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In einem Zug Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

12038

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Second Chance + weitere

Erscheinungsdatum

13.01.2025

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

14/21,1/2,4 cm

Gewicht

390 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000957010

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Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

12038

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

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Erscheinungsdatum

13.01.2025

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

14/21,1/2,4 cm

Gewicht

390 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000957010

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • Stefi

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    05.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gespräche auf Schienen

    Schon der Titel In einem Zug hat mir sehr gefallen: Einerseits spielt die Geschichte tatsächlich während einer Zugfahrt, andererseits bedeutet „in einem Zug“ natürlich auch, etwas auf einmal zu machen. Dieses Wortspiel passt für mich wunderbar zum Buch. Fast die gesamte Handlung entsteht aus einem Gespräch während der Fahrt von Zürich nach Wien. Dabei geht es um Liebe, Beziehungen, Sex und das Schreiben selbst. Besonders interessant fand ich die Fragen darüber, wie ein Autor Liebes- und Sexszenen schreibt: Denkt er dabei an eine bestimmte Person? Wie viel von ihm selbst steckt eigentlich in seinen Geschichten? Der Schreibstil ist angenehm, leicht und immer wieder humorvoll. Besonders gelungen fand ich auch den Aufbau: Die einzelnen Haltestellen der Zugfahrt strukturieren die Geschichte wie Kapitel und vermitteln tatsächlich das Gefühl, selbst mit im Zug zu sitzen. Und das Ende? Für mich einfach: chef’s kiss. Ein unterhaltsames, clever aufgebautes Buch, das sich tatsächlich wunderbar „in einem Zug“ lesen lässt.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Fremde Freunde

    Eine Zugfahrt, aus der sich einer direkt rauswinden möchte. Vermeintliche Berühmtheit, die ein wenig wie Eitelkeit wirkt, bringt am Ende zwei Bahnreisende zusammen, die sich sympathischer nicht sein könnten. Der alles überblickende Eduard wird mit Fragen konfrontiert, denen er sich am liebsten entziehen möchte, aber am Ende ihm ein neue Perspektive auf sein eigenes Leben geben. Schöne Café Lektüre, die einen schmunzeln und nachdenken lässt.

  • Bewertung

    5/5

    10.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    die Liebe

    Gleich zu Beginn der Geschichte hat man den Eindruck, man würde zusammen mit den beiden Protagonisten im Zug sitzen und ihnen bei ihrem Schlagabtausch zuschauen. Der Schreibstil nimmt den Leser direkt mitten ins Geschehen und spricht ihn zum Teil auch an. Das gefällt mir richtig gut. Ich habe bisher noch kein Buch dieses Autors gelesen und das Buch hat mich gleich überzeugt, daß ich mir auch seine weiteren Bücher anschauen muss. Es geht hier um das Gespräch zweier Fremder im Zug. Sie lernen sich zufällig im gleichen Zugabteil kennen. Einer ist Autor, die andere ist Psychotherapeutin. Das Gesprächsthema ist die Liebe. Der Autor möchte eigentlich gar nicht so viel von sich selbst preis geben, aber seine Gesprächspartnerin kitzelt seine persönlichen Empfindungen aus ihm heraus und macht sie sichtbar. Das Ende des Buches birgt noch eine kleine Überraschung, welche den Schluss des Romans sehr gut abrundet. Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Es lässt sich sehr locker und leicht lesen und wirkt so, als wäre man mittendrin im Geschehen.

