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Iida Turpeinen

1. Das Wesen des Lebens

Das Wesen des Lebens

Gesprochen von
97

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Heike Warmuth

Spieldauer

7 Stunden und 19 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

28.08.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

138

Verlag

Argon

Übersetzt von

Maximilian Murmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783732475322

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Heike Warmuth

Spieldauer

7 Stunden und 19 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

28.08.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

138

Verlag

Argon

Übersetzt von

Maximilian Murmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783732475322

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Macht nachdenklich

brauneye29 aus Wachtendonk am 28.08.2024

Bewertungsnummer: 2277721

Bewertet: Hörbuch-Download

Zum Inhalt: Ausgehend von der ausgestorbenen Stellerschen Seekuh wird hier die Geschichte von Sammlern, Wissenschaftlern, Naturschützern und deren Frauen erzählt. Es wird erzählt, wie die rastlose Suche nach Erkenntnissen ohne Rücksicht auf die Zerstörung der Natur betrieben wird und wie sehr auch das private Leben der Familien der Forscher zurück stehen muss. Meine Meinung: So richtig wusste ich vorher nicht, wobei ich mich bei diesem Buch einlasse werde, aber gut dass ich mich eingelassen habe, denn ich fand das Buch wirklich mega interessant. Es ist ein wie ein Mix aus Roman, Biographien und Sachbuch, dass einen durch die Jahrhunderte und unterschiedliche Orte führt, aber vor allem vor Auge führt, was der Mensch schon alles zerstört hat. Es regt durch die unterschiedlichen Aspekte zum Nachdenken an und ist ungeheuer gut geschrieben, so dass man durch die Seiten fliegt. Das Hörbuch ist sehr gut gelesen. Fazit: Macht nachdenklich

Macht nachdenklich

brauneye29 aus Wachtendonk am 28.08.2024
Bewertungsnummer: 2277721
Bewertet: Hörbuch-Download

Zum Inhalt: Ausgehend von der ausgestorbenen Stellerschen Seekuh wird hier die Geschichte von Sammlern, Wissenschaftlern, Naturschützern und deren Frauen erzählt. Es wird erzählt, wie die rastlose Suche nach Erkenntnissen ohne Rücksicht auf die Zerstörung der Natur betrieben wird und wie sehr auch das private Leben der Familien der Forscher zurück stehen muss. Meine Meinung: So richtig wusste ich vorher nicht, wobei ich mich bei diesem Buch einlasse werde, aber gut dass ich mich eingelassen habe, denn ich fand das Buch wirklich mega interessant. Es ist ein wie ein Mix aus Roman, Biographien und Sachbuch, dass einen durch die Jahrhunderte und unterschiedliche Orte führt, aber vor allem vor Auge führt, was der Mensch schon alles zerstört hat. Es regt durch die unterschiedlichen Aspekte zum Nachdenken an und ist ungeheuer gut geschrieben, so dass man durch die Seiten fliegt. Das Hörbuch ist sehr gut gelesen. Fazit: Macht nachdenklich

Witzig, spannend, kenntnisreich!

drawe aus Landau am 22.08.2024

Bewertungsnummer: 2273674

Bewertet: Hörbuch-Download

Mein Hör-Eindruck: Die Autorin unterteilt ihr Buch mit geografischen Koordinaten, und so befindet sich der Leser zunächst in Helsinki im Naturkundlichen Museum. Hier nimmt ihn die Autorin quasi an die Hand und führt ihn zu dem Skelett eines riesigen Meeressäugers: der Stellerschen Seekuh. Damit ist das Thema gesetzt. Der Leser begleitet die ausgestorbene Seekuh über fast drei Jahrhunderte. Zuerst werden wir zurückversetzt in die spannenden Zeiten der Abenteuerfahrten, bei denen neues Land entdeckt und kartografiert wird sowie unbekannte Tiere und Pflanzen gesammelt und zu Forschungszwecken konserviert werden. Georg Wilhelm Steller, „Naturforscher, Arzt und seltsamer Kauz“, begleitet Vitus Bering auf seiner entbehrungsreichen Kamtschatka-Expedition und entdeckt dort ein bisher nie gesichtetes Tier: die Seekuh, die nach ihm benannt werden wird. Ein gutmütiges, verspieltes Tier, das in großen Sozialverbänden lebt – dessen Fleisch und Fett zudem sehr gut schmecken und das daher in mal nicht 30 Jahren vollständig ausgerottet wird. Die nächsten Erzählstationen werden von der Autorin wie mit einem Schlaglicht erhellt. Dabei erzählt sie nicht nur die Geschichte der Seekuh bzw. ihres Skeletts, sondern ihr Scheinwerfer erhellt auch die Umgebung. Wir lesen die Geschichte des finnischen Gouverneurs von Alaska, wir nehmen teil an seinem Familienleben und erleben mit, wie er seine Hoffnungen auf eine reiche Provinz aufgeben muss. Durch zu intensive Bejagung kommt der Handel mit Pelzen und Fellen zum Erliegen, Wieder eine Generation später lernt der Leser eine junge Zeichnerin kennen und mit ihr die Probleme, denen künstlerisch talentierte Frauen gegenüberstanden, um dann wieder in Helsinki dem Präparator John Grönvall über die Schulter zu schauen, wenn er das Skelett neu ordnet. Diese ausführlichen Nebengeschichten führen vom Thema weg, aber führen auch immer wieder darauf zurück. Es geht in dem Roman nicht primär um die Seekuh, sondern vor allem um den Umgang mit den Lebewesen der Natur. Iida Turpeinens Sympathie gehört dabei eindeutig den Tieren, die sie voller Liebe zum Detail beschreibt. Der Mensch kommt eher schlecht weg. Die Autorin beschreibt sehr eindringlich das Verschwinden einiger Arten. Hatte Seller noch die Vorstellung, dass kein Geschöpf aus Gottes Schöpfung einfach verschwinden kann, sondern irgendwo versteckt weiterlebt, setzt sich Generationen später die erschreckende Erkenntnis durch, dass keine Umweltkatastrophen, sondern der Mensch selber für das Artensterben verantwortlich ist. Gelegentliche Längen – na gut. Die Absicht zählt: ein wehmütiger und zugleich leidenschaftlicher Appell für Naturschutz im weitesten Sinn. Iida Turpeinens naturwissenschaftliche Kenntnisse sind beeindruckend, und bei aller Wissenschaft ist ihr Buch mit seinem oft ironischen Unterton witzig und spannend zu hören. Nicht zuletzt das Verdienst der Sprecherin Heike Warmuth!

