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Liebesrausch Anaïs Nin und Henry Miller in Paris. Roman | Biografischer Roman über das ungezügelte und skandalöse Leben einer Kultautorin

33

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2025

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21/13,5/3,2 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Camel / Tabak

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-28286-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Charlotte von Feyerabend entführt den Leser mit Leichtigkeit in das Paris der dreißiger Jahre und zeichnet mit wortgewaltigen, oft leisen Tönen eine lodernde Liebesbeziehung" Eschborner Stadtmagazin 20251205

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2025

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21/13,5/3,2 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Camel / Tabak

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-28286-1

Herstelleradresse

Droemer HC
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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  • Nina Albert

    5/5

    29.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    „We do not see things as they are, we see them as we are.“ - Anaïs Nin

    „Das Schreiben ist das Einzige, was den Ungereimtheiten im Leben Sinn einflößen kann…“ Charlotte von Feyerabend lässt uns in „Liebesrausch“ in die Pariser Welt um das Jahr 1931 eintauchen und erzählt uns autobiografisch das „ungezügelte und skandalumwitterte Liebesleben“ der beiden Schriftsteller Anaïs Nin und Henry Miller. Anaïs versucht das Leben mit alle ihren Sinnen auszukosten: „Die Welt entdeckte ich am liebsten zwischen den Deckeln eines Buches. Bücher konnten diese Leere in mir ausfüllen, die mich immer wieder von innen heraus aufzufressen drohte.“ An ihr haftet eine „klebrig-süße Melancholie“; Henry jedoch berauscht sie und bringt Leichtigkeit in ihr Leben: „Spaß und Leichtigkeit. Und das brauchte man, um sich lebendig zu fühlen. Leichtigkeit.“ Durch die Zerrissenheit ihrer Persönlichkeit wirkt sie verloren, sucht Zuflucht, glaubt dass Henry und sie ein Geist eint, der in zwei Körpern wohnt. Doch während die beiden das Leben mit allen Sinnen zu fassen versuchen, führt Anaïs auch ein konventionelles Parallelleben mit ihrem Ehemann Hugo: „Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.“ Die Autorin versteht es, die „Innenwelt ihrer Protagonisten zu erleuchten“ und ihr Schreibstil ist kreativ und bildgewaltig. Henry vergöttert Anaïs geradezu: „Mit ihren dunklen, unendlichen Augen, die an Märchen aus Tausendundeine Nacht erinnerten, vermischt mit Kakao, Lakritze einer Prise Zimt.“ Er liebt Paris und lässt seiner Fantasie freien Lauf, schlenderte durch die Gassen „so dass ihn frei umher schwebende Geschichten finden konnten. …Es gab bereits genug Schatten und Regenphasen in seinem Leben, über die er schreiben konnte…“ Auch er ist gefangen in seinen grenzenlosen Exzessen: „Sagte nicht André Gide, es sei besser für das, was man ist, gehasst zu werden, als für das, was man nicht ist, geliebt zu werden.“ Anaïs verarbeitet ihre emotionale Hemmungslosigkeit in ihren Tagebüchern, in die uns faszinierende Einblicke gewährt werden und es stellt sich einmal mehr die Frage: „Wie weit darf die eigene, ungezügelte Leidenschaft gehen?“ „Und wollen wir nicht als Leser in die Erfahrungswelt anderer eintauchen, umso quasi die Möglichkeit zu haben, mehrere Leben leben zu können…“ ❤️❤️❤️❤️❤️ | 5

  • SusanK

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    28.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Liebe und Schaffen wie im Rausch