  • Klaus Effing

    aus Köln

    5/5

    17.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Kammerspiel

    Daniel Glattauer gelingt mit „In einem Zug“ etwas, das zunächst unspektakulär wirkt und gerade deshalb überzeugt: Er erzählt eine Geschichte, wie sie vermutlich viele von uns schon einmal – zumindest in Ansätzen – selbst erlebt haben. Der 2025 erschienene Roman umfasst in der Taschenbuchausgabe gut 200 Seiten. Im Mittelpunkt steht Eduard, ein erfolgreicher Autor von Liebesromanen, dessen größte Erfolge bereits einige Jahre zurückliegen. Er ist klug, selbstironisch und nicht frei von Zweifeln – an seinem Schreiben, am Älterwerden und vielleicht auch an seinen Vorstellungen von Liebe. Auf einer Zugfahrt nach München begegnet er Catrin. Aus einer zufälligen Unterhaltung entwickelt sich ein intensiver Austausch über das Leben, die Liebe und das Schreiben. Über weite Strecken liest sich der Roman wie ein Kammerspiel. Fast ausschließlich tragen zwei Personen die Handlung, nur kurz unterbrochen durch einen weiteren Fahrgast, der die wachsende Vertrautheit der beiden stört. Glattauer zeigt dabei einmal mehr, wie viel Spannung allein durch gute Dialoge entstehen kann. Besonders beschäftigt hat mich jedoch ein anderer Gedanke. Wie oft passiert es, dass wir einem völlig fremden Menschen Dinge erzählen, die wir unseren engsten Vertrauten nie anvertrauen würden? Vielleicht gerade deshalb, weil wir keine gemeinsame Vergangenheit haben und keine gemeinsame Zukunft erwarten. Die Anonymität einer Begegnung schafft eine Offenheit, die im Alltag oft verloren geht. Genau dieses Phänomen macht Glattauer zum Kern seines Romans. Dass dabei auch etwas Alkohol die Distanz abbaut, wirkt ebenso glaubwürdig wie die zunehmende Nähe zwischen Eduard und Catrin. Als beide schließlich gemeinsam in München aussteigen, öffnet Glattauer auf den letzten Seiten das Bild noch einmal auf überraschende Weise, ohne dass ich diese Wendung vorwegnehmen möchte. Nicht alle Leser:innen werden sich auf dieses dialogreiche Kammerspiel gleichermaßen einlassen können. Wer vor allem Handlung erwartet, wird manche Passagen vielleicht als zu ruhig empfinden. Für mich liegt die Stärke des Romans jedoch gerade in den Gesprächen und der Erkenntnis, dass Begegnungen manchmal in wenigen Stunden eine größere Nähe entstehen lassen als Beziehungen, die seit Jahren bestehen. „In einem Zug“ ist für mich ein leiser, kluger Roman über Zufall, Vertrauen und die Offenheit zwischen zwei Fremden. Wer Freude an dialogstarken Büchern hat und sich gern auf Figuren und ihre Gedanken einlässt, dem kann ich diesen Roman sehr empfehlen.

  • Bewertung

    aus Duisburg

    5/5

    29.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Pflichtfahrt nach München

    Heute angefangen und heute beendet. Wow! Du bist ein älterer Mann, sitzst in einem Zug und fährst aus einem bestimmten Grund nach München. Schöne Stadt halt. Schräg gegenüber vor dir setzt sich eine Frau an. Sehr lieb von ihr, somit könnt ihr beide eure Beine ausstrecken. Du ahnst jedoch noch nicht, dass sie gleich ein interessantes Gespräch mit dir führen wird. Ein Gespräch der dich zum Nachdenken bringen wird. Diese Frau heißt Kathrin, oder Catrin, oder Katrin? Und wie war ihr Nachname? Mayer? Meier? Oder Mayr? Nein, ich habe nicht vergessen, wie diese Frau heißt, sondern gebe dir einen kleinen Vorgeschmack, wie Daniel Glatthauer das Buch geschrieben hat. Eine so originelle, ausführliche und gleichzeitig lustige Schreibweise habe ich bis jetzt noch nie erlebt. Ich wollte und konnte nicht aufhören, das Hörbuch zu hören. Ich habe jede Minute und Sekunde genossen. Ich konnte mich damit sehr einfach in die Lage des Protagonisten, Eduard Brünhofer hineinversetzen und habe genauso wie er, über die Fragen und Aussagen von Catrin Meyr reagiert. Sie ist nämlich Therapeutin und das war kein einfaches und kurzes Gespräch. Mein Gott, und wie oft ich lachen musste, weil die Anekdoten Eduards sehr passend und durchdacht waren und mich immer zum Lachen gebracht haben. Oft haben mich seine Gedanken auch zum Grübeln gebracht. Alleine das Thema „Liebesromane und warum Autoren darüber schreiben“ fand ich großartig. Der Sprecher, Christian Berkel, hat das Buch phänomenal gut vorgelesen. Er hat gut das Tempo und sein Ton angepasst, so dass die Gefühle der Charaktere besser spürbar waren. Ich habe das Ende nicht kommen sehen, deswegen ein Applaus an diese gelungene Arbeit. Das Buch „In einem Zug“ hat mich positiv überrascht und wird tatsächlich zu den Highlights 2026 zählen. Wenn es möglich wäre, hätte ich dem Buch mehr als nur 5 ⭐️ gegeben (bewertet auf READO). Ich empfehle dieses Buch allen. Es ist nicht lang, liest sich schnell und ist spannender als es zu erwarten scheint. P.S. Wegen diesem Buch habe ich aus Versehen das Buch „Solange ein Streichholz brennt“ von Christian Huber gelesen Ich habe hintereinander die Beschreibungen beider Bücher gelesen und „In einem Zug“ fand ich sehr interessant und wollte es zuerst hören. Ich habe aber das falsche Hörbuch begonnen und nach ca. 2 Stunden fragte ich mich endlich: „Warum zum Teufel steigen die Protagonisten nicht in den Zug nach München?“

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