Edelgard managt bei der Bundesgartenschau in Mannheim den »Bücherhimmel« ihrer Freundinnen Wiebke und Tamara und wohnt in deren Heidelberger Traumvilla. Sie verbringt viel Zeit mit ihrem Sohn Julian, der nach Stationen im Ausland nun in Mannheim arbeitet, und der »Bücherhimmel« wird rasch zum beliebten Treffpunkt. Alles könnte so schön sein, doch dann verschwindet Julians Freundin spurlos, außerdem ist seine Firma vermutlich einer Cyberattacke ausgesetzt. Edelgard spielt Miss Marple, rutscht dabei in allerhand skurrile Situationen und gerät plötzlich selbst in den Fokus der Ermittlungen …
Kundinnen und Kunden meinen
3.8/5.0
Bewertung
aus Uelzen
5/5
05.11.2023
Buch (Taschenbuch)
Edelgard ermittelt
„Blumenfieber“ von Claudia Schmid ist der Krimi, der auf der Bundesgartenschau in Mannheim spielt.
Ich zügelte meine Neugier und las den Krimi zwischen meinen beiden Besuchen auf der Buga. So hatte ich beim Lesen die Schauplätze, die im Buch erwähnt werden noch lebendiger vor mir und bei meinem zweiten Besuch konnte ich bewusst noch mal einige Plätze abgehen.
Die Protagonistin Edelgard unterstützt ihre Freundinnen Wiebke und Tamara im „Bücherhimmel“. Gemeinsam wohnen sie in Heidelberg. Edelgard freut sich, weil sie so dichter bei ihrem Sohn Julian ist. Leider wird ihr Mutterglück getrübt, da Julians Freundin Frieda aus Stockholm auch anreist. Sie hätte gerne ihren Sohn für sich alleine gehabt. Aber sie bekommt Hoffnung, denn Julians Freundin verschwindet plötzlich spurlos. Dennoch hat Julian keine Zeit, da seine Firma verantwortlich ist für den Unfall mit dem autonom fahrenden Bus. Und wie es typisch für Edelgard ist, juckt es ihr in den Fingern Licht ins Dunkel zu bringen.
„Blumenfieber“ ist ein unterhaltsamer Krimi, der sich gut lesen lässt. Die Figuren sind vielfältig und liebenswert. Besonders Edelgard ist eine ungewöhnliche Persönlichkeit. Sie ist neugierig, hartnäckig und irgendwie auch ein bisschen zynisch. Aber das macht sie aus. Besonders mit ihrer Neugierde mischt sie sich in alles ein und durch ihre mütterliche Art, kommt sie an vielfältige Informationen.
Die Autorin lässt nebenbei die Bundesgartenschau, Mannheim und Heidelberg lebendig werden. Ich mag die Gegend sehr und fahre ein- bis zweimal aus dem Norden dort hin.
Besonders neugierig war ich auf dem autonom fahrenden Bus, der in dem Krimi erwähnt wird. Den mit diesem Bus konnten die Besucher auf der Bundesgartenschau in Mannheim fahren. Wenn er fuhr. Bei meinen beiden Besuchen fuhr er leider nicht.
Auch wenn die Bundesgartenschau nun zu Ende ist, kann ich das Buch nur empfehlen. Es macht Spaß gemeinsam mit Edelgard zu ermitteln und mitzufiebern.
Carmen Vicari
aus Dossenheim
5/5
17.02.2023
Buch (Taschenbuch)
Edelgard auf der Bundesgartenschau Mannheim
In Mannheim steht die Bundesgartenschau an. Der Luisenpark, der aus der Bundesgartenschau 1975 hervorging, bekam ein Upgrade und lockt daher mit neuen Attraktionen, einer spektakulären Seilbahn über den Neckar zum ehemaligen US-Gebiet Spinelli. Dort warten weitere spannende Neuigkeiten auf die Besucher. Mitten Im Luisenpark findet sich der Bücherhimmel. Eine kleine Buchhandlung, die von Tamara und Wiebke betreut wird. Leider brauchen die beiden Unterstützung und wer ist da besser geeignet für als Edelgard?
