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Miriam Georg

1. Die Verlorene

Die Verlorene

Gesprochen von
248

20,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

1702

Gesprochen von

Tanja Fornaro

Spieldauer

14 Stunden und 57 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

27.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

277

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732484386

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

1702

Gesprochen von

Tanja Fornaro

Spieldauer

14 Stunden und 57 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

27.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

277

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732484386

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Alexandra Richter

    aus Bühlertal

    5/5

    07.06.2026

    Hörbuch-Download

    Diese Geschichte wird im Gedächtnis bleiben!

    Nun war das Buch “Die Verlorene” das dritte aus der Feder von Miriam Georg, welches ich, innerhalb weniger Tage (ca. 500 Seiten) – mit unter bis in die Nacht hinein, mit großer Begeisterung las und hörte. Die Nordwind Saga (Im Nordwind und Im Nordlicht) hatte mir schon so super gut gefallen. Allerdings diese Geschichte “Die Verlorene” war – in der Qualität der Sprache wirklich perfekt – in der Spannung wie ein Krimi – der Inhalt wurde aus Vergangenheit und Zukunft in zwei Zeitebenen verfasst – es hat mich emotional auf einer Achterbahn mitgerissen und die Kriegszeit (Zweiter Weltkrieg) mit einer fiktiven durchdachten Geschichte so zu umschmücken, ist der Autorin wahrhaftig gelungen. Die Stichpunkte im Schnelldurchgang waren, Geschwisterliebe, Krieg, Ängste, Verluste in menschlicher und finanzieller Hinsicht und so viele mehr. Ich hatte im Prolog etwas Schwierigkeiten, diesen mir im Gedächtnis zu behalten, aber gegen Ende war er, im Geiste wortwörtlich, mir wieder eingefallen. Was auch mal anders war, es gibt im Grunde kein Happy End. Eher ein Anlass zum Nachdenken! Ich würde sie auch als Schullektüre wärmstens empfehlen. Mein Fazit lautet, man sollte diese Geschichte unbedingt Lesen oder Hören. Ich habe beides zusammen wieder gemacht. Einige Textstellen sind so wichtig, das sie nicht in Vergessenheit geraten sollten, sondern uns daran erinnern, welche Vergangenheit unsere Vorfahren schon erleben mußten. Meine absolute Lese- bzw. Hörempfehlung. Zusatz zum Hörbuch: Mein Highlight Hörbuch 2026, kommt noch was besseres? Der Autorin Miriam Georg ist hier ein Meisterwerk in der historischen Literatur durch und durch gelungen. Meine ausführlichere Buchbesprechung findet ihr hier auf dem Buchblog im Menü unter Rezensionen. Die Sprecherin Tanja Fornaro hat diese sensible historische Geschichte warm und spannend dem Hörer nahe gebracht. Ich konnte nicht aufhören ihr zuzuhören. Ich wurde eigentlich in jeder weiteren Textzeile weiter in das Geschehen mitgerissen. Diesmal habe ich das Hörbuch als Hardware in der Hand gehalten. Aber man kann es bei Audible runterladen und sofort anhören. Es erschien 2025 bei Argon Verlag. Es heißt in der Beschreibung, es sei eine ungekürzte Ausgabe, diese ich leider nicht bestätigen kann. Ich habe im Buch einige Textstellen lesen können, die nicht im Hörbuch mit aufgenommen wurden. Die Hörbuchzeit beträgt ca. 15 Stunden auf zwei CD`s.

  • Bewertung

    aus Quickborn

    5/5

    11.09.2025

    Hörbuch-Download

    Vergangenheit endet nicht mit dem Tod

    Ich habe zuerst den Roman angefangen und beiseite gelegt, weil ich keinen Zugang fand, Dann habe ich das Hörbuch bekommen und bin von Null neu gestartet. Ich habe dann abwechselnd gelesen und gehört. Nun bin ich total überwältigt von diesem Roman, der eine Familiengeschichte erzählt, die gleich drei Frauengenerationen umfasst. Denn die Männer, die dazu gehören, sind bis auf einen nicht mehr da. Nur Laura, die Jüngste, hat ihren Jonathan und ist gerade von ihm glücklich schwanger. Laura ist die Enkelin von Änne, der Oma, die aus Schlesien stammte und kürzlich nach Erhalt eines geheimnisvollen Pakets mit einem Bild darin von einem Hocker stürzte und aus dem Koma nicht mehr erwachte. Ellen, die Tochter, ist konsterniert, Laura packt der Entdeckergeist. Zwischen beiden ist immer eine gewisse Spannung, Ellen scheint an manchen Enthüllungen nicht sehr interessiert. Miriam Georg erzählt die Geschichte von Änne, die auf einen Bauernhof in Schlesien in der Nähe von Oppeln aufwuchs. Sie hatte eine Zwillingsschwester Luise, und die Erlebnisse der beiden insbesondere in den Kriegsjahren werden so bildhaft erzählt, dass es eine Freude ist, die gleichzeitig zu Tränen rührt. Was am Ende des Kriegs und danach geschieht, will ich hier nicht berichten, es ist einerseits nichts Außergewöhnliches, andererseits für die Nachkommen von immenser Wichtigkeit. Dass der Zweite Weltkrieg, Flucht und Vertreibung zu den schwärzesten Kapitels der jüngeren deutschen Geschichte gehören, das weiß man, wenn man sich wie ich für diese Zeit interessiert. Da ich selbst gern "Ahnenforschung" betreibe, kann ich mich gut in Laura hineinversetzen, die alle Zeichen der Vergangenheit unbedingt deuten will. In Schlesien wird sie manches finden, das sie nie vermutet hat. Die Sprecherin Tanja Fornaro hat aus diesem Roman ein Hörbuch gemacht, dass nicht nur wie ein Hörspiel zu genießen war, sondern ein Kopfkino in Gang gesetzt hat, wie ich es selten erlebte. Fazit: Die Vergangenheit reicht in die Zukunft, sie ist wichtig für das Begreifen der Gegenwart. Ich empfehle dieses Hörbuch genauso wie das Buch.

