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Der Äthiopier Roman nach einer wahren Geschichte

15

16,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.05.2025

Verlag

Ravenport Verlag GmbH

Seitenzahl

356

Maße (L/B/H)

19,6/12,7/2,8 cm

Gewicht

336 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-61201-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.05.2025

Verlag

Ravenport Verlag GmbH

Seitenzahl

356

Maße (L/B/H)

19,6/12,7/2,8 cm

Gewicht

336 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-61201-2

Herstelleradresse

Ravenport Verlag GmbH
Ostparkstraße 11
60314 Frankfurt am Main
DE

Email: b.horn-rumold@ravenport-verlag.de

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  • Jojo

    5/5

    04.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Auf der Suche nach dem eigenen Weg

    „Der Äthiopier“ erzählt die außergewöhnliche Lebensgeschichte von Adane, einem Jungen aus der Savanne, der im Laufe seines Lebens mehr Identitäten, Systeme und Weltanschauungen durchläuft, als die meisten von uns sich vorstellen können. Was Dorrit Bartel hier geschaffen hat, ist nicht nur ein Roman, sondern ein tief berührendes Porträt eines Menschen, der immer wieder aufsteht, egal wie oft das Leben ihn zu Fall bringt. Wir begleiten Adane von seiner Kindheit in der äthiopischen Savanne bis in die Missionsschule, von seinem Studium in der DDR bis zurück nach Äthiopien, wo politische Umbrüche ihn schließlich ins Gefängnis bringen. Besonders beeindruckend ist dabei, wie klar und unaufgeregt die Autorin die verschiedenen Lebensabschnitte miteinander verwebt – ohne Kitsch, dafür mit großer Wärme. Adanes innere Zerrissenheit, seine Sehnsucht nach Zugehörigkeit und seine ständige Suche nach seinem Platz in der Welt werden spürbar und nachvollziehbar geschildert. Mich hat vor allem die Vielschichtigkeit dieser Biografie bewegt: Sie ist politisch, menschlich, geschichtlich und kulturell zugleich. Der Roman öffnet ein Fenster in eine Realität, über die man hierzulande erstaunlich wenig weiß, und vermittelt ganz nebenbei viel Wissen über Äthiopien, den Kommunismus in der DDR und die Herausforderungen eines Lebens zwischen zwei völlig unterschiedlichen Welten. Besonders eindrucksvoll fand ich Adanes Entwicklung zu einem Menschen, der Ideologien hinter sich lässt und seinen eigenen Weg findet, der ihn letztlich zu seinen Wurzeln zurückführt. Seine Arbeit für die Bildung von Kindern, die er als Schlüssel zur Selbstbestimmung sieht, ist inspirierend und zeigt, welche Kraft in einem einzigen Leben stecken kann. Ein warmherziges, intensives und bereicherndes Buch, das zum Nachdenken anregt und einen mit einem Gefühl tiefer Dankbarkeit zurücklässt.

  • Bewertung

    5/5

    30.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    eine etwas andere "Wendebiografie"

    Der Roman erzählt – angelehnt an eine wahre Lebensgeschichte – den außergewöhnlichen Weg von Adane, einem Mann, der sich trotz zahlreicher Rückschläge immer wieder aufrichtet. Als Kind in der Savanne aufgewachsen, später Missionsschüler und schließlich Solidaritätsstudent in der DDR, führt ihn sein Lebensweg durch unterschiedliche Rollen und Systeme: Er arbeitet als Maurermeister, denkt wie ein Philosoph, engagiert sich politisch und landet schließlich sogar im Gefängnis. Geprägt von weltpolitischen Umbrüchen und persönlichen Herausforderungen, findet Adane seine eigentliche Berufung letztlich wieder in seiner Heimat. Dort setzt er sich für die Bildung von Kindern ein und vermittelt ihnen das wichtigste Werkzeug zur Selbstbestimmung: Wissen. Das Buch hat mich auf besondere Weise berührt. Es ist ungemein spannend, lebendig erzählt und bietet einen Einblick in das bemerkenswerte Leben eines Menschen, der im klassischen Sinne „nicht berühmt“ ist – doch was bedeutet Berühmtheit schon? Adanes Geschichte zeigt, wie viel Kraft, Haltung und Bedeutung im Leben eines Einzelnen liegen können. Persönlich besonders ansprechend war für mich, dass Adane in Jena studiert hat – meiner Heimatstadt. Dadurch fühlte sich die Erzählung stellenweise fast vertraut an. Zudem habe ich enorm viel über Äthiopien gelernt; der Roman eröffnet Perspektiven auf Kultur, Geschichte und gesellschaftliche Realität, die mir zuvor nicht in dieser Tiefe bewusst waren. Auch das Nachwort fand ich äußerst wertvoll. Es bestätigt meinen Eindruck, dass viele Biografien aus der Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs viel komplexer und reicher sind, als man auf den ersten Blick annimmt. „Wendebiografien“ tragen oft Geschichten in sich, die weit über das Private hinausreichen. Abschließend bleibt mir nur zu sagen: Vielen Dank an die Autorin für dieses Buch. Es ist ein bereicherndes Werk, das lange nachhallt.

