Produktbild: Kein Grund, gleich so rumzuschreien
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Kein Grund, gleich so rumzuschreien

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

74558

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.11.2024

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,4/12/2,6 cm

Gewicht

335 g

Auflage

02. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000809296

Beschreibung

Rezension

»Martin Suter gilt als Meister einer eleganten Feder, die so fein geschliffen ist, dass man die Stiche oft erst hinterher spürt.«
»Martin Suter hat die seltene Gabe, Schweres leicht erscheinen zu lassen. Er schreibt einen Bestseller nach dem anderen, die inhaltlich wie literarisch glänzen.«
»Martin Suter ist eine der großen Figuren des Literaturbetriebs.«
»Wenn es überhaupt einen Schriftsteller gibt, dessen Feder man gern entsprungen wäre, dann ihn.«
»Die beiden feiern eine Freundschaft, bei der jeder die beste Seite des anderen zum Glänzen bringt.«
»Es ist, als schauten die beiden für einen kurzen Moment in den Abgrund hinein und bauten dann gemeinsam eine sanft schwingende Plauderbrücke, hoffend, dass sie halten wird.«

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

74558

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.11.2024

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,4/12/2,6 cm

Gewicht

335 g

Auflage

02. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000809296

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
truepages UG (haftungsbeschränkt), Westermühlstrasse 29, DE-80469 München
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Diogenes Verlag AG, Sprecherstrasse 8, CH-8032 Zürich
info@diogenes.ch

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  • Verena B.

    aus Köln

    5/5

    18.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beste Unterhaltung mit Tiefgang

    Dadurch, dass dieses Buch so geschrieben wurde, wie die beiden miteinander geredet haben, lesen sich die etwas mehr als 300 Seiten relativ flüssig. Und durch die Einteilung in übersichtliche Kapitel, fällt es auch leicht Pausen zu machen, aber auch weiterzulesen! Sprachlich ist dieses Buch ein Hochgenuss! :-) Anspruchsvoll, aber nicht schwer. Es fühlt sich an, als ob man zusammen mit den beiden einen philosophisch-literarisches Gespräch führt und das wegen mir gerne noch länger hätte andauern können...

  • Bewertung

    aus Bamberg

    5/5

    07.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „»Supervision«. Eigentlich genau das, was auch wir beide ständig miteinander machen.“

    „»Supervision«. Eigentlich genau das, was auch wir beide ständig miteinander machen.“ Wie schon im Vorgängerbuch „Alle sind so ernst geworden“ erstreckt sich das Repertoire der vorliegenden Gespräche über vielfältige Themen hinweg, die mal banal daherkommen und dann doch wieder tiefergehend ausfallen. Es geht über die persönliche Beziehung zu Blumen oder Sehtests, den Ursachen von Albträumen und der eigenen Wahrnehmung von Eitelkeit. Aber auch bis hin zu Fragen, die das gesellschaftliche Leben, hinsichtlich des Umgangs mit Rauschmitteln – besonders Alkohol und Zigaretten – bestimmen sowie die Wahrnehmung Außenstehender auf diese freiwillige Abstinenz. In dem Buch ist viel geboten, doch Langeweile kommt niemals auf! Annähernd alle Gespräche überschattend ist nicht nur der Tod von Martin Suters Frau Margrith, sondern insbesondere seine fortdauernde Liebe zu ihr. Doch auch Stuckrad-Barre wird mit einem familiären Todesfall regelrecht konfrontiert, schließlich erfährt er zufällig, durch eine Direct Message eines ihm Unbekannten auf Instagram, vom Tod seines Vaters. Spätestens bei dem Gespräch über diesen Verlust und das Verhältnis zu seinem Vater wird deutlich, dass dieses Buch durchaus nicht nur durch seinen humorvollen Witz brilliert, sondern gleichermaßen den Bogen zu ernsten Themen spannen kann. Man erfährt nicht nur mehr über die beiden Autoren, sondern auch über sich selbst. Auch wenn die Gespräche nur in gedruckter Form vorliegen, hört man beide, als säßen sie neben einem, in gewohnter Manier vor sich hin sprechen. Während sie sich in humorvollen, teils ironischen und tragikomischen Diskussionen verlieren und sich selbst dabei niemals zu ernst nehmen, genoss ich es sehr, ihnen zu lauschen. Gerne hätte ich noch weiter gelesen und mehreren Gesprächen zugehört, aber nun überlasse ich – sehnsüchtig auf einen dritten Band hoffend – Benjamin von Stuckrad-Barre das Schlusswort: „Ich finde die Gewissheit ganz schön, auch erleichternd, dass irgendwann Schluss ist.“

