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  • Produktbild: Das Wesen des Lebens
  • Produktbild: Das Wesen des Lebens

Das Wesen des Lebens Roman

97

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

13197

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.08.2025

Abbildungen

1 schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,9/12,4/2,5 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Beige

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Elolliset

Übersetzt von

Maximilian Murmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-71272-4

Beschreibung

Rezension

[...] halb Abenteuerroman [...] und halb wirklich sehr interessantes Sachbuch, eine Wundertüte, viele Details, gute Figuren ("eat.read.sleep-Podcast")
Dieses Debüt entfaltet einen wundersamen Sog und hat meinen Blick auf die Welt verändert. ("emotion")
[...] ein Glücksfall. [...] eine lebendige, faszinierende Geschichte über rastlose Forscher, obsessive Sammler und Naturliebhaber [...]. ("mare")
Ein bitteres Kapitel Wissenschaftsgeschichte, lehrreich als Roman erzählt. ("BRIGITTE")
Diese Geschichte einer friedlichen, unförmigen Seekuh bereichert und fasziniert. ("NDR Kultur")
Anhand dieses merkwürdigen unbekannten Lebewesens erzählt Iida Turpeinen auf unheimlich mitreißende Weise nicht nur die Entwicklung der Naturforschung, sondern auch von der Erschütterung ganzer Weltbilder ("rbb")
[...] ein Roman, der durch seine wissenschaftliche Tiefe und historische Genauigkeit besticht [...]. ("Ruhr Nachrichten")

Produktdetails

Verkaufsrang

13197

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.08.2025

Abbildungen

1 schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,9/12,4/2,5 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Beige

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Elolliset

Übersetzt von

Maximilian Murmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-71272-4

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Die Welt neu sehen

Wortwandeln am 25.03.2026

Bewertungsnummer: 3088883

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer gerne durch Naturkundemuseen streift und sich fragt, wie es dieses Skelett oder jenes Präparat sorgfältig aufgearbeitet in die Vitrine geschafft hat, welchen Weg es hinter sich gebracht oder welche Geschichte es zu erzählen hat, wird dieses Buch lieben. Ein solches Exponat, das Skelett der Stellerschen Seekuh, verbindet die Protagonisten der 200 Jahre umspannenden Handlung, von Kamtschatka über Alaska bis ins Helsinki der 50er Jahre. Die dort beheimatete Autorin Iida Turpeinen hat mit „Das Wesen des Lebens“ einen intensiven, sorgsam recherchierten Roman vorgelegt, der bildet, unterhält und aufwühlt. Im ersten Teil, der in einem eher berichtenden, wissenschaftlich-distanzierten Stil abgefasst ist, steht der deutsche Arzt und Naturforscher Georg Wilhelm Steller im Mittelpunkt. Er hat es auf abenteuerlichen Wegen bis nach Russland gebracht und wird Teil von Kapitän Vitus Berings Zweiter Kamtschatka-Expedition. Hier, wo das menschengemachte Artensterben seinen Anfang nimmt,m geht es vor allem um die großen ethischen Fragen: ein unstillbarer Wissensdurst und Entdeckerdrang versus brutaler Zerstörung von Lebensräumen und der „Objekte“ des Interesses. Als Berings Truppe auf einer Insel strandet, werden dort unbekannte, für nordische Gewässer überraschend große Manatis gesichtet. Steller erkennt den wissenschaftlichen Wert der massigen Tiere, doch er muss -wie der Lesende auch- ohnmächtig zusehen, wie die Mannschaft die sanften und wohlschmeckenden Riesen dahinmetzelt. Nach unsäglichen Strapazen verlässt Steller die Insel schließlich nur mit seinen Notizen und Zeichnungen, um der Welt von diesem Wesen zu berichten, das seinen Namen tragen, aber innerhalb weniger Jahre ausgerottet sein wird. Das einzig erhaltene Skelett der Stellerschen Seekuh beflügelt die im 19. Jahrhundert verbreitete Sammelleidenschaft für „Exotisches“ und geht als Prestigeobjekt durch verschiedene Hände, bis es schließlich Mitte des vergangenen Jahrhunderts seinen Platz im Naturkundemuseum von Helsinki findet. Damit verbunden lernen wir die restaurierenden Wissenschaftler und Künstler, fördernde Politiker und vor allem ihre interessanten und engagierten Frauen und Assistentinnen kennen, denen Iida Turpeinen hier gebührenden Respekt zollt. Ihre Geschichten auch des Liebens und Leidens, des Erkennens und Zweifelns, sind spannend und sprachlich geschmeidiger, mit mehr Sympathie für die handelnden Figuren erzählt. Was die großen Themen angeht, entwirft Iida Turpeinen keine fiktiven Szenarien. Die brutale Ausbeutung ressourcenreicher Lebensräume durch eigens gegründete Handelskompanien, die ungeheuerliche Herablassung, mit der Kolonisten den abseits gelegenen Zivilisationen ihre Vorstellung von Kultur aufzwingen, das Abschlachten gewinnbringender Tiere, alles ist bis aufs letzte Robbenfell belegt. Als Lesende bewegt man sich durch ein Wechselbad der Gefühle, von Abscheu und Wut über Resignation angesichts all des Verlorenen hin zu Hoffnung und - was die Autorin am intensivsten weckt- einer unglaublichen Freude angesichts der Schönheit unserer Welt und des Lebens und dem Wunsch, ganz genau hinzusehen.

