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Produktbild: Höcke

Höcke Ein Rechtsextremist auf dem Weg zur Macht. Die AfD und ihr gefährlichster Vordenker

2

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.09.2025

Abbildungen

mit 20 Abbildungen

Verlag

Herder

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,4/12,4/2,5 cm

Gewicht

337 g

Farbe

Schwarz / Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-451-07415-8

Beschreibung

Rezension

Ein Buch, das sich wirklich zu lesen lohnt, in dem Frederik Schindler Höckes Weg zur Macht nachzeichnet und als eigentlichen Vordenker der AfD beschreibt. ("ZDF Markus Lanz")
Wie hat Höcke es geschafft, die Partei in seinem Sinne zu verändern? Frederik Schindler hat ihn sich genau angeschaut und wirft Licht auf einen Mann, der sich schon früh radikalisiert hat. ("The Pioneer Briefing")
Wir lernen alles über Höcke. Frederik Schindler beleuchtet explizit Höckes Sprache, die immer wieder NS-Verweise enthält, weist seine Nähe zu Rechtsextremen und Neurechten nach. ("radioeins")
Obwohl ich mich seit mehr als einem Jahrzehnt mit Höcke beschäftige, habe ich nicht nur vieles erinnert, sondern auch vieles hinzugelernt. ("Stern")
Es wurde schon viel über Björn Höcke geschrieben. Doch wer die Wirkmacht des Rechtsextremisten verstehen will, sollte das Buch von Frederik Schindler lesen. ("Stern")
Auch auf Höckes Zeit vor der Politik hat Schindler ein Auge geworfen. Dabei wird deutlich: Höckes Einstellungen waren schon vor seinem Aufstieg in der Partei kein Geheimnis. ("gmx.net/web.de")
Das Buch zeigt den Weg Höckes zur prägenden Personalie innerhalb der AfD auf. ("gmx.net/web.de")
Es ist juicy und gut recherchiert. ("Apokalypse & Filterkaffee (Podcast)")
Schindler findet immer wieder Belege zur Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus, zeigt wie programmatisch es dem Politiker gelingt, die Grenzen des Sagbaren zu verschieben. ("mdr Fernsehen")
Schindler beleuchtet wichtige Personen aus Höckes Umfeld, belegt durch Fakten ihre Nähe zu Rechtsextremen und Neurechten und was es bedeutet, wenn Höcke sich als glühender Antikapitalist ausgibt. ("mdr Fernsehen")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.09.2025

Abbildungen

mit 20 Abbildungen

Verlag

Herder

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,4/12,4/2,5 cm

Gewicht

337 g

Farbe

Schwarz / Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-451-07415-8

Herstelleradresse

Herder Verlag GmbH
Hermann-Herder-Str. 4
79104 Freiburg
DE

Email: kundenservice@herder.de

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Björn Höcke war ein hervorrage…