  • Ben @Buchkomet

    5/5

    03.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie immer grandios

    Stell dir vor, du sitzt in einer gemütlichen Küche. Der Geruch von frischem Kaffee liegt in der Luft, und am Tisch sitzen zwei Männer, die du seit Jahren bewunderst. Sie plaudern, lachen, philosophieren, und du hörst gebannt zu. So fühlte es sich irgendwie an, als ich „Kein Grund, gleich so rumzuschreien“ anfing. Martin Suter sitzt da, entspannt, die Haare wie immer grau – er färbt sie nicht, das macht er im Buch auch deutlich. Neben ihm Benjamin von Stuckrad-Barre, ein Mann mit scharfem Witz und klugen Gedanken. Die beiden reden über alles: den Verlust naher Menschen, die letzten Zigaretten und der letzte Alkohol, über die großen und kleinen Brüche des Lebens. Sie streifen Melancholie, ohne darin zu versinken, und lachen dort, wo andere vielleicht den Kopf schütteln. Es ist nicht nur eine Unterhaltung. Es ist, als würde ich mittendrin sitzen, nicht als stiller Beobachter, sondern als Teil dieses Moments. Die Dialoge springen von heiteren Anekdoten zu tiefen Reflexionen, und ich ertappe mich dabei, wie ich zustimmend nicke, manchmal sogar laut auflache. Ich habe Stuckrad-Barres Werke immer geliebt. Sein Wortwitz, seine Schlagfertigkeit, diese Fähigkeit, ein Gespräch so lebendig zu machen, dass man sich ihm nicht entziehen kann. Aber hier, zusammen mit Martin Suter, wird es zu etwas Größerem. Es ist die perfekte Balance aus Humor und Ernst, zwischen unbeschwerter Plauderei und Momenten, die mich innehalten lassen. Manche Passagen fühlen sich an wie ein Spiegel. Was mache ich mit den Kippmomenten meines Lebens? Kann ich, wie sie, trotz allem lachen? Und dann ist da diese Leichtigkeit, die trotz allem in ihren Worten liegt. Eine Leichtigkeit, die Mut macht. Natürlich, wird das Buch ist nicht jedem gefallen. Wenn du die beiden nicht magst oder nichts mit ihrem Stil anfangen kannst, wirst du hier definitiv nicht fündig. Aber wenn du, wie ich, Fan von Stuckrad-Barre bist, wirst du dieses Buch verschlingen, ganz sicher. Der Kaffee ist inzwischen leer, und die beiden Männer stehen auf, verabschieden sich. Was bleibt, ist ein tolles Gefühl, zwei fantastischen Autoren gelauscht zu haben. Es fühlt sich an, als hätte ich etwas mitgenommen – nicht nur ihre Geschichten, sondern auch ein Stück ihrer Lebensart. Sicherlich kein gewöhnliches Buch, das dürfte klar sein, doch ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und hoffe, dass die beiden nachlegen werden. 10/10 Leseempfehlung

  • Bewertung

    aus Oberursel

    4/5

    18.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    unerwartet - aber mir gefällt's!