  • Island

    aus Nürnberg

    5/5

    11.09.2025

    Hörbuch-Download

    Die Suche nach Antworten

    "Die Verlorene" ist nicht der erste Roman, den ich von der Autorin lese/höre, aber, der Handlungsort ist diesmal ein anderer, nämlich Schlesien zur Zeit des Zweiten Weltkrieges und heute. Laura hat gerade erfahren, dass sie schwanger ist, als ihre Großmutter Änne stirbt. Kurz zuvor ist diese in ihrem Haus gestürzt, nachdem sie ein ominöses Bild per Post ohne Absender erhalten hat. Laura stellt eine Verbindung zur schlesischen Heimat ihrer Oma her, ihr wird aber bewusst, dass Änne sehr wenig über die Zeit damals preisgegeben hat und auch Lauras Mutter weiß kaum etwas über die Zeit vor und kurz nach ihrer Geburt. So begibt sich Laura auf Spurensuche in Schlesien, wo der ehemalige Gutshof, in dem ihre Großmutter aufgewachsen ist, immer noch steht und gerade zu einer Pension umgebaut wird. Ich fand es sehr interessant, diesen Roman zu lesen und so wieder etwas mehr über die Zeit des Zweiten Weltkrieges und die damit verbundenen Schicksale überall in Europa zu erfahren. Es kommt auch zu unerwarteten Wendungen, sodass der Ausgang wenig vorhersehbar ist. Laura als Protagonistin der heutigen Zeit ist mir sehr sympathisch, während zu ihrer Großmutter eine gewisse Distanz erhalten bleibt, aber genau das ist ja zur Geschichte passend, da auch Laura erst nach deren Tod mehr über Ännes Leben erfahren hat. Der Schreibstil ist gut lesbar und fesselnd und auch die Sprecherin des Hörbuches war gut ausgewählt mit einer angenehmen Stimme und einer Vortragsweise, der man gut folgen konnte.

  • Bücherhummelchen

    4/5

    08.09.2025

    Hörbuch-Download

    Familiendrama in Schlesien -Zweiter Weltkrieg.

    Das Hörbuch "Die Verlorene" geschrieben von der Bestseller-Autorin Miriam Georg wird gesprochen von Tanja Fornaro. Die Autorin, sowie die Hörbuchsprecherin waren mir noch unbekannt. Jedoch wurde ich nicht enttäuscht. Tanja Fornaros Stimme passt hervorragend zum Hörbuch und es wurde lebendig vorgelesen. Sie transportiert die Emotionen gekonnt zum Hörer, das Tempo und die Betonung sind dabei perfekt. Ein wirklich gelungenes Hörerlebnis. Darum gehts: Im Mittelpunkt stehen Oma Änne und Enkelin Laura. Änne bekommt ein Paket, dass sie sehr verstört. Kurz darauf stürzt sie schwer und ist nicht mehr ansprechbar. Im Paket war ein altes Foto. Änne hat nie viel erzählt von ihrem früheren Leben auf dem Gutshof in Schlesien. Laura beschließt die alte Heimat von Änne zu besuchen. Die Wahrheiten die sie dort findet sind erschütternd. ... Der emotionale Schreibstil, gepaart mit einer bildhaften Sprache von Miriam Georg hat mir sehr gut gefallen. Sie versteht es, komplexe Gefühle und innere Konflikte ihrer Charaktere klar und verständlich darzustellen. Erzählt wird in zwei Zeitebenen, die gekonnt miteinander verflochten wurden. Der Vergangenheitsstrang war äußerst intensiv. Die Charakteren waren dort sehr detailliert beschrieben und hatten viel Tiefe. Das Elend des Krieges war spürbar. Die Konflikte und Geheimnisse in der Familie waren authentisch und greifbar dargestellt und haben mich in den Bann gezogen. Man erfährt außerdem viel über die Geschichte Schlesiens und die Zeit des Zweiten Weltkriegs. Der Gegenwartsstrang von Laura und ihrer Mutter war eher ruhig und unspektakulär. Hier hat es mir etwas an Tiefe gefehlt. Der historische Roman konnte mich begeistern. Er war sehr spannend erzählt und hatte überraschende Wendungen. Ich habe große Lust auf andere Bücher der Autorin bekommen und sie wandern auf meine Liste. Ich kann das Hörbuch sehr empfehlen.

