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Edelgard managt bei der Bundesgartenschau in Mannheim den »Bücherhimmel« ihrer Freundinnen Wiebke und Tamara und wohnt in deren Heidelberger Traumvilla. Sie verbringt viel Zeit mit ihrem Sohn Julian, der nach Stationen im Ausland nun in Mannheim arbeitet, und der »Bücherhimmel« wird rasch zum beliebten Treffpunkt. Alles könnte so schön sein, doch dann verschwindet Julians Freundin spurlos, außerdem ist seine Firma vermutlich einer Cyberattacke ausgesetzt. Edelgard spielt Miss Marple, rutscht dabei in allerhand skurrile Situationen und gerät plötzlich selbst in den Fokus der Ermittlungen …
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Edelgard ermittelt
Bewertung aus Uelzen am 05.11.2023
Bewertungsnummer: 2061642
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
„Blumenfieber“ von Claudia Schmid ist der Krimi, der auf der Bundesgartenschau in Mannheim spielt.
Ich zügelte meine Neugier und las den Krimi zwischen meinen beiden Besuchen auf der Buga. So hatte ich beim Lesen die Schauplätze, die im Buch erwähnt werden noch lebendiger vor mir und bei meinem zweiten Besuch konnte ich bewusst noch mal einige Plätze abgehen.
Die Protagonistin Edelgard unterstützt ihre Freundinnen Wiebke und Tamara im „Bücherhimmel“. Gemeinsam wohnen sie in Heidelberg. Edelgard freut sich, weil sie so dichter bei ihrem Sohn Julian ist. Leider wird ihr Mutterglück getrübt, da Julians Freundin Frieda aus Stockholm auch anreist. Sie hätte gerne ihren Sohn für sich alleine gehabt. Aber sie bekommt Hoffnung, denn Julians Freundin verschwindet plötzlich spurlos. Dennoch hat Julian keine Zeit, da seine Firma verantwortlich ist für den Unfall mit dem autonom fahrenden Bus. Und wie es typisch für Edelgard ist, juckt es ihr in den Fingern Licht ins Dunkel zu bringen.
„Blumenfieber“ ist ein unterhaltsamer Krimi, der sich gut lesen lässt. Die Figuren sind vielfältig und liebenswert. Besonders Edelgard ist eine ungewöhnliche Persönlichkeit. Sie ist neugierig, hartnäckig und irgendwie auch ein bisschen zynisch. Aber das macht sie aus. Besonders mit ihrer Neugierde mischt sie sich in alles ein und durch ihre mütterliche Art, kommt sie an vielfältige Informationen.
Die Autorin lässt nebenbei die Bundesgartenschau, Mannheim und Heidelberg lebendig werden. Ich mag die Gegend sehr und fahre ein- bis zweimal aus dem Norden dort hin.
Besonders neugierig war ich auf dem autonom fahrenden Bus, der in dem Krimi erwähnt wird. Den mit diesem Bus konnten die Besucher auf der Bundesgartenschau in Mannheim fahren. Wenn er fuhr. Bei meinen beiden Besuchen fuhr er leider nicht.
Auch wenn die Bundesgartenschau nun zu Ende ist, kann ich das Buch nur empfehlen. Es macht Spaß gemeinsam mit Edelgard zu ermitteln und mitzufiebern.
Edelgard auf der Bundesgartenschau Mannheim
Carmen Vicari aus Dossenheim am 17.02.2023
Bewertungsnummer: 1881506
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
In Mannheim steht die Bundesgartenschau an. Der Luisenpark, der aus der Bundesgartenschau 1975 hervorging, bekam ein Upgrade und lockt daher mit neuen Attraktionen, einer spektakulären Seilbahn über den Neckar zum ehemaligen US-Gebiet Spinelli. Dort warten weitere spannende Neuigkeiten auf die Besucher. Mitten Im Luisenpark findet sich der Bücherhimmel. Eine kleine Buchhandlung, die von Tamara und Wiebke betreut wird. Leider brauchen die beiden Unterstützung und wer ist da besser geeignet für als Edelgard?
Natürlich sagt diese gleich zu und freut sich auf ihre Arbeit im Bücherhimmel, müsste sich Edelgard Sorgen machen. Zwar ist ihr Sohn Julian wieder in ihrer Nähe, doch scheint seine Freundin plötzlich wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Und auch bei Julian läuft nicht alles rund. Der autonom fahrende Bus, der die Gäste vom Mannheimer Hauptbahnhof zum Luisenpark bringen soll, hatte einen Unfall, den keiner zunächst erklären kann.
Edelgard kann natürlich nicht die Finger still halten und beginnt zu ermitteln.
Endlich gibt es ein Wiedersehen mit Edelgard und Norbert, wo letzterer eher eine untergeordnete Rolle hat. Edelgard zieht es nach Heidelberg und Mannheim und damit genau in meine Nachbarschaft.
Die Bundesgartenschau 2023 in Mannheim öffnet am 14 .April ihre Tore und schon jetzt durfte ich einen kleinen Blick hineinwerfen, denn Claudia Schmid und Edelgard nahmen mich mit. Zwar schreibt die Autorin im Nachwort, dass der Bücherhimmel fiktiver Natur ist, jedoch könnte ich ihn mir zwischen all den Blüten und Bäumen sehr gut vorstellen.
Der Fall ist wieder verzwickt, zumal es sich nicht auf einen Fall beschränkt, sondern gleich mehrere sind, für die Edelgard ihren gesamten Spürsinn einsetzen muss. Dass sie dabei selbst in den Fokus der Ermittlungen gerät, macht die Sache nicht leichter für sie.
Sehr gut gefallen haben mir wieder die lokalen Beschreibungen. Kennt man die Region, kann man die Wege von Edelgard und den an deren Protagonisten wunderbar nachvollziehen. Auch die Bundesgartenschau hat ihren Platz in dem Buch, obwohl sie noch nicht geöffnet ist. Ich bin schon gespannt, wie sich der Luisenpark mitsamt seiner Erweiterung im April präsentieren wird.
Die Geschichte ist spannend, knifflig, mit etwas Humor und Selbstironie geschrieben. Es macht einfach Spaß, Edelgard beim Ermitteln zuzusehen, die immer weiter steigende Spannung zu fühlen und dabei kurz innehalten zu können, um sich auf der Bundesgartenschau ein wenig umzuschauen.
Fazit:
Mir hat die Idee, einen Krimi in der kommenden Bundesgartenschau anzusiedeln, sehr gefallen, aber auch die Schauplätze Heidelberg und Umgebung kommen nicht zu kurz. Verzwickt, lokal und mit Herz, da freut man sich auf den nächsten Fall mit Edelgard.
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