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Sommer, Glück und Ringelblumen

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18,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31603

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.02.2026

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/3,2 cm

Gewicht

425 g

Farbe

Karamell

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Second Chance Bus Stop

Übersetzt von

Vanessa Lamatsch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01316-4

Beschreibung

Rezension

Mich hat dieses Buch sofort in einen sanften Sog gezogen, weil es nicht nur eine romantische Geschichte erzählt, sondern vor allem eine über Erschöpfung, Selbstsuche und das stille Bedürfnis nach einem Ort, an dem man wieder atmen kann. ... Der Roman zeigt, wie heilsam ein Ortswechsel sein kann, wenn man den Mut hat, sich selbst mitzunehmen. Und wie manchmal genau dort, wo man nichts sucht, etwas Neues zu wachsen beginnt. Jürg Kaiser wodisoft.ch 20260225

Produktdetails

Verkaufsrang

31603

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.02.2026

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/3,2 cm

Gewicht

425 g

Farbe

Karamell

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Second Chance Bus Stop

Übersetzt von

Vanessa Lamatsch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01316-4

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Jürg K.

    5/5

    25.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Roman der sich langsam entwickelt

    Sophia, Floristin im südschwedischen Svedala, träumt von einem eigenen Blumengeschäft. Als ihr Onkel ihr sein Ladenlokal vererbt, scheint dieser Traum greifbar doch ihre Familie möchte den Laden so schnell wie möglich verkaufen. Um ihn zu retten, braucht Sophia dringend einen Grosskunden. Die landesweite Blumenmesse bietet die perfekte Chance, doch auf dem Weg dorthin bleibt sie mit dem Auto liegen. Zur gleichen Zeit reist Blade aus London nach Schweden. Seine an Alzheimer erkrankte Mutter hat ihn überraschend gebeten, einen gewissen Sven zu finden die grosse Liebe ihres Lebens. Statt Sven trifft Blade zunächst auf die gestrandete Sophia. Aus dieser zufälligen Begegnung entsteht eine Verbindung, die beide in eine Welt führt, die nach Sommer, Erde und Neubeginn duftet. Der Roman entfaltet sich leise und warm, getragen von kleinen Gesten, stillen Momenten und einer Dorfgemeinschaft, deren Herzlichkeit tief berührt. Er zeigt, dass Glück oft dort wächst, wo man es am wenigsten erwartet, und dass Heilung Zeit braucht. Am Ende ist es eine Geschichte über Mut, Freude und das Wiederfinden der eigenen Stimme ein Sommer, der daran erinnert, wieder an das Gute zu glauben.

  • Tine_1980

    4/5

    05.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eher etwas ernstere Themen!

