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Als Großmutter im Regen tanzte Roman | Der bewegende Longseller mit Tiefgang

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

4578

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.10.2024

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/3,2 cm

Gewicht

344 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Mormor danset i regnet

Übersetzt von

Günther Frauenlob

Sprache

Deutsch

EAN

2710000875574

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

wunderbare[r] Roman ("myself.de")
Ein Roman über das viel zu lange Verschweigen eines dunklen Kapitels der Beziehungen zwischen beiden Ländern [...]. Und über die heilende Kraft der Liebe. ("Lesart")
Es ist eine beeindruckende Geschichte zur generationsübergreifenden Weitergabe von Gefühlen wie Wut, Scham, Schuld und den Vorkommnissen im 2. Weltkrieg. ("ZEIT - Was wir lesen")
[...] ein klug erzählter Roman, eindrucksvoll und bewegend geschrieben. ("fr.de")
Eine spannende, schön erzählte Spurensuche. ("Flow")
sehr lesenswert. ("Nordis")
[…] ein ebenso berührendes wie fesselndes Generationenporträt. ("Ostthüringer Zeitung")
Eine fesselnde Geschichte [...]. ("Walsroder Zeitung")
[...] wunderbar zu lesen [...]. ("Schwetzinger Zeitung")
Mutige Reise zurück. ("Tina")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

4578

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.10.2024

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/3,2 cm

Gewicht

344 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Mormor danset i regnet

Übersetzt von

Günther Frauenlob

Sprache

Deutsch

EAN

2710000875574

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Bewertung

    5/5

    02.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Unfassbar berührend!

    Der Roman *Als Großmutter im Regen tanzte* erzählt eine bewegende Familiengeschichte, die Vergangenheit und Gegenwart auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet. Im Mittelpunkt steht Juni, die nach dem Tod ihrer Großeltern auf Briefe und Dokumente stößt, die ein lange gehütetes Familiengeheimnis offenbaren. Nach und nach erfährt sie, welche Schicksalsschläge ihre Großmutter während des Zweiten Weltkriegs erleben musste. Mich hat besonders die einfühlsame Erzählweise der Autorin beeindruckt. Man hat das Gefühl, man ist mitten drin in der Geschichte. Sie beschreibt die Gefühle der Figuren sehr authentisch. Durch die Einbindung von historischen Ereignissen, wird deutlich, wie Krieg, Verlust und Schuld auch spätere Generationen beeinflussen können. Mich hat das Schicksal der Großmutter stark berührt... Trotz solcher schweren Schicksalsschläge und Erlebnisse hat sie den Lebensmut bewahrt. Die Sprache ist leicht verständlic. Einige Szenen sind traurig und nachdenklich, doch gerade diese machen das Buch besonders berührend. Wer sich für Familiengeschichten und historische Romane interessiert, wird dieses Buch mit großem Interesse lesen. Insgesamt ist das Buch ein tiefgründiger und bewegender Roman über Liebe, Verlust, Erinnerung und die Kraft der Wahrheit. Es regt zum Nachdenken an - über welche "Lapalien" wir uns in der heutigen Zeit eigentlich Gedanken machen... Und welche Erlebnisse unsere Vorfahren teilweise mit sich tragen müssen...

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    13.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Deutschland nach WW2 - aus der Sicht einer Norwegerin

