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Vaim Der neue Roman des Literatur-Nobelpreisträgers

7

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inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

52441

Erscheinungsdatum

12.12.2025

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

7934 KB

Übersetzt von

Hinrich Schmidt-Henkel

Sprache

Deutsch

EAN

9783644024434

Beschreibung

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

52441

Erscheinungsdatum

12.12.2025

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

7934 KB

Übersetzt von

Hinrich Schmidt-Henkel

Sprache

Deutsch

EAN

9783644024434

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Ein typischer Fosse

Christopher Bahn (Mitglied der Book Circle Community) am 22.01.2026

Bewertungsnummer: 3019957

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jon Fosse hat sich schon immer durch die Eigenwilligkeit seiner Sprache ausgezeichnet, die den Inhalt und die Atmosphäre des Textes in die Grammatik des Buches übertragen hat. So ist es auch in diesem Werk über einen Fischer in den norwegischen Fjorden, der für einen Einkauf in die große Stadt geht und dort alle möglichen Dinge erlebt, die scheinbar banal sind aber doch die psychologische Struktur dieses Mannes widerspiegeln. Wie in allen Büchern von Fosse passiert nicht viel. Wir werden ganz eingenommen durch die Beschreibung der Figuren. Sprachlich anders als seine letzten Bücher, ist die Handschrift des Autors nicht zu verkennen. Für Fans von Fosse sehr empfehlenswert.

Ein typischer Fosse

Christopher Bahn (Mitglied der Book Circle Community) am 22.01.2026
Bewertungsnummer: 3019957
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jon Fosse hat sich schon immer durch die Eigenwilligkeit seiner Sprache ausgezeichnet, die den Inhalt und die Atmosphäre des Textes in die Grammatik des Buches übertragen hat. So ist es auch in diesem Werk über einen Fischer in den norwegischen Fjorden, der für einen Einkauf in die große Stadt geht und dort alle möglichen Dinge erlebt, die scheinbar banal sind aber doch die psychologische Struktur dieses Mannes widerspiegeln. Wie in allen Büchern von Fosse passiert nicht viel. Wir werden ganz eingenommen durch die Beschreibung der Figuren. Sprachlich anders als seine letzten Bücher, ist die Handschrift des Autors nicht zu verkennen. Für Fans von Fosse sehr empfehlenswert.