    Blade kümmert sich in London um seine an Alzheimer erkrankte Mutter, die ihn darum bittet, nach Schweden zu reisen, um die Liebe seines Lebens Sven zu finden, den sie vor 27 Jahren an einer Bushaltestelle treffen wollte, um mit ihm durchzubrennen. In Schweden lebt Sophia und arbeitet als Floristin in einem Blumengeschäft, den sie von ihrem Onkel vermacht bekommen hat. Ihre Familie möchte das Geschäft loswerden, doch sie versucht alles, um ihn zu halten. So kommt es, dass beide aufeinandertreffen und ihren ganz eigenen Roadtrip machen. Zuallererst solltet ihr wissen, dass es kein durchgehend heiteres Buch ist, wie man vom Cover und Klappentext erwartet, es geht mehr in die Tiefe, als gedacht. Blade ist seit 3 Jahren nur noch für seine Mutter da, die immer mehr in ihre Demenz verfällt, nur die Bushaltestelle, an der ihre große Liebe vor 27 Jahren nicht aufgetaucht ist, hat sie einen festen Punkt. So schickt sie ihren Sohn nach Schweden, damit dieser den vermissten Sven findet. Dort trifft er auf Sophia, die Autistin ist und den Laden ihres verstorbenen Onkels gerne behalten würde, doch dazu muss sie ihre Brüder ausbezahlen. Um dies zu schaffen, möchte sie bei einer landesweiten Blumenausstellung teilnehmen, um die Einnahmen zu erhöhen. Da Blade als Leihwagen einen Camper bekommen hat und Sophias Wagen liegen geblieben ist, schließen sie sich zusammen. Blade merkt dort, wie wenig Zeit er sich für sich selbst genommen hat, wie er nur noch für die Pflege seiner Mutter da ist und was dafür alles auf der Strecke bleibt. Mit Sophia verbringt er gerne Zeit und mit ihrer ganz besonderen Art nimmt sie ihn immer mehr für sich ein. Auch Sophia hat es nicht leicht gehabt im Leben. Von ihrer Familie wurde sie klein gehalten, sie durfte nicht so sein, wie sie war, wurde zu Therapien geschickt und fühlte sich immer ausgegrenzt. Doch bei Blade kann sie endlich so sein, wie sie eben ist. Sie fühlt sich endlich angenommen und ihre Gespräche werden tiefer, genau wie ihre Gefühle. Wird Blade Sven finden? Die Charaktere sind wundervoll gezeichnet und jede Figur hat seinen ganz eigenen Charme. Auch die Krankheiten werden realistisch dargestellt und egal ob es die ganz eigene Art von Sophia oder die Demenz von Edith ist, man kann sich in die Personen hineinversetzen und verstehen, warum sie so sind. Die Autorin bringt die Sorgen und Ängste der Charaktere sehr authentisch zum Leser. Es ist aber auch schön zu lesen, wie Blade und Sophia sich im Verlauf des Buchs verändern, selbst merken, dass das nicht das Leben sein kann, das sie sich für sich vorgestellt haben. Auch das Verzeihen nimmt einen Teil ein. Je nachdem, was man erwartet, kommt man hier auf seine Kosten, doch darf man sich keine leichte Kost wünschen, denn hier bekommt man eher ernstere Themen und eine ruhige Story.

  • Starlight.of.Books

    aus Hessen

    4/5

    06.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr berührend

    „Sommer, Glück und Ringelblumen“ von Ally Zetterberg hat ein wunderschönes und sommerliches Cover und ich habe, nur vom anschauen her, niemals gedacht, dass dahinter so eine tiefgründige und berührende Story steht. Die Geschichte spielt im schwedischen Svedala und ich hatte Protagonistin Sophia schnell in mein Herz geschlossen, sie ist Floristin und als ihr Onkel ihrer Familie ein kleines Ladenlokal vermacht, ist ihr Traum zum greifen nah, doch leider will der Rest ihrer Familie den Laden möglichst schnell los werden. Währenddessen kümmert sich Blade in London um seine an Alzheimer erkrankte Mutter, die ihn eines Tages ganz überraschend darum bittet in Schweden ihre erste große Liebe Sven wiederzufinden. Schon bald reist Blade nach Schweden und trifft dort, zu aller erst, auf eine gestresste Floristin … Ich war schon nach wenigen Seiten komplett in der Geschichte drin und bin nur so durch die Seiten gelogen. Es gab einige tiefgründige und auch emotionale Momente die mich sehr berührt haben, aber auch Humor und Romantik kamen nicht zu kurz. Die Protagonisten Sophia und Blade waren mir direkt sympathisch, denn sie wirkten authentisch und ihre Probleme und Sorgen waren realistisch und greifbar. „Sommer, Glück und Ringelblumen“ ist ein ruhiger Roman über Selbstfindung und Neuanfänge, bei dem auch Demenz und Autismus eine Rolle spielen. Außerdem fand ich das schwedische Setting einfach wunderschön und habe bei der Suche nach Sven richtig mitgefiebert. Ein schöner und emotionaler Roman für den Frühling.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    4/5

    16.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Roadtrip ins Glück?

