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Das Holländerhaus Roman | Familiendrama, in dem Geschwister zusammenhalten

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2021

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18/11,9/3 cm

Gewicht

279 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Dutch House

Übersetzt von

Ulrike Thiesmeyer

Sprache

Deutsch

EAN

2710000932758

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Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2021

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18/11,9/3 cm

Gewicht

279 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Dutch House

Übersetzt von

Ulrike Thiesmeyer

Sprache

Deutsch

EAN

2710000932758

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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  • Elina Z.

    5/5

    22.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Melancholisch schön

    Dieser Roman erinnert mich an ein Märchen, in dem eine böse Stiefmutter herrscht, so dass die Kinder auf sich allein gestellt sind. Die 2 Hauptfiguren, Danny und Maeve, Bruder und Schwester hatten Pech mit den Eltern. Ihre Mutter hat sie verlassen, als sie noch klein waren, weil sie nicht mehr im Holländerhaus aushalten konnte. Die Stiefmutter hat sie nach dem Vaters Tod rausgeschmissen. Da Maeve schon in diesem Moment berufstätig war, hat sie sich um Danny und seine Ausbildung gekümmert und ihr Privatleben geopfert. Wie beobachten das Leben von Danny und Maeve Jahrzehnte lang. Obwohl sie nicht mehr im Holländerhaus leben, bleiben sie für immer mit dem Haus verbunden. Sie kommen ab und zu zu diesem Haus und beobachten es vom Auto. Sie erleben immer wieder in ihren Erinnerungen ihre Kindheit und Jugend dort. Das Holländerhaus zieht sie an wie ein Magnet. Die Charaktere hier sind lebendig und authentisch. Das Holländerhaus steht im Mittelpunkt der Geschichte. Leute werden älter, es kommt eine neue Generation und das Holländerhaus steht immer noch dort unverändert. Die Protagonisten spüren in sich Ärger und Gleichgültigkeit gegenüber dem Haus und der Stiefmutter. Obwohl sie älter werden, bleiben sie in manchen Aspekten wie Kinder von damals, als ihr Leben noch im Holländerhaus war. Es war für mich eine unvergessliche Reise durch das Leben der ganz normalen Protagonisten. Es ist ein wunderschöner Roman über Familienwerte und Komplexität der Beziehungen mit einer melancholischen Stimmung.

  • Bewertung

    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein neuer Buchtipp für Sie!

    Meine Neugier auf diesen Roman war tatsächlich groß.Wie ich selbst haben viele Leser/innen die Autorin vor einigen Jahren mit „Fluß der Wunder“, „Bel Canto“ und „Die Taufe“ kennen und schätzen gelernt. Ja, manchmal ist es vielleicht wirklich ein Haus, das unser Leben und unsere Sehnsucht nach Heimat über Jahrzehnte hinweg begleitet.Die Geschwister Maeve und Danny hätten sich in ihrer Kindheit wohl kaum träumen lassen, dass sie im Verlauf ihres Lebens noch viele Male im Auto vor „ihrem“ Haus sitzen und der Vergangenheit nachspüren würden.Ihr Vater hatte dieses geschichtsträchtige Haus einst für seine Frau und die beiden Kinder erworben. Doch das ersehnte Familienglück sollte sich nicht einstellen. Bald verließ die Mutter ihren Mann und die Geschwister. Maeve wird fortan die Mutterrolle für ihren Bruder Danny übernehmen. Obwohl sich der wortkarge und lieblose Vater immer mehr in seine Immobilienfirma zurück zieht, erlebten die zwei Geschwister dank herzlicher Angestellter ab und zu Fürsorge und Geborgenheit...Eines Tages heiratet der Vater erneut und - fast wie im Märchen- wird diese Stiefmutter die Kinder Schritt für Schritt ihrer Heimat entfremden und nach dem plötzlichen Tod des Vater diese sogar aus ihrem „Holländerhaus“ verbannen. Eine ganz und gar alte Geschichte also, aber so wunderbar differenziert und emotional klar erzählt, dass ich diesen tollen Familienroman – der gleichzeitig ein gesellschaftliches Sittenbild des Amerikas der 50er Jahre ist – gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    12.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Besitz verpflichtet - Fluch und Segen zugleich

