• Produktbild: Die schönste Version
  • Produktbild: Die schönste Version
  • Produktbild: Die schönste Version
  • Produktbild: Die schönste Version
  • Produktbild: Die schönste Version
  • Produktbild: Die schönste Version
  • Produktbild: Die schönste Version
Gebraucht - 34%

Die schönste Version Roman | Eine radikal ehrliche Anklage an toxische Beziehungen und das System, das sie ermöglicht

196
34% sparen

15,76 € 24,00 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Rezension

«[eine] Geschichte über eine junge Frau aus Ostdeutschland mit einer toxisch-gewaltvollen Beziehung. Jedes einzelne dieser drei Themen ist mittlerweile gut bearbeitet – aber kaum jemals so brutal anmutig, wie es sich Thomas vornimmt. Mit diesem Roman, der so mühelos die Erzählregister zwischen einer panisch atemlosen Sprache und einer ausgeruhten Sanftheit wechselt.» ("Die Zeit")
«Es ist eine ganz, ganz große Stärke dieses Debütromans die Nachwende- Nullerjahre-Stimmung eingefangen zu haben. [...] Ein deutscher Nachwenderoman.» ("Deutschlandfunk Kultur "Lesart"")
«Es ist sehr fein geschrieben, sehr stark und auch sehr klar. [...] Sie findet Worte für Dinge, für die es oft keine gibt.» Mona Ameziane, MDR ("MDR Fernsehen")
"Ein starker, aufwühlender Debütroman!" ("nn.de (Nürnberger Nachrichten)")
«Das Wunderbare ist dabei, dass der Roman nicht die Absicht hat, moralisch oder programmatisch zu sein [...], für das Problembewusstsein ist der Leser selbst zuständig. [...] Das Drama ist die Uneindeutigkeit, und ihre präzise Darstellung ist die große Kunst dieses Romans.» ("Die Zeit")
Dringlich, unmittelbar, höchst lohnend. ("Aachener Zeitung")
«Literarisch hervorragend.» ("RBB Radioeins")
«Thomas’ Sprache spiegelt die Ambivalenzen ihrer jungen Heldin. Sie schreibt unverfroren, atemlos und gleichzeitig nachdenklich, melancholisch, zart.» ("Spiegel.de")
«Eine Reflexion der Sozialisation als Frau, also das Frauwerden in einer Welt, die so stark von männlicher Vorstellung und männlicher Macht geprägt ist. [...] Es ist radikal hartnäckig, was Ruth-Maria Thomas macht.» ("Deutschlandfunk Kultur "Lesart"")
«In dem Versuch, die gesellschaftlichen Bedingungen von Gewalt gegen Frauen literarisch zu erforschen, stellt sich Thomas in eine Tradition, die von Ingeborg Bachmann bis Lana Lux reicht. Schonungslos wie einfühlsam erzählt Thomas eine Geschichte, die kein Einzelfall ist — und dennoch höchstpersönlich.» ("Deutschlandfunk "Büchermarkt"")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

2447

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.07.2024

Verlag

Rowohlt

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/2,8 cm

Gewicht

359 g

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001023240

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Rezension

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

2447

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.07.2024

Verlag

Rowohlt

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/2,8 cm

Gewicht

359 g

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001023240

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

Kundinnen und Kunden meinen

196 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Schonungslos und erschreckend real. Ein Buch, das wütend macht und trotzdem nicht loslässt.

AnnaLovesBooks23 am 20.04.2026

Bewertungsnummer: 3114849

Bewertet: Hörbuch-Download

Ich habe Die schönste Version als Hörbuch gehört und selten hat mich ein Buch so mitgenommen. Es war kein leichtes Hören. Es war hart, stellenweise brutal ehrlich und genau deshalb so unfassbar gut. Die Geschichte wird komplett aus Jellas Sicht erzählt und springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart. In der Vergangenheit erleben wir sie als Jugendliche. Dieses Aufwachsen, die ersten Erfahrungen mit Jungs, dieses Denken, gefallen zu müssen. Und in der Gegenwart sehen wir, wo das hinführt. Diese Beziehung, das Zusammenziehen, dieses sich immer mehr verlieren. Bis es irgendwann eskaliert. Und genau dieser Weg dahin ist das, was so weh tut. Diese beiden Ebenen zeigen so klar, dass sowas nicht plötzlich passiert. Es entwickelt sich. Langsam. Was mich komplett fertig gemacht hat, war, wie real sich das alles anfühlt. Dieses Anpassen, dieses Gefühl, gefallen zu müssen. Ich habe mich in so vielen Momenten wiedererkannt. Gerade dieses Denken zwischen 14 und 18. Man glaubt, man muss so sein. Und das Buch zeigt das so ehrlich, dass es weh tut. Besonders die Szenen rund um Grenzüberschreitungen waren heftig. Dieses „Ich habe doch nein gesagt“ und trotzdem wird es umgedreht. Dieses sich selbst die Schuld geben danach. Ich war beim Hören so oft einfach nur wütend Weil es genau so passiert und die Scham muss endlich umgekehrt werden. Und dann diese Dynamik. Erst aufmerksam, liebevoll, fast perfekt. Und dann Schritt für Schritt Kontrolle, Manipulation und Schuldgefühle. Alles wird so gedreht, dass sie denkt, sie sei das Problem. Und genau darin verliert sie sich immer mehr. Der Schreibstil ist direkt, teilweise derb, fast roh. Daran musste ich mich erst gewöhnen, aber genau das passt perfekt zur Geschichte. Es fühlt sich an, als würde man direkt in ihrem Kopf sein. Und trotz allem gibt es diese kleinen Momente. Freundschaft, Familie, dieses kurze Gefühl von Freiheit. Das war wichtig. Das Ende mochte ich sehr. Diese kleine To-do-Liste, dieses vorsichtige Zurück zu sich selbst. Für mich ein unglaublich starkes Debüt, das weh tut, wütend macht und trotzdem komplett fesselt.