    Die Amerikanerin Anaïs Nin zog 1924 mit ihrem Ehemann, dem Bankangestellten Hugh Parker Guiler, nach Paris. Finanziell gut aufgestellt, unterstützte das Ehepaar avantgardistische Künstler und lernte so auch Henry Miller kennen. Anaïs und Henry stürzten sich in eine rauschhafte Liebesaffäre und trieben sich gegenseitig in ihrer literarischen Kunst an. Doch das wilde Leben im Paris der 30er Jahre fordert auch einen Preis: Anaïs ist zerrissen zwischen ihren Bedürfnissen und Gefühlen, die sie ihren Tagebüchern anvertraut, die einmal zu den Klassikern der Literatur gezählt werden….. Die deutsche Autorin Charlotte von Feyerabend hat – zusätzlich zu ihrem Schaffen innerhalb DELIAs (Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautorinnen und -autoren) – wichtige Romanbiografien über starke Frauen veröffentlicht (Beate Uhse, Selma Lagerlöff, Caroline Märklin) und legt nun ihre Biografie über die skandalumwitterte Schriftstellerin Anaïs Nin vor, die insbesondere für ihr ausschweifendes Leben im Paris der 30er Jahre bekannt ist, und ihre Beziehung zu dem amerikanischen Schriftsteller Henry Miller, dessen damals entstandenes Buch „Im Wendekreis des Krebses“ lange Jahre indiziert war. Nachdem Charlotte von Feyerabend auf einem Pariser Flohmarkt alte Ausgaben der Tagebücher Nins in die Hände gefallen worden, war klar, dass sie über die Frau schreiben muss – und hat absolut akribisch recherchiert. Herausgekommen ist eine gut lesbare Geschichte, die jedoch inhaltlich nicht ganz leicht verdaubar ist, wie ich finde, in vielerlei Hinsicht. Erzählt wird „Liebesrausch“ aus den unterschiedlichen Perspektiven von Anaïs Nin in der Ich-Perspektive erzählt und Henry Millers durch einen personalem Erzähler, unterbrochen von Tagebucheinträgen der Schriftstellerin. Die Sprache ist teilweise sehr derb in der sexuellen Verbalerotik, aber durchaus auch immer wieder anspruchsvoll. Das mag nicht jedem gefallen, gehörte jedoch unabdingbar zu den beschriebenen Personen und folgt aus ihren Originaltexten. Auf den ersten Blick geht es um eine alles verzehrende Liebesbeziehung zwischen zwei Künstlern in ihrer kreativen Schaffensphase, die sich gegenseitig zu immer größeren Höhen anspornen und dadurch Welt-Literatur erschaffen; doch haben beide auch weitere Affären und Anaïs’ Verhältnis zu June ist durch einen Spiegel ihrer selbst gekennzeichnet, in der sie eine eigene Welt durch ihre Sprache erschaffen wollen. Trotz aller Intellektualität wird – bereits schon im Elternhaus - eine eigene Wahrheit hervorgebracht. Ein Kernthema von Anaïs ist – bewusst und unbewusst - die Selbstbestimmung von ihr als Frau, resultierend aus der Tatsache, dass jeder Mann, dem sie begegnet, sie besitzen will. Aus dem Gedanken, dass Frauen anders sind, sehnt Anaïs sich dann auch nach dem Gleichgeschlechtlichen. Doch nicht nur die sexuelle Selbstbestimmung (zu der Zeit vor 100 Jahren noch ein absolut abwegiger Gedanke), sondern auch der Wunsch, sich ausleben zu können, prägt ihr Handeln, mit dem sie auch ihrer Zeit weit voraus ist. Charly von Feyerabend gelingt es außerordentlich bildhaft, den mehrdimensionalen Charakter und die innere Zerrissenheit der Anaïs Nin darzustellen; dass diese Hauptfigur mir dennoch fremd blieb, liegt aber gewiss nicht an den Ausführungen, sondern einer völlig anderen Lebenswelt und anderen Werten. Spannend ist im Zusammenhang mit der Psyche der skandalträchtigen Schriftstellerin auch die objektive und subjektive Psychoanalyse. Doch auch hier bestätigt sich das Männerbild von Anaïs Nin: Ihr Analytiker gibt Hinweise, hält diese aber auch selbst nicht ein und überschreitet so ebenfalls Grenzen. Und die wiederkehrenden eigenen Grenzüberschreitungen bleiben ein Thema für Anaïs, bis hin zum Inzest – nicht leicht zu ertragen für mich beim Lesen. Anaïs Nin ist und bleibt der Mittelpunkt dieser starken Romanbiografie. Die außerdem auftretenden Männer befriedigen dabei lediglich ihre Bedürfnisse: ihr Ehemann Hugo den nach Sicherheit, Henry literarisch, dieser und weitere Männer ihren Sexualtrieb und der Psychoanalytiker den Intellekt. Und immer wieder geht es darum, Grenzen zu überschreiten. Im gesamten Verlauf der Biografie fiebert man mit, bis Anaïs schließlich zu sich selbst findet. Abgerundet wird das Buch durch Karten von Paris, zusätzliche Informationen der Autorin, als „Épilogue“ tituliert mit Informationen über die Wegbegleiter von Anais Nin, wichtigen Anmerkungen der Autorin zu einzelnen Textstellen, Rezepten und einem umfassenden Literaturverzeichnis. Wer mehr über die inzwischen fast vergessene skandalumwitterte Literatin Anaïs Nin erfahren möchte und über die wilde Künstlerszene im Paris der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts, ist mit der Romanbiografie absolut richtig beraten. Ich möchte allerdings eine Triggerwarnung aussprechen, da die Grenzüberschreitungen und die sexuellen Handlungen bis hin zum Verkehr Anaïs’ mit ihrem Vater nicht für jeden geeignet sind. Wunderbar herausgearbeitet ist Anaïs’ Liebe zur Sprache, ihr Streben nach dem Perfekten, der Veröffentlichung, ihr Arbeiten im Wahn: Liebe und Rausch! Ich vergebe fünf Sterne für dieses anspruchsvolle Werk, in dem ich mir bislang fast unbekannte Personen näher kennenlernen durfte und jetzt auch Lust bekommen habe den Klassiker von Henry Miller zu lesen.