In den Gedanken der willenlosen Männer

Kwinsu aus Salzburg am 05.01.2026

Bewertungsnummer: 2692844

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eline nimmt sich die Männer, wie sie sie braucht. Erst Jatgeir, dann Olav, den sie aber immer nur Frank nennt, dann wieder Jatgeir und genau: sie landet wieder bei ihrem Frank. Aber so genau wissen wir das alles nicht, wird die punktlose Geschichte doch rein aus der Innenschau von Männern erzählt wird: Kapitel 1 folgt Jatgeir, Kapitel 2 Elias - ein Freund des erstgenannten, dem Eline mutmaßlich einen Keil in die Freundschaft mit Jatgeir getrieben hat, Kapitel 3 aus Olavs Sicht. Sie alle scheinen wehrlos gegen die dominante Frau, nur: Abwehrhaltung sieht anders aus. Literaturpreisträger Jon Fosse liefert mit "Vaim" den ersten Teil einer Trilogie, der einen sofort vereinnahmt, sei es durch die atemlose Erzählweise ohne einen einzigen Punkt oder durch die rätselhafte Erscheinung einer Frau, der sich Männer schier ungefragt unterordnen. Rätselhaft ist in "Vaim" vieles, so ganz durchschaut man nicht, was an Eline so besonders ist. Aber wahrscheinlich ist nicht sie die Besondere, sondern die Männer selbst - sie erscheinen über weite Strecken willenlos, schaffen es nicht, ihre Zweifel ordentlich zu artikulieren. Sie wirken gefangen in sich selbst und gefangen in gesellschaftlichen Werten und Normen, die es um jeden Preis zu erfüllen gilt. Da lässt sich Mann schon einmal - oder besser gesagt zweimal - einen benötigten Garn samt Nadel zu einem Wucherpreis aufschwatzen und obwohl der offensichtliche Betrug an ihm nagt, kann er doch sein Gesicht nicht verlieren und als Knauserer dastehen. Wenn einer so wissentlich übers Ohr gehauen wird, kann er sich dem mutmaßlichen Begehr einer Frau folglich keinesfalls entziehen. Auf den ersten Blick könnte es so wirken, als wär die Frau das dominierende Feindbild, ein pechbehaftetes Schicksal, dem sich Mann nicht entziehen kann. Doch die Männer sind sich selbst Feind, lassen geschehen, lassen sich fremdbestimmen, zumindest mutet es so an. Denn wie eingangs erwähnt lernen wir das Zentrum der Männerwelt nur aus der männlichen Innenschau kennen und darin sind selbsterklärend viel patriarchal geprägte Weltbilder vorhanden. Das ist natürlich nur die eigene Interpretation, möglich und wahrscheinlich, dass es hierzu andere Sichtweisen gibt. Aber das ist das Schöne an diesem literarischen Text: er lässt viel Raum zur Interpretation, aber nicht zu viel, um auszuufern und dadurch unbefriedigt zu hinterbleiben. Vielmehr weiß man, dass es zwei weitere Teile geben wird, die eventuell weitere Andeutungen und Interpretationen liefern, um das Gesamtbild des bislang recht konturlosen, fiktiven Dorfes "Vaim" zu schärfen. Es war mein erstes Buch (und sicher nicht das letzte), das ich von Literaturnobelpreisträger Fosse gelesen habe und ich liebe den punktlosen Stil, auch wenn es mir am Anfang schwer gefallen ist, nicht auf das Atmen zu vergessen, so rasant wirken die Gedankenströme des Erzählten, die eben nicht durch Punktsetzen begrenzt sind. Fosse hat es für mich vorzüglich geschafft, mich direkt in die Köpfe der Männer zu versetzen, direkt heimisch habe ich mich darin gefühlt ob der Intensität und Ausschweifungen ihrer Gedanken. Geschüttelt hätte ich sie gerne des Öfteren, hätte gerne nachgefragt, warum sie so schwach sind, warum es kein Aufbegehren gibt, wo denn überhaupt die Emotionen bleiben, den diese sind rar gesät. Fasziniert hat mich auch die Tatsache, dass der Text so zeitlos ist: Zeit spielt kaum eine Rolle, nur im Vergänglichen ist sie andeutungsweise zu finden, doch deren Bedeutung ist nicht wesentlich. Symbolik hingegen scheint für Fosse wichtig zu sein, es gibt wiederkehrende Motive wie einen Koffer, Gedankenkreisel, das Meer, Schiffe, Namen, denen man eine tiefere Bedeutung zuweisen könnte und anderes. Ich als Unfähige der Symboldeutung enthalte mich diesbezüglich einer Interpretation, kann mir aber vorstellen, dass diese für viele ein zusätzliches Schmankerl in dieser Lektüre sein könnte. Mein Fazit: "Vaim" ist ein rasantes, mitreißendes Gedankenspiel eines Literaturnobelpreisgewinners, das den perfekten Raum zur Interpretation zulässt, ohne darin auszuufern. Die Geschichte ist trotz ihrer Rauheit und Einseitigkeit mitreißend und hinterlässt ein angenehmes Maß an Fragezeichen. Durch Vaim wurde ich Fosse-Fan und kann es kaum abwarten, die beiden Folgeteile zu lesen! Absolute Leseempfehlung und ein Highlight des Jahres 2025!