LichtundSchatten am 27.09.2025

Bewertungsnummer: 2962063

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Björn Höcke war ein hervorragender Lehrer, schon mit 32 Oberstudienrat, er engagierte sich für den Unterricht und alle Kinder weit über das normale Maß hinaus und war höchst beliebt. In Sportstunden war er besonders aktiv, jede Übung machte er selbst vor. Er kannte sich in Geschichte bestens aus und forderte Schüler dazu auf, Standpunkte immer wieder zu hinterfragen, Geschichte sei kein abgeschlossener Prozess, sondern unterliege immer weiteren, klärenden Revisionen. Wenn das Vorwort von R. Alexander stimmen soll, also Ablehnung von Multikulti rechtsextrem gelesen wird, wäre Merkel im Nachhinein rechtsextrem, ebenso Präsident Trump, der eine generelle, kritiklose Vielfalt der Kulturen ablehnt, wie er soeben in seiner UN-Rede verdeutlichte. Dazu würde auch Helmut Schmidt gehören, der die Gefahren des Islam deutlich beschrieb. Höcke sei gegen den Westen, gegen Adenauer, gegen alles, was die Bundesrepublik ausmacht, er sei ein hoffnungsloser Rechtsextremer, so Robin Alexander im Vorwort. Er sei kein Opportunist, sondern ein rechter Überzeugungstäter wie es so weit rechts nicht mehr rechter ginge. Alexander redet von krudem Geschichtsrevisionismus, den Höcke pflege. Schon der Vater von ihm sei mit Rechtsextremismus am Rande des Vertriebenen-Milieus aufgefallen. Ein hoffnungsloser Fall, so wird gleich zu Beginn suggeriert. Nach Robin Alexander also ist folgendes festzustellen: „Germanentümelei, missverstandenes Preußentum, Versatzstücke der Konservativen Revolutionäre in Weimar und immer wieder verschwiemelter Natinlsozialismus.“ Besonders das mir unbekannte Wort „verschwiemelt“ sticht ins Auge. Für Höcke werden neue Worte erfunden, er soll also zur rechten Karikatur „geschwiemelt“ werden. Das Wort „Geschichtsrevisionismus“ taucht regelmäßig in Verfassungsschutzberichten auf. Doch ohne die Möglichkeit zur Revision ist Geschichte Propaganda und keine Wissenschaft. Ich habe mich ausführlich mit den Vorläufern des 1. Weltkrieges befasst und kann sagen, dass in Frankreich und England damals die Ansicht überwog, dass man Deutschland wirtschaftlich nicht besiegen könne. Otto Wels in seiner berühmten Rede gegen das Ermächtigungsgesetz bezieht sich ausdrücklich auf die Schande des Versailler Vertrages. Wenn ein Autor bis zur Beerdigung des Vaters von Björn Höcke geht, ohne genau sagen zu können, was der Sohn dort formulierte, ist das merkwürdig. Ansonsten ist das Buch gebaut um die zunehmende Sprachverwirrung und die Angst aller Deutschen, überhaupt noch etwas ausdrücken zu können. Im Grunde protokolliert der Autor die gesamte biografische Entwicklung von Höcke sowie seiner Umgebung, wobei die volksorientierte und soziale Hinwendung zentral sind. Der Politiker wird als ein intellektuell geschärfter, flexibler, spannender Gesprächspartner skizziert, dem es immer wieder gelänge, rechtsextreme Ausdrücke/Nähen sagbar zu machen. Bedenkenswert an Höcke ist für mich die Einstellung zu Israel und die fehlende Bindung an den Westen bzw. Amerika. Seine Sicht auf die Marktwirtschaft ist nicht libertär, sondern enthält deutliche Kritik am ausufernden Finanzkapitalismus. Aspekte der Vielfalt und kultureller Nichtintegrationsmöglichkeit stehen auf einem anderen Blatt. Genau hier wollen traditionelle Parteien den Elefanten im Raum nicht sehen, es ist der schlichte Grund für das weitere Wachstum der AfD. Das Buch zeigt einiges auf, manches nicht, vieles bleibt im Vagen, in der Andeutung und doch lohnt es sich, die Gedanken von Schindler zu lesen. Spannend ist doch, dass trotz massiver Angriffe gegen einenPartei diese weiter wächst und wohl vor der Mit-Regierungs-Übernahme steht. Ich hätte mir eine Analyse des Parteiprogramms gewünscht. Und vor allem eine Definition des Begriffes „rechtsextrem.“ Stattdessen wird gewarnt, dass die AfD noch erfolgreicher würde, wenn man ihre Themen ernst nimmt, sie auf. normal stellt: „Ich. bin davon überzeugt, dass es die AfD viel mehr stärkt, wenn sie normalisiert wird.“ (S 264) Die Schlussfolgerungen des Buches stehen auf knappen 7 Seiten, und dieser Satz stimmt: „Wenn die Parteien Wähler von der AfD zurückholen wollen, müssen sie gute Politik machen.“ In diesem Unverbindlichen verbleibt nahezu alles in diesem Buch, die AfD sei menschenfeindlich und rassistisch ist ein pauschales Urteil. Immerhin folgt ganz am Ende der Hinweis auf den Islamismus als zentraler Gefahr. Gespannt wäre ich auf ein ähnlich tief recherchiertes Buch, wenn es um islamische Netzwerke in Deutschland ginge, auf die der Autor hinweist. Er könnte bis dorthin das Buch eines türkischen Verfassungsrechtlers lesen, es ist von Ilhan Arsel: "Frauen sind Eure Äcker."