Schonungslos und erschreckend real. Ein Buch, das wütend macht und trotzdem nicht loslässt.

AnnaLovesBooks23 am 20.04.2026
Bewertungsnummer: 3114849
Bewertet: Hörbuch-Download

Ich habe Die schönste Version als Hörbuch gehört und selten hat mich ein Buch so mitgenommen. Es war kein leichtes Hören. Es war hart, stellenweise brutal ehrlich und genau deshalb so unfassbar gut. Die Geschichte wird komplett aus Jellas Sicht erzählt und springt zwischen Vergangenheit und Gegenwart. In der Vergangenheit erleben wir sie als Jugendliche. Dieses Aufwachsen, die ersten Erfahrungen mit Jungs, dieses Denken, gefallen zu müssen. Und in der Gegenwart sehen wir, wo das hinführt. Diese Beziehung, das Zusammenziehen, dieses sich immer mehr verlieren. Bis es irgendwann eskaliert. Und genau dieser Weg dahin ist das, was so weh tut. Diese beiden Ebenen zeigen so klar, dass sowas nicht plötzlich passiert. Es entwickelt sich. Langsam. Was mich komplett fertig gemacht hat, war, wie real sich das alles anfühlt. Dieses Anpassen, dieses Gefühl, gefallen zu müssen. Ich habe mich in so vielen Momenten wiedererkannt. Gerade dieses Denken zwischen 14 und 18. Man glaubt, man muss so sein. Und das Buch zeigt das so ehrlich, dass es weh tut. Besonders die Szenen rund um Grenzüberschreitungen waren heftig. Dieses „Ich habe doch nein gesagt“ und trotzdem wird es umgedreht. Dieses sich selbst die Schuld geben danach. Ich war beim Hören so oft einfach nur wütend Weil es genau so passiert und die Scham muss endlich umgekehrt werden. Und dann diese Dynamik. Erst aufmerksam, liebevoll, fast perfekt. Und dann Schritt für Schritt Kontrolle, Manipulation und Schuldgefühle. Alles wird so gedreht, dass sie denkt, sie sei das Problem. Und genau darin verliert sie sich immer mehr. Der Schreibstil ist direkt, teilweise derb, fast roh. Daran musste ich mich erst gewöhnen, aber genau das passt perfekt zur Geschichte. Es fühlt sich an, als würde man direkt in ihrem Kopf sein. Und trotz allem gibt es diese kleinen Momente. Freundschaft, Familie, dieses kurze Gefühl von Freiheit. Das war wichtig. Das Ende mochte ich sehr. Diese kleine To-do-Liste, dieses vorsichtige Zurück zu sich selbst. Für mich ein unglaublich starkes Debüt, das weh tut, wütend macht und trotzdem komplett fesselt.

5/5 - jetzt schon Jahreshighlight?!