Natürlich sagt diese gleich zu und freut sich auf ihre Arbeit im Bücherhimmel, müsste sich Edelgard Sorgen machen. Zwar ist ihr Sohn Julian wieder in ihrer Nähe, doch scheint seine Freundin plötzlich wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Und auch bei Julian läuft nicht alles rund. Der autonom fahrende Bus, der die Gäste vom Mannheimer Hauptbahnhof zum Luisenpark bringen soll, hatte einen Unfall, den keiner zunächst erklären kann.
Edelgard kann natürlich nicht die Finger still halten und beginnt zu ermitteln.
Endlich gibt es ein Wiedersehen mit Edelgard und Norbert, wo letzterer eher eine untergeordnete Rolle hat. Edelgard zieht es nach Heidelberg und Mannheim und damit genau in meine Nachbarschaft.
Die Bundesgartenschau 2023 in Mannheim öffnet am 14 .April ihre Tore und schon jetzt durfte ich einen kleinen Blick hineinwerfen, denn Claudia Schmid und Edelgard nahmen mich mit. Zwar schreibt die Autorin im Nachwort, dass der Bücherhimmel fiktiver Natur ist, jedoch könnte ich ihn mir zwischen all den Blüten und Bäumen sehr gut vorstellen.
Der Fall ist wieder verzwickt, zumal es sich nicht auf einen Fall beschränkt, sondern gleich mehrere sind, für die Edelgard ihren gesamten Spürsinn einsetzen muss. Dass sie dabei selbst in den Fokus der Ermittlungen gerät, macht die Sache nicht leichter für sie.
Sehr gut gefallen haben mir wieder die lokalen Beschreibungen. Kennt man die Region, kann man die Wege von Edelgard und den an deren Protagonisten wunderbar nachvollziehen. Auch die Bundesgartenschau hat ihren Platz in dem Buch, obwohl sie noch nicht geöffnet ist. Ich bin schon gespannt, wie sich der Luisenpark mitsamt seiner Erweiterung im April präsentieren wird.
Die Geschichte ist spannend, knifflig, mit etwas Humor und Selbstironie geschrieben. Es macht einfach Spaß, Edelgard beim Ermitteln zuzusehen, die immer weiter steigende Spannung zu fühlen und dabei kurz innehalten zu können, um sich auf der Bundesgartenschau ein wenig umzuschauen.
Fazit:
Mir hat die Idee, einen Krimi in der kommenden Bundesgartenschau anzusiedeln, sehr gefallen, aber auch die Schauplätze Heidelberg und Umgebung kommen nicht zu kurz. Verzwickt, lokal und mit Herz, da freut man sich auf den nächsten Fall mit Edelgard.
gaby2707
aus München
3/5
04.03.2023
Buch (Taschenbuch)
Bald beginnt die BUGA23 in Mannheim, wo Blumen auf Bücher treffen
Das ist auch der Schauplatz an dem Edelgard Buchmann aus Stuttgart die Buchhandlung „Bücherhimmel“ ihrer guten Bekannten Wiebke Burgunder und Tamara Vogt im Luisenpark auf der BUGA übernimmt. Ihr Zuhause für das kommende halbe Jahr wird die terrakottafarbene Villa der beiden Frauen in Heidelberg sein. Von hier aus ist es nicht weit zu ihrer vorübergehenden Arbeitsstelle. Besonders schön, dass sie dort ihren Sohn Julian öfters sehen kann, der von seiner Arbeitsstelle in Schweden nach Mannheim gewechselt ist. Nur dass seine Freundin Frida Anderson, mit der sie nicht einverstanden ist, auch herkommen wird, passt ihr gar nicht. Aber sie wird schon noch eine passende Frau für ihren Sohn finden. Als dann aber Frida spurlos verschwindet und sie in den Fokus der Ermittler gerät, braucht es schon ganz schon viel Hilfe, ihren Mann Norbert und gute Freunde, um aus diesem Schlamassel wieder raus zu kommen.