Die Welt neu sehen

Wortwandeln am 25.03.2026
Bewertungsnummer: 3088883
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer gerne durch Naturkundemuseen streift und sich fragt, wie es dieses Skelett oder jenes Präparat sorgfältig aufgearbeitet in die Vitrine geschafft hat, welchen Weg es hinter sich gebracht oder welche Geschichte es zu erzählen hat, wird dieses Buch lieben. Ein solches Exponat, das Skelett der Stellerschen Seekuh, verbindet die Protagonisten der 200 Jahre umspannenden Handlung, von Kamtschatka über Alaska bis ins Helsinki der 50er Jahre. Die dort beheimatete Autorin Iida Turpeinen hat mit „Das Wesen des Lebens“ einen intensiven, sorgsam recherchierten Roman vorgelegt, der bildet, unterhält und aufwühlt. Im ersten Teil, der in einem eher berichtenden, wissenschaftlich-distanzierten Stil abgefasst ist, steht der deutsche Arzt und Naturforscher Georg Wilhelm Steller im Mittelpunkt. Er hat es auf abenteuerlichen Wegen bis nach Russland gebracht und wird Teil von Kapitän Vitus Berings Zweiter Kamtschatka-Expedition. Hier, wo das menschengemachte Artensterben seinen Anfang nimmt,m geht es vor allem um die großen ethischen Fragen: ein unstillbarer Wissensdurst und Entdeckerdrang versus brutaler Zerstörung von Lebensräumen und der „Objekte“ des Interesses. Als Berings Truppe auf einer Insel strandet, werden dort unbekannte, für nordische Gewässer überraschend große Manatis gesichtet. Steller erkennt den wissenschaftlichen Wert der massigen Tiere, doch er muss -wie der Lesende auch- ohnmächtig zusehen, wie die Mannschaft die sanften und wohlschmeckenden Riesen dahinmetzelt. Nach unsäglichen Strapazen verlässt Steller die Insel schließlich nur mit seinen Notizen und Zeichnungen, um der Welt von diesem Wesen zu berichten, das seinen Namen tragen, aber innerhalb weniger Jahre ausgerottet sein wird. Das einzig erhaltene Skelett der Stellerschen Seekuh beflügelt die im 19. Jahrhundert verbreitete Sammelleidenschaft für „Exotisches“ und geht als Prestigeobjekt durch verschiedene Hände, bis es schließlich Mitte des vergangenen Jahrhunderts seinen Platz im Naturkundemuseum von Helsinki findet. Damit verbunden lernen wir die restaurierenden Wissenschaftler und Künstler, fördernde Politiker und vor allem ihre interessanten und engagierten Frauen und Assistentinnen kennen, denen Iida Turpeinen hier gebührenden Respekt zollt. Ihre Geschichten auch des Liebens und Leidens, des Erkennens und Zweifelns, sind spannend und sprachlich geschmeidiger, mit mehr Sympathie für die handelnden Figuren erzählt. Was die großen Themen angeht, entwirft Iida Turpeinen keine fiktiven Szenarien. Die brutale Ausbeutung ressourcenreicher Lebensräume durch eigens gegründete Handelskompanien, die ungeheuerliche Herablassung, mit der Kolonisten den abseits gelegenen Zivilisationen ihre Vorstellung von Kultur aufzwingen, das Abschlachten gewinnbringender Tiere, alles ist bis aufs letzte Robbenfell belegt. Als Lesende bewegt man sich durch ein Wechselbad der Gefühle, von Abscheu und Wut über Resignation angesichts all des Verlorenen hin zu Hoffnung und - was die Autorin am intensivsten weckt- einer unglaublichen Freude angesichts der Schönheit unserer Welt und des Lebens und dem Wunsch, ganz genau hinzusehen.