  • Bewertung

    5/5

    21.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Genau so war es

    Es ist ein so wichtiges Buch über Freiheit, Identität, Glauben, Mut und darüber, wie man immer wieder aufsteht. Mich hat vieles erinnert. Ein intensiver, warmherziger Roman und für mich auf vielen Ebenen persönlich berührend. So habe ich oft vor mich hingemurmelt „Genau so war es“. Schon die ersten Seiten haben mich tief hineingezogen. Dorrit Bartel erzählt Adanes Lebensweg mit einer Wärme und erzählerischen Dichte, die man selten findet. Besonders angesprochen hat mich, wie Adane zwischen Kulturen, Ideologien und inneren Kämpfen seinen Weg sucht. Dass ein Mensch erst zum Christen wird, dann zum Kommunisten und schließlich alles wieder ablegt, um endlich selbst zu entscheiden, das wirkt im Buch weder widersprüchlich noch konstruiert, sondern zutiefst menschlich. Und genau hier wurde das Buch für mich sehr persönlich. Ich bin selbst ein DDR-Kind, und vieles, was im Roman beschrieben wird, kam mir erschreckend vertraut vor: die Ideologien, die Erwartungen, das Gefühl, nicht wirklich frei zu sein. Auch Adanes Erfahrung, erst später im Leben zum Glauben zu finden, hat mich an meine eigene Geschichte erinnert. Mehr als einmal hatte ich das Gefühl, zwischen den Zeilen meinem eigenen früheren Ich zu begegnen. Die politischen und historischen Ereignisse, die Dorrit Bartel beschreibt, in Äthiopien wie in der DDR, wirken so lebendig, weil sie sich nie wie reine Fakten anfühlen. Sie sind mit Adanes persönlichem Ringen verwoben, mit seinen Verlusten, mit seiner Sehnsucht nach einem eigenen, freien Weg. Genau das macht das Buch so stark. Ich persönlich liebe es.

  • Israelfreund

    5/5

    21.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Genau so war es Es ist ein so…

    Genau so war es Es ist ein so wichtiges Buch über Freiheit, Identität, Glauben, Mut und darüber, wie man immer wieder aufsteht. Mich hat vieles erinnert. Ein intensiver, warmherziger Roman und für mich auf vielen Ebenen persönlich berührend. So habe ich oft vor mich hingemurmelt „Genau so war es“. Schon die ersten Seiten haben mich tief hineingezogen. Dorrit Bartel erzählt Adanes Lebensweg mit einer Wärme und erzählerischen Dichte, die man selten findet. Besonders angesprochen hat mich, wie Adane zwischen Kulturen, Ideologien und inneren Kämpfen seinen Weg sucht. Dass ein Mensch erst zum Christen wird, dann zum Kommunisten und schließlich alles wieder ablegt, um endlich selbst zu entscheiden, das wirkt im Buch weder widersprüchlich noch konstruiert, sondern zutiefst menschlich. Und genau hier wurde das Buch für mich sehr persönlich. Ich bin selbst ein DDR-Kind, und vieles, was im Roman beschrieben wird, kam mir erschreckend vertraut vor: die Ideologien, die Erwartungen, das Gefühl, nicht wirklich frei zu sein. Auch Adanes Erfahrung, erst später im Leben zum Glauben zu finden, hat mich an meine eigene Geschichte erinnert. Mehr als einmal hatte ich das Gefühl, zwischen den Zeilen meinem eigenen früheren Ich zu begegnen. Die politischen und historischen Ereignisse, die Dorrit Bartel beschreibt, in Äthiopien wie in der DDR, wirken so lebendig, weil sie sich nie wie reine Fakten anfühlen. Sie sind mit Adanes persönlichem Ringen verwoben, mit seinen Verlusten, mit seiner Sehnsucht nach einem eigenen, freien Weg. Genau das macht das Buch so stark. Ich persönlich liebe es.

  • Bewertung

    aus Ühlingen-Birkendorf

    4/5

    08.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannende Biographie!

    Der Roman "Der Äthiopier" von Dorrit Bartel erzählt das außergewöhnliche Leben von Adane, dessen Weg von der äthiopischen Savanne bis nach Deutschland führt und zurück. Es ist die Geschichte eines Menschen, der mehr erlebt hat, als in ein einziges Leben zu passen scheint: Kindheit ohne Selbstbestimmung, politische Ideologien, Freiheitsverlust und Gefängnis sowie mehrere Neuanfänge. Besonders faszinierend war für mich der Blick auf Äthiopien und auf die afrikanische Kultur insgesamt. Beim Lesen musste ich oft feststellen, wie wenig ich eigentlich darüber weiß und fand es daher sehr bereichernd, durch einen solchen Lebensweg Einblicke darüber zu bekommen. Schmerzhaft und erschütternd zugleich fand ich die Erfahrungen, die Adane in Deutschland mit Rassismus machen musste. Trotz der vielen Stationen und historischen Hintergründe bleibt der Schreibstil zugänglich und flüssig. Sachlich, ja, aber nie distanziert. Die Spannung trägt sich durch das ganze Buch. Es gibt keine Längen, ständig verändert sich etwas und gefühlt fortlaufend muss Adane sich neu orientieren. Das Ende kam für mich anders, als ich es mir gewünscht hätte, aber es ist stimmig. Insgesamt ein durchweg packender Roman, der nicht nur eine eindrucksvolle Lebensgeschichte erzählt, sondern auch den Blick weitet für andere Kulturen.

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