Produktbild: Botanik des Wahnsinns

Botanik des Wahnsinns Roman | »Unwiderstehlich. Leichtfüßig und ernst, zärtlich und brutal, ironisch und ehrlich.« Siri Hustvedt

186

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

3584

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

1535 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783755811299

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

3584

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

1535 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783755811299

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  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    25.04.2026

    eBook (ePUB)

    mit Empathie & Humor

    Eine Geschichte über psychische Erkrankungen, die von einem wunderbar trockenem Humor begleitet wird, wodurch sie trotz herausfordernder Thematik irgendwie heiter bleibt. Verschiedene Gefühle finden zwischen diesen 200 Seiten Platz und ebenso ihren Weg zu Leserin und Leser. Dieses Buch enthält so viel Empathie, Liebe und Verständnis und ist dennoch frei von Kitsch und Drama. Und dann noch soooo gut geschrieben. Würde ich direkt nochmal lesen und allen verschenken. Überrascht nicht, dass es zum Lieblingsbuch des Deutschschweizer Buchhandels gewählt wurde!

  • Edith Berger

    5/5

    06.11.2025

    eBook (ePUB)

    Großes, berührendes Leseerlebnis

    Was ist der letzte Auslöser, der die Seele kollabieren lässt? Sind familiäre Vorbelastungen ausschlaggebend für eigene psychische Erkrankungen? Ist eine Suchterkrankung unausweichlich vorgezeichnet? Es sind frühe Ängste die den Erzähler umtreiben. Die Angst selbst eine der vielen psychischen oder Suchterkrankungen in sich zu tragen treibt ihn weg von der Familie. Räumliche Entfernung scheint ein gewisses Gefühl von Sicherheit zu geben. Dem entkommen. Als die Zwangsräumung der Wohnung der Mutter unausweichlich ist, hilft er selbstverständlich. Und auch das endet traurig. Die Kisten der Habseligkeiten der Mutter werden vertauscht. Die wenigen Erinnerungsstücke werden entsorgt. Obwohl analytisch und mit professioneller Distanz ist der Blick immer zugewandt und niemals gleichgültig.

  • Rina

    aus Mannheim

    5/5

    12.08.2025

    eBook (ePUB)

    Vom Erben des Wahnsinns - Eine Reise in die Familiengeschichte

    In Botanik des Wahnsinns begleiten wir den Erzähler auf einer Reise durch die Geschichte des Wahnsinns in seiner Familie. Er wächst auf dem Land auf - mit einem abwesenden Vater und einer tüchtigen, zupackenden Mutter - und erlebt schon als Kind, wie der Verstand innerhalb der Familie nach und nach zerbricht. Da ist die schizophrene Großmutter, die mehrmals versucht, sich das Leben zu nehmen, nur um danach umso stärker ihre Tochter festzuhalten und zu kontrollieren. Der Großvater, der liebevoll ist und dennoch den Wahnsinn an der Seite seiner Frau geduldig erträgt. Der depressive Vater, ein Träumer, der nie Fuß in der Gesellschaft fasst, sich der Wirklichkeit entzieht und schließlich am Leben selbst ermüdet. Und die Mutter, die alles trug, das Glas immer halb voll sah - bis auch sie zerbrach und es bald nur noch mit Rotwein füllte. Der Erzähler versucht zu verstehen, woher dieser Wahnsinn kommt und ob er selbst eines Tages hineingerissen werden könnte. Er liest, führt Gespräche, sucht nach den Wurzeln. Als Gegenreaktion studiert er Psychologie – und landet schließlich in der Psychiatrie. Nicht als Patient, sondern als Therapeut. Er hört zu, denn manchmal ist das alles, was man tun kann. Er begegnet Menschen, die gar nicht geheilt werden wollen, weil Heilung bedeuten würde, ihnen auch den letzten Halt zu nehmen. Engler verwebt persönliche Erlebnisse mit historischen Bezügen und Zitaten. Es geht nicht um Schwarz oder Weiß, nicht um Schuld oder Verurteilung, sondern um Verständnis - und um die Befreiung von einer Last, die über Generationen weitergegeben wurde. Alles unterlegt mit einem leicht ironischen Ton. Ein stilles, tiefgründiges Buch, das nachwirkt und die Frage offenlässt: Wer von uns ist eigentlich vom Wahnsinn befallen - wir oder die anderen? Und bestimmt meine Herkunft mein Leben?

  • Esther N.

    Orell Füssli Book Circle Community

    4/5

    26.05.2026

    eBook (ePUB)

    Wenn Sprache wichtiger ist als Handlung

    Leon Engelers Roman Botanik des Wahnsinns ist ein literarisch anspruchsvolles Werk, das sich behutsam und zugleich eindringlich mit psychischer Gesundheit und familiärer Vererbung von „Wahnsinn“ auseinandersetzt. Bereits das Cover wirkt sehr stimmig und weckt Erwartungen, die der Text inhaltlich wie atmosphärisch einlöst. Im Zentrum der Geschichte steht ein Sohn, der versucht, dem vermeintlichen Wahnsinn zu entkommen, den seine Familie ihm weitergegeben hat. Äussere Handlung gibt es dabei nur wenig; stattdessen entfaltet sich der Roman vor allem als innere Bewegung, als gedankliche und sprachliche Annäherung an ein schwer fassbares Thema. Die Atmosphäre ist ruhig, nachdenklich und stellenweise überraschend leicht. Besonders beeindruckt hat mich die Sprache. Engeler schreibt präzise, bildreich und mit grossem Gespür für Zwischentöne. Viele Gedanken wirken lange nach und laden dazu ein, innezuhalten und weiterzudenken. Trotz der Schwere des Themas finden sich auch humorvolle, fast spielerische Momente, die dem Text eine besondere Balance verleihen. Während des Lesens habe ich mich immer wieder gefragt, ob der Roman autobiografische Elemente enthält oder ob alles reine Fiktion ist – diese Ambivalenz macht einen grossen Teil seines Reizes aus. Für mich ist Botanik des Wahnsinns weniger ein Roman für Spannung oder Handlung als vielmehr ein Buch für Leserinnen und Leser, die sich für Sprache, Gedankenwelten und psychologische Fragen interessieren. Wer sich auf diese leise, reflektierte Erzählweise einlassen kann, wird reich belohnt.

  • Bewertung

    4/5

    22.02.2026

    eBook (ePUB)

    Authentische nach innen gekehrte Erzählweise

    Vorab Johannes Nussbaum hat eine sehr angenehme Hörsprecherstimme. Es handelt von einem namenlosen Ich- Erzähler, dessen Familie, angefangen mit den Grosseltern,alle unter psychischen Erkrankungen lieden Die Großmutter depressiv und schizophren,mit mehreren Suizidversuchen. Die Mutter Alkoholkrank. Der Vater schwer depressiv. Und immer die Angst des Protagonisten, dass er auch so werden könnte. Es handelt sich um eine nach innen gekehrte Erzählweise zum Teil düster und beklemmend. Aber auch sachlich, abgeklärt und zu teilen auch humorvoll vorgetragen. Es zeigt gut psychische Erkrankungen auf und den Umgang mit Diesen. Ein gutes psychologisch und philosophisch dichtes Buch

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