  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    5/5

    11.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein tolles Buch über zwei interessante Persönlichkeiten

    Ich habe bereits andere Bücher der Autorin gelesen und mag zum einen ihren Schreibstil sehr, zum anderen gefällt mir, dass sie sich als Protagonist:innen Persönlichkeiten aussucht, die nicht gerade Mainstream sind. Im letzten Buch war es Beate Uhse (kann ich absolut empfehlen!), hier sind es Anais Nin und Henry Miller, die - falls man ihre Namen überhaupt kennt - als Autoren "sexueller" Literatur bekannt sind. Das Leben von Anais Nin hat mich schon länger fasziniert, weil es so jenseits aller Konformitäten war. Im Paris der 1930 Jahre war sie verheiratet mit Hugo Gulier, einem wohlhabenden Geschäftsmann. Beide haben sich geliebt - was auch aus Anais Schriften deutlich hervorging. Dennoch hatte Anais zahlreiche Affairen, unter anderem mit dem zwölf Jahre älteren Henry Miller. Henry Miller war auch Schriftsteller und hat ein Leben geführt, das mich zugleich fasziniert als auch abstößt. Er hat kein geregeltes Einkaufen, sondern lässt sich sein Leben finanzieren. Von seiner Frau June, aber auch von Anais Ehemann Hugo. Miller lebt von einem Tag auf den anderen, lässt sich treiben und lebt seine Leidenschaften ungezügelt aus. Charlotte von Feyerabend gelingt es wirklich gut, bei ihren Lesern verschiedenste Gefühle zu wecken. Das Leben und die Gefühlswelt von Anais und Henry sind spannend geschildert, immer wieder fragt man sich, ob Hugo bewusst war, dass Anais Affairen hatte, ob ihm klar war, dass er den Liebhaber seiner Frau finanziell unterstützt. Und auch über June, die Frau von Miller, macht man sich unweigerlich Gedanken, denn auch sie beeinflusst Anais Gefühle sehr stark. Ich finde, mit diesen beiden Persönlichkeiten hat die Autorin sich selbst heausgefordert, und es ist ihr definitiv gelungen, ein wirklich gutes Buch über sie zu schreiben. Ich habe es gerne gelesen, und auch wenn natürlich vieles fiktional ist, merkt man aber, dass sie lange und gründlich recherchiert hat. Ich kann es absolut empfehlen!

  • Bewertung

    aus Saarburg

    5/5

    09.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend

    "Liebesrausch" von Charlotte von Feyerabend lässt den Leser ins Paris der 1930er Jahre zurückreisen. Dort geht es ganz schön "heiß" her - die Protagonisten haben eine Vielzahl an Affären. Das macht das Buch einerseits spannend und andererseits knabbert man an so mancher Szene, da sie nach gängiger Moralvorstellung doch eher verwerflich sind. Außerdem zeigt das Buch, wie das Leben des ein oder anderen von emotionalen Konflikten geprägt ist. Es geht um Abwechslung und Leidenschaft, die wiederum zu gewissen Abhängigkeiten führen. Das wiederum ist ein sehr spannender, nachdenkenswerter Punkt. Vielfach stößt man sich an den Handlungen und den Protagonisten und zugleich nimmt das Buch den Leser mit in seinen Bann. Man kann es kaum mehr aus den Händen legen. Die besondere Atmosphäre vom Paris der 1930er Jahre kommt in jedem Fall sehr gut herüber.

  • Nordseekrabbe2502

    5/5

    28.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Liebesrausch

    Einmal nach Paris bitte und das zu den 30 ern. So fühlte ich mich beim Lesen. Dies war wirklich ein Roman, der mich komplett in diese Zeit entführt hat. Was natürlich auch an dem Schreibstil von Charlotte lag. Denn sie beschreibt alles so wunderbar Bildlich ,das mein Kopfkino in dauerschleife lief . Und somit komplett bei den beiden war und mitten drin in der Geschichte. Somit alles um mich rum vergessen habe – und das Buch erst weg gelegt habe, als es zu ende war. Ich muss zugeben, das ich vorher noch nicht soo viel von Anais und Henry gehört habe, aber nach diesem Buch wurde ich doch neugierig auf sie und habe mich einiges mehr von ihr gelesen . Das mag ich so an Büchern , von berühmten Personen, man möchte dann doch mehr erfahren von ihnen. Und lernt weitere tolle Persönlichkeiten kennen. Anais ist wirklich eine sehr interessante Frau und ihr leben ist wirklich sehr intensiv… mehr möchte ich nicht verraten. Die Künstlerszene ist wirklich eine Welt für sich. Dieses Buch hat mich berührt – teilweise schockiert und mich einige Tränen gekostet.. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen

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