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1913. Der Sommer des Jahrhunderts.

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

9013

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.10.2012

Abbildungen

mit Abbildungen

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

22,3/15,1/3,2 cm

Gewicht

549 g

Auflage

21. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000931119

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Hier erlebt der Leser und Zuhörer Geschichtsstunden, die ihn verblüffen, faszinieren und absolut fesseln. Ein Buch, wie ein Besuch in den Galerien und Museen der Welt. Florian Illies vereint intelligent die prägenden Menschen von damals aus Kunst, Literatur, Musik, Politik und Psychologie in einem bunten Kaleidoskop. Von Adolf Hitler bis Virginia Woolf, Florian Illies zeigt das Porträt von vielen bekannten Menschen und Persönlichkeiten der deutschen Geschichte und der Weltgeschichte, die sich 1913 alle an einem wichtigen Punkt in ihrem Leben befinden. 1913 ist ein Buch, das, wenn es verfilmt würde, einen Oscar verdient hätte." Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 31.12.12

"Die Konstruktion des Buches ist fabelhaft, Florian Illies' anekdotischen Gaben sind es nicht minder, die Charakterisierung von Personen und Situationen ist beeindruckend. Auch was ich zu kennen meinte, habe ich hier ganz neu gelesen." Henning Ritter

"Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen - Illies' Geschichten sind einfach großartig." Ferdinand von Schirach

"Florian Illies fängt in seinem Buch "1913. Der Sommer des Jahrhunderts" die "ungeheure ungleichzeitige Gleichzeitigkeit" des Jahres 1913 ein. Als Schauplatz wählt er die aufstrebenden europäischen Städte, als Protagonisten die Denker, Literaten und Kulturschaffenden der Moderne, dessen Einfluss bis in die Gegenwart spürbar ist. In einem Konglomerat an Fakten und Fiktionen werden diese Persönlichkeiten für den Leser greifbar. Es ist der Mensch, der gleichzeitig hinter dem Genie steckt, dessen Lebenswege Illies nachzeichnet, in einer Gleichzeitigkeit zu ihrem Schaffen.
Wie schon in "Generation Golf" tritt Florian Illies auch in "1913. Der Sommer des Jahrhunderts" als Chronist auf. Statt der 80er Jahre fokussiert er die aufstrebende Moderne des frühen 20. Jahrhunderts. In 12 Monatskapiteln wird das Jahr 1913 umrissen. Die Kapitel sind kurz und pointiert, in vielzähligen Anekdoten lässt der Feuilletonist das Zeitpanorama entstehen. Dieses Jahr ist von Aufbruch und Weltuntergangsstimmung geprägt, von der Dekadenz des Fin de siècle und der Ästhetik des Hässlichen des Expressionismus, eben einer Gleichzeitigkeit des Ungleichen. Dargestellt werden diese Eindrücke in einem humorvollen und informativen Schreibstil, der durch Süffisanz und unterschwelliger Zeitkritik besticht. Die geographischen Szenerien der Chronik erstrecken sich über Berlin, Zürich, Paris, Prag und Wien, den Städten, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts stark anwuchsen, wo in Künstlercafés diskutiert wurde und sich die Bohème traf. Es sind diese literarischen und politischen Zentren, in denen (Kultur-)Geschichte geschrieben wurde und dessen Leben der führenden Persönlichkeiten Illies nachzeichnet.
So wird in unterhaltsamer Manier die Liaison zwischen dem Expressionisten und Pathologen Gottfried Benn und der Dichterin Else Lasker-Schüler geschildert. Mit viel Witz erfährt der Leser, dass die erste Ausgabe der Vanitiy Fair im besagten ‚Sommer des Jahrhunderts‘ erschien, der Prototyp eines Aldi-Supermarktes eröffnete und "Rainer Maria Rilke einen Schnupfen hatte". Illies begleitet die Schriftsteller Thomas und Heinrich Mann, Hesse und Kafka beim Entstehen ihrer Werke, gibt Einblicke in das Leben von Malern wie Pablo Picasso und Franz Marc und nimmt den Leser mit zu großen Theaterpremieren. Man erhält Einblicke in das private Leben der ausgeprägten Egomanen der beginnenden Moderne und den Neurosen von Kafka und Rilke. Eines wird besonders deutlich: Trotz der ungeheuren Experimentierfreude und ausufernden Kunst ist dieses Jahr geprägt von menschlicher Kleingeistigkeit und Eitelkeit. Und auch hier zeigt sich erneut, was eben prägend für das Jahr 1913 ist - die Gleichzeitigkeit des Ungleichen. "Überreich an Kulturwerten, sieht [dieses Jahr] zugleich einer steigenden Abstumpfung und Oberflächlichkeit der Massen" entgegen. Illies schafft es in seinem Buch, dieses Zeitgefühl einzufangen! Er schafft es, beim Leser im Kopf eine Collage von Bildern entstehen zu lassen, über die Bohème, die die Moderne herbeisehnte und dessen Euphorie durch die zwei anstehenden Weltkriege enttäuscht wurde. "Das Alte stürzt, es ändern sich die Zeiten".
"1913" ist eine Jahreschronik, ein Nachschlagewerk welches Literatur- und Kulturgeschichte vermittelt ohne zu langweilen!"
(Christina Grams, Online-Redakteurin im Buch-Bereich)

