Produktbild: Minority Report
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Minority Report

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.06.2026

Verlag

Gollancz

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19,8/12,9/1,6 cm

Gewicht

301 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-399-63818-0

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Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.06.2026

Verlag

Gollancz

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19,8/12,9/1,6 cm

Gewicht

301 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-399-63818-0

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

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  • Elitärer Buchclub

    4/5

    01.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wir wussten erst gar nicht, dass es mehrere Stories sind…

    Manche Bücher liest man, legt sie weg und vergisst sie. Und dann gibt es Bücher wie dieses – die einem das Gehirn zerlegen, die wildesten Diskussionen auslösen und einen mit der Frage zurücklassen: War Philip K. Dick eigentlich komplett auf Drogen? Spoiler: Wir sind uns ziemlich sicher, dass die Antwort „Ja“ ist. Die bekannteste Story der Sammlung ist natürlich „Minority Report“. Das Konzept, Verbrechen zu verhindern, bevor sie geschehen, ist absolut faszinierend und wirft Fragen über Freiheit und Kontrolle auf, die wir endlos diskutieren konnten. Aber die wahre Entdeckung war für uns eine andere: „Ach, als Blobbel hat man’s schwer“ – eine Geschichte, die so absurd und gleichzeitig genial ist, dass sie uns komplett reingezogen hat. George Muster, ein ehemaliger Spezialagent, der sich durch genetische Modifikation für einen Teil des Tages in einen Blobbel verwandeln kann, trifft nach Jahren seine ehemalige Gegenspielerin Vivian wieder – eine Blobbel-Agentin, die sich als Mensch tarnt. Was sich anhört wie eine Sci-Fi-Version von Romeo und Julia mit Formwandlungsfähigkeiten, ist tatsächlich eine clevere und skurrile Auseinandersetzung mit Identität, Loyalität und Nachkriegs-Paranoia. Selten hatten wir ein Buch, das so viel Gesprächsstoff geliefert hat. Jede Geschichte hat eine neue, abgefahrene Idee in den Raum geworfen, über die wir uns endlos austauschen konnten. Egal, ob wir über ethische Fragen, Sci-Fi-Logik oder einfach nur den absurdesten Plot-Twist debattiert haben – langweilig wurde es nie. Dicks Stil ist dabei so minimalistisch, dass er fast schon nebensächlich wirkt. Er haut seine Ideen einfach auf den Tisch, ohne sich groß mit ausufernden Beschreibungen oder tiefgehender Charakterzeichnung aufzuhalten. Das funktioniert mal besser, mal schlechter – aber meistens zieht es einen trotzdem sofort in die Geschichte rein. Mit 4/5 Sternen ist diese Sammlung eine klare Empfehlung für alle, die Sci-Fi mögen, die nicht nur unterhält, sondern auch das Hirn herausfordert. Dick bombardiert uns mit genialen Konzepten, wirft moralische und philosophische Fragen auf – und lässt uns am Ende trotzdem mit mehr Fragen als Antworten zurück.

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