• Produktbild: Die Namen

Die Namen Roman. Drei Vornamen, drei Lebenswege. 'Eine tolle Geschichte, die mich gefesselt hat' Christine Westermann, WDR 2

165

23,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

617

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1675 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

The Names

Übersetzt von

Lisa Kögeböhn

Sprache

Deutsch

EAN

9783751791540

Beschreibung

Produktdetails

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ePUB

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617

Erscheinungsdatum

02.03.2026

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1675 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

The Names

Übersetzt von

Lisa Kögeböhn

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Deutsch

EAN

9783751791540

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  • Kerstin Kartenwerkstatt Kreativ- und Buchblog

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    20.06.2026

    eBook (ePUB)

    Eine Geschichte, die noch lange im Kopf bleibt

    Die Namen von Florence Knapp erschien im Eichborn Verlag. Das Hörbuch dazu wurde von Julia Nachtmann für Lübbe Audio eingelesen. Es ist der Debütroman der Autorin, der mich voll und ganz abgeholt hat und vermutlich noch sehr lange nachhallt. Die Idee ist einfach zu gut, und etwas Vergleichbares habe ich bisher noch nicht gelesen. Mich hat die Geschichte gefesselt, zum Staunen gebracht und absolut umgehauen. So wandert das Buch direkt auf meine Top Ten für 2026. Die Geschichte dreht sich um Caro, ihren Mann Gordon, die Tochter Maia und den Sohn. Um den Namen von Letzterem rankt sich die ganze Geschichte. Das Ganze beginnt 1987, als Caro nach der Geburt ihren Sohn auf dem Amt anmelden soll. Auf dem Weg dorthin überlegt sie, ob sie wirklich den Namen ihres Mannes auch an ihren Sohn weitergeben möchte, so wie ihr Mann es ausdrücklich wünscht, oder besser gesagt vermutlich befohlen hat. Wenn es nach Maia gehen würde, dann hieße ihr kleiner Bruder Bear, weil sich das so schön anhört und sie damit einen liebenswerten Bruder betitelt. Caro selbst findet Julian schön, nicht nur wegen seiner Bedeutung: Himmelsvater. Welche Entscheidung sie letztendlich trifft und welche Konsequenzen dies nach sich zieht, musst du einfach selbst lesen. Auch wenn ich mich wiederhole, der Plot ist einfach nur gut. In diesem Buch erwarten dich im Prinzip drei Geschichten von ein und derselben Familie. Einzig der Name des Sohnes verändert sich von Erzählstrang zu Erzählstrang. Du steigst mit folgender Frage ein: „Kann dein Name den Verlauf deines Lebens ändern?" Ich habe kurz überlegt, was gewesen wäre, wenn meine Mutter sich durchgesetzt hätte. Dann würde ich jetzt an erster Stelle auf Maria hören und hätte damit hier in meinem aktuellen Wohnort den Namen, den gefühlt jede zweite Frau trägt. Schon als Kind war ich sehr dankbar, dass mein Vater und meine Schwester für Kerstin waren und ich somit Kerstin Maria und nicht Maria Kerstin heiße. Wäre mein Leben anders verlaufen? Diese Frage lässt sich nicht beantworten. Aber in „Die Namen" hast du nun die einmalige Chance zu erleben, was ein Name im Leben einer Familie ändern kann. Du bekommst hier drei Namen für einen Jungen und damit drei Versionen seines Lebens. Spannend fand ich dabei den Wechsel zwischen den einzelnen Versionen. Stück für Stück darf ich an jeder teilhaben und verfolge die gesamte Familie. Zunächst lernen wir ihn als Kind und Jugendlichen kennen und dürfen ihn dann ins Erwachsenenleben hinein begleiten, mit dabei seine unmittelbare Familie. An dieser Stelle möchte ich gar nicht mehr dazu sagen. Alles, was ich jetzt noch schreiben würde, würde zu viel vorwegnehmen. Ich kann dir nur sagen, dass ich es einfach nur verschlungen habe. Ich musste einfach wissen, wie die jeweiligen Leben weitergehen und wie sich das Umfeld dabei verändert. Hast du schon mal eine Geschichte gelesen, die dich voll und ganz in ihren Bann gezogen hat? So erging es mir mit „Die Namen" von Florence Knapp. Die Geschichte hat mich auf all meinen Wegen begleitet. Entweder habe ich der Stimme von Julia Nachtmann gelauscht und dabei fast vergessen, was ich eigentlich im Haushalt tun wollte, oder ich habe mir den Reader in die Hand genommen und die Welt um mich herum abgeschaltet. Für mich zählt dieses Buch ganz klar zu meinen Jahreshighlights und wandert somit auf meine Top Ten für 2026. Für mich ist diese Familiengeschichte einfach einzigartig, die man einfach gelesen haben muss. Sie regt zum Nachdenken an und setzt bestimmt auch bei dir „Was wäre wenn"-Gedanken in Kraft. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die gute Geschichten mit mehreren Erzählsträngen lieben und sich immer schon mal mit dem Gedanken herumgeschlagen haben, welches Leben sie gelebt hätten, wenn sie einen anderen Namen bekommen hätten.