    „Es ist 15:14 Uhr am 8. Juni 2023. Ich warte inzwischen seit siebenundzwanzig Jahren.“ (S. 11) Edith verbringt fast jeden Nachmittag an der Bushaltestelle Hornton Street in London, um auf ihre große Liebe Sven zu warten. Denn damals ist er nicht gekommen. Inzwischen ist sie 64 Jahre alt und ihr Leben entgleitet ihr immer mehr, sie leidet an schnell voranschreitendem Alzheimer. Ihr Sohn Blade betreut sie seit 3 Jahren rund um die Uhr und kann nicht mehr. Edith müsste in ein Heim, wo man sich besser um sie kümmern könnte, aber sie weigert sich. Schließlich schlägt sie ihm einen Deal vor: Wen er nach Schweden reist und Sven (der von dort stammt) sucht, ist sie bereit, in ein Heim zu gehen. Sophia hat zusammen mit ihren Brüdern einen Blumenladen in Svedala von ihrem Onkel geerbt. Um ihn behalten zu können, muss sie ihre Brüder auszahlen. Eine landesweite Blumenausstellung bietet die Chance, ihre Einnahmen zu steigern. Doch Sophia ist Autistin und tut sich schwer mit Veränderungen. Als dann auch noch ihr Auto liegen bleibt, scheint alles zu scheitern – bis ein Wohnmobil neben ihr hält. Dieses Wohnmobil hat Blade statt des gebuchten Fiat 500 von der Autovermietung bekommen. Als Sophia ihm von ihrem Großauftrag erzählt, bietet spontan an, sie mit dem Camper zu fahren. Ausgehend vom Klappentext hatte ich einen heiteren Roadtrip erwartet, doch „Sommer, Glück und Ringelblumen“ ist eine bewegende Geschichte über Erinnern und Vergessen, über Familie und Liebe, wie es sich anfühlt, in den Augen anderer „falsch“ zu sein – und wie wichtig es ist, endlich für sich selbst zu sprechen und anzukommen. Edith hat kaum noch lichte Momente, darum hält sie an ihrer Bushaltestelle fest. „Das hier ist mittlerweile der einzige Ort, an dem ich ich selbst bin. Wo meine Erinnerungen nicht davonschweben. Wenn ich hier bin, sind sie organisierter. Ich kann meine Gedanken besser festhalten. Und es ist der einzige Ort, an dem ich die Hoffnung hegen kann, ihn zu finden.“ (S. 149) Dort widerfahren ihr erstaunlich schöne Dinge: Sie bekommt Kaffee, Essen und sogar einen Haarschnitt geschenkt, weil man sie für obdachlose hält, und knüpft neue Bekanntschaften. Noch weiß sie, wer Blade ist und dass er die Pflege nicht mehr lange allein bewältigen kann. Blade kämpft sich durch die immergleichen Tage und gegen die fortschreitende Krankheit seiner Mutter. Erst in Schweden wird ihm bewusst, dass er kein eigenes Leben mehr hat und wie viel ihm entgeht, etwa eine eigene Beziehung. Gleichzeitig erkennt er, dass er Freunde hat, die ihm helfen und auf die er sich verlassen kann. Er muss nicht alles allein schaffen. Sophia hingegen hat von klein auf gesagt bekommen, sie sei eine Enttäuschung. Ihre Eltern schlossen sie von vielem aus, angeblich zu ihrem Schutz. Nur ihr Onkel verstand sie wirklich. Blade ist der erste Mann, der intuitiv weiß, wie er mit ihr umgehen muss und worauf Rücksicht zu nehmen ist. Warum kann ihre Familie das nicht? Die Reise quer durch Schweden wird für beide auch eine Reise zu sich selbst, voller Selbsterkenntnis und neuer Perspektiven. Ich habe mit Edith, Sophia und Blade mitgefiebert, denn die Suche nach Sven erweist sich als schwieriger, als erwartet. Besonders Edith hätte ich zwischendurch gern in den Arm genommen und mit ihr die Welt bestaunt, die ihr immer mehr entgleitet. Gleichzeitig bewundere ich Blade für seinen liebevollen Umgang mit ihr, wie sehr er sich selbst zurücknimmt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie herausfordernd es ist, sich um die eigenen Eltern zu kümmern. Auch Sophias Geschichte hat mich berührt. Ein ruhiger, feinfühliger Roman über Demenz und Autismus, in dem es auf die Zwischentöne ankommt und der noch lange nachhallt.

