Produktbild: Die Passantin
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Die Passantin

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

31862

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.08.2025

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,3/12/3,2 cm

Gewicht

352 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001238187

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Eine aufregende Suche nach dem eigenen Ich.« Isabell Stiller, FÜR SIE, 05.08.2025 ("Für Sie")
»Ein Roman wie eine offene Hand, die zu einer Faust wird: erst einladend und dann mit einer ungeahnten Wucht. Nina George verpackt eine grandiose Idee in eine spannende Geschichte und schafft eine Figur, die gleichzeitig nahbar und undurchschaubar ist.« ("Kristof Magnusson")
»Nina George zeigt in diesem Roman mit großer Entschlossenheit, wo der Hammer hängt – opulent, warm, voller Farben und scharf wie eine Rasierklinge.« ("Simone Buchholz")
»Nina George zählt zu den derzeit erfolgreichsten deutschsprachigen Autorinnen.« ("ZEIT online")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

31862

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.08.2025

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,3/12/3,2 cm

Gewicht

352 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001238187

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber AG
Kein & Aber Verlag|Württembergallee|12|D-14052 Berlin
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber Verlag

berlin@keinundaber.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Befreiung einer Frau aus dem goldenen Käfig

    Es war mein erstes Buch von Nina George, und es wird nicht mein letztes sein. Gefunden in der Ferienwohnung - danke an die unbekannte Vorbesitzerin! Jeanne Patou, die Passantin, ist eine (fiktive) weltberühmte Schauspielerin, die zwar für den Germanwings-Flug, der in den Pyrenäen zerschellte, registriert ist, dann aber doch nicht im Flieger sitzt. Als die Medien über ihr vermeintliches Ableben berichten, nutzt sie die Chance und taucht unter, um sich aus ihrem alten Leben zu befreien. Was gar nicht so einfach ist, denn neben ihrem Mann, der ihr auch ihren Künstlernamen verpasste, gibt es noch Eltern und Töchter, und die Verbindungen zu diesen zu kappen, fällt schwer. Und sich ewig zu verkriechen, funktioniert auch nicht, und von irgendetwas muss sie ja auch leben. Mir hat gut gefallen, dass Nina Georges Geschichte des Untertauchens der fiktiven prominenten Schauspielerin nicht als wunderbare Fügung beschrieben wird, sondern sehr real - die Autorin denkt hier an viele Kleinigkeiten, die dann das Untertauchen erst möglich machen. Auch ist der Roman nicht linear erzählt, sondern man weiß als Leserin von Anfang an, worauf es hinausläuft. Der Roman ist in drei Teile unterteilt, Teil 1 wird aus Jeannes Sicht erzählt, immer abwechselnd zwischen den Jahren 2015 (Absturz) und 2019 (zufälliges Treffen mit Bernard). Im zweiten Teil wird dann die Zeit dazwischen aus der Sicht von Nina erzählt, einer spanischen Polizistin, die auch im Haus der Frauen wohnt, in der Jeanne unterkommt. Und der dritte Teil nimmt dann den Faden vom ersten Teil (2019) wieder auf, hier wechselt die Erzählperspektive zwischen Claire (der neuen Frau Bernards), Alva (ursprünglicher Name von Jeanne) und Nina. Der dritte Teil bringt die Geschichte dann fast linear zum Abschluss. Es ist vielleicht eher in Frauenbuch (weibliche Autorin, inhaltlich geht es viel um die Rolle der Frau und das, was Männer immer noch meinen, sich der Frau gegenüber herausnehmen zu können), aber vom Plot sicher auch für Männer interessant. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, sowohl für den Inhalt als auch für den Schreibstil.

  • Schoko_und_Buch

    aus Friedberg

    5/5

    26.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Frau, die wieder zu sich selbst findet

    Jeanne Patou ist eine gefeierte Schauspielerin. Doch sie kommt bei einem tragischen Flugzeugunglück ums Leben, oder zumindest lässt sie es die Welt glauben. Der Zufall spielt ihr in die Hände, so dass sie ihren eigenen Tod vortäuschen kann und so ihrem bisherigen Leben entfliehen kann. Denn Jeanne gibt es eigentlich gar nicht, sie wurde von ihrem Mann Bernard ins Leben gerufen. Und so taucht sie in den Straßen Barcelonas unter, findet zurück zu sich selbst in d hat so die Kraft auch wieder ins Leben zu treten. Als Passantin begegnet sie ihrem Mann über 4 Jahre später wieder, aber nicht mehr als Jeanne. Das Buch ist aus Sicht von Jeannes eigentlichem Ich erzählt. Anfangs fand ich dies verwirrend, doch dranbleiben lohnt sich. Manchmal überwältigt einen das Leben und man wünscht sich, nicht mehr da zu sein, dem anstrengenden zu entfliehen. So geht es Jeanne. Doch leider kann man nicht nur einen Teil abbrechen, wen man einen solchen Schritt geht. Und so treibt sie die Liebe zu ihren Töchtern an, wieder zurück ins Leben zu finden in d sich dem Mann entgegen zu stellen, der Jeanne erschaffen hat und gleichzeitig kaputt gemacht hat, innerlich. Gewalt in der Partnerschaft, der Weg, sich selbst zu finden und die Rolle von Frauen werden hier thematisiert und auf den Punkt gebracht. Teils mit sehr direkter Sprache, aber ohne Schnickschnack hat mich dieses Buch doch sehr bewegt. Ein toller Roman, den ich gern weiterempfehle.

