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Die Assistentin Roman | Neue Stadt, neuer Job, neue Liebe. Es läuft bei Charlotte - nur in die ganz falsche Richtung ...

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

8957

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,3/12,9/3,5 cm

Gewicht

413 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001622757

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Wahl hat sich ihren faszinierenden Sound bewahrt ... Was das Buch stark macht, ist die Verstrickung der Protagonistin in die Herrschaftsverhältnisse, die sie vorfindet. ("NZZ am Sonntag")
Eine wirklich gute, differenzierte Geschichte von Macht und Ohnmacht ... Caroline Wahl ist cool. ("Die Zeit")
Wahls größte Stärke sind ihre pointierten Dialoge, mittels derer sie mit dem Verleger das brillanteste Monster der jüngeren Gegenwartsliteratur erschafft. ("WELTplus")
Uneingeschränkt lesenswert! ("Rheinische Post")
Die neue Wahl ist mutig und provokant. ("stuttgarter-nachrichten.de")
Wie Arbeit zur Hölle werden kann, erzählt Caroline Wahl in ihrem neuen Roman mit bissiger Akribie. ("Brigitte")
Glänzend geschrieben ... Man darf „Die Assistentin“ als Plädoyer dafür lesen, sich nicht ausbeuten zu lassen. ("abendblatt.de")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

8957

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,3/12,9/3,5 cm

Gewicht

413 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001622757

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    aus Alfter

    5/5

    01.05.2026

    Hörbuch-Download

    (Irr)witzig

    Caroline Wahls dritten Roman kann man durchaus auch als Coming-of-age-Geschichte lesen wie die beiden Vorgänger. Wieder steht eine weibliche, nicht ganz unproblematische, recht eigenwillige Hauptfigur im Mittelpunkt, wieder geht es um den Aufbruch in die Zukunft, um die Ungewissenheit und die Suche nach dem eigenen Weg. Auch hier sind die Familienverhältnisse nicht unbedingt hilfreich. Auch wenn hier der familiäre Hintergrund nicht so bedrückend ist. Allerdings ist der dritte Band keine einfache Neuauflage der ersten beiden, stellt auch keine Fortsetzung dar und mag in diesem Sinne den ein oder anderen in seinen Erwartungen getäuscht haben. Insbesondere der Tonfall ist ein ganz anderer, wir haben hier häufig eine von Spott triefende Erzählstimme im Hintergrund, die mit dem selbstverliebten, eitlen, neurotischen, egozentrischen und dabei willkürlichen bis hin zum despotischen Verlags- und Kulturbetrieb abrechnet. „Die Assistentin“ ist eine schlecht bezahlte Arbeitskraft, die ins kalte Wasser geworfen wird und von der man erwartet, dass sie von Anfang an alles richtig macht, ohne ihr zu sagen, was denn nun richtig oder falsch ist, weil das letztlich auch gar nicht möglich ist, da der Verleger so launisch und unberechenbar ist, dass man es nur falsch machen kann. Wenig hilfreich dabei sind Verlagsmitarbeiter, die ebenfalls im Dschungel der Launen versuchen, ihre Existenz im Verlag nicht nur zu sichern, sondern auch zu optimieren, und „Zweitassistentinnen“, die übefliegermäßig starten, ausgestattet mit überbordendem Selbstbewusstsein, wenig Reflexionsvermögen und noch weniger Frustrationstoleranz. Letztlich rechnet Caroline Wahl damit nicht nur mit dem Literaturbetrieb ab, sondern mit dem Teil der Arbeitswelt, der sich die Dienste von Trainees und Praktikanten zu nutze macht, billige Arbeitskräfte auszubeuten und dann fallen zu lassen. Trotz ihrer Schrullen und Macken ist die Protagonistin für mich eine Figur, der ich meine Sympathie aussprechen kann und der ich gerne gefolgt bin in ihrem Versuch, mit ehrlicher Arbeit und Anstand alles richtig machen und den Ansprüchen der anderen genügen zu wollen. Und die im Beruflichen und wie Privaten mit ihrer Ausdauer und Beharrlichkeit sowie der nötigen Selbstreflexion und Aufrichtigkeit sich selbst gegenüber doch so etwas wie innere Stärke zu entwickeln, um an den passenden Stellen dann auch einmal „Nein“ sagen zu können. Nach wie vor nimmt mich Wahls Schreibstil, wie gewohnt, wenn auch hier ganz anders, beißender, (irr)witziger, schonungsloser, gleich mit in die Geschichte und lässt mich nicht mehr los. Vielleicht muss man diesen Roman besser hören als selbst zu lesen, damit der Ton besser zur Geltung kommt. Auch wenn man sich an Caroline Wahls Art des Vortragens erst gewöhnen muss, ist es insbesondere ihre ausdrucksstarke, bisweilen nervtötende, aber damit hundertprozentig passende Lesart das, was die Lebenswelt, in der die Assistentin aufschlägt, noch einmal besonders stark veranschaulicht. Für mich auf jeden Fall absolut hörenswert!