Bewertung am 02.04.2026

Bewertungsnummer: 3097952

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hab das Buch in zwei Tagen verschlungen und konnte es am ersten Tag nur zur Seite legen, weil ich so müde geworden bin und die letzten 70 Seiten aufmerksam und genussvoll mich aufsaugen wollte. Ich habe bereits auf der ersten Seite des Buches gemerkt, dass mir das wahrscheinlich besonders gut gefallen wird und ein Highlight werden könnte und ich wurde nicht enttäuscht! Besonders die erste Hälfte hat mir unglaublich gut gefallen: Der Schreibstil so besonders und so leicht zu lesen, dass man die Erzählungen wirklich vor dem inneren Auge selber erlebt und noch dazu sehr besonders. Ich mochte zudem das Setting und die Art, wie die Ruth-Maria Thomas jedes Detail der Umgebung und Personen beschrieben hat. Das Gefühl von Sommer und Badeluft und zwischen den Seiten trotzdem immer wieder ein heißes Sommergewitter (man darf selbstverständlich die emotionale und physische Gewalt in der gesamten Erzählung nicht romantisieren! Doch meiner Meinung nach wird durch diesen Wechsel von warmen Sommergefühlen und Unruhe perfekt die Ambivalenz von Jella getroffen, die sie gegenüber Yannick und auch ihrer Vergangenheit konfrontiert sieht) Nach dem Durchlesen der Kritiken hier kann ich jedoch auch durchaus verstehen, warum das Buch viele nicht abholen konnte. Für meinen persönlichen Geschmack gab es auch einige Handlungen der Protagonistin gegen Ende, die aufgedeckt wurden, die mich ein wenig enttäuscht haben (z.B. der Betrug mit Mert, Jellas eigene Taten ggü. Yannick). Auch wenn mich einzelne Entwicklungen gegen Ende irritiert oder kurzzeitig enttäuscht haben als jemand, der Jellas Geschichte gerne verfolgt hat, muss ich im Nachhinein sagen, dass genau diese Ambivalenz die Geschichte so authentisch macht. Menschen handeln nicht immer konsequent, nicht immer moralisch richtig – und genau das zeigt dieser Roman auf eindringliche Weise. Doch genauso überraschend war es für mich, wie gut ich der Protagonistin folgen konnte und ihre Gedanken besonders am Ende des Romans nachempfinden konnte. Die Erzählweise untermauert die Emotionen während des Lesens perfekt, man erlebt die Tragödie nahezu am eigenen Körper. So kontrovers und sensibel das Thema auch ist, meiner Meinung nach wurde es in dieser Erzählung wirklich gut aufgegriffen UND der Autorin ist es gelungen, die Komplexität einer solchen Situation den Lesern zu vermitteln - denn es ist nicht nur das schlichte „Ich verlasse ihn, nachdem mir Gewalt angetan wurde“. Denn wie kann man jemanden verlassen, den man liebt? Wie kann jemand, der einem liebt, einem selbst Gewalt antun? Wie kann man jemanden, der einem Gewalt antut, weiterhin lieben und wie Jella so gerne beschreibt, „dadurch noch näher kommen“ obwohl man ihn verlassen will und gleichzeitig näher zu ihm rücken möchte? Durch die eingestreuten Rückblicke versteht man hier auch immer besser, wie sich der komplexe Charakter von Jella zusammensetzt, ganz besonders geprägt von ihrer Vergangenheit. Am Ende geht es schließlich darum aufzuzeigen, welche Seiten Menschen von sich hervorbringen können. Denn auch eine Jella hat ihre moralisch graue Seite Lesern offenbart. Ruth-Maria Thomas hat wirkliches Talent dafür, kunstvoll und zugleich schonungslos menschliche Abgründe freizulegen, ohne ihre Figuren dabei eindimensional wirken zu lassen. Stattdessen erschafft sie Charaktere, die sich widersprüchlich, verletzlich, wütend und fehlbar zeigen – und gerade dadurch so erschreckend echt sind. Besonders beeindruckt hat mich, wie differenziert mit Schuld, Scham, Macht und Ohnmacht umgegangen wird. Es gibt keine einfachen Antworten, keine klaren Schwarz-Weiß-Zeichnungen. Menschen sind nicht nur „gut oder böse“. Vielmehr bleibt man als Leser*in mit einem Gefühl der Unruhe zurück – und genau das macht dieses Buch für mich so stark. Es fordert heraus, zwingt zum Hinsehen und zum Aushalten. Und ja, das Ende finde ich beim Nachdenken über den Roman sehr gelungen! „Die schönste Version“ spielt darauf an, welche Version wir von uns selbst – oder von anderen – sehen wollen. Die ästhetisierte, erträgliche? Oder auch die unbequeme, moralisch graue? Der Roman entscheidet sich klar für Letzteres. Gerade weil das Buch nicht bequem ist, sondern irritiert und zum Nachdenken zwingt, ist es literarisch und gesellschaftlich bedeutsam.

5/5 - jetzt schon Jahreshighlight?!

