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Miriam Georg

1. Die Verlorene

Die Verlorene Der neue fesselnde Roman der Autorin von Elbleuchten

Gesprochen von
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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

847

Gesprochen von

Tanja Fornaro

Spieldauer

15 Stunden

Erscheinungsdatum

27.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839822111

Beschreibung

Rezension

»So wie Miriam Georg die starken Frauenfiguren und die Geschichte erstrahlen lässt, so lässt Tanja Fornaro genau diese mit ihrer Stimme erstrahlen. Eine packende und kraftvolle Lesung!«

Produktdetails

Verkaufsrang

847

Gesprochen von

Tanja Fornaro

Spieldauer

15 Stunden

Erscheinungsdatum

27.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839822111

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    5/5

    06.09.2025

    Hörbuch (Audio)

    Die Verlorene

    Inhalt siehe Klappentext. Ich habe schon einige Bücher von Miriam Georg gelesen oder die Hörbuchversion gehört, mir gefällt ihr Schreibstil der (bisher meist) historischen Romane. In „Die Verlorene“ verbinden sich Vergangenheit (die 1940-Jahre) und Gegenwart (2019), als Laura und ihre Mutter Ellen nach dem Tod deren Mutter Änne Nachforschungen anstellen und diese sie nach Polen, dem früheren Schlesien führen. Damals und heute hält sich vermutlich die Waage, ich fand den Part der jungen Änne, Zwillingsschwester Luise und ihrer Familie spannender und interessanter, es gab so viel zu hören und aufzudecken. Wie fühlt man sich als nächste Nachkommen, wenn sich von jetzt auf gleich rausstellt, dass das bisherige Leben nicht so war, wie es schien, wenn praktisch alles auf einer Lüge oder Unwahrheit basiert? Wie geht man damit um, wenn die wichtigste Bezugsperson nicht die war, für die man sie hielt und man keine Chance mehr hatte, sich auszusprechen? Es fällt mir schwer, nichts weiter zum Hörbuch zu verraten - Tanja Fornaro ist eine meiner Lieblingssprecherinnen und so werden auch 14:56 Stunde nicht lang. Mir hat die spontane Reise auf den schlesischen Pappelhof, wo - in beiden Zeitebenen - alles sehr anschaulich beschrieben wird, mit vielen Details, die Familien und ihre Kriegsarbeiter, wie sie zusammen leben müssen, parallel dazu die Gegenwart in Frankfurt, wo man merkt, man weiß gar nichts über die Vergangenheit der eigenen Familie, sehr gut gefallen und dieses Hörbuch verbuche ich als ein weiteres Hörhighlight des Jahres für mich. Hörempfehlung mit 5 Sternen.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    27.08.2025

    Hörbuch (Audio)

    Bewegende Geschichte

    Zum Inhalt: Änne hat zwar oft über die goldenen Sommer in Schlesien erzählt, aber über die Menschen dort wollte sie nicht sprechen. Jetzt ist Änne schwer krank und kann die Fragen, die Enkelin Laura gerne gestellt hätte, nicht mehr beantworten. So macht Laura sich auf die Suche nach dem ehemaligen Gutshof der Familie und taucht tief in die Vergangenheit ein. Meine Meinung: Das Hörbuch und auch das Buch haben mir ungemein gut gefallen. Erzählt wird in unterschiedlichen Zeitebenen und so taucht auch der Leser oder Hörer immer mehr in die Vergangenheit ein. Gerade auch die Vergangenheitsebene war sehr beeindruckend und bedrückend, denn die Ereignisse gerade um die Vernichtung von lebensunwerten Leben, das bei der Vertuschung einer Erkrankung wie ein Damoklesschwert über allem hängt, sind einfach schrecklich. Die Angst war für mich förmlich greifbar, wenn natürlich nur in Ansätzen. Das Hörbuch hat mir gut gefallen. Fazit: Bewegende Geschichte

