• Produktbild: Die schönste Version
  • Produktbild: Die schönste Version
  • Produktbild: Die schönste Version

Die schönste Version Roman | Eine radikal ehrliche Anklage an toxische Beziehungen und das System, das sie ermöglicht

196

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

514

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/2 cm

Gewicht

230 g

Farbe

Messing

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01438-3

Beschreibung

Rezension

«[eine] Geschichte über eine junge Frau aus Ostdeutschland mit einer toxisch-gewaltvollen Beziehung. Jedes einzelne dieser drei Themen ist mittlerweile gut bearbeitet – aber kaum jemals so brutal anmutig, wie es sich Thomas vornimmt. Mit diesem Roman, der so mühelos die Erzählregister zwischen einer panisch atemlosen Sprache und einer ausgeruhten Sanftheit wechselt.» ("Die Zeit")
«Es ist eine ganz, ganz große Stärke dieses Debütromans die Nachwende- Nullerjahre-Stimmung eingefangen zu haben. [...] Ein deutscher Nachwenderoman.» ("Deutschlandfunk Kultur "Lesart"")
«Es ist sehr fein geschrieben, sehr stark und auch sehr klar. [...] Sie findet Worte für Dinge, für die es oft keine gibt.» Mona Ameziane, MDR ("MDR Fernsehen")
"Ein starker, aufwühlender Debütroman!" ("nn.de (Nürnberger Nachrichten)")
«Das Wunderbare ist dabei, dass der Roman nicht die Absicht hat, moralisch oder programmatisch zu sein [...], für das Problembewusstsein ist der Leser selbst zuständig. [...] Das Drama ist die Uneindeutigkeit, und ihre präzise Darstellung ist die große Kunst dieses Romans.» ("Die Zeit")
Dringlich, unmittelbar, höchst lohnend. ("Aachener Zeitung")
«Literarisch hervorragend.» ("RBB Radioeins")
«Thomas’ Sprache spiegelt die Ambivalenzen ihrer jungen Heldin. Sie schreibt unverfroren, atemlos und gleichzeitig nachdenklich, melancholisch, zart.» ("Spiegel.de")
«Eine Reflexion der Sozialisation als Frau, also das Frauwerden in einer Welt, die so stark von männlicher Vorstellung und männlicher Macht geprägt ist. [...] Es ist radikal hartnäckig, was Ruth-Maria Thomas macht.» ("Deutschlandfunk Kultur "Lesart"")
«In dem Versuch, die gesellschaftlichen Bedingungen von Gewalt gegen Frauen literarisch zu erforschen, stellt sich Thomas in eine Tradition, die von Ingeborg Bachmann bis Lana Lux reicht. Schonungslos wie einfühlsam erzählt Thomas eine Geschichte, die kein Einzelfall ist — und dennoch höchstpersönlich.» ("Deutschlandfunk "Büchermarkt"")

Produktdetails

Verkaufsrang

514

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/2 cm

Gewicht

230 g

Farbe

Messing

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01438-3

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: GPSR Kontakt

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Jasmin

    5/5

    01.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Toxische Beziehung mit Tiefgang

    Ich möchte nicht viel spoilern, denn es sollte sich am besten jeder sein ganz eigenes Bild von diesem Buch machen. Der Klappentext verrät bereits, worum es im Großen und Ganzen geht. Doch diese Geschichte war so viel tiefer und emotionaler als ich anfangs dachte. Man fühlt sich mitten in die Szenerie hineingeworfen. Die Autorin hat einen sehr besonderen Schreibstil, der den Leser packt. Man schmunzelt, schüttelt den Kopf, man ist erschrocken, fiebert mit. Eine absolute Achterbahnfahrt der Gefühle. Genau so wie die Beziehung zwischen Jella und Yannick. Am Ende saß ich mit Gänsehaut da und musste viel darüber nachdenken.

  • Lena

    aus Firrel

    5/5

    10.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Bedeutend und wichtig

    Ich hatte nur vom Lesen des Klappentextes eine deutlich andere und leichtere Story erwartet. Direkt im ersten Kapitel stellte sich allerdings heraus, dass es um viel wichtigere und bedeutendere Themen gehen würde. ❤️‍ (Spoiler folgend) Das Buch behandelt häusliche Gewalt, toxische Männlichkeit und Manipulation. Es ist real und schonungslos ehrlich geschrieben. Es gibt viele Rückblicke, die sehr gut helfen, die Protagonistin Jella zu verstehen. Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass Jella nicht als die perfekte Person geschrieben ist, sondern auch ihre Fehler macht. Allerdings artet es bei ihr nie so sehr aus, wie bei ihrem (Ex)-Partner, der sie beinahe erwürgt hätte. Was eben auch der entscheidende Unterschied zwischen den beiden ist. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Am Ende wurde ich auch echt emotional, da es so unfair ist, wie viele Menschen tagtäglich solche Situationen aushalten müssen. Ein bestimmter Satz am Ende des Buches ist für mich besonders herausgestochen. Die Protagonistin Jella ist sich nämlich lange nicht sicher, ob sie ihren Ex anzeigen soll, oder ob es vielleicht gar nicht so schlimm gewesen ist. Sie vertraut sich dann ihrer Freundin an und diese fragt sie: „Was würdest du mir denn raten, wenn ich an deiner Stelle wäre?“ Wirklich ein großartiges Buch.