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    29.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Kunst des Unbequemen

    Caroline Wahl schreibt in Die Assistentin nicht nur über Überforderung, Erschöpfung und den Wunsch nach Veränderung — sie inszeniert diese Gefühle auch sprachlich. Ihr Stil fordert die Leser*innen bewusst heraus. Die Wiederholungen, das Vorwegnehmen einzelner Gedanken, das scheinbar Unsympathische, das sich immer wieder einschleicht: All das ist kein Zufall, sondern ein literarisches Mittel, das die innere Zerrissenheit von Charlotte spürbar macht. Es entsteht eine Art Hassliebe. Genau wie Charlotte muss auch die/ der Leser*in durchhalten, sich reiben, sich fragen: Soll ich weitermachen oder abbrechen? Soll ich etwas verändern oder nicht? Dieser dünne Grat zwischen Weitergehen und Aufgeben macht die Erzählweise so spannend. Man erlebt die gleichen Ambivalenzen wie die Protagonistin — und das ist unbequem, aber wirkungsvoll. Charlotte ist eine Figur, die man sofort versteht, weil sie so alltäglich wirkt. Sie ist erschöpft, pflichtbewusst, loyal – und merkt doch, dass sie sich selbst dabei verliert. Die Autorin zeigt diese innere Spannung ohne große Dramen, sondern in präzisen Beobachtungen, die den Roman so glaubwürdig machen. Gerade die sehr kleinen Momente, in denen Charlotte sich gegen Erwartungen stemmt oder sich nach einem anderen Leben sehnt, entfalten eine große Wirkung. Thematisch bewegt sich der Roman zwischen Überforderung, Selbstbestimmung und der Frage, wie man sich aus Strukturen löst, die man lange für selbstverständlich hielt. Wahl vermeidet einfache Lösungen und zeigt stattdessen, wie mühsam, aber auch befreiend Veränderung sein kann. Die Sprache bleibt dabei unaufgeregt, aber eindringlich – ein Stil, der perfekt zu Charlottes innerer Reise passt. Gerade diese Kombination aus emotionaler Nähe und stilistischer Reibung macht Die Assistentin so besonders. Manche Leser*innen werden diese Intensität als genial empfinden, andere als schwer auszuhalten — und beides ist nachvollziehbar. Wahl zwingt einen dazu, sich mit den eigenen Grenzen, Erwartungen und Gewohnheiten auseinanderzusetzen. Fazit: Ein Roman, der nicht nur erzählt, sondern spürbar macht. Wer bereit ist, sich auf die Reibung einzulassen, wird mit einer aussergewöhnlich dichten, mutigen und ehrlichen Leseerfahrung belohnt.

  • Bewertung

    5/5

    19.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erfrischend

    Ich mochte das Buch, die Protagonistin und den Schreibstil sehr. Ich werde es definitiv weiterempfehlen! Das „Vorwegnehmen“ der Handlung ist definitiv ungewöhnlich, hat das Interesse in mir jedoch geweckt, sodass ich unbedingt wissen wollte, wie es sich dorthin entwickelt.

  • Bewertung

    5/5

    29.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anstrengend...

    ...aber Anstrengung wert. Keine reine Wohlfühllektüre, teilweise unbequem, aber sehr denkanregend. Das Lesen löste viele Emotionen aus, ich wollte die Protagonistin teilweise am liebsten schütteln oder trösten, was nicht jedes Buch hinkriegt.

  • Bewertung

    5/5

    28.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Perfekte Lektüre für alle, die mit Machtmenschen arbeiten

    Mich hat das Buch gepackt und ich habe mich köstlich amüsiert über die vielen Einzelheiten, die die Autorin aus der Arbeit mit einem Machtmenschen beschreibt. Es ist eine wichtige Lektüre für alle, die toxische Arbeitsumfelder kennen und kann die Augen öffnen. Anders geschrieben als "22 Bahnen" und "Windstärke 17", experimenentell mit einem allwissenden Erzähler- daran gewöhnt man sich aber schnell, es ist ein interessantes Experiment. In meinen Augen ist es ein ernster Überlebensroman, wenn auch tragisch -amüsant für die, die sich in der Protagonistin Charlotte wiedererkennen. Ein Muss für das Bücherregal in Vorstandsetagen. Ich fand es klasse!

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