Produktbild: Liebesrausch

Liebesrausch Anaïs Nin und Henry Miller in Paris. Roman | Biografischer Roman über das ungezügelte und skandalöse Leben einer Kultautorin

33

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32864

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.09.2025

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

3971 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426467275

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ePUB 3

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32864

Erscheinungsdatum

01.09.2025

Verlag

Droemer eBook

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336 (Printausgabe)

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3971 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426467275

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  • Helgas Bücherparadies

    4/5

    03.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Einblicke in das Leben von Anaïs Nin

    Anaïs Nin ist mit Hugo verheiratet, und seine Liebe zu ihr ist grenzenlos. Er kümmert sich nicht nur um sie, sondern auch um ihre kreativen Freunde. Schließlich trifft Anaïs den älteren Henry, und zwischen ihnen entsteht eine leidenschaftliche Affäre. In ihren Tagebüchern reflektiert sie über diese ausschweifenden Erlebnisse. Die Autorin entführt nach Paris in den 1930 Jahren. Anaïs gewährt Einblicke in ihr Leben, das von emotionalen Konflikten und Liebesabenteuern geprägt ist. Die Ablehnung durch ihren Vater hat einen erheblichen Einfluss auf ihre Beziehungen und Entscheidungen im Leben. Obwohl Anaïs mit Hugo verheiratet ist, hindert es sie nicht daran, eine intensive Beziehung zu Henry zu führen. Gleichzeitig fühlt sie sich auch zu dessen Frau June hingezogen. Die Vielzahl an Affären, die alle Hauptfiguren haben, sorgt für eine interessante Erzählweise. Leider vermisse ich tiefere Einblicke in ihr literarisches Schaffen, was ich mir gewünscht hätte. Der Schwerpunkt liegt auf Abwechslung, Leidenschaft und den damit verbundenen Abhängigkeiten. Anaïs selbst erschien mir oft als oberflächlich, während Henry mir als sexbesessen erschien. Fazit: Diese Liebesgeschichte hat mich letztlich nicht so gefesselt, wie ich es erhofft hatte. Trotz der interessanten Rahmenhandlung und der Atmosphäre, die damals in Paris herrschte, bleibt das Buch für mich hinter den Erwartungen zurück. Insgesamt vergebe ich 3,5 Sterne.

  • Philiene

    aus Süsel

    4/5

    07.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Liebesrausch

    Ich mag Bücher in denen die Liebesgeschichten von Menschen erzählt wird, die wirklich gelebt haben. In diesem geht es um Anaïs Nin und Henry Müller, die 1931 aufeinandertreffen. Ihre Geschichte ist gleichzeitig die Geschichte der Pariser Bohème. Eine Leben voller Leidenschaft, das Beide literarisch inspiriert. Ein Leben das Schranken sprengen will. Das Buch ist so rasant wie das Leben der Beiden und lässt uns Leser daran teilhaben. Charlotte von Feyerabend erzählt mitreißend und gleichzeitig voller Leidenschaft. Ihr Buch spiegelt die Lebesweise der Zeit so wieder wie es damals war. Großartig erzählt und großartig geschrieben. Aber natürlich gibt es auch die leisen Tönen, denn na8wsr nicht immer alles perfekt und auch davon erzählt der Roman.

  • Gertie G.

    aus Wien

    3/5

    01.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Hat mich leider nicht überzeugt

    Als die mit Hugh „Hugo“ Parker Guiler verheiratete Anaïs Nin (1903-1977) 1931 in Paris auf den amerikanischen Schriftsteller Henry Miller (1891-1980) trifft, entspinnt sich eine amour fou, die alle Konventionen sprengt. „Etwas sagt mir, dass ich dich an ihn verlieren werde. Aber das werde ich nicht zulassen. Anaïs, du gehörst zu mir! Auch wenn ich weiß, dass du seinen Verstand anziehend findest.“ (S. 41) Denn nicht nur, weil Anaïs Nin ihrem Eheman Hugo, der sie finanziell großzügig unterstützt, in einer konventionellen Ehe verbunden bleibt, sondern weil Henrys Ehefrau June zu dieser menage à trois als vierte dazukommt, auch wenn diese Konstellation nicht allzu lange bestehen bleibt. Ob es an Anaïs‘ toxischer Beziehung zu ihrem Vater liegt, dass sie sich auf Henry Miller, der nimmt, was kommt (und ihm nützlich ist) einlässt? Eine Antwort bietet dieser Roman nicht, zumal er im Jahr 1936 endet. Die Beziehung zu Henry Miller wird noch einige Jahre andauern. Meine Meinung: Autorin Charlotte von Feyerabend erzählt die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven. Sowohl aus der Sicht von Anaïs als auch jener Henrys. So richtig kann ich mich mit den handelnden Personen nicht anfreunden. Vor allem Hugo bleibt für mich persönlich sehr blass. Warum lässt er sich das alles gefallen? IHenry und Anaïs leben in einer Blase von Sex, Drugs und Lügen, die der gute Hugo finanziert. Der Tanz auf dem Vulkan, den vor allem Henry und Anaïs jahrelang zelebrieren, mag der Herkunft beider geschuldet sein. Außerdem fehlt mit ein bisschen das historische Umfeld mit der politischen Entwicklung in Deutschland in der Erzählung. Okay, Hugo erwähnt, dass er ein Jobangebot in London hat und er dunkle Wolken heraufziehen zieht. Aber sonst? Vor vielen Jahren habe ich Anaïs Nins Buch Das Delta der Venus gelesen. Vielleicht sollte ich dieses bzw. eines ihrer anderen Bücher lesen. Fazit: Leider hat mich dieser Roman der Person Anaïs Nin nicht wirklich näher gebracht, daher gibt es nur 3 Sterne.