Björn Höcke war ein hervorrage…

LichtundSchatten am 27.09.2025
Bewertungsnummer: 2962063
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Björn Höcke war ein hervorragender Lehrer, schon mit 32 Oberstudienrat, er engagierte sich für den Unterricht und alle Kinder weit über das normale Maß hinaus und war höchst beliebt. In Sportstunden war er besonders aktiv, jede Übung machte er selbst vor. Er kannte sich in Geschichte bestens aus und forderte Schüler dazu auf, Standpunkte immer wieder zu hinterfragen, Geschichte sei kein abgeschlossener Prozess, sondern unterliege immer weiteren, klärenden Revisionen. Wenn das Vorwort von R. Alexander stimmen soll, also Ablehnung von Multikulti rechtsextrem gelesen wird, wäre Merkel im Nachhinein rechtsextrem, ebenso Präsident Trump, der eine generelle, kritiklose Vielfalt der Kulturen ablehnt, wie er soeben in seiner UN-Rede verdeutlichte. Dazu würde auch Helmut Schmidt gehören, der die Gefahren des Islam deutlich beschrieb. Höcke sei gegen den Westen, gegen Adenauer, gegen alles, was die Bundesrepublik ausmacht, er sei ein hoffnungsloser Rechtsextremer, so Robin Alexander im Vorwort. Er sei kein Opportunist, sondern ein rechter Überzeugungstäter wie es so weit rechts nicht mehr rechter ginge. Alexander redet von krudem Geschichtsrevisionismus, den Höcke pflege. Schon der Vater von ihm sei mit Rechtsextremismus am Rande des Vertriebenen-Milieus aufgefallen. Ein hoffnungsloser Fall, so wird gleich zu Beginn suggeriert. Nach Robin Alexander also ist folgendes festzustellen: „Germanentümelei, missverstandenes Preußentum, Versatzstücke der Konservativen Revolutionäre in Weimar und immer wieder verschwiemelter Natinlsozialismus.“ Besonders das mir unbekannte Wort „verschwiemelt“ sticht ins Auge. Für Höcke werden neue Worte erfunden, er soll also zur rechten Karikatur „geschwiemelt“ werden. Das Wort „Geschichtsrevisionismus“ taucht regelmäßig in Verfassungsschutzberichten auf. Doch ohne die Möglichkeit zur Revision ist Geschichte Propaganda und keine Wissenschaft. Ich habe mich ausführlich mit den Vorläufern des 1. Weltkrieges befasst und kann sagen, dass in Frankreich und England damals die Ansicht überwog, dass man Deutschland wirtschaftlich nicht besiegen könne. Otto Wels in seiner berühmten Rede gegen das Ermächtigungsgesetz bezieht sich ausdrücklich auf die Schande des Versailler Vertrages. Wenn ein Autor bis zur Beerdigung des Vaters von Björn Höcke geht, ohne genau sagen zu können, was der Sohn dort formulierte, ist das merkwürdig. Ansonsten ist das Buch gebaut um die zunehmende Sprachverwirrung und die Angst aller Deutschen, überhaupt noch etwas ausdrücken zu können. Im Grunde protokolliert der Autor die gesamte biografische Entwicklung von Höcke sowie seiner Umgebung, wobei die volksorientierte und soziale Hinwendung zentral sind. Der Politiker wird als ein intellektuell geschärfter, flexibler, spannender Gesprächspartner skizziert, dem es immer wieder gelänge, rechtsextreme Ausdrücke/Nähen sagbar zu machen. Bedenkenswert an Höcke ist für mich die Einstellung zu Israel und die fehlende Bindung an den Westen bzw. Amerika. Seine Sicht auf die Marktwirtschaft ist nicht libertär, sondern enthält deutliche Kritik am ausufernden Finanzkapitalismus. Aspekte der Vielfalt und kultureller Nichtintegrationsmöglichkeit stehen auf einem anderen Blatt. Genau hier wollen traditionelle Parteien den Elefanten im Raum nicht sehen, es ist der schlichte Grund für das weitere Wachstum der AfD. Das Buch zeigt einiges auf, manches nicht, vieles bleibt im Vagen, in der Andeutung und doch lohnt es sich, die Gedanken von Schindler zu lesen. Spannend ist doch, dass trotz massiver Angriffe gegen einenPartei diese weiter wächst und wohl vor der Mit-Regierungs-Übernahme steht. Ich hätte mir eine Analyse des Parteiprogramms gewünscht. Und vor allem eine Definition des Begriffes „rechtsextrem.“ Stattdessen wird gewarnt, dass die AfD noch erfolgreicher würde, wenn man ihre Themen ernst nimmt, sie auf. normal stellt: „Ich. bin davon überzeugt, dass es die AfD viel mehr stärkt, wenn sie normalisiert wird.“ (S 264) Die Schlussfolgerungen des Buches stehen auf knappen 7 Seiten, und dieser Satz stimmt: „Wenn die Parteien Wähler von der AfD zurückholen wollen, müssen sie gute Politik machen.“ In diesem Unverbindlichen verbleibt nahezu alles in diesem Buch, die AfD sei menschenfeindlich und rassistisch ist ein pauschales Urteil. Immerhin folgt ganz am Ende der Hinweis auf den Islamismus als zentraler Gefahr. Gespannt wäre ich auf ein ähnlich tief recherchiertes Buch, wenn es um islamische Netzwerke in Deutschland ginge, auf die der Autor hinweist. Er könnte bis dorthin das Buch eines türkischen Verfassungsrechtlers lesen, es ist von Ilhan Arsel: "Frauen sind Eure Äcker."

