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Eine Fingerkuppe Freiheit Historischer Roman | Aus dem Leben des Louis Braille | Über den Erfinder der Blindenschrift

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2024

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,1/13,7/2,5 cm

Gewicht

302 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001205677

Beschreibung

Rezension

Dass Zwerina ein begnadeter, vielschichtiger und sprachbegeisterter Erzähler ist, wird bei der Lektüre von „›Eine Fingerkuppe Freiheit‹ schnell deutlich. ("Gießener Allgemeine Zeitung")
Thomas Zwerina erzählt in ›Eine Fingerkuppe Freiheit‹ liebevoll Brailles Geschichte. […] Ein spannender Einblick für Leser, denen diese Welt unbekannt war. ("Münchner Merkur")
[Thomas Zwerina erzählt] in schöner, oft lyrischer Sprache die bewegende Geschichte des Mannes, dessen Erfindung Blinden bis heute hilft, sich die Welt zu erschließen. ("Hamburger Morgenpost")
Atmosphärische Hommage an den Pionier. ("Hörzu")
Autor Thomas Zwerina, selbst blind, hat diese Geschichte [von Louis Braille] lebendig und sehr poetisch aufgeschrieben. ("freundin")
[Zwerina] widmet sich in feinsinniger und sprachlich raffinierter Manier demjenigen, dessen Schrift er selbst beherrscht. ("Gießener Anzeiger")
[…] voller Atmosphäre. ("NDR eat.READ.sleep")
[…] eine Horizonterweiterung. ("NDR eat.READ.sleep")
Dem seit dem Alter von 13 Jahren stark sehbehinderten Autor und Musiker […] gelingt so eine poetische und liebevolle Hommage an den genialen Erfinder und Blindenlehrer. ("Oberhessische Presse")
Mit einer sehr sinnlichen und eleganten Sprache, ungewöhnlichen Metaphern und Wörtern, die nach 19. Jahrhundert klingen und uns eintauchen lassen [...]. ("MDR Kultur")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2024

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,1/13,7/2,5 cm

Gewicht

302 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001205677

Herstelleradresse

HarperCollins Hardcover
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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    5/5

    08.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr toll

    Im jahr 2025 feiert die Welt 200 Jahre Brailleschrift. In seinem großartigen Roman widmet sich der Autor Thomas Zwerina, der selbst mit 13 Jahren sein Augenlicht nahezu vollständig verlor dem Erfinder der Brailleschrift. Louis Braille, der als Kind durch einen Unfall sein Sehvermögen verloren hat entdeckt die von Charles Barbier für militärische Zwecke ersonnene "Nachtschrift". Schon als Kind stellt er sich die Frage: Was wenn sich diese erhabenen Punkte auch für blinde Menschen anwenden ließe um ihnen das Lesen und Schreiben zu ermöglichen? Angetrieben von dem Wunsch nach Würde und Wissen beginnt der Junge Louis Braille eine Blindenschrift zu entwickeln. Sie soll blinden Menschen als Tor zur Welt und als Weg zu ihrer Würde dienen. Doch er hat nicht damit gerechnet das er auf so viel Widerstand und Unverständnis stoßen wird, nicht gegaubt das es für viele Menschen so wichtig ist den Status quo aufrecht zu erhalten und blinden Menschen den Zugang zu Büchern, Bildung und Würde zu verwehren. Er solle auf keinen Fall die "göttliche Ordnung" durcheinanderbringen und die gesellschaftsstrukturen nicht gefährden da man Blinden doch ihren Platz in der Gesellschaft schon so lange fix zugeschrieben hat. Sie sind am Rand und da sollen sie auch bleiben. Doch eines wird Louis sicher nicht, sich seinem Schicksal ergeben, sich mit seinem Los abfinden und aufhören für seine Schrift einzustehen. So wird er nicht nur lernen für sich selbst einzustehen sondern auch die Welt ein Stück weit verändern. Dieser Roman war wirklich sehr interessant und die Entstehung der Brailleschrift mitzuverfolgen war wirklich außerordentlich spannend. Ein wirklich großartiges Buch über einen Menschen der mit seiner Erfindung die Welt für viele Mesnchen für immer verändert hat. Mich hat dieses Buch wirklich sehr begeistert und ich kann es allen die sich mit dem Thema Brailleschrift, Blindheit und auch Ableismus und Inklusion auseinandersetzen wollen wärmstens Empfehlen. Ein wirklich bereicherndes Leseerlebnis

  • Bewertung

    5/5

    09.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Entdeckung einer lebensverändernden Schrift

    Liebe Leserin, lieber Leser, Blindenschrift, auch "Braille-Schrift" genannt, ist, glaube ich, jedem schonmal über den Weg gelaufen, oder? Zumindest hat wohl schon jeder mal davon gehört. Doch wer war dieser Braille eigentlich, der sich diese Schrift ausgedacht hat? Und wie kam er auf die Idee zu seiner bahnbrechenden Erfindung? Genau diese Fragen hat sich auch Thomas Zwerina gestellt und fing irgendwann an, zu recherchieren. Was er rausgefunden hat, hat er zu diesem sehr stimmungsvollen, einfühlsamen Roman verarbeitet. Wir erfahren, wie Louis Braille als Kind durch einen Unfall zwar sein Sehvermögen verlor, nicht aber seinen Lebenswillen oder sein sonniges Gemüt und seine Neugier. Er hatte das unglaubliche Glück, von Menschen umgeben zu sein, die ihn so gut es ging fördern wollten: der Pastor seines Heimatortes, der neue Lehrer der Dorfschule und natürlich seine Familie. Wir begleiten ihn, wie er seine Welt mit seinen anderen Sinnen wahrnimmt ("Das frische Heu riecht manchmal wie ein Bonbon! Wie kann das sein?"). Und wir sind an seiner Seite, als sein Leben eine entscheidende Wendung nimmt: Die Aufnahme in die Blindenschule in Paris. Was ihm dort widerfährt und wie er schlussendlich seine Punktschrift entwickelt und für diese entgegen aller Widerstände der Obrigkeit kämpft, hat Thomas Zwerina sehr lesenswert erzählt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für dieses kleine, doch inhaltsschwere Buch. Deine Smoky

