• Produktbild: Botanik des Wahnsinns
  • Produktbild: Botanik des Wahnsinns
  • Produktbild: Botanik des Wahnsinns
  • Produktbild: Botanik des Wahnsinns
  • Produktbild: Botanik des Wahnsinns
  • Produktbild: Botanik des Wahnsinns

Botanik des Wahnsinns Roman | »Unwiderstehlich. Leichtfüßig und ernst, zärtlich und brutal, ironisch und ehrlich.« Siri Hustvedt

186

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

414

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,8/14,2/2,6 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Champagner / Grau

Auflage

11

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0053-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

414

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,8/14,2/2,6 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Champagner / Grau

Auflage

11

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0053-8

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • TontoM

    aus Luxemburg

    5/5

    17.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es war ein weiter Weg hinaus aus der Sprachlosigkeit

    Mir gefällt, wie der Erzähler Leon seine Familiengeschichte psychisch Kranker mit der Geschichte von Psychiatrie und Psychoanalyse verknüpft. Die Handlung spielt deshalb hauptsächlich in München (Kraepelin - Wegbereiter der Psychiatrie) und Wien. Leon möchte dem Schicksal seiner Familie entgehen, um nicht in der Psychiatrie zu landen. Er arbeitet dort als Psychologe und lernt die verschiedenen psychischen Erkrankungen kennen. Wie in der Botanik reicht die Klassifizierung in der Psychologie bis ins 18. Jh. zurück. Nur der Erzähler Leon, seine Freundin Ellen und die Großmutter Lotte werden im Roman namentlich genannt. Leon stammt aus einer Arbeiterfamilie und diese hat weder eine Sprache für das Erlebte noch eine Geschichte. Spannend finde ich, wie Leon der Frage nachgeht, warum es seiner Großmutter und seiner Mutter trotz mutiger Versuche nicht gelang, mit der Familientradition zu brechen. Die Männer der Familie wirken eher schwach. Symptomatisch erreicht Leon immer noch im letzten Moment Bus und Bahn, sodass er den Anschluss ans Leben nicht verpasst. Das eher triste Leben wurde in seiner Familie gelebt, nicht besprochen. Leon rettet sich, indem er seine Familiengeschichte aufschreibt und dadurch die Sprachlosigkeit verlässt. Ihm gelingt ein beeindruckende Befreiungsschlag!

  • maison.tania

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    21.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Wahnsinn und Wahrheit – ein Buch, das mehr ist als ein Roman

    Dieses Buch hat mich auf eine ganz besondere Weise berührt – und ehrlich gesagt auch überrascht. Ich habe es als Hörbuch erlebt und war von Anfang an gefangen in dieser Mischung aus Tiefe, kluger Beobachtung und einer Sprache, die gleichzeitig zart und schonungslos ist. Im Kern ist es eine Familiengeschichte – aber keine „normale“. Es ist eher eine Art Spurensuche durch Generationen, geprägt von psychischen Erkrankungen, Brüchen und der großen Frage: Was nehmen wir eigentlich aus unserer Herkunft mit? Und genau das macht dieses Buch so besonders: Es bleibt nicht bei einer Geschichte stehen, sondern öffnet immer wieder neue Ebenen – persönliche Erinnerungen, psychologische Einordnungen, fast schon kleine Exkurse in die Welt der Psychiatrie. Und genau hier liegt für mich auch der kleine Wermutstropfen – allerdings wirklich nur auf ganz persönlicher Ebene: Ich hätte dieses Buch unglaublich gern gelesen statt gehört. Es ist eines dieser Bücher, in denen so viele Gedanken, Sätze und Denkanstöße stecken, die man eigentlich markieren, nachlesen, weiterdenken möchte. Denn man spürt auf jeder Seite dieses fundierte Wissen – fast, als würde in diesem Roman auch ein kleines Sachbuch mitschwingen. Beim Hören geht einem da zwangsläufig etwas verloren. Aber: Das ändert nichts daran, wie gut dieses Hörbuch gemacht ist. Die Stimme trägt die Geschichte unglaublich angenehm, schafft genau die richtige Balance zwischen Distanz und Nähe und lässt einen tief eintauchen in diese oft schwere, aber nie hoffnungslose Welt. Was mich besonders beeindruckt hat, ist diese ständige Gratwanderung: zwischen Tragik und leiser Ironie, zwischen Schwere und einem fast tröstlichen Blick auf das Menschsein. Es geht um Angst – vor Vererbung, vor dem eigenen „Abgleiten“, vor dem, was in einem selbst steckt. Und gleichzeitig auch um Verständnis. Für sich selbst. Für die eigene Familie. Für all das, was uns geprägt hat. Dieses Buch ist kein klassischer Roman, den man einfach so „wegliest“. Es fordert. Es regt zum Nachdenken an. Und es bleibt. Und genau deshalb werde ich es ganz sicher nochmal lesen – diesmal mit Stift in der Hand.