Ich habe das Buch gekauft,…

Bewertung am 23.09.2025

Bewertungsnummer: 2961346

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe das Buch gekauft, weil ich neugierig war und dachte, ich könnte darin etwas Neues über Björn Höcke erfahren. Ich habe mich gefragt, wie man eine Biografie über Höcke schreiben kann, ohne mit ihm persönlich gesprochen zu haben. Das ganze Buch besteht vornehmlich aus Vermutungen und Interpretationen. Zum Gähnen langweilig. Ich rate jedem, der sich wirklich mit der Person Björn Höcke beschäftigen möchte, dies anhand von Primärquellen zu tun. Dieses Buch dient einzig und allein dazu, das Narrativ von Björn Höcke als dem "Teufel der Nation" aufrecht zu erhalten. Schäbig.

Ich habe das Buch gekauft,…

Bewertung am 23.09.2025
Bewertungsnummer: 2961346
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe das Buch gekauft, weil ich neugierig war und dachte, ich könnte darin etwas Neues über Björn Höcke erfahren. Ich habe mich gefragt, wie man eine Biografie über Höcke schreiben kann, ohne mit ihm persönlich gesprochen zu haben. Das ganze Buch besteht vornehmlich aus Vermutungen und Interpretationen. Zum Gähnen langweilig. Ich rate jedem, der sich wirklich mit der Person Björn Höcke beschäftigen möchte, dies anhand von Primärquellen zu tun. Dieses Buch dient einzig und allein dazu, das Narrativ von Björn Höcke als dem "Teufel der Nation" aufrecht zu erhalten. Schäbig.

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