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Produktbild: Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten
Artikelbild von Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten
Anna Maschik

1. Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten

Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten Roman

Gesprochen von
106

10,29 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Julia Franz Richter

Spieldauer

2 Stunden und 52 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

08.09.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

34

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844554656

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Julia Franz Richter

Spieldauer

2 Stunden und 52 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

08.09.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

34

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844554656

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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  • Bewertung

    aus Buchen

    5/5

    03.08.2025

    Hörbuch-Download

    Familienchronik

    Dieser Roman mit dem ungewöhnlichen Titel, der sich im Text aber erklärt, ist eine Familienchronik über vier Generationen. Der Blick liegt schwerpunktmäßig auf den Frauen. Erzählt wird die Geschichte von Alma, der jüngsten in dieser Familie. Der Text beginnt bei den Urgroßeltern und dann über die kommenden Kinder und deren Leben hinweg. So wird auch mal ein ein ganzes Leben von Geburt bis zum Tod gezeigt. Und die Autorin zeigt, wie sich vieles wiederholt. Wie die Wiener Autorin Anna Maschik sagt, wollte sie nicht episch schreiben. Daher wirkt einiges fragmentarisch, was aber nicht stört. Die verbliebenen Lücken lassen Spielraum für den Leser. Und der Text wirkt trotz der Form nie sperrig. Der Text wird außerdem durch eine Spur Magie belebt. Diese Magie ist mit der ansprechenden Sprache verknüpft. Ein Stück magischer Realismus der Art eines Gabriel Garcia Marquez, den man in der deutschen Literatur nur selten antrifft. Ein wenig erinnerte mich das Buch an die leider jung verstorbene Helene Adler mit ihren viel bewunderten Büchern. Es ist zu hoffen, das Anna Maschiks Buch eine ähnlich hohe Anerkennung erhält

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    02.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig!

    »Wenn man Pflanzen gießt und düngt, Schädlinge fernhält und einen guten Standort aussucht, werden sie die Mühe mit Blüten und Früchten belohnen. Menschen kennen diese Dankbarkeit nicht. Du kannst sie lieben, so viel du willst, und weißt dennoch nie, was du bekommst.« (Seite 176) - Mit der Urgroßmutter fängt es an, Henrike macht den Anfang bei dieser Erzählung, die sich durch vier Generationen zieht. Auf einem Bauernhof an der Nordsee zu Kaiserzeit hat es begonnen und viele Kilometer davon entfernt läutet ein umgebauter Hof den Abschluss ein, die Enkelin realisiert, dies wird das Ende des Stammbaums sein. In einer wunderschönen Sprache, die sie spielend benutzt, erzählt Anna Maschik die Geschichte einer Familie, konzentriert sich dabei auf die Frauen, lässt die Männer aber nicht außen vor, sondern bezieht sie mit ein. Dies liest sich so spannend und unterhaltsam, dass es eine Freude ist für mich, dabeigewesen zu sein. Großartig!

  • Bewertung

    aus Langenargen

    5/5

    09.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familiengeschichte mit einem ganz eigenen, wunderbarem Charme

    Dieses Buch ist etwas Besonderes und ich habe es ausgesprochen gerne gelesen. Im Grunde ist es eine Familiengeschichte. Als Leser begleitet man die Familie über mehrere Generationen - angefangen während des Krieges in einem norddeutschen Dorf nahe der Küste bis zu späteren Generationen im Süden. Man erlebt sie in ihren Verstrickungen, (un)erfüllten Träumen, Gewohnheiten und ganz individuellen Besonderheiten. Während andere Familiengeschichten opulent und ausschmückend erzählt werden, bleibt dieser Roman fragmentarisch. Aber gerade das hat für mich einen großen Reiz ausgemacht und mich zum Teil mit wenigen Worten sehr berührt. Besonders geliebt habe ich die Passagen, wenn magische Elemente mit eingeflochten und so der Familienaberglaube fein mit eingesponnen wurde. Ein absolut lesenswertes Buch mit einem ganz eigenen, wunderbarem Charme.

  • Esther N.