Wie wir über Leben und Vergänglichkeit nachdenken

Bewertung am 14.09.2025

Bewertungsnummer: 2596007

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In "Das Wesen des Lebens" verfolgt Turpeinen mehrere Erzählstränge über drei Jahrhunderte hinweg. Ausgangspunkt ist die Stellersche Seekuh – ein Tier, das entdeckt wurde und dessen Geschichte später tragisch endet. Parallel begleiten wir Menschen wie Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Alltagsleute, deren Leben und Denken durch diese Entdeckung und ihre Folgen beeinflusst werden. Es geht um das Verlangen nach Erkenntnis und Verständnis, um die Macht der Naturwissenschaft, aber auch um Verlust, Vergänglichkeit und die Verantwortung des Menschen gegenüber der Umwelt. Was mich besonders berührt hat Die verschiedenen Erzählebenen: Ich mochte sehr, wie Turpeinen durch die Zeitsprünge zeigt, wie sich Einstellungen zu Natur, Wissenschaft und Leben verändert haben, und wie manche Fragen, Gedanken oder Probleme trotzdem wiederkehren. Die Balance zwischen Wissenschaft und emotionaler Tiefe: Es sind nicht nur Daten, Fakten und historische Ereignisse, sondern auch persönliche Geschichten, Zweifel, Hoffnungen. Das macht es nicht theoretisch oder kalt, sondern lebendig und nachdenklich. Die Verbindung zur Gegenwart: Obwohl ein Teil historisch und wissenschaftlich angelegt ist, spürt man, wie relevant die Thematiken für unseren heutigen Alltag sind – Artensterben, menschlicher Einfluss auf Natur, ethische Fragen. Das regt zum Reflektieren an. Fazit Das Wesen des Lebens ist ein sehr gelungenes Buch, das mehr will, als zu unterhalten: Es fordert heraus, öffnet Blickwinkel, lässt einen nicht so leicht wieder los. Für alle, die Geschichten mögen, bei denen Wissenschaft, Geschichte und Menschlichkeit ineinander greifen – und die bereit sind, über Leben, Verantwortung und Vergänglichkeit nachzudenken – ist es eine starke Empfehlung.

Wie wir über Leben und Vergänglichkeit nachdenken

Bewertung am 14.09.2025
Bewertungsnummer: 2596007
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In "Das Wesen des Lebens" verfolgt Turpeinen mehrere Erzählstränge über drei Jahrhunderte hinweg. Ausgangspunkt ist die Stellersche Seekuh – ein Tier, das entdeckt wurde und dessen Geschichte später tragisch endet. Parallel begleiten wir Menschen wie Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Alltagsleute, deren Leben und Denken durch diese Entdeckung und ihre Folgen beeinflusst werden. Es geht um das Verlangen nach Erkenntnis und Verständnis, um die Macht der Naturwissenschaft, aber auch um Verlust, Vergänglichkeit und die Verantwortung des Menschen gegenüber der Umwelt. Was mich besonders berührt hat Die verschiedenen Erzählebenen: Ich mochte sehr, wie Turpeinen durch die Zeitsprünge zeigt, wie sich Einstellungen zu Natur, Wissenschaft und Leben verändert haben, und wie manche Fragen, Gedanken oder Probleme trotzdem wiederkehren. Die Balance zwischen Wissenschaft und emotionaler Tiefe: Es sind nicht nur Daten, Fakten und historische Ereignisse, sondern auch persönliche Geschichten, Zweifel, Hoffnungen. Das macht es nicht theoretisch oder kalt, sondern lebendig und nachdenklich. Die Verbindung zur Gegenwart: Obwohl ein Teil historisch und wissenschaftlich angelegt ist, spürt man, wie relevant die Thematiken für unseren heutigen Alltag sind – Artensterben, menschlicher Einfluss auf Natur, ethische Fragen. Das regt zum Reflektieren an. Fazit Das Wesen des Lebens ist ein sehr gelungenes Buch, das mehr will, als zu unterhalten: Es fordert heraus, öffnet Blickwinkel, lässt einen nicht so leicht wieder los. Für alle, die Geschichten mögen, bei denen Wissenschaft, Geschichte und Menschlichkeit ineinander greifen – und die bereit sind, über Leben, Verantwortung und Vergänglichkeit nachzudenken – ist es eine starke Empfehlung.

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Das Wesen des Lebens

von Iida Turpeinen

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