    Trude Teige steigt auf zwei Erzählsträngen in das Kriegsende ab 1945 ein, und erzählt in einem Strang die Geschichte von Tekla, Junis Großmutter, die sich in einen Deutschen verliebt hatte, verstoßen wurde, ins kriegszerstörte Deutschland reiste und dann doch den Weg zurück nach Norwegen fand. Im zweiten Erzählstrang erforscht Teklas Enkelin Juni nach dem Tod der Großeltern und nach dem Tod ihrer Mutter Lilla die Familiengeschichte, denn weder Lilla noch Juni kannten ihre Väter. Und wie erwartet treffen sich die Erzählstränge zum Ende des Romans hin. Mir hat der Sprachstil von Trude Teige in der Übersetzung sehr gefallen, ich konnte das Buch teilweise nur schwer wieder aus der Hand legen (was mir in letzter Zeit nur selten passiert ist), so sehr hat mich dann auch die Geschichte in ihren Bann gezogen. Denn auch wenn die Geschichte eigentlichin Norwegen spielt, wird doch durch die Erforschung des Lebens der Großmutter viel von Deutschland direkt nach dem zweiten Weltkrieg erzählt, und das nach meinem Empfinden sehr plastisch, lebendig und immer auf Einzelschicksale bezogen, nie verallgemeinernd. Auch in meiner eigenen Familiengeschichte hat es durch den zweiten Weltkrieg einige Brüche gegeben, darum hat mich das Buch aktuell vielleicht besonders angesprochen. Von mir auf jedenfall eine klare Leseempfehlung. Und die Geschichte des Großvaters lese ich jetzt auf jeden Fall auch noch.

  • Pagewhispers

    aus Recklinghausen

    5/5

    13.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    „Als Großmutter im Regen tanzt“ – eine stille, berührende Geschichte über Mut, Erinnerung und die Kraft der Familie

    Trude Teige erzählt in diesem Roman eine schlichte, aber eindringliche Geschichte, die sich leise entfaltet und dennoch lange nachhallt. Im Mittelpunkt steht eine Großmutter, deren Vergangenheit Stück für Stück ans Licht kommt – ein Leben voller Geheimnisse, Verluste und überraschender Stärke. Der Stil ist bewusst unaufgeregt, fast zart, und gerade das macht das Buch so fesselnd. Man begleitet die Figuren durch Schmerz, Hoffnung und Versöhnung, ohne dass die Autorin je ins Pathetische abrutscht. Die Erzählung wirkt authentisch, menschlich und nah. Viele Leserinnen und Leser – so wie du – erleben, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Die Mischung aus Familiengeschichte, historischen Elementen und emotionaler Tiefe zieht einen sanft, aber beständig weiter. Fazit: Ein schönes, schlichtes und zugleich kraftvolles Buch, das zeigt, wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben sind. Perfekt für alle, die ruhige, gefühlvolle Geschichten lieben, die einen noch lange begleiten.

  • Bewertung

    5/5

    15.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Als Großmutter im Regen tanzte

    Ein wunderbar, berührender Roman. Mein erster Roman der Autorin Trude Teige hat mich sehr angesprochen. Ich werde die beiden folgenden Romane „ Und Großvater atmet mit den Wellen“ und „ Wir sehen uns wieder am Meer“ ebenfalls lesen. Von mir eine absolute Leseempfehlung.

  • sleepwalker

    5/5

    15.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    „Als Großmutter im Regen…

