Produktbild: Der Äthiopier

Der Äthiopier Roman nach einer wahren Geschichte

15

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.08.2025

Verlag

Ravenport Verlag GmbH

Seitenzahl

356 (Printausgabe)

Dateigröße

1095 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783690612005

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.08.2025

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Ravenport Verlag GmbH

Seitenzahl

356 (Printausgabe)

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1095 KB

Sprache

Deutsch

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9783690612005

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  • Feryla

    aus Münster

    5/5

    15.12.2025

    eBook (ePUB 3)

    Adane und sein Weg

    Das Buch "Der Äthopier" von Dorrit Bartel erzählt den Lebensweg von Adane, der schon in frühster Kindheit in den siebziger Jahren aus seiner ihm vertrauten Heimat, der Savane entrissen wird und nun unter norwegischen Nonnen aufwächst, um Zugang zu Bildung und der modernen Welt zu erhalten. Sein Leben wird komplett auf den Kopf gestellt und dies wird ihn sein Leben lang begleiten, da er von nun an fremdbestimmt wird. Sein Weg führt ihn ebenso nach Ost-Deutschland vor dem Mauerfall, in dem er zum Kommunismus gedrängt wird. Obwohl es sein Traum war Arzt zu werden, kehrt er nach dem Studium als Politiker nach Äthopien zurück. Der Sozialismus bricht zusammen. Adane steht nun mit leeren Händen dar und muss sein Leben wieder neu aufbauen. Diesmal wird er frei bestimmt seinen Weg gehen. Eine für mich sehr beeindruckende Autobiografie, die ich nur schwer aus den Händen legen konnte.

  • Bewertung

    aus Niederösterreich

    5/5

    12.12.2025

    eBook (ePUB 3)

    Die Geschichte eines Mannes, der sich immer wieder neu erfinden musste. Spannend, bewegend, mitreißend.

    In lebendigen und ergreifenden Bildern erzählt Dorrit Bartel die Lebensgeschichte des Äthiopiers Adane Wondimu, der, in der Savanne geboren, von einem norwegischen Kirchenorden in die ferne Stadt gebracht wurde, um dort ein "besseres" Leben zu erfahren. Ein Leben fernab von allem, was ihm bisher vertraut war. Ein Leben fernab der mütterlichen Liebe und Geborgenheit. Alles was Adane bleibt, sind sein Ehrgeiz zu lernen und sein Wille, Medizin zu studieren und anderen Menschen zu helfen. Doch Adanes Geschichte ist untrennbar mit der Geschichte seines Heimatlandes verwoben, und so zwingen ihn die politischen Umbrüche in Äthopien dazu, seinen Lebenstraum aufzugeben und sich den neuen Gegebenheiten anzupassen. Wie schon als Kind, so macht er auch als erwachsener Mann die Erfahrung, dass weichenstellende Entscheidungen nicht von ihm sondern für ihn getroffen werden. Dass die Interessen seines Landes keine Rücksicht auf die Träume eines einzelnen Menschen nehmen. Von Äthiopien führt sein Weg in die DDR, statt Medizin studiert er marxistische Philosophie, nur um nach dem Fall der Berliner Mauer festzustellen, dass niemand mehr seine Expertise benötigt. Immer wieder der brutalen Willkür wechselnder politischer Machthaber ausgeliefert, schafft es Adane schließlich seinen eigenen, selbstbestimmten Weg zu gehen. Dabei wandelt er zwischen den Welten - der äthiopischen Savanne, Addis Abeba, Deutschland und der Mongolei. Versucht, das Beste aus den unterschiedlichen Kulturen herauszuholen und für sich und seine Familie zu nutzen. Schlussendlich aber siegt sein alter Lebenstraum und er kehrt nach Äthiopien zurück, um einen Unterschied zu machen - und sei es auch nur ein kleiner. In "Der Äthiopier" skizziert Dorrit Bartel anschaulich die wechselvolle Geschichte eines Landes, das - genauso wie der Hauptprotagonist - sich immer wieder neu erfinden muss. Dass sich nach jedem Stolpern wieder aufrappelt, immer wieder versucht, seinen Platz in der Welt zu finden und dann doch wieder von den Ereignissen überrollt wird. Das Buch erzählt von Menschen, die gelernt haben, in einem unsicheren politischen Umfeld zurecht zu kommen, sich in Verzicht zu übern und trotz aller Widrigkeiten niemals die Hoffnung zu verlieren. Bartel zeigt aber auch, welch wunderbares Potential in diesem Land schlummert und man wünscht seinen Bewohnern von Herzen, dass es nach Jahrzehnten, die von Hunger, Gewalt und Machtmissbrauch geprägt waren, endlich zur Ruhe kommt und dieses Potential voll entfalten kann. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, den Blick über den eigenen Tellerrand einfordert und zeigt, wie schwierig es im Leben sein kann, sich selbst treu zu bleiben. Absolut lesenswert!

