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F Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.10.2014

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,7/12,3/3 cm

Gewicht

335 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

10. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-24927-3

Beschreibung

Rezension

Beeindruckend, wie «F» mit jeder Veränderung der Perspektive an Rasanz und Dichte gewinnt. So nah kamen sich philosophischer Roman und Pageturner noch nie. ("Die Welt")
Wie alle großen Romane ist «F» vielfältig deutbar, ein im besten Sinne irrwitziges Metawerk, in dem es schlechterdings um alles geht. ("Die Zeit")
Aus diesem Roman taucht man auf wie aus einem Film von David Lynch, unsicher, ob sich nicht gleich eine Falltür im Boden öffnen wird. ("SWR")
In «F» spielt Daniel Kehlmann souverän seine erzählerischen Asse aus. Und doch schwingt auch in diesem Roman eine sanfte, humorvolle Weitsicht mit. ("Der Standard")
«F» ist bewundernswert konstruiert, locker und fest gefügt zugleich, wie ein Musikstück, das ständig mit neuen Einfällen überrascht und doch motivisch streng zusammenhängt. ("Tages-Anzeiger")
Ein virtuoses, versponnenes, oft witziges Buch. ("Der Spiegel")
«F» ist ein Buch von funkelnder Klugheit, listig, boshaft und doch voller Freundlichkeit: ein großer, unterhaltsamer Roman über die unlösbaren Rätsel des Lebens. ("taz")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.10.2014

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,7/12,3/3 cm

Gewicht

335 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

10. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-24927-3

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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großes Lesevergnügen

Edith Berger am 25.10.2014

Bewertungsnummer: 388078

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Arthur,mäßig erfolgreicher Schriftsteller und Vater von 3 Söhnen, läßt diese nach dem gemeinsamen Besuch einer Hypnoseshow vor der Haustür aussteigen und verschwindet ohne Angabe von Gründen für lange Zeit aus ihrem Leben. Sein ältester Sohn Martin, läßt sich eher aus Ideenlosigkeit denn Berufung zum katholischen Priester weihen. Seine Halbbrüder können in ihrer beruflichen Laufbahn sehr unterschiedlichen Erfolg vorweisen. Während Eric sich als Finanzberater verspekuliert und am Vermögen seiner Klienten vergreift, wählt Iwan den Weg zur Kunst. Er wird Kunstexperte. Eine Liebesbeziehung bringt Iwan auf die Idee, die Bilder seines Freundes per Fälschung zu Geld und auf dem Kunstmarkt begehrt zu machen. Ohne Vorwarnung taucht eines Tages Arthur wieder auf........ "F"von Daniel Kehlmann ist ein großes Lesevernügen

großes Lesevergnügen

Edith Berger am 25.10.2014
Bewertungsnummer: 388078
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Arthur,mäßig erfolgreicher Schriftsteller und Vater von 3 Söhnen, läßt diese nach dem gemeinsamen Besuch einer Hypnoseshow vor der Haustür aussteigen und verschwindet ohne Angabe von Gründen für lange Zeit aus ihrem Leben. Sein ältester Sohn Martin, läßt sich eher aus Ideenlosigkeit denn Berufung zum katholischen Priester weihen. Seine Halbbrüder können in ihrer beruflichen Laufbahn sehr unterschiedlichen Erfolg vorweisen. Während Eric sich als Finanzberater verspekuliert und am Vermögen seiner Klienten vergreift, wählt Iwan den Weg zur Kunst. Er wird Kunstexperte. Eine Liebesbeziehung bringt Iwan auf die Idee, die Bilder seines Freundes per Fälschung zu Geld und auf dem Kunstmarkt begehrt zu machen. Ohne Vorwarnung taucht eines Tages Arthur wieder auf........ "F"von Daniel Kehlmann ist ein großes Lesevernügen

Ein literarisches Experiment…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 18.06.2016