In den Gedanken der willenlosen Männer

Kwinsu aus Salzburg am 05.01.2026
Bewertungsnummer: 2692844
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eline nimmt sich die Männer, wie sie sie braucht. Erst Jatgeir, dann Olav, den sie aber immer nur Frank nennt, dann wieder Jatgeir und genau: sie landet wieder bei ihrem Frank. Aber so genau wissen wir das alles nicht, wird die punktlose Geschichte doch rein aus der Innenschau von Männern erzählt wird: Kapitel 1 folgt Jatgeir, Kapitel 2 Elias - ein Freund des erstgenannten, dem Eline mutmaßlich einen Keil in die Freundschaft mit Jatgeir getrieben hat, Kapitel 3 aus Olavs Sicht. Sie alle scheinen wehrlos gegen die dominante Frau, nur: Abwehrhaltung sieht anders aus. Literaturpreisträger Jon Fosse liefert mit "Vaim" den ersten Teil einer Trilogie, der einen sofort vereinnahmt, sei es durch die atemlose Erzählweise ohne einen einzigen Punkt oder durch die rätselhafte Erscheinung einer Frau, der sich Männer schier ungefragt unterordnen. Rätselhaft ist in "Vaim" vieles, so ganz durchschaut man nicht, was an Eline so besonders ist. Aber wahrscheinlich ist nicht sie die Besondere, sondern die Männer selbst - sie erscheinen über weite Strecken willenlos, schaffen es nicht, ihre Zweifel ordentlich zu artikulieren. Sie wirken gefangen in sich selbst und gefangen in gesellschaftlichen Werten und Normen, die es um jeden Preis zu erfüllen gilt. Da lässt sich Mann schon einmal - oder besser gesagt zweimal - einen benötigten Garn samt Nadel zu einem Wucherpreis aufschwatzen und obwohl der offensichtliche Betrug an ihm nagt, kann er doch sein Gesicht nicht verlieren und als Knauserer dastehen. Wenn einer so wissentlich übers Ohr gehauen wird, kann er sich dem mutmaßlichen Begehr einer Frau folglich keinesfalls entziehen. Auf den ersten Blick könnte es so wirken, als wär die Frau das dominierende Feindbild, ein pechbehaftetes Schicksal, dem sich Mann nicht entziehen kann. Doch die Männer sind sich selbst Feind, lassen geschehen, lassen sich fremdbestimmen, zumindest mutet es so an. Denn wie eingangs erwähnt lernen wir das Zentrum der Männerwelt nur aus der männlichen Innenschau kennen und darin sind selbsterklärend viel patriarchal geprägte Weltbilder vorhanden. Das ist natürlich nur die eigene Interpretation, möglich und wahrscheinlich, dass es hierzu andere Sichtweisen gibt. Aber das ist das Schöne an diesem literarischen Text: er lässt viel Raum zur Interpretation, aber nicht zu viel, um auszuufern und dadurch unbefriedigt zu hinterbleiben. Vielmehr weiß man, dass es zwei weitere Teile geben wird, die eventuell weitere Andeutungen und Interpretationen liefern, um das Gesamtbild des bislang recht konturlosen, fiktiven Dorfes "Vaim" zu schärfen. Es war mein erstes Buch (und sicher nicht das letzte), das ich von Literaturnobelpreisträger Fosse gelesen habe und ich liebe den punktlosen Stil, auch wenn es mir am Anfang schwer gefallen ist, nicht auf das Atmen zu vergessen, so rasant wirken die Gedankenströme des Erzählten, die eben nicht durch Punktsetzen begrenzt sind. Fosse hat es für mich vorzüglich geschafft, mich direkt in die Köpfe der Männer zu versetzen, direkt heimisch habe ich mich darin gefühlt ob der Intensität und Ausschweifungen ihrer Gedanken. Geschüttelt hätte ich sie gerne des Öfteren, hätte gerne nachgefragt, warum sie so schwach sind, warum es kein Aufbegehren gibt, wo denn überhaupt die Emotionen bleiben, den diese sind rar gesät. Fasziniert hat mich auch die Tatsache, dass der Text so zeitlos ist: Zeit spielt kaum eine Rolle, nur im Vergänglichen ist sie andeutungsweise zu finden, doch deren Bedeutung ist nicht wesentlich. Symbolik hingegen scheint für Fosse wichtig zu sein, es gibt wiederkehrende Motive wie einen Koffer, Gedankenkreisel, das Meer, Schiffe, Namen, denen man eine tiefere Bedeutung zuweisen könnte und anderes. Ich als Unfähige der Symboldeutung enthalte mich diesbezüglich einer Interpretation, kann mir aber vorstellen, dass diese für viele ein zusätzliches Schmankerl in dieser Lektüre sein könnte. Mein Fazit: "Vaim" ist ein rasantes, mitreißendes Gedankenspiel eines Literaturnobelpreisgewinners, das den perfekten Raum zur Interpretation zulässt, ohne darin auszuufern. Die Geschichte ist trotz ihrer Rauheit und Einseitigkeit mitreißend und hinterlässt ein angenehmes Maß an Fragezeichen. Durch Vaim wurde ich Fosse-Fan und kann es kaum abwarten, die beiden Folgeteile zu lesen! Absolute Leseempfehlung und ein Highlight des Jahres 2025!

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