerade zu Beginn empfand ich das als unglaublich frustrierend. Mehr als einmal wollte ich sie anschreien, endlich ihre Perspektive zu hinterfragen und die Welt so zu sehen, wie sie tatsächlich ist. Doch genau darin liegt die Stärke des Romans… Je weiter die Handlung voranschreitet, desto deutlicher wird, dass Lillian die Realität schlicht nicht so wahrnehmen kann, wie andere Menschen. In dem Moment, in dem ich aufgehört habe, sie verstehen oder entschuldigen zu wollen und stattdessen akzeptiert habe, dass sie im Kern ein moralisch fragwürdiger Mensch ist, begann ihre Geschichte eine eigentümliche Sogwirkung zu entfalten. Plötzlich machte es großen Spaß, ihre fehlgeleiteten Entscheidungen und das Chaos, das sie hinterlässt, aus sicherer Distanz zu beobachten. . Kirsten King gelingt dabei eine beeindruckende Balance zwischen Lillians subjektiver Wirklichkeit und der tatsächlichen Realität. Obwohl ihre Wahrnehmung zunehmend brüchig erscheint, wirkt sie nie wie eine überzeichnete Karikatur, sondern stets wie ein glaubwürdiger, komplexer Mensch. Im echten Leben würde ich ihr um jeden Preis aus dem Weg gehen… als Romanfigur hingegen konnte ich den Blick kaum von ihr abwenden. . Sobald ich das Buch begonnen hatte, fiel es mir schwer, es wieder aus der Hand zu legen. Ich wollte unbedingt wissen, in welches neue Chaos Lillian sich als Nächstes manövrieren würde und mit welcher absurden Selbstverständlichkeit sie erneut versuchte, den Konsequenzen ihres Handelns zu entkommen. . Mit „Ein unheimlich guter Mensch“ ist King ein Roman gelungen, der gleichermaßen verstört, amüsiert und berührt. Er lässt einen fremdschämen, bringt einen zum Lachen und stimmt zugleich nachdenklich. Vor allem aber wirft er die Frage auf, wie sehr unsere Wahrnehmung unser Handeln bestimmt und wie wir anderen Menschen begegnen sollten. Gerade diese ungewöhnliche Mischung macht den Roman so eindrucksvoll. . Ich kann „Ein unheimlich guter Mensch“ allen empfehlen, die Lust auf eine ebenso verstörende wie fesselnde Charakterstudie haben und bereit sind, für einige Stunden tief in die Gedankenwelt einer Erzählerin einzutauchen, deren Blick auf die Welt ebenso faszinierend wie erschreckend verzerrt ist.

  • Bewertung

    5/5

    23.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Hab’s geliebt!

    „Ein unheimlich guter Mensch“ hat mich von der ersten bis zur letzten Seite komplett gepackt. Im Mittelpunkt steht Lillian, die nach einer Enttäuschung in ihrem Liebesleben plötzlich in einen Mordfall hineingezogen wird. Während sie versucht herauszufinden, was wirklich passiert ist, gerät ihr Leben immer mehr ins Chaos. Besonders gut gefallen hat mir das Cover. Es ist total cool gestaltet, fällt sofort ins Auge und spiegelt den Charakter der Protagonistin perfekt wider. Schon bevor man die erste Seite aufschlägt, bekommt man ein Gefühl dafür, dass hier eine ungewöhnliche, chaotische und zugleich faszinierende Figur im Mittelpunkt steht. Die Geschichte selbst hat mich von Anfang bis Ende begeistert. Ich habe das Buch praktisch in einem Rutsch gelesen, weil ich es kaum aus der Hand legen konnte. Die Mischung aus Murder Mystery, schwarzem Humor und einer herrlich eigenwilligen Hauptfigur funktioniert hervorragend. Ständig stellt man sich die Frage, was wirklich passiert ist, und fiebert bis zum Schluss mit. Dabei schafft es die Autorin, die Spannung aufrechtzuerhalten, ohne dass die Handlung konstruiert wirkt. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch liest sich flüssig, ist packend geschrieben und bietet viele humorvolle Momente. Ich hatte während des gesamten Romans Spaß am Lesen. Gleichzeitig gibt es aber auch ernstere Passagen, die den Figuren zusätzliche Tiefe verleihen. Die Charaktere wirken insgesamt sehr authentisch. Besonders Lillian hat bei mir starke Reaktionen ausgelöst. Manchmal war ich regelrecht genervt oder sogar sauer auf sie, weil ich ihre Entscheidungen nicht nachvollziehen konnte. Sie ist stellenweise ziemlich abgespaced und sorgt ständig für Chaos. Genau das macht sie aber auch so glaubwürdig und interessant. Sie ist keine perfekte Heldin, sondern eine Figur mit Ecken und Kanten, die Fehler macht und dadurch menschlich wirkt. Für mich liegt die größte Stärke des Buches darin, dass es eine klassische Kriminalgeschichte mit einer völlig unkonventionellen Protagonistin verbindet. Lillian betrachtet die Welt auf ihre ganz eigene Weise und bringt dadurch eine frische Dynamik in die Handlung. Die Geschichte ist spannend, witzig und überraschend zugleich. Insgesamt ist „Ein unheimlich guter Mensch“ ein äußerst gelungenes Debüt, das mich bestens unterhalten hat. Wer humorvolle Krimis mit skurrilen Figuren, viel Spannung und einer gehörigen Portion Chaos mag, sollte diesem Buch unbedingt eine Chance geben. Ich kann es definitiv weiterempfehlen und freue mich schon darauf, weitere Werke der Autorin zu lesen.

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