  • Nina Albert

    5/5

    29.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    „We do not see things as they are, we see them as we are.“ - Anaïs Nin

    „Das Schreiben ist das Einzige, was den Ungereimtheiten im Leben Sinn einflößen kann…“ Charlotte von Feyerabend lässt uns in „Liebesrausch“ in die Pariser Welt um das Jahr 1931 eintauchen und erzählt uns autobiografisch das „ungezügelte und skandalumwitterte Liebesleben“ der beiden Schriftsteller Anaïs Nin und Henry Miller. Anaïs versucht das Leben mit alle ihren Sinnen auszukosten: „Die Welt entdeckte ich am liebsten zwischen den Deckeln eines Buches. Bücher konnten diese Leere in mir ausfüllen, die mich immer wieder von innen heraus aufzufressen drohte.“ An ihr haftet eine „klebrig-süße Melancholie“; Henry jedoch berauscht sie und bringt Leichtigkeit in ihr Leben: „Spaß und Leichtigkeit. Und das brauchte man, um sich lebendig zu fühlen. Leichtigkeit.“ Durch die Zerrissenheit ihrer Persönlichkeit wirkt sie verloren, sucht Zuflucht, glaubt dass Henry und sie ein Geist eint, der in zwei Körpern wohnt. Doch während die beiden das Leben mit allen Sinnen zu fassen versuchen, führt Anaïs auch ein konventionelles Parallelleben mit ihrem Ehemann Hugo: „Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.“ Die Autorin versteht es, die „Innenwelt ihrer Protagonisten zu erleuchten“ und ihr Schreibstil ist kreativ und bildgewaltig. Henry vergöttert Anaïs geradezu: „Mit ihren dunklen, unendlichen Augen, die an Märchen aus Tausendundeine Nacht erinnerten, vermischt mit Kakao, Lakritze einer Prise Zimt.“ Er liebt Paris und lässt seiner Fantasie freien Lauf, schlenderte durch die Gassen „so dass ihn frei umher schwebende Geschichten finden konnten. …Es gab bereits genug Schatten und Regenphasen in seinem Leben, über die er schreiben konnte…“ Auch er ist gefangen in seinen grenzenlosen Exzessen: „Sagte nicht André Gide, es sei besser für das, was man ist, gehasst zu werden, als für das, was man nicht ist, geliebt zu werden.“ Anaïs verarbeitet ihre emotionale Hemmungslosigkeit in ihren Tagebüchern, in die uns faszinierende Einblicke gewährt werden und es stellt sich einmal mehr die Frage: „Wie weit darf die eigene, ungezügelte Leidenschaft gehen?“ „Und wollen wir nicht als Leser in die Erfahrungswelt anderer eintauchen, umso quasi die Möglichkeit zu haben, mehrere Leben leben zu können…“ ❤️❤️❤️❤️❤️ | 5

  • SusanK

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    28.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Liebe und Schaffen wie im Rausch