  • Bewertung

    5/5

    26.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Frau auf dem Weg zu sich selbst

    Jeanne Patou, ein absoluter Star in der Filmwelt wird für tot gehalten. Dieser Umstand wird für Sie ein Passierschein in ein anderes Leben, erstmal ins Unbekannte, eine Chance ? Gut oder nicht ? Welchen Preis zahlt Sie dafür ? Ein starkes, intensives, packendes Buch!

  • Bewertung

    5/5

    08.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alles hinterlassen, aber zu welchem Preis?

    Jeanne Patou verschwindet aus ihrem eigenen Leben. Aber zu welchem Preis? Sie hinterlässt ihre Familie, ihren Ehemann und ihren Job, um unterzutauchen und sich selbst zu finden. Nina George beschreibt die Reise von Jeannes Selbstfindung mit so vielen unterschiedlichen Emotionen und Eindrücken - Wut, Sehnsucht, Trauer, Einsamkeit, aber auch Mut, Zusammenhalt und Emanzipation. Tolles Buch, jedoch nicht unbedingt leicht zu lesen.

  • Lucy B. Kamp

    5/5

    30.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessante Lesestunden

    „Die Passantin“ – ein interessanter Titel, der ein Gedankenfeuerwerk entfacht. Wir sind alle Passanten auf unserem Lebensweg. Von der Geburt bis zum Tod. Gefällt uns die Richtung nicht, können wir eine andere Straße passieren. Doch nicht immer ist das so einfach. Lebensumstände halten uns auf einem festen Weg gefangen. Einbahnstraßen lassen Seelen verkümmern. Auf Autobahnen driften Erlebnisse zu schnell vorbei. Landstraßen lassen vermeintlich dahindümpeln. Wege, Wege, Wege, wohin man schaut. Es ist eine Lebensaufgabe herauszufinden, welcher Weg der passable ist. En passant – ergibt sich eine Chance, eine neue Richtung einzunehmen. Von dem Waldweg auf die Lichtung. Der Rückentext des Buches wirft die Frage auf – „Was wäre, wenn dich alle für tot hielten – und du noch mal neu anfangen könntest?“ Also einen anderen Lebensweg wählen, nicht vorgezeichnet bekommen, sondern selbst die Richtung bestimmen. Was wird passieren? Ein Weg wird verblassen, ein neuer im Licht erscheinen. Gibt es ein Zurück? Jeanne Patou, ein Star in der Filmwelt wird für tot gehalten. Dieser Umstand wird für Jeanne ein Passierschein in ein anderes Leben. Ins Unbekannte. Weg vom Ehemann. Gut oder nicht? Getrennt von den Kindern. Der Preis dafür? Kein Kontakt zu den Eltern. Erforderlich? Für was? Um sich zu finden, den eigenen passenden Weg. Das Ich. Jeanne Patou ist eine Passantin, stellvertretend für viele Frauenleben. „Die Passantin“ – ein Leben – eine Chance – ein Reflex. Auf dem Rollfeld eines Flughafens in Barcelona passiert sie ins Irgendwo, irgendwas, irgendwie und katapultiert sich damit in ein Unleben, gleich einem Marsch auf einer langen Straße ohne Aussicht wohin. Sie findet Begleiterinnen, insbesondere eine Polizistin betrachtet Jeannes Situation. Eine Polizistin, die Gefahr abwendet und eine gewisse Ordnung herstellt. Leser und Leserinnen dürfen sich Gedanken über Frau sein machen, was Frau alles sein kann oder sein sollte. Eine Frau sollte ihrem Ich verhaftet sein und wird doch gesellschaftlich geformt. Die Frauenrolle beinhaltet alles ertragen zu können, müssen und sich nichts anmerken zu lassen. Eine Stärke, aber eine zerstörerische. Viele Probleme der Welt entladen sich in Frauen. Nina George erzählt diesen Roman in einer anschaulichen und gefühlvollen Sprache. Ein Beispiel sei angerissen: „Eine Säge, die sich ……… , in die Jahre hinein, ……….., und alle Winter, alle …….Lügen, jedes Wort.“ Ein wundervoller Satz, aber bitte selbst erlesen. Treffend werden Wahrheiten ausgesprochen. Was bedeuten Religionen für Frauen? Nina George ist eine Frau, die wundervolle Bücher schreibt, sich kämpferisch und kraftvoll für Bücherschreibende einsetzt, die Welt mit klugen Gedanken bereichert. Durch jede Zeile in diesem Roman lässt sie eine verletzliche Frau hervortreten. Jeanne Patou wie alle. Welcher Maßstab wird an eine Frau angelegt? Wunderschöne Wortschöpfungen gibt es zu entdecken. Dieses Buch ist lesenswert, zeigt wie wichtig lesen ist, um denken zu lernen, zu pflegen, zu trainieren. Denken ist unabdingbar, um zu verstehen, zu begreifen und eine gut funktionierende Gesellschaft voller gegenseitigem Respekt entstehen zu lassen. Denken ist kraftvoll, machtvoll, lebensnotwendig. Nicht denken ist zerstörerisch, gefährlich und unterdrückend. Die Frau auf dem Buchcover hält schützend die Hand über ihrem Gesicht. Ein Tuch verbirgt ihre Haare. Im Schatten kann sie sich finden, sich sammeln um herauszufinden, wer sie ist, wen sie braucht, wie sie leben will. Ein perfektes Abbild von Jeanne Patous Geschichte. Ein großartiges Buch, manchmal atemberaubend und insgesamt seelenberührend. Viele Themen sind subtil in das Romangeschehen eingebaut und doch überaus treffend. Scharf gewürzt mit positivem Effekt.

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