Bewertung am 02.04.2026
Bewertungsnummer: 3097952
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hab das Buch in zwei Tagen verschlungen und konnte es am ersten Tag nur zur Seite legen, weil ich so müde geworden bin und die letzten 70 Seiten aufmerksam und genussvoll mich aufsaugen wollte. Ich habe bereits auf der ersten Seite des Buches gemerkt, dass mir das wahrscheinlich besonders gut gefallen wird und ein Highlight werden könnte und ich wurde nicht enttäuscht! Besonders die erste Hälfte hat mir unglaublich gut gefallen: Der Schreibstil so besonders und so leicht zu lesen, dass man die Erzählungen wirklich vor dem inneren Auge selber erlebt und noch dazu sehr besonders. Ich mochte zudem das Setting und die Art, wie die Ruth-Maria Thomas jedes Detail der Umgebung und Personen beschrieben hat. Das Gefühl von Sommer und Badeluft und zwischen den Seiten trotzdem immer wieder ein heißes Sommergewitter (man darf selbstverständlich die emotionale und physische Gewalt in der gesamten Erzählung nicht romantisieren! Doch meiner Meinung nach wird durch diesen Wechsel von warmen Sommergefühlen und Unruhe perfekt die Ambivalenz von Jella getroffen, die sie gegenüber Yannick und auch ihrer Vergangenheit konfrontiert sieht) Nach dem Durchlesen der Kritiken hier kann ich jedoch auch durchaus verstehen, warum das Buch viele nicht abholen konnte. Für meinen persönlichen Geschmack gab es auch einige Handlungen der Protagonistin gegen Ende, die aufgedeckt wurden, die mich ein wenig enttäuscht haben (z.B. der Betrug mit Mert, Jellas eigene Taten ggü. Yannick). Auch wenn mich einzelne Entwicklungen gegen Ende irritiert oder kurzzeitig enttäuscht haben als jemand, der Jellas Geschichte gerne verfolgt hat, muss ich im Nachhinein sagen, dass genau diese Ambivalenz die Geschichte so authentisch macht. Menschen handeln nicht immer konsequent, nicht immer moralisch richtig – und genau das zeigt dieser Roman auf eindringliche Weise. Doch genauso überraschend war es für mich, wie gut ich der Protagonistin folgen konnte und ihre Gedanken besonders am Ende des Romans nachempfinden konnte. Die Erzählweise untermauert die Emotionen während des Lesens perfekt, man erlebt die Tragödie nahezu am eigenen Körper. So kontrovers und sensibel das Thema auch ist, meiner Meinung nach wurde es in dieser Erzählung wirklich gut aufgegriffen UND der Autorin ist es gelungen, die Komplexität einer solchen Situation den Lesern zu vermitteln - denn es ist nicht nur das schlichte „Ich verlasse ihn, nachdem mir Gewalt angetan wurde“. Denn wie kann man jemanden verlassen, den man liebt? Wie kann jemand, der einem liebt, einem selbst Gewalt antun? Wie kann man jemanden, der einem Gewalt antut, weiterhin lieben und wie Jella so gerne beschreibt, „dadurch noch näher kommen“ obwohl man ihn verlassen will und gleichzeitig näher zu ihm rücken möchte? Durch die eingestreuten Rückblicke versteht man hier auch immer besser, wie sich der komplexe Charakter von Jella zusammensetzt, ganz besonders geprägt von ihrer Vergangenheit. Am Ende geht es schließlich darum aufzuzeigen, welche Seiten Menschen von sich hervorbringen können. Denn auch eine Jella hat ihre moralisch graue Seite Lesern offenbart. Ruth-Maria Thomas hat wirkliches Talent dafür, kunstvoll und zugleich schonungslos menschliche Abgründe freizulegen, ohne ihre Figuren dabei eindimensional wirken zu lassen. Stattdessen erschafft sie Charaktere, die sich widersprüchlich, verletzlich, wütend und fehlbar zeigen – und gerade dadurch so erschreckend echt sind. Besonders beeindruckt hat mich, wie differenziert mit Schuld, Scham, Macht und Ohnmacht umgegangen wird. Es gibt keine einfachen Antworten, keine klaren Schwarz-Weiß-Zeichnungen. Menschen sind nicht nur „gut oder böse“. Vielmehr bleibt man als Leser*in mit einem Gefühl der Unruhe zurück – und genau das macht dieses Buch für mich so stark. Es fordert heraus, zwingt zum Hinsehen und zum Aushalten. Und ja, das Ende finde ich beim Nachdenken über den Roman sehr gelungen! „Die schönste Version“ spielt darauf an, welche Version wir von uns selbst – oder von anderen – sehen wollen. Die ästhetisierte, erträgliche? Oder auch die unbequeme, moralisch graue? Der Roman entscheidet sich klar für Letzteres. Gerade weil das Buch nicht bequem ist, sondern irritiert und zum Nachdenken zwingt, ist es literarisch und gesellschaftlich bedeutsam.

Kundinnen und Kunden meinen

Die schönste Version

von Ruth-Maria Thomas

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die schönste Version
  • Produktbild: Die schönste Version
  • Produktbild: Die schönste Version
  • Produktbild: Die schönste Version
  • Produktbild: Die schönste Version
  • Produktbild: Die schönste Version
  • Produktbild: Die schönste Version