    Klappentext: „Eine Villa zu besitzen – für Cyril steht das für ein besseres Leben. Doch als er von seinem hart erarbeiteten, ersten kleinen Vermögen das hinreißende Holländerhaus kauft, zerbricht seine Welt: Seine Frau erträgt den Luxus nicht und geht. Ein Schock für die beiden Kinder, und Tochter Maeve muss die Mutterrolle für ihren jüngeren Bruder Dave übernehmen. Die Geschwister werden unzertrennlich und sind eigentlich glücklich – bis Cyril wieder heiratet. Die Neue hat zwei eigene kleine Mädchen, denen sie, ganz böse Stiefmutter, das Erbe sichern will, vor allem aber das Holländerhaus ... Aus einer Geschichte, so alt wie das epische Erzählen, wird bei Ann Patchett ein facettenreicher, kluger und ganz und gar moderner Familienroman der Meisterklasse. Besitz verpflichtet - das war schon immer so und wird immer so bleiben. Das heißt nicht nur, das man die Dinge am Besitz (in diesem Falle hier ein Haus) nur instand setzt und pflegt sondern auch, das man es schätzt, liebt und sich dessen verpflichtet es zu seinem Heim erstrahlen zu lassen, das einem Schutz und Geborgenheit sowie Entspannung gibt. Für Cyril war es der größte Traum der wahr werden konnte mit seinem Kauf des Holländerhauses. Die Geschichte rund um dieses Haus, liest sich wie Fluch und Segen zugleich und ist äußerst emotional und bewegend. Autorin Ann Patchett geht hier tief in die Seele der Hausbesitzer ein und erzählt mehr, als nur ein Haus zu besitzen. Ein Haus verändert alles, auch die Familie. Wie Patchett hier vorgeht, ist schlüssig und nachvollziehbar niedergeschrieben. Der Neuzugang an Cyrills Seite verspricht Hoffnung und endlich den Halt, den er für sich, seine Familie und das Haus erhofft. Das sich dahinter ein Wölfin im Schafspelz versteckt, wird dem Leser schnell klar, aber leider nicht Cyrill, dem man gerne warnen möchte. Leider bleiben unsere Bemühungen erfolglos und der Kampf und der Streit um materielle Dinge, um Reichtum und die Frage nach Ehrlichkeit nehmen hier den größten Raum des Buches ein. Patchett zeigt ein schonungsloses Bild und ein feines Gespür Menschen in ihre Seelen zu blicken und diese knallhart zu analysieren und in Worte zu packen. Ihre Wortwahl ist manchmal klar, manchmal kryptisch und dennoch erkennbar. Sie packt nicht nur uns Leser an empfindlichen Stellen, sondern auch ihre Protagonisten und lässt sie leiden, denn eines ist klar: Besitz verpflichtet, aber wie weit geht diese „Pflicht“?! Jeder Hausbesitzer wird sich hier in so einigen Parts wiederfinden und fiebert mit Figur Cyrill mit - klug und äußerst intim auf den Punkt gebrachte Story! 5 von 5 Sterne!

  • Kristall86

    aus an der Nordsee

    5/5

    12.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Klappentext: „Eine Villa zu…

    Klappentext: „Eine Villa zu besitzen – für Cyril steht das für ein besseres Leben. Doch als er von seinem hart erarbeiteten, ersten kleinen Vermögen das hinreißende Holländerhaus kauft, zerbricht seine Welt: Seine Frau erträgt den Luxus nicht und geht. Ein Schock für die beiden Kinder, und Tochter Maeve muss die Mutterrolle für ihren jüngeren Bruder Dave übernehmen. Die Geschwister werden unzertrennlich und sind eigentlich glücklich – bis Cyril wieder heiratet. Die Neue hat zwei eigene kleine Mädchen, denen sie, ganz böse Stiefmutter, das Erbe sichern will, vor allem aber das Holländerhaus ... Aus einer Geschichte, so alt wie das epische Erzählen, wird bei Ann Patchett ein facettenreicher, kluger und ganz und gar moderner Familienroman der Meisterklasse. Besitz verpflichtet - das war schon immer so und wird immer so bleiben. Das heißt nicht nur, das man die Dinge am Besitz (in diesem Falle hier ein Haus) nur instand setzt und pflegt sondern auch, das man es schätzt, liebt und sich dessen verpflichtet es zu seinem Heim erstrahlen zu lassen, das einem Schutz und Geborgenheit sowie Entspannung gibt. Für Cyril war es der größte Traum der wahr werden konnte mit seinem Kauf des Holländerhauses. Die Geschichte rund um dieses Haus, liest sich wie Fluch und Segen zugleich und ist äußerst emotional und bewegend. Autorin Ann Patchett geht hier tief in die Seele der Hausbesitzer ein und erzählt mehr, als nur ein Haus zu besitzen. Ein Haus verändert alles, auch die Familie. Wie Patchett hier vorgeht, ist schlüssig und nachvollziehbar niedergeschrieben. Der Neuzugang an Cyrills Seite verspricht Hoffnung und endlich den Halt, den er für sich, seine Familie und das Haus erhofft. Das sich dahinter ein Wölfin im Schafspelz versteckt, wird dem Leser schnell klar, aber leider nicht Cyrill, dem man gerne warnen möchte. Leider bleiben unsere Bemühungen erfolglos und der Kampf und der Streit um materielle Dinge, um Reichtum und die Frage nach Ehrlichkeit nehmen hier den größten Raum des Buches ein. Patchett zeigt ein schonungsloses Bild und ein feines Gespür Menschen in ihre Seelen zu blicken und diese knallhart zu analysieren und in Worte zu packen. Ihre Wortwahl ist manchmal klar, manchmal kryptisch und dennoch erkennbar. Sie packt nicht nur uns Leser an empfindlichen Stellen, sondern auch ihre Protagonisten und lässt sie leiden, denn eines ist klar: Besitz verpflichtet, aber wie weit geht diese „Pflicht“?! Jeder Hausbesitzer wird sich hier in so einigen Parts wiederfinden und fiebert mit Figur Cyrill mit - klug und äußerst intim auf den Punkt gebrachte Story! 5 von 5 Sterne!