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Gut

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9013

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.10.2012

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22,3/15,1/3,2 cm

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Auflage

21. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000931119

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Bewertung

    5/5

    05.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessant und unterhaltend

    Das Buch ist ein kultureller u emotionaler Spiegel von Zeit u Persönlichkeiten vor dem Ersten Weltkrieg. Eine Zeit, die im Licht unserer Tage unschuldsvoll erscheint und doch voller Vorzeichen war…Höchst lesenswert und unterhaltsam

  • Bewertung

    5/5

    05.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach wunderbar!

    Florian Illies hat mit den Büchern "1913" und "Liebe in Zeiten des Hasses" zwei wunderbare Werke verfasst mit unheimlich vielen Informationen in einer verdichteten Form, die man sonst kaum findet. Die Bücher sind sehr interessant geschrieben und so voller Spannung, dass man kaum aufhören kann mit lesen. Es sind kleine Geschichten über viele sehr bekannte Persönlichkeiten, die halt trotz ihrer besonderen Talente auch nur Menschen sind und Schwächen haben wie wir alle - und das macht sie dann auch nah- und greifbarer für den Leser - ein herrliches Lesevergnügen! Freue mich schon jetzt auf sein nächstes Werk.

  • Bewertung

    5/5

    23.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit 1913 hat Florian Illies die großartige Biografie eines Jahres geschaffen, das ein ganzes Jahrhundert prägte. Franz Kafka und Felice Bauer, Alma Mahler und Oskar Kokoschka, Franz Marc, Rainer Maria Rilke - dies sind nur einige der Personen, die 1913 Affären haben, Skandale auslösen, die moderne Kunst begründen, schreiben, dichten, komponieren oder wie Kaiser Wilhelm Fasane jagen. Das ideale Buch für jeden, der sich für Kunst, Musik und Literatur interessiert oder einfach Lust auf ein Stück ungewöhnliche und meisterhafte Schriftstellerei hat.

  • Mimi

    5/5

    13.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Richtig toller Jahres-Querschnitt

    Dieses Buch ist hoch aktuell und in sehr schöner Sprache verfasst. Ich habe es mit Begeisterung gelesen. Ich empfehle es jedem, der sich für Kultur, Kunst und Zeitgeschichte interessiert. Top, sechs von fünf Sternen.

  • Bewertung

    aus Rehetobel

    5/5

    28.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    1913

    Ich bin nun in der Mitte des Buches, diese Welt der damaligen Kunstszene ist recht interessant zu lesen, es ist jedoch eine sehr komprimierte Form über die verschiedenen Künstler i.e. Maler, Schriftsteller, Geliebte etc. zu reden, es fehlt mir etwas an mehr Information über die einzelnen Künstler, alles wird nur kurz gestreift und ist ein wenig oberflächlich. Ich weiss nicht wie dies Andere empfinden, es wurde zwar 450'000 x verkauft, ich frage mich dann aber doch, ob all diese Leute immer das ganze Buch gelesen haben, ich empfinde es nicht als so überragend um es als Bestseller anzupreisen, Bestseller muss ja nicht unbedingt heissen, dass es auch inhaltlich überragend ist.

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