    Die Amerikanerin Anaïs Nin zog 1924 mit ihrem Ehemann, dem Bankangestellten Hugh Parker Guiler, nach Paris. Finanziell gut aufgestellt, unterstützte das Ehepaar avantgardistische Künstler und lernte so auch Henry Miller kennen. Anaïs und Henry stürzten sich in eine rauschhafte Liebesaffäre und trieben sich gegenseitig in ihrer literarischen Kunst an. Doch das wilde Leben im Paris der 30er Jahre fordert auch einen Preis: Anaïs ist zerrissen zwischen ihren Bedürfnissen und Gefühlen, die sie ihren Tagebüchern anvertraut, die einmal zu den Klassikern der Literatur gezählt werden….. Die deutsche Autorin Charlotte von Feyerabend hat – zusätzlich zu ihrem Schaffen innerhalb DELIAs (Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautorinnen und -autoren) – wichtige Romanbiografien über starke Frauen veröffentlicht (Beate Uhse, Selma Lagerlöff, Caroline Märklin) und legt nun ihre Biografie über die skandalumwitterte Schriftstellerin Anaïs Nin vor, die insbesondere für ihr ausschweifendes Leben im Paris der 30er Jahre bekannt ist, und ihre Beziehung zu dem amerikanischen Schriftsteller Henry Miller, dessen damals entstandenes Buch „Im Wendekreis des Krebses“ lange Jahre indiziert war. Nachdem Charlotte von Feyerabend auf einem Pariser Flohmarkt alte Ausgaben der Tagebücher Nins in die Hände gefallen worden, war klar, dass sie über die Frau schreiben muss – und hat absolut akribisch recherchiert. Herausgekommen ist eine gut lesbare Geschichte, die jedoch inhaltlich nicht ganz leicht verdaubar ist, wie ich finde, in vielerlei Hinsicht. Erzählt wird „Liebesrausch“ aus den unterschiedlichen Perspektiven von Anaïs Nin in der Ich-Perspektive erzählt und Henry Millers durch einen personalem Erzähler, unterbrochen von Tagebucheinträgen der Schriftstellerin. Die Sprache ist teilweise sehr derb in der sexuellen Verbalerotik, aber durchaus auch immer wieder anspruchsvoll. Das mag nicht jedem gefallen, gehörte jedoch unabdingbar zu den beschriebenen Personen und folgt aus ihren Originaltexten. Auf den ersten Blick geht es um eine alles verzehrende Liebesbeziehung zwischen zwei Künstlern in ihrer kreativen Schaffensphase, die sich gegenseitig zu immer größeren Höhen anspornen und dadurch Welt-Literatur erschaffen; doch haben beide auch weitere Affären und Anaïs’ Verhältnis zu June ist durch einen Spiegel ihrer selbst gekennzeichnet, in der sie eine eigene Welt durch ihre Sprache erschaffen wollen. Trotz aller Intellektualität wird – bereits schon im Elternhaus - eine eigene Wahrheit hervorgebracht. Ein Kernthema von Anaïs ist – bewusst und unbewusst - die Selbstbestimmung von ihr als Frau, resultierend aus der Tatsache, dass jeder Mann, dem sie begegnet, sie besitzen will. Aus dem Gedanken, dass Frauen anders sind, sehnt Anaïs sich dann auch nach dem Gleichgeschlechtlichen. Doch nicht nur die sexuelle Selbstbestimmung (zu der Zeit vor 100 Jahren noch ein absolut abwegiger Gedanke), sondern auch der Wunsch, sich ausleben zu können, prägt ihr Handeln, mit dem sie auch ihrer Zeit weit voraus ist. Charly von Feyerabend gelingt es außerordentlich bildhaft, den mehrdimensionalen Charakter und die innere Zerrissenheit der Anaïs Nin darzustellen; dass diese Hauptfigur mir dennoch fremd blieb, liegt aber gewiss nicht an den Ausführungen, sondern einer völlig anderen Lebenswelt und anderen Werten. Spannend ist im Zusammenhang mit der Psyche der skandalträchtigen Schriftstellerin auch die objektive und subjektive Psychoanalyse. Doch auch hier bestätigt sich das Männerbild von Anaïs Nin: Ihr Analytiker gibt Hinweise, hält diese aber auch selbst nicht ein und überschreitet so ebenfalls Grenzen. Und die wiederkehrenden eigenen Grenzüberschreitungen bleiben ein Thema für Anaïs, bis hin zum Inzest – nicht leicht zu ertragen für mich beim Lesen. Anaïs Nin ist und bleibt der Mittelpunkt dieser starken Romanbiografie. Die außerdem auftretenden Männer befriedigen dabei lediglich ihre Bedürfnisse: ihr Ehemann Hugo den nach Sicherheit, Henry literarisch, dieser und weitere Männer ihren Sexualtrieb und der Psychoanalytiker den Intellekt. Und immer wieder geht es darum, Grenzen zu überschreiten. Im gesamten Verlauf der Biografie fiebert man mit, bis Anaïs schließlich zu sich selbst findet. Abgerundet wird das Buch durch Karten von Paris, zusätzliche Informationen der Autorin, als „Épilogue“ tituliert mit Informationen über die Wegbegleiter von Anais Nin, wichtigen Anmerkungen der Autorin zu einzelnen Textstellen, Rezepten und einem umfassenden Literaturverzeichnis. Wer mehr über die inzwischen fast vergessene skandalumwitterte Literatin Anaïs Nin erfahren möchte und über die wilde Künstlerszene im Paris der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts, ist mit der Romanbiografie absolut richtig beraten. Ich möchte allerdings eine Triggerwarnung aussprechen, da die Grenzüberschreitungen und die sexuellen Handlungen bis hin zum Verkehr Anaïs’ mit ihrem Vater nicht für jeden geeignet sind. Wunderbar herausgearbeitet ist Anaïs’ Liebe zur Sprache, ihr Streben nach dem Perfekten, der Veröffentlichung, ihr Arbeiten im Wahn: Liebe und Rausch! Ich vergebe fünf Sterne für dieses anspruchsvolle Werk, in dem ich mir bislang fast unbekannte Personen näher kennenlernen durfte und jetzt auch Lust bekommen habe den Klassiker von Henry Miller zu lesen.

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