  • Sigrid

    5/5

    12.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    eine ungewöhnliche Familiengeschichte

    Diese ungewöhnliche und fesselnde Familiengeschichte wird aus der Sicht des jüngeren Bruders Danny erzählt. Nachdem seine Mutter die Familie verlassen hat, als die beiden Geschwister Maeve und Danny noch klein waren, lebt die Familie auch weiterhin in der Villa. Und gerade dieses Haus ist es, das den Ausschlag für die Entfremdung zwischen den Ehepartnern verstärkt hat. So stark, das die Frau ihre Familie verlässt und einfach fortgeht um ihrem Leben einen Sinn zu geben. Aber all das erfahren die beiden Geschwister erst viel später in ihrem Leben. Zuerst wohnen sie noch weiter zusammen mit ihrem Vater in dem Haus und Maeve versucht ihrem kleinen Bruder die Mutter zu ersetzen. Sie haben eine starke Bindung zueinander und sind eine gute Einheit. Aber dann bringt der Vater einen neue Frau ins Haus - Andrea. Und ab da ändert sich alles. Es ist wie eine Situation aus einem Märchen. Die neue Stiefmutter mag die Kinder ihres neuen Mannes nicht und möchte sie gerne loswerden. Diese Konstellation ist eigentlich eine alte Geschichte, sowas passiert öfter, aber hier wird sie in meinen Augen neu erzählt. Denn alleine durch die Sicht, aus den Augen des Jungen und späteren Mannes Danny erleben wir nicht nur die negativen Seiten. Wir erleben eine starke Geschichte über Liebe und Treue, Zusammenhalt und völlige Hingabe zu einer Aufgabe. Diese Aufgabe hat sich Maeve gegeben - auf ihren Bruder aufzupassen und ihm ein glückliches Leben zu geben. Die Protagonisten Maeve und Danny sind mir sehr sympathisch. Ihren Weg von der Kindheit bis ins Erwachsenenleben zu verfolgen ist interessant und spannend. Wie sie sich trotz des traumatischen Geschehens entwickeln. Für beide war es ein anderes Empfinden, denn Danny kann sich nicht mehr gut an seine Mutter erinnern. Er war noch zu klein als sie fortging. Aber wir erleben die starken Gefühle von Maeve und den Entscheidungen, die sie für die beiden getroffen hat. Aber auch der Vater Cyril ist ein interessanter Charakter. Wie er versucht seine Kinder fürs Leben zu Formen, ihnen eine Zukunft zu geben. Und gerade bei Danny hat er ja einen bleibenden Eindruck und Erfolg hinterlassen. Danny ist stark genug um sich seinen Lebensweg zu bahnen und auch sehr große Veränderungen in seinem Leben zuzulassen. Ich finde, die beiden Kinder haben ihr Leben gut gemeistert. Sie waren immer füreinander da und haben zu guter Letzt ihre Vergangenheit aufgearbeitet und einen guten Abschluß gefunden. Die Ereignisse in diesem Buch sind sehr gut und einfühlsam erzählt. Man sieht die beiden regelrecht vor sich, wenn sie im Auto vor ihrem ehemaligen Elternhaus sitzen. Die Beschreibungen der einzelnen Persönlichkeiten sind detailreich und authentisch. Sie verleihen den Menschen eine tiefe und eindrucksvolle Persönlichkeit. Die Ich-Erzählung lässt sich gut und flüssig lesen. Man leidet und freut sich mit den Protagonisten und fühlt mit ihnen. Es ist ein positives Buch und man geht zufrieden aus der Geschichte raus. Mir hat es sehr gut gefallen. Es hat mir Spaß gemacht es zu lesen und ich konnte einige sehr schöne Lesestunden mit dem Buch verbringen.

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