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    16.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Prägeschrift neu gedacht aus der Sicht der Blinden

    Ein tolles Buch über den Erfinder der Blindenschrift Louis Braille. Empfindsam zu Papier gebracht vom Germanisten Thomas Zwerina, der selbst im Alter von 13 Jahre erblindete. Ein Roman, der das Leben von Louis Braille nachzeichnet. Es beginnt mit seiner Kindheit auf dem Land im Frankreich des 19. Jahrhunderts. Spannend ist das Leben in den schönsten Bildern beschrieben und man spürt förmlich die warmen Sommertage. Er wird älter, beginnt mit 12 Jahren die Schrift zu ersinnen und schon im Alter von 16 Jahren, im Jahr 1825, war die neuartige Schrift fertig. Bis dato existierenden nur Blindenschriften, die schwer lesbar waren. Seine Innovation war bahnbrechend und ist bis heute eine Errungenschaft, die Blinden eine große Hilfestellung ist. Was ich wirklich spannend fand ist die Resistenz, der er sich stellen musste. Viele Institution und Gelehrte waren strikt gegen seine neue Idee. Obwohl er aus seiner Blindheit, aus einer Not heraus genau die richtige Idee hatte und die Prägeschrift neu dachte aus der Sicht der Blinden. Dieses innovative Prinzip der Punktekombination aus 6 einzelnen Punkten. Wahnsinn! Toll, prägnant geschrieben und sehr erhellend! Ich fand dieses Buch sehr gut und hilft mir auch meinen Horizont zu erweitern und das Verständnis, dass diese Schrift nicht nur zum Lesen notwendig ist, sondern eben auch ein Arbeitsmittel. Eine einfach Form mit 6 Punkten, die Blinde befähigt ihre Gedanken zu Papier zu bringen. Sehr sehr lesenswert und eine Bereicherung um das Lebenswerk von Louis Braille!

  • nil_liest

    aus Frankfurt

    5/5

    16.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Prägeschrift neu gedacht aus…

    Prägeschrift neu gedacht aus der Sicht der Blinden Ein tolles Buch über den Erfinder der Blindenschrift Louis Braille. Empfindsam zu Papier gebracht vom Germanisten Thomas Zwerina, der selbst im Alter von 13 Jahre erblindete. Ein Roman, der das Leben von Louis Braille nachzeichnet. Es beginnt mit seiner Kindheit auf dem Land im Frankreich des 19. Jahrhunderts. Spannend ist das Leben in den schönsten Bildern beschrieben und man spürt förmlich die warmen Sommertage. Er wird älter, beginnt mit 12 Jahren die Schrift zu ersinnen und schon im Alter von 16 Jahren, im Jahr 1825, war die neuartige Schrift fertig. Bis dato existierenden nur Blindenschriften, die schwer lesbar waren. Seine Innovation war bahnbrechend und ist bis heute eine Errungenschaft, die Blinden eine große Hilfestellung ist. Was ich wirklich spannend fand ist die Resistenz, der er sich stellen musste. Viele Institution und Gelehrte waren strikt gegen seine neue Idee. Obwohl er aus seiner Blindheit, aus einer Not heraus genau die richtige Idee hatte und die Prägeschrift neu dachte aus der Sicht der Blinden. Dieses innovative Prinzip der Punktekombination aus 6 einzelnen Punkten. Wahnsinn! Toll, prägnant geschrieben und sehr erhellend! Ich fand dieses Buch sehr gut und hilft mir auch meinen Horizont zu erweitern und das Verständnis, dass diese Schrift nicht nur zum Lesen notwendig ist, sondern eben auch ein Arbeitsmittel. Eine einfach Form mit 6 Punkten, die Blinde befähigt ihre Gedanken zu Papier zu bringen. Sehr sehr lesenswert und eine Bereicherung um das Lebenswerk von Louis Braille!

  • AnniKri

    5/5

    26.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anspruchsvoll und wunderschön

    Dass die heute weltweit gültige Blindenschrift auch Braille-Schrift genannt wird, wusste ich, bin jedoch nie mit den Hintergründen des Namens in Berührung gekommen. Umso mehr gespannt war ich auf diese Biographie in Romanform über das, nicht allzu lange Leben und Wirken Louis Brailles. Durch einen Unfall mit 3 Jahren einseitig und den späteren Folgen mit 5 Jahren vollständig erblindet, wird der intelligente Junge gefördert und es gelingt ihm, auf Vorgängerversuchen aufbauend, eine einfacher zu nutzende Blindenschrift zu entwickeln. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Sprache kommt zunächst ein bisschen sperrig daher, man wähnt sich zur Lebenszeit Louis Brailles. Es gelingt jedoch bald sich in den anspruchsvolleren Schreibstil einzufinden und ihn zu genießen. Sodann eröffnet sich eine wundervolle Geschichte über das Leben Louis Brailles und seine großartige Erfindung mit allen Unterstützern seiner Idee, jedoch auch Rückschlägen und Widerständen durch die Sehenden. Der Autor, selbst mit 13 Jahren erblindet, fühlt sich liebevoll in alle handelnden Personen ein und gibt ein tolles Porträt dieser Zeit. Wer anspruchsvolles Lesen mag, dem sei das Werk unbedingt zu empfehlen.

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