  • Bewertung

    5/5

    11.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Unglaublich ergreifend

    Innerhalb eines Tages gelesen, wird mich noch lange verfolgen. Ganz toller und ergreifender Debütroman, der von einer immer toxischer werdende Beziehung handelt. Die Liebe und Wut von Jella war so echt, ich bin an so vielen Stellen ins Stocken gekommen, konnte Vergleiche ziehen etc. Ganz große Empfehlung!

  • Bewertung

    4/5

    24.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Erkenntnis: Gewalt beginnt nicht plötzlich, sondern wächst schleichend.

    „Die schönste Version“ von Ruth-Maria Thomas ist ein Roman, der sich nicht einfach lesen lässt – er bleibt. Nicht, weil er laut wäre, sondern weil er so nah, so dicht und so präzise erzählt ist, dass man sich ihm kaum entziehen kann. Ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl, als würde ich nicht nur eine Geschichte verfolgen, sondern in einen inneren Raum eintreten: einen Raum, in dem Erinnerung, Verletzung und Liebe sich untrennbar miteinander verschränken. Besonders stark ist der zeitliche und ostdeutsche Bezug, der bei mir ganz unerwartet einen echten Backflash ausgelöst hat. Dieser Hintergrund ist nicht nur Kulisse – er wirkt wie eine zweite Erzähler*in. Er erdet die Figuren in einer bestimmten Realität und verstärkt gleichzeitig das Gefühl, dass die Vergangenheit nie wirklich vorbei ist. Ich musste an eine frühere Beziehung denken, an dieses paradoxe Zusammenspiel aus tiefer Liebe und gleichzeitiger Zerstörung – wenn man spürt, dass man sich nicht guttut, aber trotzdem nicht loslassen kann. Die Sprache des Romans ist dabei beeindruckend: klar, intensiv, unaufgeregt, und gerade dadurch so wirkmächtig. Man kann sich sehr gut in die Situation hineinversetzen, weil Ruth-Maria Thomas nicht erklärt oder moralisiert, sondern zeigt. Und das macht die dargestellte Hilflosigkeit bei häuslicher Gewalt so erschütternd. Es ist eine Hilflosigkeit, die nicht immer nur von außen kommt – sondern die sich auch aus der inneren Verstrickung speist: aus Scham, aus Bindung, aus Hoffnung, aus dem Wunsch, dass es doch irgendwie „die schönste Version“ geben könnte. Für mich liegt das emotionale Zentrum der Geschichte in Jellas Wut. Sie ist nicht einfach impulsiv oder „aufgestört“ – sie ist aufsummiert. Sie ist der Ausdruck einer Verletzung, die nie aufgearbeitet wurde. Insbesondere die Situation der sexuellen Auslieferung an Weihnachten wirkt wie ein Ursprungspunkt: eine Szene, die so viel entlädt und zugleich so viel in Jella festsetzt, dass sie später kaum noch anders kann, als diese Wut in die Welt zu tragen. Und Yannik bekommt sie zu spüren – als Stellvertreter, als Projektionsfläche, als jemand, der zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort die falsche Nähe hat. Was dieses Buch so stark macht, ist, dass es nicht nach einfachen Antworten sucht. Es zeigt, wie Gewalt nicht plötzlich beginnt, sondern schleichend wächst, wie Grenzen sich verschieben und wie Liebe dabei nicht automatisch schützt – manchmal macht sie alles sogar schlimmer. Und doch bleibt der Roman nie voyeuristisch, nie sensationshungrig. Er bleibt menschlich, ernst und erschütternd ehrlich. „Die schönste Version“ ist ein Buch, das nicht nur eine Beziehung erzählt, sondern ein Gefühl: das Gefühl, in etwas gefangen zu sein, das sich über Jahre aufbaut. Für mich war es eines der seltenen Bücher, die nicht nur bewegen, sondern etwas im Inneren öffnen – und genau deshalb hat es mir gut gefallen.

  • mad

    aus Österreich

    1/5

    10.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Nicht empfehlenswert

    Würd ich absolut nicht empfehlen. Verstehe auch nicht den Hype um dieses Buch???? Das Mädel ist seit ihrer Tennie Zeit drauf fokussiert den Jungs zu gefallen, später hat sie eine Beziehung die eigentlich lief und dann gewaltvoll geendet ist….. Blabla Hab das Buch nur bis zu Mitte gelesen, habs nicht mehr gepackt.

Kundinnen und Kunden meinen

5

139

4

40

3

13

2

1

1

3

Bewertungen (196)

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die schönste Version
  • Produktbild: Die schönste Version
  • Produktbild: Die schönste Version