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Abschied leben Tagebuch eines Zeitgefühls

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24,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1799

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.04.2026

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/2,8 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Elfenbein / Smaragd

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00776-8

Beschreibung

Rezension

«Abschied leben» handelt von großen und kleinen Abschieden im Leben, davon, wie sie uns zerstören und heilen, umformen und befreien. Das ist Trostlektüre für jeden Tag. ("Welt am Sonntag")
Ein ergreifender Text ("Frankfurter Rundschau")
Eine Freude zu lesen ("ARD "Druckfrisch"")
Gabriele von Arnim übt das Sterben − und macht damit Mut zum Leben ... Ein humorvolles, berührendes Buch übers Abschiednehmen. ("Tages-Anzeiger")
Gabriele von Arnim ein Jahr lang zu folgen, ist ein Gewinn. ("sueddeutsche.de")

Produktdetails

Verkaufsrang

1799

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.04.2026

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/2,8 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Elfenbein / Smaragd

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00776-8

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: [email protected]

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So litt auch Werther?

Bewertung am 11.05.2026

Bewertungsnummer: 3135788

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Tod trifft wohl zunächst den Betroffenen. Fritz Zorn hat es ja eindrücklich klar gemacht . Die Beobachtung des Abschieds eines Menschen oder Lebewesens, das mit uns durch eine Beziehung verbunden ist, hat zwei Aspekte. Den unabänderlichen physischen Verlust und die seelische Arbeit der Fortsetzung einer Beziehung. Das Buchhilft da nicht weiter. Es spricht vom Leiden des Beobachters. Sehr erlesenen Zitate beweisen die grosse Bildungsweite der Autorin. Wenn auch im Prolog Bemerkungen fallen, wie die Wahl Trumps als Abschied zu empfinden, ist schon sehr auf das "im Jetzt" empfunden. Und einige Seiten später den einflussreichen US Linquist Noam Chomski und Kritiker der amerikanischen Aussenpolitik als Altlinken zu bezeichnen, ist ja ein Widerspruch in se. In einem andere Buch und einem Vortrag vertritt sie die Meinung, das Leben sei ein vorübergehender Zustand, voll von Hilflosigkeit und auch Wut bei der Begleitung eines sich verabschiedenden Lebens. Das ist sehr einseitig. Viele Religionen haben da ganz andere Ansichten. Neben den vielen sehr gescheiten Zitaten scheint mir die angebotene Haltung einem Sterbenden gegenüber doch eher vom persönlichen Jammer auszugehen.

So litt auch Werther?

Bewertung am 11.05.2026
Bewertungsnummer: 3135788
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Tod trifft wohl zunächst den Betroffenen. Fritz Zorn hat es ja eindrücklich klar gemacht . Die Beobachtung des Abschieds eines Menschen oder Lebewesens, das mit uns durch eine Beziehung verbunden ist, hat zwei Aspekte. Den unabänderlichen physischen Verlust und die seelische Arbeit der Fortsetzung einer Beziehung. Das Buchhilft da nicht weiter. Es spricht vom Leiden des Beobachters. Sehr erlesenen Zitate beweisen die grosse Bildungsweite der Autorin. Wenn auch im Prolog Bemerkungen fallen, wie die Wahl Trumps als Abschied zu empfinden, ist schon sehr auf das "im Jetzt" empfunden. Und einige Seiten später den einflussreichen US Linquist Noam Chomski und Kritiker der amerikanischen Aussenpolitik als Altlinken zu bezeichnen, ist ja ein Widerspruch in se. In einem andere Buch und einem Vortrag vertritt sie die Meinung, das Leben sei ein vorübergehender Zustand, voll von Hilflosigkeit und auch Wut bei der Begleitung eines sich verabschiedenden Lebens. Das ist sehr einseitig. Viele Religionen haben da ganz andere Ansichten. Neben den vielen sehr gescheiten Zitaten scheint mir die angebotene Haltung einem Sterbenden gegenüber doch eher vom persönlichen Jammer auszugehen.

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