  • Bewertung

    aus Jena

    5/5

    22.08.2025

    Hörbuch (Audio)

    sehr berührend

    Der Schreibstil von Miriam Georg ist wunderschön und ich werde gleich weitere Bücher der Autorin lesen, weil mich die Geschichte so gefesselt hat. Ich habe viele Gefühle gehabt beim Lesen und auch Tränen vergossen. Die Geschichte erzählt in zwei Zeitebenen und nimmt die Leserinnen unter anderen mit auf eine Zeitreise, die im Jahr 1943 in Schlesien beginnt. Sehr anschaulich und authentisch wird unter anderem das Leben der jungen Luise und Änne geschildert. Die beiden haben eine sehr enge Bindung. Aber auch in der heutigen Zeitebene 2019 habe ich die Lesezeit genossen und die Charaktere lieb gewonnen. Aus meiner Sicht eine klare Kauf- und Leseempfehlung für Leserinnen, die bereit sind, sich in eine spannende Zeit entführen zu lassen, von deren Lebensumständen wir uns heute so wenig vorstellen können. Hier noch einer meiner Lieblingsstellen aus dem Buch „ Die Abende am Fluss mit den Pferden waren das, was Luise am alten Leben am meisten vermisste. Wenn die Sonne hinter dem Wald stand, ihre letzten Strahlen sich auf dem Wasser fingen, der Duft der Wiesen, über allem lag wie ein Tuch. Meist ließen Sie die Tiere frei herumlaufen, bis der Himmel dunkelblau wurde, immer hatten sie nebeneinander auf der kleinen Uferböschung gesessen und zugeschaut, wie die Pferde im flachen Sand umherwateten, das Ufergras fraßen, mit den Hufen das Wasser aufwühlten. Immer waren sie auf Lucas zusammen zurück geritten, barfuß, die Beine nass bis zu den Oberschenkeln, umschwirrt von Mücken, und der Geruch nach warmen Pferd, Flusswasser und Sand war der Geruch des Sommers gewesen.“

  • Bewertung

    aus Heek

    5/5

    12.08.2025

    Hörbuch (Audio)

    Die Verlorene

    Als Ellens Mutter Änne mit über 90 Jahren nach einem Sturz überraschend stirbt, finden Ellen und deren Tochter Laura eine Kiste mit Erinnerungsstücken und alten Fotos aus deren Leben. Diese werfen viele Fragen auf, denn Änne hat ihrer Tochter nur sehr wenig über ihre Vergangenheit erzählt. Um mehr aus Ännes Leben zu erfahren, machen sich die Frauen auf eine Reise nach Schlesien, denn dort ist Änne aufgewachsen. Sie finden den alten Gutshof der Familie und auch noch einige Dinge aus der Vergangenheit. Mehr möchte ich zur Entwicklung der Geschichte nicht sagen, denn das würde die Spannung nehmen. Die Geschichte wird in zwei Zeitzonen erzählt, einmal die Zeit des zweiten Weltkriegs und dann die Zeit 2019. Die Autorin wechselt die Zeiten sehr geschickt und macht das Buch so recht interessant. Der Erzählstil gefällt mir sehr gut und ich habe dem Buch sehr gerne zugehört.

  • Juno Dean

    4/5

    30.08.2025

    Hörbuch (Audio)

    Spannende und emotionale Reise in die Vergangenheit

    Wie kam ich zu diesem Buch? Durch Zufall wurde ich auf das Buch bzw. die Autorin aufmerksam. Es ist das erste Buch von Miriam Georg, das ich gelesen (naja, eigentlich gehört) habe. Die Handlung klang ganz interessant. Ich mag diese Art von Geschichten. Wie finde ich Cover und Titel? Beides nicht so aufsehenerregend, der Titel passt aber irgendwie. Um was geht’s? Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen, und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Die Story ist logisch und kann durchaus so passiert sein. Sie ist spannend aufgebaut und hatte einige für mich überraschende Wendungen. Wie ist es geschrieben? Es handelt sich um einen Einzelroman, der also problemlos ohne Vorwissen und Cliffhangergefahr gelesen werden kann. Der Schreibstil ist flüssig, der Ausdruck ist leicht zu verstehen. Sehr gut gefällt mir, dass die Erzählperspektive wechselt, so bekommt man sehr viel aus verschiedenen Sichtweisen mit. Durch markierte Zeitsprünge wird das große Familiengeheimnis nach und nach gelüftet. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story zu sein. Die Gegebenheiten konnte ich mir sehr gut vorstellen. Wer spielt mit? Die Charaktere und deren Entwicklung sind gut gezeichnet. Ich habe sie kennengelernt, ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Die Sprecherin des Hörbuchs macht die Geschichte hin und wieder etwas altbacken. Da hätte mir jemand „flotteres“ besser gefallen. Aber das ist eine persönliche Einschätzung. Mein Fazit? Das Buch hat mir gefallen, somit erhält es von mir 4 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch der Autorin sein, das ich lese.

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