Bewertungsnummer: 2726685

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein literarisches Experiment statt Schema „F“ „F“ ist ein gesellschaftskritischer Roman, dabei spielt es keine Rolle, ob „F“ Fatum (Schicksal), Fälschung oder Friedland bedeutet, es steht sicherlich nicht für Firlefanz, wie in „Spiegel Online“ kreiert. Das würde dem Roman, der gescheiterte Existenzen in verschiedenen Facetten thematisiert, nicht gerecht werden. Daniel Kehlmann beschreibt am Beispiel der Familie Friedland zerrüttete Beziehungen und die Verlogenheit und Leere der modernen Gesellschaft. Die Zwillinge Eric und Iwan und ihr Halbbruder Martin repräsentieren die Krisen in den gesellschaftlichen bzw. wirtschaftlichen Bereichen Kirche, Kunst und Kapital. Ihr Vater Arthur steht für Verantwortungslosigkeit und nihilistische Leere. Er verlässt die Kinder, um sich als Schriftsteller selbst zu verwirklichen. Seine Arbeit besteht darin, Bücher zu schreiben, die Menschen in den Suizid treiben. Das ist Zynismus pur. Die Protagonisten haben nicht nur mit sich selbst Probleme (Pfarrer, der nicht glaubt; Finanzberater, der Geld seiner Kunden verzockt; Kunstkenner, der Bilder fälscht), sondern auch mit ihren Familien und mit ihrem weiteren Umfeld. Eine positive Orientierungsfigur ist nicht erkennbar. Das schwarze Cover des Buches symbolisiert den Inhalt. Autor Kehlmann baut in „F“, wie schon in „Ruhm“, zahlreiche Verflechtungen zwischen Personen und Ereignissen ein. Kehlmann verwendet eine verständliche Sprache, wenngleich sein Roman nicht massenkompatibel ist. Er hat den Mut zu experimentieren. Wie langweilig sind doch manche (Erfolgs-)autoren, die ihr gleiches Schema "F" ständig wiederholen. Der Roman wirkt kopflastig und wenig emotional. Um die Querverbindungen zu erkennen, muss manchmal zurückgeblättert werden, aber das ist man von „Ruhm“ gewohnt. „F“ ist ein Roman über menschliche Abgründe ohne Hoffnungsschimmer. Damit wird im Hinblick auf seine früheren Bücher deutlich, dass Kehlmann thematisch umschalten kann. Sein Roman lässt sich interpretieren als eine düstere Persiflage auf die heutige Zeit.

Ein literarisches Experiment…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 18.06.2016
Bewertungsnummer: 2726685
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein literarisches Experiment statt Schema „F“ „F“ ist ein gesellschaftskritischer Roman, dabei spielt es keine Rolle, ob „F“ Fatum (Schicksal), Fälschung oder Friedland bedeutet, es steht sicherlich nicht für Firlefanz, wie in „Spiegel Online“ kreiert. Das würde dem Roman, der gescheiterte Existenzen in verschiedenen Facetten thematisiert, nicht gerecht werden. Daniel Kehlmann beschreibt am Beispiel der Familie Friedland zerrüttete Beziehungen und die Verlogenheit und Leere der modernen Gesellschaft. Die Zwillinge Eric und Iwan und ihr Halbbruder Martin repräsentieren die Krisen in den gesellschaftlichen bzw. wirtschaftlichen Bereichen Kirche, Kunst und Kapital. Ihr Vater Arthur steht für Verantwortungslosigkeit und nihilistische Leere. Er verlässt die Kinder, um sich als Schriftsteller selbst zu verwirklichen. Seine Arbeit besteht darin, Bücher zu schreiben, die Menschen in den Suizid treiben. Das ist Zynismus pur. Die Protagonisten haben nicht nur mit sich selbst Probleme (Pfarrer, der nicht glaubt; Finanzberater, der Geld seiner Kunden verzockt; Kunstkenner, der Bilder fälscht), sondern auch mit ihren Familien und mit ihrem weiteren Umfeld. Eine positive Orientierungsfigur ist nicht erkennbar. Das schwarze Cover des Buches symbolisiert den Inhalt. Autor Kehlmann baut in „F“, wie schon in „Ruhm“, zahlreiche Verflechtungen zwischen Personen und Ereignissen ein. Kehlmann verwendet eine verständliche Sprache, wenngleich sein Roman nicht massenkompatibel ist. Er hat den Mut zu experimentieren. Wie langweilig sind doch manche (Erfolgs-)autoren, die ihr gleiches Schema "F" ständig wiederholen. Der Roman wirkt kopflastig und wenig emotional. Um die Querverbindungen zu erkennen, muss manchmal zurückgeblättert werden, aber das ist man von „Ruhm“ gewohnt. „F“ ist ein Roman über menschliche Abgründe ohne Hoffnungsschimmer. Damit wird im Hinblick auf seine früheren Bücher deutlich, dass Kehlmann thematisch umschalten kann. Sein Roman lässt sich interpretieren als eine düstere Persiflage auf die heutige Zeit.

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von Daniel Kehlmann

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