  • Rei Shimura

    4/5

    29.05.2026

    eBook (ePUB)

    Bedrückend, intensiv und lange nachwirkend

    Wie groß ist der Einfluss unseres Namens auf unseren Lebensweg? Dieser Frage geht Autorin Florence Knapp in diesem Roman auf den Grund. Die Grundidee des Buches hat mich sofort gefesselt und ich war auf die Umsetzung gespannt. Diese war aber deutlich düsterer und bedrückender als erwartet. Das Cover ist für mich definitiv ein Hingucker und in einer Buchhandlung würde ich sofort danach greifen. Das Thema des Buches spiegelt sich sehr gut im Coverbild wider. Dennoch es mich auf eine falsche Fährte geführt. Denn aufgrund der hellen und freundlichen Farben und der Ankündigung einer hoffnungsvollen Geschichte, hatte ich mir einen leichteren Roman erwartet. Bereits nach wenigen Seiten war mir klar, dass der Klappentext ein sehr wichtiges Detail des Buches verschwiegen hat: Häusliche Gewalt. Diese ist nämlich ein zentrales Thema des Buches. Florence Knapp beschreibt diese noch dazu auf eine so eindrucksvolle und bedrückende Art und Weise, dass ich das Buch mehrmals weglegen musste, weil ich es nicht mehr ertragen konnte. Wobei es hier weniger um die detaillierte Beschreibung der Gewalt geht, sondern um die Gefühle die dadurch bei mir ausgelöst wurden. Der Aufbau des Buches ist sehr clever gemacht. Die Geschichte ist dreigeteilt und in jeder der drei Teile bekommt Coras Sohn einen anderen Namen. Der Verlauf von Bear/Julian/Gordons Leben wird dann in sieben Jahressprüngen erzählt. Es ist interessant zu verfolgen welchen Einfluss der Name auf den Verlauf des Lebens des Jungen hat. Wobei die Namenswahl natürlich auch das Leben seiner Familie beeinflusst und diese sich mitverändert. Alle drei Lebensvarianten waren nachvollziehbar und interessant. Aber auch deprimierend, belastend und aufwühlend. Lange Zeit war ich mir nicht sicher, ob ich diesen Roman überhaupt beenden soll. Im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich mich dazu durchgerungen habe dran zu bleiben. Florence Knapp hat hier wirklich einen außergewöhnlichen Roman erschaffen. Diese Geschichte wird mich bestimmt noch länger beschäftigen, obwohl mich das Buch nicht so begeistert hat, wie ich es erwartet hätte. Dieses Buch ist es auf jeden Fall wert gelesen zu werden. Dennoch würde ich sensiblen Personen und vor allem Personen die Schwierigkeiten mit der Darstellung von häuslicher Gewalt haben, von diesem Buch abraten.

  • Galladan

    aus Niederrhein

    4/5

    10.04.2026

    eBook (ePUB)

    Drei Lebenswege

    Die Namen von Florence Knapp, erschienen im Eichborn Verlag am 3. März 2026. Irland 1987. Cora wurde von ihrem Mann, einem anerkannten Arzt, geschickt ihren gemeinsamen Sohn beim Amt anzumelden. Als Name kommt für ihren Mann nur Gordon vor. Das ist Tradition in seiner Familie. Der Vater des kleinen Jungen lebt das Patriarch daheim bis zur bitteren Neige aus, ist jähzornig und bestimmt über Frau und Tochter, die sich seinen Wünschen zu unterwerfen haben. Auf dem Weg zum Amt, schlägt Maia den Namen Bear vor mit dem sie angenehme Dinge verbindet und um dem Bruder einen eigenen Namen zu geben. Cora wünscht sich den Namen Julian. Die Geschichte erzählt die verschiedenen Lebenswege, die durch den Namen Bear, Julian und Gordon entstehen. Die Personen sind die Gleichen, die verschiedenen Lebenswege fußen nur darauf, wie der Vater auf die Namen reagiert. Die Spannungen innerhalb des Ehepaares kommen im Laufe des Buches ans Licht und mit ihnen auch die Veränderungen die Tochter und Sohn durch die verschiedenen Reaktionen des Vaters auf die Namenswahl von sich gibt. Das Buch ist manchmal schwer zu ertragen in der Art der stattfindenden häuslichen Gewalt. Ich fand es auch etwas gewöhnungsbedürftig, die einzelnen Lebensabschnitte der Familie immer durch alle Namen stattfanden und erst dann die Geschichte weiter ging. So ist es aber als Vergleich einfacher nachzuhalten. Die Unterschiede liegen nicht nur in den einzelnen Personen, die sind eigentlich immer gleich, nur ihre Ausrichtungen werden durch den Einfluss eines dominanten, widerlichen Mannes und Vater bestimmt. Die Warnhinweise wie es zu dieser Dominanz und Unterwerfung gekommen ist und die Einsichten, warum man zu spät und zu wenig reagiert hat, um Unheil abzuwenden werden relativ klar herausgearbeitet. Das Buch macht nachdenklich und manchmal schwer zu ertragen. Ich hoffe, dass es nicht nur von Frauen gelesen wird. Klare Kaufempfehlung.