  • lilaslesewelt

    aus Wien

    5/5

    07.12.2025

    eBook (ePUB 3)

    Lebensgeschichte

    Der Äthiopier von Dorrit Bartel ist ein beeindruckendes, ruhiges Buch über ein bewegtes, uns oft fremdes, Leben. Adanes Geschichte hat mich sehr berührt, weil sie eine Lebensrealität erzählt, die ohne große Dramen auskommt und dennoch sehr viele lohnenswerte Einblicke in ein Leben gibt. Die Autorin, die selbst sehr viel Lebenszeit in Afrika verbrachte und bestimmt genau weiß wovon sie schreibt, erzählt über ein Leben zwischen den Kulturen, über Verlust, Zugehörigkeit und Neuanfängen mit viel Feingefühl und Respekt. Besonders mochte ich den ruhigen Schreibstil, der sehr nahbar war und Raum für eigene Gedanken lässt. Neben der persönlichen Geschichte Adanes bekommt man ganz nebenbei Einblicke in eine andere Lebenswelt, kulturelle Unterschiede und geschichtliche Informationen. Ein Buch das nicht besonders laut ist, aber genauso vielfältig wie das Gesicht, das auf dem Cover dargestellt wurde.

  • Bewertung

    aus Lichtenstein

    5/5

    04.12.2025

    eBook (ePUB 3)

    Adane

    Dieses interessante, unterhaltsame und informative Buch habe ich sehr gerne gelesen, denn es nimmt die Leser mit auf eine spannende Reise in zwei ganz unterschiedliche Welten und Kulturen. Adane, das Savannenkind aus Äthiopien, muss am Anfang seine große Familie verlassen, um in die Schule gehen zu können und in einem Internat leben. Doch schon bald warten noch ganz andere Veränderungen auf ihn. Er fliegt ins ferne Europa, in die DDR, um zu studieren. Ein Kulturschock für den jungen Mann, aber ein sehr komfortables Leben. Ab jetzt beginnt nicht nur der Spagat zwischen Deutschland und Äthiopien. Adane lernt im Laufe der Zeit noch weitere Länder und Kulturen kennen, gründet eine Familie. Seine innere Zerrissenheit, die Sehnsucht nach seinen Wurzeln und das Heimweh werden immer stärker, trotz aller Annehmlichkeiten im neuen Zuhause. Das alles wird sehr bildhaft beschrieben.

  • Melreadsbooks

    5/5

    02.12.2025

    eBook (ePUB 3)

    Der Sinn des Lebens

    Die Optik dieses Buches hat mich vom ersten Moment an angezogen. Ich finde dieses Gesicht wahnsinnig ausdrucksstark und dass wo es doch einfach durch abstrakte Farben gebildet wird. Der Klappentext verspricht dann eine Lebensgeschichte eines Mannes, der viele Klippen in seinem Leben umschiffen musste. Besonders interessiert hat mich der Fakt, dass die Erzählung einer wahren Geschichte beruht. Die Geschichte Ätiopiens ist mir nicht wirklich präsent und wie diese dann mit der DDR in Verbindung gesetzt werden sollte war mir ein großes Rätsel. Doch Doris Bartel hat mit diesem Buch eine wahrlich außergewöhnliche Reise mit mir unternommen. Wir lernen Adane kennen, ja eigentlich Fayissa, der in der Savanne geboren wurde und die ersten Lebensjahren in seinem Stamm den Boranas aufwächst. Er wünscht sich nichts mehr als einen Hund. Doch sein Vater entscheidet anders, er gibt den Jungen in die Hände christlicher Nonnen. Adane soll Schulbildung genießen und kommt somit in eine Welt großer Privilegien, aber auch der Entfremdung von seiner Familie, seinen Wurzeln ja vielleicht sogar seiner Kultur. All das erzählt uns die Autorin in sehr einfühlsamen und wohlmeinenden Worten aus Adanes Sicht, so dass man ihn als Freund an seiner Seite wähnt. Eine wirklich beeindruckende Lebensgeschichte! Heimat finden - in einem Land, in Menschen die einem beistehen, in sich selbst.

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