Ich fand es irgendwie witzig einen Krimi mit großem Bezug zur BUGA zu lesen, die ja im kommenden April erst eröffnet wird. Aber ich denke, durch die vielen Bilder, die ich nun im Kopf habe, werde ich sie auch mal besuchen und dort auf Edeltrauds Spuren wandeln.
Ein weiterer Schauplatz ist ein Unfall, den ein autonomer Bus von der Firma, wo Edeltrauds Sohn Julian arbeitet,verursacht. Lange steht nicht fest, wie das passieren konnte. Hier entspinnt sich nun immer wieder eine Diskussion über den Klimawandel bzw. die Zukunft unserer Fortbewegung. Diese ganzen Gedanken und Gespräche über Gemüsekisten, E-Autos, Lastenfahrräder usw. ging mir mit der Zeit auf die Nerven. Dazu sehr vieles über Mannheim und Heidelberg, was ich gar nicht wissen wollte. Welche Probleme die lesbische Beziehung hat, die Tamara und Wiebke leben, hat mich nicht wirklich interessiert. Oder die immer wiederkehrenden Erwähnungen der Toten, die Edeltrauds Weg bisher plasterten, fand ich einfach zuviel des Guten. Einmal kurz erwähnt, hätte mir um mich neugierig zu machen bei diesen ganzen Themen vollkommen gereicht.
Ich hatte mich einfach nur auf einen spannenden Kriminalfall gefreut, der ja dann mit Fridas Verschwinden auch noch kam. Der hat mich dann richtig überzeugt.
Mir fehlt hier trotzdem die durchgängige Spannung. Die ausschweifenden Erzählungen und Dialoge über die verschiedensten Themen, die mit dem Fall rein gar nichts zu tun haben, waren mir einfach zu viel. Für meinen Geschmack hätten dem Buch 100 Seiten weniger und mehr kriminelle Energie gut getan. So brach die Spannung immer wieder ein und mein Leseerlebnis war diesmal nicht so gut. Schade – die Geschichte hat so viel Potential.
Bewertung
aus München
3/5
04.03.2023
Buch (Taschenbuch)
Bald beginnt die BUGA23 in…
Bald beginnt die BUGA23 in Mannheim, wo Blumen auf Bücher treffen Das ist auch der Schauplatz an dem Edelgard Buchmann aus Stuttgart die Buchhandlung „Bücherhimmel“ ihrer guten Bekannten Wiebke Burgunder und Tamara Vogt im Luisenpark auf der BUGA übernimmt. Ihr Zuhause für das kommende halbe Jahr wird die terrakottafarbene Villa der beiden Frauen in Heidelberg sein. Von hier aus ist es nicht weit zu ihrer vorübergehenden Arbeitsstelle. Besonders schön, dass sie dort ihren Sohn Julian öfters sehen kann, der von seiner Arbeitsstelle in Schweden nach Mannheim gewechselt ist. Nur dass seine Freundin Frida Anderson, mit der sie nicht einverstanden ist, auch herkommen wird, passt ihr gar nicht. Aber sie wird schon noch eine passende Frau für ihren Sohn finden. Als dann aber Frida spurlos verschwindet und sie in den Fokus der Ermittler gerät, braucht es schon ganz schon viel Hilfe, ihren Mann Norbert und gute Freunde, um aus diesem Schlamassel wieder raus zu kommen. Ich fand es irgendwie witzig einen Krimi mit großem Bezug zur BUGA zu lesen, die ja im kommenden April erst eröffnet wird. Aber ich denke, durch die vielen Bilder, die ich nun im Kopf habe, werde ich sie auch mal besuchen und dort auf Edeltrauds Spuren wandeln. Ein weiterer Schauplatz ist ein Unfall, den ein autonomer Bus von der Firma, wo Edeltrauds Sohn Julian arbeitet,verursacht. Lange steht nicht fest, wie das passieren konnte. Hier entspinnt sich nun immer wieder eine Diskussion über den Klimawandel bzw. die Zukunft unserer Fortbewegung. Diese ganzen Gedanken und Gespräche über Gemüsekisten, E-Autos, Lastenfahrräder usw. ging mir mit der Zeit auf die Nerven. Dazu sehr vieles über Mannheim und Heidelberg, was ich gar nicht wissen wollte. Welche Probleme die lesbische Beziehung hat, die Tamara und Wiebke leben, hat mich nicht wirklich interessiert. Oder die immer wiederkehrenden Erwähnungen der Toten, die Edeltrauds Weg bisher plasterten, fand ich einfach zuviel des Guten. Einmal kurz erwähnt, hätte mir um mich neugierig zu machen bei diesen ganzen Themen vollkommen gereicht. Ich hatte mich einfach nur auf einen spannenden Kriminalfall gefreut, der ja dann mit Fridas Verschwinden auch noch kam. Der hat mich dann richtig überzeugt. Mir fehlt hier trotzdem die durchgängige Spannung. Die ausschweifenden Erzählungen und Dialoge über die verschiedensten Themen, die mit dem Fall rein gar nichts zu tun haben, waren mir einfach zu viel. Für meinen Geschmack hätten dem Buch 100 Seiten weniger und mehr kriminelle Energie gut getan. So brach die Spannung immer wieder ein und mein Leseerlebnis war diesmal nicht so gut. Schade – die Geschichte hat so viel Potential.