Witzig, spannend, kenntnisreich!

drawe aus Landau am 22.08.2024
Bewertungsnummer: 2273674
Bewertet: Hörbuch-Download

Mein Hör-Eindruck: Die Autorin unterteilt ihr Buch mit geografischen Koordinaten, und so befindet sich der Leser zunächst in Helsinki im Naturkundlichen Museum. Hier nimmt ihn die Autorin quasi an die Hand und führt ihn zu dem Skelett eines riesigen Meeressäugers: der Stellerschen Seekuh. Damit ist das Thema gesetzt. Der Leser begleitet die ausgestorbene Seekuh über fast drei Jahrhunderte. Zuerst werden wir zurückversetzt in die spannenden Zeiten der Abenteuerfahrten, bei denen neues Land entdeckt und kartografiert wird sowie unbekannte Tiere und Pflanzen gesammelt und zu Forschungszwecken konserviert werden. Georg Wilhelm Steller, „Naturforscher, Arzt und seltsamer Kauz“, begleitet Vitus Bering auf seiner entbehrungsreichen Kamtschatka-Expedition und entdeckt dort ein bisher nie gesichtetes Tier: die Seekuh, die nach ihm benannt werden wird. Ein gutmütiges, verspieltes Tier, das in großen Sozialverbänden lebt – dessen Fleisch und Fett zudem sehr gut schmecken und das daher in mal nicht 30 Jahren vollständig ausgerottet wird. Die nächsten Erzählstationen werden von der Autorin wie mit einem Schlaglicht erhellt. Dabei erzählt sie nicht nur die Geschichte der Seekuh bzw. ihres Skeletts, sondern ihr Scheinwerfer erhellt auch die Umgebung. Wir lesen die Geschichte des finnischen Gouverneurs von Alaska, wir nehmen teil an seinem Familienleben und erleben mit, wie er seine Hoffnungen auf eine reiche Provinz aufgeben muss. Durch zu intensive Bejagung kommt der Handel mit Pelzen und Fellen zum Erliegen, Wieder eine Generation später lernt der Leser eine junge Zeichnerin kennen und mit ihr die Probleme, denen künstlerisch talentierte Frauen gegenüberstanden, um dann wieder in Helsinki dem Präparator John Grönvall über die Schulter zu schauen, wenn er das Skelett neu ordnet. Diese ausführlichen Nebengeschichten führen vom Thema weg, aber führen auch immer wieder darauf zurück. Es geht in dem Roman nicht primär um die Seekuh, sondern vor allem um den Umgang mit den Lebewesen der Natur. Iida Turpeinens Sympathie gehört dabei eindeutig den Tieren, die sie voller Liebe zum Detail beschreibt. Der Mensch kommt eher schlecht weg. Die Autorin beschreibt sehr eindringlich das Verschwinden einiger Arten. Hatte Seller noch die Vorstellung, dass kein Geschöpf aus Gottes Schöpfung einfach verschwinden kann, sondern irgendwo versteckt weiterlebt, setzt sich Generationen später die erschreckende Erkenntnis durch, dass keine Umweltkatastrophen, sondern der Mensch selber für das Artensterben verantwortlich ist. Gelegentliche Längen – na gut. Die Absicht zählt: ein wehmütiger und zugleich leidenschaftlicher Appell für Naturschutz im weitesten Sinn. Iida Turpeinens naturwissenschaftliche Kenntnisse sind beeindruckend, und bei aller Wissenschaft ist ihr Buch mit seinem oft ironischen Unterton witzig und spannend zu hören. Nicht zuletzt das Verdienst der Sprecherin Heike Warmuth!

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