    „Als Großmutter im Regen tanzte“ ist das erste Buch der norwegischen Autorin Trude Teige, das ich gelesen habe. Es wird aber ganz sicher nicht mein letztes Buch von ihr sein. Eine fiktive Familiengeschichte trifft dort auf echte Geschichte und über allem hängen gut gehütete Familiengeheimnisse. Mittendrin flackert ein kleines Flämmchen der Liebe und der Regen, in dem die Großmutter tanzt, spendet Applaus. Mich hat das Buch gefesselt und begeistert. Aber von vorn. Junis Mutter ist kürzlich verstorben und die junge Frau hat ihr Haus auf einer abgelegenen norwegischen Insel geerbt. Als ihre Großeltern noch dort lebten, hat Juni ihre Kindheit bei ihnen verbracht. Jetzt zieht sie sich für eine Auszeit dahin zurück. Sie ist schwanger, kann sich aber nicht vorstellen, das Kind mit ihrem gewalttätigen Mann Jahn zu bekommen. Beim Aufräumen im Haus schwelgt Juni in Erinnerungen und findet ihr unbekannte Fotos. Eines der Bilder zeigt ihre Großmutter zusammen mit einem deutschen Soldaten. Nachdem sie die Hochzeitsbescheinigung der Großeltern gefunden hat, rechnet sie nach und stellt fest, dass ihre Mutter am Tag der Heirat bereits eineinhalb Jahre alt war. Auch sieht Lilla weder Tekla noch Konrad ähnlich, dem deutschen Soldaten allerdings auch nicht. Zwischen Juni und ihrer Mutter gab es ebenfalls Unausgesprochenes: Lilla hat ihrer Tochter nie erzählt, wer ihr Vater ist. Alfred, Junis einziger fester Nachbar auf der Insel, hüllt sich in Schweigen. Der frisch geschiedene Georg, der neu auf der Insel ist, ist hingegen sehr hilfreich. Er reist mit Juni nach Deutschland, um gemeinsam mit ihr Licht in ihre Familiengeschichte zu bringen. Ich habe schon einige Bücher zur Beziehung zwischen Norwegen und Deutschland im Zweiten Weltkrieg und danach gelesen, daher war mir die Thematik bekannt. Wie drastisch die Ächtung war, der sich die 30.000 bis 50.000 Norwegerinnen ausgesetzt sahen, die eine Beziehung zu einem Deutschen führten, war mir allerdings nicht bewusst. Die „tyskerjentene“ wurden von ihrem Umfeld, ihren Familien und auch von der norwegischen Regierung wie Aussätzige behandelt, konnten willkürlich verhaftet werden, oft verloren sie ihre Arbeit und, wenn sie die Deutschen geheiratet haben, auch ihre Staatsbürgerschaft. Trude Teiges Buch hat mich sehr berührt und auch sprachlich fand ich das Buch abgesehen von ein paar Schreibfehlern sehr ansprechend. Die Autorin verflicht inspiriert von realen Menschen Fiktion mit Realität. Die Charaktere fand ich gut beschrieben. Vermutlich wird jede Leserin und jeder Leser im Buch ein Pendant finden. Die Kriegsgeneration, die Kriegskinder und die Kriegsenkel werden ebenso dargestellt wie Außenstehende, die mehr oder weniger zur Geschichte beitragen. Auch ohne ausdrücklich ein „Frauenbuch“ zu sein, sieht man daran, dass die Zielgruppe wohl in der weiblichen Leserschaft liegt. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, den im Hier und Jetzt mit Juni im Mittelpunkt und die Erlebnisse von Tekla in Jahren zwischen 1944 und 1948. Beide Stränge habe ich gern gelesen. Das viele Unausgesprochene, das sich quer durch die Generationen zieht, hat mich betroffen gemacht. Dunkle Familiengeheimnisse werden noch dunkler, wenn niemand mehr am Leben ist, der nach vielen Jahren hilft, Licht ins Dunkle zu bringen. Wie viele von uns haben von unseren Großeltern und Eltern immer wieder gehört „darüber reden wir, wenn du erwachsen bist“ – wie bei vielen kam auch bei Juni der Tag nie, denn als sie „erwachsen genug“ war, waren die anderen tot. Vieles im Buch ist sehr klischeehaft, manches kommt über Küchentischphilosophie nicht hinaus, und dennoch fand ich es sehr gut zu lesen und kämpfte an manchen Stellen mit feuchten Augen. Die schwierigen Mutter-Tochter-Beziehungen hat Trude Teige sehr treffend eingefangen. Am Schluss wäre das Buch dann beinahe doch noch ins Seichte abgerutscht, das konnte die Autorin aber erfreulicherweise gerade noch so vermeiden. Mich hat das Buch enorm berührt und ich freue mich schon auf „Und Großvater atmete mit den Wellen“. Ich vergebe fünf Sterne.

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