Bewertung
aus Oberursel
3/5
22.02.2023
Buch (Taschenbuch)
Miss Marple ist politisch korrekt
Ich fand, der Klappentext klang interessant, und ich habe das Buch auch freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar bekommen, lieben dank hierfür!
Was ich nicht wusste, es gab wohl schon mal ein Buch mit Edelgard in der Hauptrolle, aber das ist egal, man kann diesen Band auch sehr gut alleinstehend lesen, die Story ist in sich abgeschlossen und die Protagonisten werden allesamt auch individuell vorgestellt. Man muss keine Vorgeschichten kennen, um hier klar zu kommen.
Das Buch spielt komplett im Sommer 2023 – was ein interessanter Kniff ist, denn wir haben erst Februar 2023 bei Erscheinen den Buches, und geschrieben worden muss es ja schon mindestens 2021 / 22, denn ein wenig mehr Vorlauf als Selfpublisher brauchen die Verlage ja schon. Und jetzt finde ich, wird es interessant, denn wir leben ja gerade in sehr interessanten Zeiten und sind aktuell auch noch nicht wirklich aus der Coronazeit draußen. Die Protagonisten allerdings sprechen ständig von der Pandemie, die mal war – für jemanden in Hessen wohnend wie mich, wo bis vor 2 Wochen noch Maskenpflicht im ÖPNV war, ist das ein wenig sehr zuversichtlich. Also ich finde es schwierig, aus einer Zeit heraus, die wir noch gar nicht umfassend aufgearbeitet haben, einen Roman zu schreiben, der in der nahen Zukunft spielt. Das ist mir schon in den ersten paar Kapiteln merkwürdig aufgestoßen. Die Story hat noch gar nicht an Fahrt aufgenommen, Edelgard und Gatte Norbert treffen in Heidelberg ein und plauschen mit Wibke und Tamara, und tauschen locker-flockig ihre Pandemie-Erfahrungen aus: die beiden Buchhändlerinnen, die sich in Lockdownzeiten ein Lastenfahrrad angeschafft haben und Buchbestellungen ausgefahren haben, sind wunderbar durch die Zeiten gekommen, und auch Norbert im Finanzamt hat fast keinen Unterschied gespürt, außer das ihn niemand zum Sport getrieben hat. Ja nu. Und die Lieferdienste haben die Gastrobesuche ersetzt. Und jetzt ist ja wieder alles toll. Man merkt wahrscheinlich schon, ich persönlich sehe die Dinge etwas differenzierter.