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    4/5

    29.03.2026

    eBook (ePUB)

    Schwer auszuhalten

    In ihrem Debüt "Die Namen" geht Florence Knapp der interessanten Frage nach, ob sich unsere Vornamen auf unser weiteres Leben auswirken. Gordon ist ein erfolgreicher und angesehener Arzt. Und endlich kommt der Familienzuwachs. Eine Tochter Maia hat erschon, jetzt ist der Sohn da. In seiner Familie ist es Tradition, dass der Sohn den Vornamen des Vaters trägt. Seine Ehefrau Cora würde den Sohn lieber Julian nennen, die kleine Maia bevorzugt den Namen Bear. Aus den drei Perspektiven Bear, Julian und Gordon erleben wir in Zeitsprüngen von jeweil sieben Jahren von 1987 bis 2022 das Leben der Söhne mit den unterschiedlichen Namen. Die Schwester Maia ist die Konstante und begleitet uns durch alle Ebenen. An manchen Stellen des Romans zeigt sich die Vergangenheit erst im Nachhinein, was aber den Lesefluss nicht stört. Der Autorin ist hier ein Eperiment gelungen, das mich sehr beeindruckt hat. Der Vater spielt in diesem Gedankenexperiment eine nicht unerhebliche Rolle. Er ist extrem gewalttätig, manipulativ und schreckt vor nichts zurück. Vor allem diese sehr dicht beschriebenen Handlungen und deren Auswirkungen auf das Leben der ganzen Familie haben mich bei der Lektüre oft tief schlucken lassen. Die Gewalt von Misshandlungen und Manipulationen der Kinder bis zum Femizid ist äußerst drastisch und bildhaft beschrieben, was für empfindliche oder vorbelastete Lesende den Roman sicherlich kaum oder überhauptnicht aushaltbar macht. Daher wäre eine Triggerwarnung (und das am Anfang des Romans oder im Klappentext) unbedingt angebracht gewesen. Ich bin eigentlich kein Fan von Triggerwarnungen, hier wäre sie nötig. Daher gibt es auch einen Punkt Abzug. Ein empfehlenswerter und gut durchdachter Roman mit einer schweren Thematik, dem ich MIT Triggerwarnung auch fünf Sterne gegeben hätte.

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    24.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr klug ...

    DIE NAMEN Florence Knapp ET: 02.03.26 1987: Gordon drängt seine Frau endlich zum Standesamt zu gehen, um den Namen ihres gemeinsamen Sohnes eintragen zu lassen. Doch Cora fühlt sich unwohl bei dem Gedanken, die Familientradition fortzuführen und ihrem Sohn denselben Namen wie seinem Vater und Großvater zu geben. Auf dem Weg zum Amt erklärt die große Schwester Maia, dass sie den Namen Bear viel schöner und passender für ihren kleinen Bruder fände. Cora gerät ins Grübeln. Auch sie kann sich Bear gut für ihr Baby vorstellen. Gleichzeitig lässt sie ihr eigener Wunschname, Julian, nicht los. Doch wie würde ihr zur Gewalt neigender Mann reagieren, wenn sie mit einer anderen Entscheidung nach Hause käme? Florence Knapp hat hier einen außergewöhnlichen Roman geschrieben. Aus einer einzigen Entscheidung entstehen drei unterschiedliche Lebenswege: Einer, in dem der Junge den Namen seines Vaters erhält, einer als Bear und einer als Julian. Die Autorin begleitet jede dieser Versionen der Familie über viele Jahre hinweg und springt dabei immer wieder sieben Jahre in die Zukunft. Besonders faszinierend fand ich, wie sich die einzelnen Geschichten trotz vieler Gemeinsamkeiten unterschiedlich entwickeln. Die drei Jungen begegnen denselben Menschen und erleben dieselben historischen Ereignisse – vom Attentat in Paris bis zur Corona-Pandemie. Doch je nach Lebensweg nehmen sie diese Erfahrungen anders wahr und gehen unterschiedlich mit ihnen um. Dadurch entsteht ein spannendes Gedankenspiel darüber, welchen Einfluss scheinbar kleine Entscheidungen auf ein ganzes Leben haben können. Fazit: Ein klug aufgebauter und originell erzählter Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Die Idee ist ebenso raffiniert wie die Umsetzung. Große Leseempfehlung. 5/5

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