Produktbild: Höcke

Höcke Ein Rechtsextremist auf dem Weg zur Macht. Die AfD und ihr gefährlichster Vordenker

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16,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

50586

Erscheinungsdatum

29.09.2025

Verlag

Herder eBooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

968 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783451838026

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
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Verkaufsrang

50586

Erscheinungsdatum

29.09.2025

Verlag

Herder eBooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

968 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783451838026

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  • LichtundSchatten

    3/5

    27.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Björn Höcke war ein hervorrage…

    Björn Höcke war ein hervorragender Lehrer, schon mit 32 Oberstudienrat, er engagierte sich für den Unterricht und alle Kinder weit über das normale Maß hinaus und war höchst beliebt. In Sportstunden war er besonders aktiv, jede Übung machte er selbst vor. Er kannte sich in Geschichte bestens aus und forderte Schüler dazu auf, Standpunkte immer wieder zu hinterfragen, Geschichte sei kein abgeschlossener Prozess, sondern unterliege immer weiteren, klärenden Revisionen. Wenn das Vorwort von R. Alexander stimmen soll, also Ablehnung von Multikulti rechtsextrem gelesen wird, wäre Merkel im Nachhinein rechtsextrem, ebenso Präsident Trump, der eine generelle, kritiklose Vielfalt der Kulturen ablehnt, wie er soeben in seiner UN-Rede verdeutlichte. Dazu würde auch Helmut Schmidt gehören, der die Gefahren des Islam deutlich beschrieb. Höcke sei gegen den Westen, gegen Adenauer, gegen alles, was die Bundesrepublik ausmacht, er sei ein hoffnungsloser Rechtsextremer, so Robin Alexander im Vorwort. Er sei kein Opportunist, sondern ein rechter Überzeugungstäter wie es so weit rechts nicht mehr rechter ginge. Alexander redet von krudem Geschichtsrevisionismus, den Höcke pflege. Schon der Vater von ihm sei mit Rechtsextremismus am Rande des Vertriebenen-Milieus aufgefallen. Ein hoffnungsloser Fall, so wird gleich zu Beginn suggeriert. Nach Robin Alexander also ist folgendes festzustellen: „Germanentümelei, missverstandenes Preußentum, Versatzstücke der Konservativen Revolutionäre in Weimar und immer wieder verschwiemelter Natinlsozialismus.“ Besonders das mir unbekannte Wort „verschwiemelt“ sticht ins Auge. Für Höcke werden neue Worte erfunden, er soll also zur rechten Karikatur „geschwiemelt“ werden. Das Wort „Geschichtsrevisionismus“ taucht regelmäßig in Verfassungsschutzberichten auf. Doch ohne die Möglichkeit zur Revision ist Geschichte Propaganda und keine Wissenschaft. Ich habe mich ausführlich mit den Vorläufern des 1. Weltkrieges befasst und kann sagen, dass in Frankreich und England damals die Ansicht überwog, dass man Deutschland wirtschaftlich nicht besiegen könne. Otto Wels in seiner berühmten Rede gegen das Ermächtigungsgesetz bezieht sich ausdrücklich auf die Schande des Versailler Vertrages. Wenn ein Autor bis zur Beerdigung des Vaters von Björn Höcke geht, ohne genau sagen zu können, was der Sohn dort formulierte, ist das merkwürdig. Ansonsten ist das Buch gebaut um die zunehmende Sprachverwirrung und die Angst aller Deutschen, überhaupt noch etwas ausdrücken zu können. Im Grunde protokolliert der Autor die gesamte biografische Entwicklung von Höcke sowie seiner Umgebung, wobei die volksorientierte und soziale Hinwendung zentral sind. Der Politiker wird als ein intellektuell geschärfter, flexibler, spannender Gesprächspartner skizziert, dem es immer wieder gelänge, rechtsextreme Ausdrücke/Nähen sagbar zu machen. Bedenkenswert an Höcke ist für mich die Einstellung zu Israel und die fehlende Bindung an den Westen bzw. Amerika. Seine Sicht auf die Marktwirtschaft ist nicht libertär, sondern enthält deutliche Kritik am ausufernden Finanzkapitalismus. Aspekte der Vielfalt und kultureller Nichtintegrationsmöglichkeit stehen auf einem anderen Blatt. Genau hier wollen traditionelle Parteien den Elefanten im Raum nicht sehen, es ist der schlichte Grund für das weitere Wachstum der AfD. Das Buch zeigt einiges auf, manches nicht, vieles bleibt im Vagen, in der Andeutung und doch lohnt es sich, die Gedanken von Schindler zu lesen. Spannend ist doch, dass trotz massiver Angriffe gegen einenPartei diese weiter wächst und wohl vor der Mit-Regierungs-Übernahme steht. Ich hätte mir eine Analyse des Parteiprogramms gewünscht. Und vor allem eine Definition des Begriffes „rechtsextrem.“ Stattdessen wird gewarnt, dass die AfD noch erfolgreicher würde, wenn man ihre Themen ernst nimmt, sie auf. normal stellt: „Ich. bin davon überzeugt, dass es die AfD viel mehr stärkt, wenn sie normalisiert wird.“ (S 264) Die Schlussfolgerungen des Buches stehen auf knappen 7 Seiten, und dieser Satz stimmt: „Wenn die Parteien Wähler von der AfD zurückholen wollen, müssen sie gute Politik machen.“ In diesem Unverbindlichen verbleibt nahezu alles in diesem Buch, die AfD sei menschenfeindlich und rassistisch ist ein pauschales Urteil. Immerhin folgt ganz am Ende der Hinweis auf den Islamismus als zentraler Gefahr. Gespannt wäre ich auf ein ähnlich tief recherchiertes Buch, wenn es um islamische Netzwerke in Deutschland ginge, auf die der Autor hinweist. Er könnte bis dorthin das Buch eines türkischen Verfassungsrechtlers lesen, es ist von Ilhan Arsel: "Frauen sind Eure Äcker."

  • Bewertung

    1/5

    23.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ich habe das Buch gekauft,…

    Ich habe das Buch gekauft, weil ich neugierig war und dachte, ich könnte darin etwas Neues über Björn Höcke erfahren. Ich habe mich gefragt, wie man eine Biografie über Höcke schreiben kann, ohne mit ihm persönlich gesprochen zu haben. Das ganze Buch besteht vornehmlich aus Vermutungen und Interpretationen. Zum Gähnen langweilig. Ich rate jedem, der sich wirklich mit der Person Björn Höcke beschäftigen möchte, dies anhand von Primärquellen zu tun. Dieses Buch dient einzig und allein dazu, das Narrativ von Björn Höcke als dem "Teufel der Nation" aufrecht zu erhalten. Schäbig.

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