Gehen wir weiter in der Story; Edelgard ist ja gekommen, um auf der Bundesgartenschau in der Buchhandlung Bücherhimmel ein halbes Jahr auszuhelfen, und das tut sie auch mit großer Begeisterung. Wie schon im Klappentext erwähnt, lebt zufällig zeitgleich auch Sohn Julian in Mannheim, dessen Firma einen autonomen Bus betreibt. Und jetzt muss ich schon wieder innehalten, denn es wird wirklich episch über Mannheim, Heidelberg und die BuGa berichtet, und wenn ich episch sage, meine ich episch. Seitenweise am Stück. Die Autorin baut diese Beschreibungen gerne auch in Dialoge ein, und das liest sich dann ziemlich gestelzt – ich meine, wer plauscht schon druckreif mit Angabe von Jahreszahlen über das historische Mannheim über ne halbe Seite hinweg, bevor er das Gegenüber wieder zu Wort kommen lässt? Ja, das sind interessante schöne Städtchen, ja, die Autorin stammt von dort und kennt sich dort bestens aus, aber nein, ich bin auch durchaus in der Lage, mir einen Reiseführer zu kaufen, wenn ich da mal hin will. Das war oft halt einfach kein schöner Stil. So unterhält sich niemand. So liest man sich gegenseitig aus einem Reiseführer vor, aber das ist keine normale Unterhaltung.
Okay, weiter im Text. Der autonome Bus baut einen Unfall, Julians Freundin verschwindet, Edelgard will ermitteln, aber wird komplett ausgebremst und muss ermitteln lassen – es gab durchaus auch noch den versprochenen Kriminalfall. Und der war gar nicht so schlecht. Das hat mich auch bei der Stange gehalten. Bloß war das leider nur der Plot am Rande. Bzw., das hat ewig gedauert, bis das an Fahrt aufgenommen hat.
Ich habe das Buch zu Ende gelesen, wie gerade gesagt, der Krimi war gut. Aber das ganze Drumherum war anstrengend. Und immer dieses politisch Korrekte. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit wurde auf den Klimawandel hingewiesen, und jetzt nicht mit Fakten und Diskussionen, sondern immer mit Haltung und Meinung. Ja, Edelgard, ich weiß es jetzt, du kannst es nicht verstehen, dass die Welt noch nicht gerettet ist. Wirklich bei jeder Gelegenheit wurde einem hier unter die Nase gerieben, dass die Zukunft in den e-Autos liegt (sehe ich persönlich auch anders), dass man die Autos stehen lassen soll und Zug und Bus nehmen soll (ja, stimme ich durchaus zu, so es halbwegs Sinn macht – Leute auf dem Dorf sehen das garantiert auch noch mal anders), und so weiter und so fort. Und auch wenn man es mir mindestens 5x sagt, dass autonome Autos und Busse die Zukunft seien, so fühle ich mich irgendwann nur noch belehrt und habe keine Lust mehr. Oder immer wieder der Einwurf, wie toll die Lastenfahrräder sind. Mensch, ich wollte hier einen Krimi lesen und nicht eine politische Haltung serviert kriegen. Es war halt irgendwann zu viel. Zu viel der Haltung, zu viel der political correctness. Geschenkt, dass ein Teil der Hauptcharaktere (Wiebke und Tamara) ein lesbisches Paar waren. Und ich muss dazu sagen, das ist mir eigentlich komplett egal, welche sexuellen Vorlieben jemand hat, aber hier hatte ich das Gefühl, dass muss sein. Weil: Diversity und so. Mann, Mann, Mann. Es schwirren übrigens noch einige Randpersonen im Buch herum mit schwieriger Kindheit, wahlweise mit oder ohne liebevolle Bezugsperson – hier ist alles dabei.
So, ich komme mal zu einem Fazit und lasse dabei meine Befindlichkeiten ob der politisch korrekten Dauerberieselung mal außen vor, denn, hey, wenn man es runterbricht, das sind ja tatsächlich nur meine Befindlichkeiten: mich konnte der Roman nicht wirklich überzeugen. Stilistisch war es streckenweise holprig (ich verweise nochmals auf die künstlichen Dialoge und die überbordenden Stadtbeschreibungen), der Plot hat mir aber durchaus gefallen. Das Buch selbst ist optisch und haptisch schön gemacht mit Hochglanzcoverfoto und aufklappbarem Coverseiten, macht schon Lust aufs Lesen. Aber das Gesamtpaket hat mich nicht geflashed.
Ich verteile 2,5 von 5 Sternen.
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