  • Bewertung

    5/5

    30.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unfassbar gutes, reflektiertes, lehrreiches, Fesselndes Buch

    fühlte sich fasst wie Therapie an, habe den podcast auf Spotify gehört und wusste garnicht das dieses Buch inzwischen bestseller ist! Kein Wunder! Als Junges Mädchen das sich viele Fragen zu Familie, Schicksal, psychologie und abhängigkeit stellt, ein sehr heilendes auch wenn schmerzendes buch wo man abunzu schmunzeln muss, wie das Leben..❤️‍

  • Bewertung

    5/5

    16.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine sprachgewaltige Erkundung menschlicher Abgründe

    Leon Englers Botanik des Wahnsinns verbindet persönliche Familiengeschichte mit einer tiefgehenden Auseinandersetzung mit menschlicher Psychologie. Im Mittelpunkt steht ein Protagonist, der Psychologie studiert und später selbst als Psychologe arbeitet. In der psychiatrischen Einrichtung, in der er tätig ist, setzt er sich zunehmend mit den psychischen Erkrankungen seiner eigenen Familie auseinander – insbesondere mit denen der Eltern- und Großelterngeneration. Dadurch entsteht eine vielschichtige Erzählung über familiäre Prägungen, Krankheit und den Versuch, menschliches Verhalten und Leiden besser zu verstehen. Schritt für Schritt verbindet das Buch persönliche Erinnerungen mit psychologischen Perspektiven und eröffnet dem Leser tiefe Einblicke in die Dynamiken psychischer Erkrankungen. Besonders eindrucksvoll ist, wie Engler den Menschen und seine Psyche in den Mittelpunkt stellt. Die psychologischen Themen wirken dabei nie trocken oder rein theoretisch, sondern sind eng mit der emotionalen Realität der Figuren verbunden. Gerade die Verbindung aus persönlicher Familiengeschichte und professionellem Blick auf psychische Erkrankungen verleiht dem Buch eine besondere Tiefe. Herausragend ist außerdem der Sprachstil des Autors. Engler schreibt äußerst präzise, sprachgewandt und mit einer bemerkenswerten Ausdruckskraft. Viele Formulierungen sind so klug und treffend, dass man sie am liebsten direkt markieren möchte. Der Text entfaltet schnell eine Sogwirkung und macht die Lektüre auch sprachlich zu einem besonderen Erlebnis. Botanik des Wahnsinns ist ein intensives, kluges und sprachlich beeindruckendes Buch über Familie, Psychologie und das menschliche Verständnis von Krankheit. Eine klare Empfehlung für Leserinnen und Leser, die literarische Texte mit psychologischer Tiefe schätzen.

  • Lana

    aus Wien

    5/5

    27.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Botanik des Wahnsinns – Wurzeln schlagen, ohne zu ersticken

    Botanik des Wahnsinns ist ein außergewöhnlich kluger Roman über die Weitergabe psychischer Verletzungen innerhalb einer Familie – und über den Versuch, sich aus dieser Geschichte zu lösen, ohne sie zu verleugnen. Im Zentrum steht ein namenloser Protagonist, der seinen Weg im Leben sucht. Er ist dieser ruhige, intellektuelle Mensch, den vermutlich jede:r im Freundeskreis hat. Ein guter Zuhörer. Reflektiert. Beobachtend. Und gleichzeitig tief geprägt von seiner Familie: einem schwer depressiven Vater, einer aufbrausenden Mutter, die sich aus Sucht und sozialer Unterschicht „nach oben“ gearbeitet hat – nur um später wieder daran zu zerbrechen. Die Figuren sind keine Karikaturen psychischer Erkrankungen, sondern komplexe psychologische Gebilde. Besonders eindrücklich ist, wie subtil der Roman zeigt, dass psychische Erkrankungen nicht nur genetisch, sondern atmosphärisch weitergegeben werden: durch Haltungen, unausgesprochene Erwartungen, durch Loyalität und Scham. Was mich besonders beeindruckt hat, ist die intellektuelle Dichte. Dieses Buch analysiert – Psychotherapie, Psychologie, Beziehungsmuster, familiäre Verletzlichkeit. Es liest sich stellenweise wie eine literarisierte Fallstudie, fast wie eine verschriftlichte Biografie, so nah und authentisch wirkt es. Und doch bleibt es Literatur – mit Ambivalenzen, Brüchen und offenen Fragen. Der Protagonist versucht zunächst, vor seiner Herkunft wegzulaufen. Er beobachtet, denkt, distanziert sich. Doch am Ende geht es nicht um Flucht, sondern um Integration. Um die schmerzhafte Erkenntnis, dass man die eigene Geschichte nicht abschütteln kann – nur verstehen. Das ist kein Buch für Menschen, die leichte Unterhaltung suchen. Es ist anspruchsvoll, reflektiert, intellektuell fordernd. Wer jedoch Freude an psychologisch tiefgehender Literatur hat, wird hier reich belohnt.

Kundinnen und Kunden meinen

5

74

4

74

3

34

2

3

1

1

Bewertungen (186)

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Botanik des Wahnsinns
  • Produktbild: Botanik des Wahnsinns
  • Produktbild: Botanik des Wahnsinns
  • Produktbild: Botanik des Wahnsinns
  • Produktbild: Botanik des Wahnsinns
  • Produktbild: Botanik des Wahnsinns