  • Buchweltenreise

    5/5

    01.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein berührender und starker Roman über die Frage nach Identität

    Worum geht es in "Die Velorene"? Frankfurt 2019: Laura steht mitten am Beginn zu einem neuen Leben als sich der Gesundheitszustand ihrer geliebten Großmutter Änne durch einen Unfall gravierend verschlimmert. Plötzlich drängen sich all die Fragen auf, die sie ihrer Großmutter vielleicht schon länger stellen wollte – vor allem über ihre Kinder- und Jugendjahre im fernen Schlesien. Doch, was passiert, wenn die Fragen nach Herkunft und Identität unbeantwortet bleiben? Laura beschließt die Antworten in der Vergangenheit selber zu suchen und reist kurzentschlossen zum „Pappelhof“ im ehemaligen Oberschlesien aufzubrechen… Oberschlesien 1943: Änne und Luise wachsen mitten im Krieg zu jungen Frauen heran. Beide könnten nicht unterschiedlicher sein und doch verbindet sie das tiefe Band der Schwesternliebe. Ein Band, welches nie zerschnitten werden kann – oder? Als ein russischer Kriegsgefangener auf den Gutshof der Familie Thomke kommt, scheint sich alles zu verändern, denn Karl hat nicht nur ein gefährliches Geheimnis, sondern auch das zarte Band, dass sich zwischen ihm und Luise webt, ist bald nicht mehr zu übersehen. Doch was passiert, wenn die Welt ins Wanken gerät und schon bald zu einer großen, generationsübergreifen Katastrophe wird? Meinung: Auf den ersten Blick scheint sich der neue Roman von Miriam Georg in die Bandbreite bereits existierender Erzählungen und Werke zum Thema Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg zu widmen. Doch dieser Eindruck wandelt sich bereits nach den ersten Kapiteln, denn nicht nur die feinen Zwischentöne, die zeitliche Eingrenzung des Handlungsstranges in der Vergangenheit und ein fast psychologisches Portrait einer ganzen Epoche machen Miriam Georgs „Die Verlorene“ zu einer zugleich mitreißenden aber auch höchst berührenden Lektüre. Familiengeschichten, die auf zwei Zeitebenen erzählt werden, können dem Leser nicht nur auf prosaische Weise häufig eher unbekannte Themen aus ferner und naher Vergangenheit näherbringen, sondern vermögen es zudem den Blick auf die eigene Familiengeschichte zu richten. „Die Verlorene“ bildet hier keine Ausnahme, vermag jedoch auf eine tiefere und eindrücklichere Weise die Frage nach unserer eigenen Identität stellen. Wieso reagieren wir zum Beispiel in Situationen auf eine ganz bestimmte Art und Weise, die vielleicht gänzlich in Kontrast zu unserem sonstigen Verhalten steht? Dieser großen Frage spürt der Roman nach und vermag es auf eine ganz besondere Art und Weise. Mit der gewissen Distanz einer fiktiven Handlung, an welcher der Leser oder die Leserin gewissermaßen nur als „Zaungast“ oder die stille Beobachterin teilnimmt, lässt Miriam Georgs neues Buch sowohl durch subtile Tonalitäten als auch mittels der Unerträglichkeiten des Krieges immer wieder Reflexionen zur eigenen Familiengeschichte entstehen. Es ist ein großer und anspruchsvoller Roman über das Schicksal einer ganzen Generation, dessen Triebe bis unsere heutigen Generationen reichen, der mit einer psychologischen Nuanciertheit und emotionalen Druckkraft ausgestattet, das Lesen nicht immer leicht gestaltet. Man ist über die Ungerechtigkeiten und das schier Unbegreifliche des Krieges entsetzt, jedoch fast noch mehr, was in einer solchen Ausnahmesituation mit den Menschen geschehen kann. Miriam Georg gelingt hier nicht nur ein hoch emotionaler und erschütternder Roman aus dem vergangenen Schlesien, sondern auch ein Buch, welches auch eine unausgesprochene Aufgabe an die unsere Generationen weitergibt, dass Heilung und Ausbrechen aus alten Mustern nur über die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit entstehen können. FAZIT: „Die Verlorene“ ist nicht nur ein starkes und höchstberührendes Buch, welches man manchmal aushalten muss, welches aber meisterhaft über die Beziehungen zwischen Schwestern, Müttern und Töchtern, über Vergangenheit und Zukunft und vor allem über die große Frage der Identität erzählt.

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