  • tinstamp

    aus Hürm

    3/5

    10.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Sommer voller zweiter Chancen

    Hinter dem Klappentext und dem fröhlichen Cover habe ich mir einen sommerlichen und heiteren Roadtrip vorgestellt. Dem ist tatsächlich nicht wirklich so. Meiner Meinung hat Ally Zetterberg in ihrem Roman etwas zu viel Problematik hineingepackt. Es hat auch etwas gedauert, bis ich in die Geschichte fand. Edith ist 64 Jahre alt und leidet unter starker Demenz. Jeden Tag macht sie sich auf zur Bushaltestelle Hornton Street in London. Die Menschen, die täglich dort vorbeikommen, kennen Edith und denken, sie wäre eine Obdachlose. Doch Edith wartet seit 27 Jahren auf ihre große Liebe Sven. Der Schwede ist damals nicht zum vereinten Treffpunkt gekommen und Edith hat ihn bis heute nicht vergessen. Ihr Sohn Blade betreut seine Mutter seit drei Jahren rund um die Uhr und hat keine Kraft mehr. Trotzdem möchte er Edith nicht in ein Heim geben. Eines Tages macht sie ihm jedoch den Vorschlag ihn zu entlasten, wenn er nach Schweden fahren und Sven suchen würde. Danach würde sie in ein Heim gehen und Blade könnte seinen alten Job wieder aufnehmen. Nach kurzer Recherche und einigen Zweifeln macht sich Blade auf, um Sven zu suchen und seiner Mutter ihren vielleicht letzten Wunsch zu erfüllen.... Sophia hat gemeinsam mit ihren Brüdern den Blumenladen ihres Onkel geerbt. Sie hat fünf Jahre Zeit ihn erfolgreich zu führen, damit sie ihre Brüder auszahlen kann oder sie muss ihn nach dieser Frist verkaufen. Sophia liebt ihre Blumen, kennt alle bei ihren lateinischen Namen und war die Einzige der Familie, die auch darin ihre Zukunft sieht. Die autistische junge Frau hasst Veränderungen und trotzdem muss sie versuchen mit Großaufträgen ihre Erträge zu steigern, um den Blumenladen halten zu können. Deshalb nimmt sie den Auftrag, bei einer Blumenmesse in verschiedenen schwedischen Städten auszustellen, an. Als ihr Auto schon auf dem Weg zur ersten Messe-Location liegen bleibt, sieht sie ihr Vorhaben als gescheitert an. Doch dann hält ein junger Mann mit seinem Wohnmobil neben ihr und bietet ihr eine Lösung an.... Blade hat statt dem gebuchten Fiat 500 einen Camper bei der Autovermietung bekommen, was sich bald als Glücksgriff ergibt. Er trifft auf Sophie, der er zuvor schon in ihrem Laden über den Weg gelaufen ist. Der einfühlsame junge Mann nimmt Sophia genauso an, wie sie ist. Durch den gemeinsamen Roadtrip lernen sie sich besser kennen und werden Freunde. Blade erkennt, dass er die letzten Jahre kein eigenes Leben mehr geführt hat. Er kann Edith zwar beistehen, darf sich selbst aber nicht aufzugeben. Sophia bekam von ihren Eltern und Brüdern nie Bestätigung - im Gegenteil: Sie wurde immer wieder ausgegrenzt und fühlte sich unverstanden. Die Therapeutin, die ihre Eltern für sie besorgten, damit sie "normal" wird, hat sie zusätzlich traumatisiert. Dabei ist Sophie eine wahnsinnig starke junge Frau, die über sich hinaus wächst. Die Figuren sind sehr liebevoll gezeichnet. Neben Blade, Sophia und Edith sind Zara, Line und Eliza spannende Nebenfiguren, die mich überzeugen konnten. Ally Zetterbergs Roman erzählt von Ängsten und Sorgen, aber auch von Selbstfindung, Familie und den Mut, für sich selbst zu sprechen. Für Sophia ist ihr Blumenladen ihr Safe Space, genauso wie für Edith die Bushaltestelle an der Horton Street. Für Blade und Sophia ist der Roadtrip quer durch Schweden eine Reise zu sich selbst, die ihr weiteres Leben verändern wird. Das Thema Demenz wurde sehr feinfühlig behandelt, ebenso Sophias Autismus. Für mich hätte jedoch eine der beiden Krankheiten als Schwerpunkt der Geschichte genügt. Trotzdem ist die Atmosphäre immer hoffnungsvoll und angenehm. Fazit: Ein sehr feinfühliger und ruhiger Roman, von dem ich einen leichten Inhalt erwartet hatte, der aber mit ernsten Themen aufwartet.

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