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Rezension

Beeindruckend, wie «F» mit jeder Veränderung der Perspektive an Rasanz und Dichte gewinnt. So nah kamen sich philosophischer Roman und Pageturner noch nie. ("Die Welt")
Wie alle großen Romane ist «F» vielfältig deutbar, ein im besten Sinne irrwitziges Metawerk, in dem es schlechterdings um alles geht. ("Die Zeit")
Aus diesem Roman taucht man auf wie aus einem Film von David Lynch, unsicher, ob sich nicht gleich eine Falltür im Boden öffnen wird. ("SWR")
In «F» spielt Daniel Kehlmann souverän seine erzählerischen Asse aus. Und doch schwingt auch in diesem Roman eine sanfte, humorvolle Weitsicht mit. ("Der Standard")
«F» ist bewundernswert konstruiert, locker und fest gefügt zugleich, wie ein Musikstück, das ständig mit neuen Einfällen überrascht und doch motivisch streng zusammenhängt. ("Tages-Anzeiger")
Ein virtuoses, versponnenes, oft witziges Buch. ("Der Spiegel")
«F» ist ein Buch von funkelnder Klugheit, listig, boshaft und doch voller Freundlichkeit: ein großer, unterhaltsamer Roman über die unlösbaren Rätsel des Lebens. ("taz")

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.08.2013

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,1/12,8/3,5 cm

Gewicht

520 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001348572

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Akzeptabel

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.08.2013

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,1/12,8/3,5 cm

Gewicht

520 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001348572

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Michaela Gehrke

    aus Essen

    5/5

    10.08.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Familiengeschichte, vom großen...

    Eine Familiengeschichte, vom großen F heimgesucht, Fatum, Schicksal. Fatale Verstrickungen mit einer Kehlmannschen Prise Wahnsinn - absolut lesenswert!

  • Edith Berger

    5/5

    25.10.2014

    Buch (Taschenbuch)

    großes Lesevergnügen

    Arthur,mäßig erfolgreicher Schriftsteller und Vater von 3 Söhnen, läßt diese nach dem gemeinsamen Besuch einer Hypnoseshow vor der Haustür aussteigen und verschwindet ohne Angabe von Gründen für lange Zeit aus ihrem Leben. Sein ältester Sohn Martin, läßt sich eher aus Ideenlosigkeit denn Berufung zum katholischen Priester weihen. Seine Halbbrüder können in ihrer beruflichen Laufbahn sehr unterschiedlichen Erfolg vorweisen. Während Eric sich als Finanzberater verspekuliert und am Vermögen seiner Klienten vergreift, wählt Iwan den Weg zur Kunst. Er wird Kunstexperte. Eine Liebesbeziehung bringt Iwan auf die Idee, die Bilder seines Freundes per Fälschung zu Geld und auf dem Kunstmarkt begehrt zu machen. Ohne Vorwarnung taucht eines Tages Arthur wieder auf........ "F"von Daniel Kehlmann ist ein großes Lesevernügen

  • Bewertung

    5/5

    29.09.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kehlmann-F

    Im Deutschunterricht lasen wir Kehlmann, was mich auf den Autor aufmerksam machte. Ich habe "F" nahezu verschlungen. Einer der wenigen Bücher, die ich trotz Kartoneinbund und unhandlichem Format überall mithingenommen habe, um in jeder freien Minute ein paar Zeilen lesen zu können.

  • Marie-Therese Reisenauer

    aus Wien

    5/5

    05.09.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Den Erwartungen gerecht

    Daniel Kehlmann hat es nicht leicht. Seit der "Vermessung der Welt" ist die Erwartungshaltung an ihn, sei es Buch oder Drama, eine große. Andererseits hat er es doch leicht. Er kann schreiben was er will, es kommt immer wieder etwas heraus, das den Leser packt. So auch diesmal. Die Geschichte der drei Brüder, dem ungläubigen katholischen Priester, dem Schwindler der sich Anlageberater nennt, und dem Künstler ist zwar nichts für Frohnaturen, oder manch Kritiker, aber packend von der ersten Seite allemal.

  • Anne Baldauf

    aus Leipzig

    5/5

    04.09.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Roman um drei Brüder - Kehlmanns erstes Zwischenfazit?

    Ich habe, zu meiner eigenen Überraschung, den fast 400 Seiten starken, jüngst erschienenen Roman von Daniel Kehlmann, "F", gestern innerhalb von etwa sechs Stunden ausgelesen. Was genau mich bewogen hat, das Buch nicht aus der Hand zu legen, von einigen kleinen Pausen abgesehen, weiß ich noch nicht genau. Genau weiß ich aber, dass das ein gutes Buch ist. Genau weiß ich auch, was etwaige negative Kritiken beanstanden könnten: Kehlmann verwertet sein eigenes bisheriges Werk in seinem Neuling häufig selbst. Es geht um drei Brüder, zwei davon Zwillinge, die sich in ganz unterschiedliche Richtungen entwickeln, dabei aber eine große Gemeinsamkeit haben: den Vater, der sich nach einem verstörenden Erlebnis während einer Hypnoseveranstaltung vor vielen Jahren aus dem Staub gemacht hat. Die Brüder arbeiten in Metiers, die in Kehlmanns Texten bereits große Rollen gespielt haben, und sie begegnen dabei teilsweise sogar Figuren aus diesen anderen Texten, etwa dem Kunstkritiker Sebastian Zöllner aus "Ich und Kaminski" oder dem Theologiestudenten und Magier Arthur Beerholm aus "Beerholms Vorstellung". "F" ist stilistisch wie thematisch ein unverkennbarer Kehlmann-Roman. Mit der Kunst bzw. dem Kunstbetrieb, der (Trick)Betrügerei, zweifelhaften Geisteszuständen, u. a. bringt der Autor viele Themenkreise und Motive zusammen, die bisher stets voneinander isoliert in seinen Texten auftauchten. Dazu kommt sein vom Debutroman "Beerholms Vorstellung" an vorhandener Hang zu unheimlichen und magischen Begegnungen und Vorgängen mitten im Alltagsleben - das hat er zweifelsohne von seinen südamerikanischen Idolen sowie von Nabokov gelernt. Kehlmann selbst hat in der gestrigen Ausgabe der "Kulturzeit" auf 3Sat seinen neuen Roman als "neoromatisches Schauerroman" bezeichnet. Ganz so weit würde ich nicht gehen, wird doch der zumeist realistische Roman nur selten wirklich vom Phantastischen durchbrochen. Doch was er kann, was Kehlmann wirklich gut kann, das ist das Herstellen von Verbindungen, die andernorts als konstruiert und künstlich daher kämen. Der episodenhaft erzählte Roman um die drei Brüder Martin, Iwan und Eric lässt den Leser ein und den selben Moment erst aus der Perspektive der einen, zig Seiten später dann aus der Perspektive der anderen Figur nachvollziehen. Sämtliche Sampling-Momente kommen so raffiniert und natürlich daher, dass ich mich selbst beim Lesen dabei ertappe und mich fast darüber ärgere, wie genial ich diesen Autor finde.

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