    Book Circle Community

    5/5

    30.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Familiengeschichte, die nachhallt

    Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten von Anna Maschik ist ein Roman, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Schon der ungewöhnliche Titel und das eindrückliche Cover wecken Erwartungen an eine Erzählung, die sich nicht scheut, ungewöhnliche Wege zu gehen. Maschik erzählt die Geschichte mehrerer Generationen einer norddeutschen Bauernfamilie, deren Leben durch harte Arbeit, Entbehrungen und eine enge Bindung an die Natur geprägt ist. Die Frauen dieser Familie stehen im Mittelpunkt, und ihre Stimmen tragen die Erinnerung über Jahrzehnte hinweg weiter.  Der Roman beginnt mit einer Schafschlachtung – ein intensiver, beinahe ritueller Moment, der sowohl den Bezug zum Titel herstellt als auch die Atmosphäre des Buches prägt: herb, bodenständig, gleichzeitig poetisch und voller Bedeutungsebenen. Maschiks Sprache ist ungewöhnlich melodisch; sie arbeitet mit Metaphern, Wiederholungen, Listen und poetischen Bildern, die der bäuerlichen Welt Norddeutschlands einen fast magischen Klang verleihen.  Die Handlung führt vom entbehrungsreichen Alltag Henrikes um 1900 über die Nachkriegszeit bis hin zur Gegenwart, in der die Urenkelin Alma versucht, die bruchstückhaften Überlieferungen ihrer Familie zu ordnen. Aus Erinnerungsfetzen, Erzählstücken und Andeutungen setzt sie das Puzzle ihrer Herkunft zusammen. Diese fragmentarische Erzählweise wirkt nie verwirrend; vielmehr spiegelt sie die Art und Weise, wie Familiengeschichten tatsächlich weitergegeben werden – lückenhaft, subjektiv, aber voller Bedeutung. Die Magie, die zwischen den Zeilen mitschwingt, entspringt nicht einer fantastischen Welt, sondern dem Funkeln der Erinnerung selbst.  Der Roman beeindruckt durch die gelungene Mischung aus erzählerischer Präzision und kreativen, fast träumerischen Elementen. Maschik fängt die Härte des bäuerlichen Lebens ebenso ein wie die Kraft der Frauen, die dieses Leben prägt. Die poetische Sprache verleiht selbst den düsteren Momenten eine gewisse Schönheit. Für mich ist es ein Werk, das lange nachhallt – atmosphärisch dicht, literarisch anspruchsvoll und erzählerisch aussergewöhnlich. 

  • Katrin

    aus Kiel

    5/5

    14.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Löchrige Erzählungen

    Es beginnt gleich blutig mit der Schlachtung eines still sterbenden Schafes, und auch die Erzählerin Alma schaut sich die Innereien der Geschichte genau an. Sie bezeichnet ihre Erzählung als „Eingeweideschau: Leber, Lunge, Herz und Magen werden auf ihre Beschaffenheit untersucht“. Um vier Generationen von Frauen geht es hier, Henrike ist Almas Urgroßmutter und wird als Bauerntochter in einem kleinen Dorf an der Nordsee geboren, am ersten Tag des neuen Jahrhunderts. Ihre Tochter Hilde zieht später mit ihrem Mann Konrad in dessen Heimatstadt nach Österreich, dort werden die Mutter der Erzählerin, Miriam, und auch Alma selbst geboren. Was nach einer umfangreichen Familiengeschichte klingt, wird von der Autorin fragmentarisch und nicht chronologisch erzählt, oft wirft der Text nur kurze Schlaglichter auf einzelne Begebenheiten, auf manchen Seiten finden sich einfach nur Listen, deren Auslassungen mehr erzählen als das, was draufsteht. Doch die einzelnen Episoden sind so kunstvoll miteinander verknüpft, dass das Verbindende zwischen den Generationen deutlich zutage tritt. Maschik spürt der Frage nach, welchen Einfluss unsere Vorfahren auf uns haben und welche Muster sich durch die Geschichte ziehen. Ihr Augenmerk liegt dabei auf den Frauenfiguren, die sich allesamt durch Resilienz und einen genauen Blick auf ihre Umgebung auszeichnen. Die Männer dazu sind zwar nicht unwichtig, gleiten aber gern mal in mystische Gefilde ab. Ein Sohn verschläft die ersten 15 Jahre seines Lebens, der Großvater muss regelmäßig daran gehindert werden, sich am Balken in der Scheune aufzuhängen, und ein Onkel wird sogar zum bösen Wolf. Doch auch diese manchmal fantastischen Episoden fügen sich wunderbar ins Gesamtbild ein. Ein weiteres Stilmittel ist die wechselnde Erzählperspektive auf ein bestimmtes Ereignis, wodurch sich der Gesamteindruck mit jeder Stimme ein wenig verschiebt. Maschiks Sprachkunst hat mich wirklich begeistert, sie zeigt, dass ein groß angelegtes Familienpanorama nicht unbedingt viele Seiten benötigt, um lange nachzuhallen.

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