    Ich mag Suter, und ich mag von Stuckrad-Barre. Ich mag ihre Romane. Und ich hatte hier einen Roman erwartet, den die beiden zusammen verfasst haben – komplett daneben gegriffen, das ist es hier definitiv nicht! Und von diesem „das ist es nicht“ ist dies auch schon die Fortsetzung, der erste Teil war „Alle sind so ernst geworden“. Also, was ist das hier? Ein Dialog. Oder besser, diverse Dialoge aufgezeichnet zu diversen Gelegenheiten. Die beiden Autoren sind befreundet, und das auch schon seit langem, und mir scheint, die Freundschaft hat Tiefgang. Und die beiden plaudern gerne – und zwar über alles. Über Gott und die Welt. Über – so der Einband weiter, „Blumen, Camping, Sisyphos, Beschwerden, Benutzernamen, Gesundheit ...“ - you name it. Das Buch hier ist also tatsächlich „nur“ transkribierter Dialog der beiden Autoren. Komplett was anderes, als ich erwartet hatte.....aber: sehr gut! Hat mich unerwartet gut unterhalten und war teils unglaublich witzig und feinsinnig, teils ein bissel oberflächliches Geplänkel, aber immer interessant. Man hört hier 2 alten Freunden zu, die sich mögen und austauschen. Und ja, sowas muss man mögen, hat irgendwie was von Podcast, nur in Buchform, und ist natürlich lektoriert und damit ein wenig sprachlich aufpoliert. Schwierig, dies zu bewerten / zu rezensieren, ich kann nur sagen: mir gefällt's :-) . Ist mal was komplett anderes. Entspannte Lektüre. Kann man sehr gut häppchenweise lesen, die Themenvielfalt ist ja gewaltig, und ja: ich gebe mal 4 Sterne und glaub, den ersten Teil dieser Gesprächsrunde werde ich auch noch mal lesen!

  • Bewertung

    aus Speyer

    3/5

    27.11.2024

    eBook (ePUB)

    Recht haben sie …

    Kaum beschreiblich, wie groß meine Freude war, als ich dieses Buch entdeckte, dessen Cover Martin Suter ziert – und wie groß die Ernüchterung, als ich Benjamin von Stuckrad-Barre neben ihm entdeckte. Viel größer als meine Zu- bzw. Abneigung dem jeweiligen Autor gegenüber könnte es kaum kommen, doch der Titel „Kein Grund, gleich so rumzuschreien“ ließ wegen der damit einhergehenden Assoziationen die Neugier überwiegen. Zu erwarten sind Unterhaltungen der beiden über diverse Themen, als da wären Blumen, Camping, Sisyphos, Beschwerden, Benutzername, Gesundheit, Feierabend, Albträume, Homestory, Rauschmittel, Sehtest, Har¬moniesucht, Eitelkeit, Uhrzeiten, Piercings, Rasenmähroboter, Housekeeping und Liebe. Manches davon wirkt auf den ersten Blick banal (und ist es), anderes scheint große Erkenntnisse zu versprechen (und enthält sie vor), wieder anderes verhält sich ganz anders, überrascht gar, versteckt sich doch hinter lapidarer Überschrift ein echter Erkenntnisgewinn. Unter „Uhrzeiten“ wusste ich mir so gar nichts vorzustellen, doch das war der Abschnitt, in dem von Stuckrad-Barre (und Suter) mir letztlich aus der Seele sprachen. Wer hätte das gedacht?! Alle, die etwas Romanhaft-Zusammenhängendes oder auch bloß Kurzgeschichten erwarten, kann man vor diesem Buch nur warnen: Es sind Unterhaltungen, man könnte sagen, dass „Kein Grund, gleich so rumzuschreien“ ein verschriftlichter Podcast ist. Wer dem Format nichts abgewinnen kann, sollte die Finger davonlassen. Auch literarisch ist in dem Sinne nicht viel zu erwarten, keine ziselierten Sätze, sondern „Unterhaltungsprosa“, wenngleich manche Sätze bzw. Aussagen durchaus einen gewisse Hintersinn schwer verhehlen können. Man bekommt Einsichten in die Welt bzw. die der beiden Autoren, kann sich ein wenig wie ein Zuschauer fühlen, der zu einem „privaten Podiumsgespräch“ der beiden geht. Ob man das braucht, möge jeder selbst entscheiden, daher 3 Sterne mit Tendenz zu 4. Mich hat verdutzt, dass von Stuckrad-Barre sich in diesem Buch als durchaus nachdenklicher und einem Freund gegenüber „sensibler“ Mensch (schreibe ich das gerade über ihn?! Ok, die Lektüre verändert meine Sicht auf ihn, ob ich deshalb sein nächstes Werk lese, lasse ich offen) entpuppt.

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