• Produktbild: Zwei Handvoll Leben
  • Produktbild: Zwei Handvoll Leben
  • Produktbild: Zwei Handvoll Leben
Gebraucht - 64%

Zwei Handvoll Leben Roman

77
64% sparen

5,33 € 14,99 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

10650

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.03.2020

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/3,7 cm

Gewicht

396 g

Auflage

15. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000924722

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Unglaublich berührend: Für mich jetzt schon eines der besten Bücher des Jahres!" OK! Magazin 20200527

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

10650

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.03.2020

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/3,7 cm

Gewicht

396 g

Auflage

15. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000924722

Herstelleradresse

Droemer Taschenbuch
Maria-Luiko-Straße 54
80636 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

Kundinnen und Kunden meinen

77 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Ein stilles, starkes Werk, das lange nachhallt.

Pagewhispers aus Recklinghausen am 26.03.2026

Bewertungsnummer: 3089340

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Zwei Handvoll Leben ist eine dieser Geschichten, die einen sofort berühren. Die zeitliche Einbettung ist so stimmig, dass man das Gefühl hat, direkt in die damalige Welt einzutauchen. Die Autorin erzählt ruhig, klar und ohne unnötige Dramatik – gerade diese Zurückhaltung macht das Buch so eindrucksvoll. Ich fand es unglaublich interessant, wie persönliche Schicksale und historische Ereignisse miteinander verwoben werden. Die Atmosphäre trägt einen durch die Seiten, und man merkt kaum, wie die Zeit vergeht. Es ist ein Buch, das man am liebsten in einem Zug durchliest, weil es so warm, leise und gleichzeitig tiefgründig ist.

Ein stilles, starkes Werk, das lange nachhallt.

Pagewhispers aus Recklinghausen am 26.03.2026
Bewertungsnummer: 3089340
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Zwei Handvoll Leben ist eine dieser Geschichten, die einen sofort berühren. Die zeitliche Einbettung ist so stimmig, dass man das Gefühl hat, direkt in die damalige Welt einzutauchen. Die Autorin erzählt ruhig, klar und ohne unnötige Dramatik – gerade diese Zurückhaltung macht das Buch so eindrucksvoll. Ich fand es unglaublich interessant, wie persönliche Schicksale und historische Ereignisse miteinander verwoben werden. Die Atmosphäre trägt einen durch die Seiten, und man merkt kaum, wie die Zeit vergeht. Es ist ein Buch, das man am liebsten in einem Zug durchliest, weil es so warm, leise und gleichzeitig tiefgründig ist.

Die Welt bräuchte mehr solcher Geschichten!

Sabine P. am 16.12.2025

Bewertungsnummer: 2679008

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In dem Moment, in dem ich wusste: Das waren die Großmütter der Autorin. Es ist wirklich so gewesen – keine literarische Konstruktion, kein dramaturgischer Kunstgriff –, ist der letzte Schutzwall gefallen. Emotionaler Abstand war kaum mehr möglich. Plötzlich waren es auch meine Großmütter. Frauen wie ich. Küchen wie die meine. Kinder, die auch die meinen hätten sein können. Kälte, wie ich sie selbst nie kennengelernt habe. Entscheidungen unter enormem emotionalem und sozialen Druck. Es war kein „Damals“ mehr, sondern ein „So ist Menschsein“. Was diese Geschichte für mich so kostbar macht, ist nicht das historische Ereignis an sich, sondern die Perspektive. Es geht nicht um Schlachten, sondern um den Hunger ganzer Familien – einen Hunger, der nicht allein durch Brot gestillt werden kann. Nicht Politik steht im Vordergrund, sondern sie bildet den engen Rahmen, der das Leben zweier Frauen wie ein Korsett umklammert und sie immer wieder in soziale und wirtschaftliche Warteschleifen drängt. Und es geht nicht um heroische Taten von Männern in Uniform, sondern um Frauen, die überleben, obwohl sie nie gefragt wurden, ob sie die Kraft und Stärke für all das überhaupt mitbringen. Es ist eine Geschichte voller Sorge um Sicherheit, voller Angst um Zugehörigkeit, vor Verlust und ums nackte Überleben. Und zwischen all dem – fein gewebt in die Zwischenräume – bleibt der Versuch, bei allem ein Stück menschliche Würde zu bewahren. Genau deshalb halte ich dieses Buch für notwendig. So viele Menschen wie möglich sollten es lesen, unabhängig von Herkunft oder Alter. Denn wenn wir uns heute in Zahlen, Ideologien und Schlagzeilen verlieren, vergessen wir allzu leicht, dass Geschichte immer durch reale Körper gegangen ist: durch müde, wunde und kalte Füße, durch leere, schmerzende Mägen – und durch Frauen, die niemals gefragt wurden, sondern einfach weitergemacht haben, weil Kinder da waren. Deren Liebe und Überlebenswille Familien emotional zusammengehalten haben. Es ist die Geschichte unserer Ahnenlinien. Und es geht nicht um Schuld, sondern um die Übernahme von Verantwortung – für die Gegenwart und für die Zukunft der Kinder. Die Welt bräuchte mehr solcher Geschichten. Nicht, um sentimental zu werden. Sondern um nüchtern zu werden. Erdverbunden. Menschlich. Wahrhaftig – ohne Pathos. Es ist ein ruhiges Erinnern, ein Ins-rechte-Licht-Rücken jener Menschen, die wir später – wenn wir Jahrzehnte danach vermeintlich mehr wissen, ohne je auch nur einen Bruchteil ihrer Ängste selbst durchlebt zu haben – allzu gern verurteilen. Einfach ein: So war es. So sind wir als Menschen. Und so schnell kann es jederzeit kippen. Und vielleicht – ganz leise – beginnt Veränderung nie dort, wo man schreit, in Nachrichten anprangert oder bei Mahnmalen Blumenkränze niederlegt, sondern dort, wo jemand liest … im Innersten berührt wird – und plötzlich nicht mehr wegsehen kann. Weil es auch seine eigene Geschichte ist.

Die Welt bräuchte mehr solcher Geschichten!

Sabine P. am 16.12.2025
Bewertungsnummer: 2679008
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In dem Moment, in dem ich wusste: Das waren die Großmütter der Autorin. Es ist wirklich so gewesen – keine literarische Konstruktion, kein dramaturgischer Kunstgriff –, ist der letzte Schutzwall gefallen. Emotionaler Abstand war kaum mehr möglich. Plötzlich waren es auch meine Großmütter. Frauen wie ich. Küchen wie die meine. Kinder, die auch die meinen hätten sein können. Kälte, wie ich sie selbst nie kennengelernt habe. Entscheidungen unter enormem emotionalem und sozialen Druck. Es war kein „Damals“ mehr, sondern ein „So ist Menschsein“. Was diese Geschichte für mich so kostbar macht, ist nicht das historische Ereignis an sich, sondern die Perspektive. Es geht nicht um Schlachten, sondern um den Hunger ganzer Familien – einen Hunger, der nicht allein durch Brot gestillt werden kann. Nicht Politik steht im Vordergrund, sondern sie bildet den engen Rahmen, der das Leben zweier Frauen wie ein Korsett umklammert und sie immer wieder in soziale und wirtschaftliche Warteschleifen drängt. Und es geht nicht um heroische Taten von Männern in Uniform, sondern um Frauen, die überleben, obwohl sie nie gefragt wurden, ob sie die Kraft und Stärke für all das überhaupt mitbringen. Es ist eine Geschichte voller Sorge um Sicherheit, voller Angst um Zugehörigkeit, vor Verlust und ums nackte Überleben. Und zwischen all dem – fein gewebt in die Zwischenräume – bleibt der Versuch, bei allem ein Stück menschliche Würde zu bewahren. Genau deshalb halte ich dieses Buch für notwendig. So viele Menschen wie möglich sollten es lesen, unabhängig von Herkunft oder Alter. Denn wenn wir uns heute in Zahlen, Ideologien und Schlagzeilen verlieren, vergessen wir allzu leicht, dass Geschichte immer durch reale Körper gegangen ist: durch müde, wunde und kalte Füße, durch leere, schmerzende Mägen – und durch Frauen, die niemals gefragt wurden, sondern einfach weitergemacht haben, weil Kinder da waren. Deren Liebe und Überlebenswille Familien emotional zusammengehalten haben. Es ist die Geschichte unserer Ahnenlinien. Und es geht nicht um Schuld, sondern um die Übernahme von Verantwortung – für die Gegenwart und für die Zukunft der Kinder. Die Welt bräuchte mehr solcher Geschichten. Nicht, um sentimental zu werden. Sondern um nüchtern zu werden. Erdverbunden. Menschlich. Wahrhaftig – ohne Pathos. Es ist ein ruhiges Erinnern, ein Ins-rechte-Licht-Rücken jener Menschen, die wir später – wenn wir Jahrzehnte danach vermeintlich mehr wissen, ohne je auch nur einen Bruchteil ihrer Ängste selbst durchlebt zu haben – allzu gern verurteilen. Einfach ein: So war es. So sind wir als Menschen. Und so schnell kann es jederzeit kippen. Und vielleicht – ganz leise – beginnt Veränderung nie dort, wo man schreit, in Nachrichten anprangert oder bei Mahnmalen Blumenkränze niederlegt, sondern dort, wo jemand liest … im Innersten berührt wird – und plötzlich nicht mehr wegsehen kann. Weil es auch seine eigene Geschichte ist.

Kundinnen und Kunden meinen

Zwei Handvoll Leben

von Katharina Fuchs

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Zwei Handvoll Leben
  • Produktbild: Zwei Handvoll Leben
  • Produktbild: Zwei Handvoll Leben