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Die Ausweichschule Roman | Shortlist Deutscher Buchpreis 2025: Die Vermessung des Unfassbaren

124

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.07.2025

Abbildungen

1

Verlag

Park

Seitenzahl

304

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

372 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9881602-2-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»[...] wann immer sich eine Wahrheit oder Einsicht ergibt, relativiert Erdmanns Erzählstimme das eben Erkannte. So wird ›Die Ausweichschule‹ zur wirkungsvollen textlichen Annäherung an das Unerklärliche.« ("NZZ")
»Kaleb Erdmann ist ein sehr intensives und beklemmendes Buch gelungen.« ("Kreuzer")
»Dass Kaleb Erdmann es [...] schafft Stress-Relief-Momente einzubauen, die sein Talent für Komik offenbaren, macht ›Die Ausweichschule‹ zu einem außergewöhnlichen Buch.« ("ORF FM4")
»Kaleb Erdmann ist mit ›Die Ausweichschule‹ ein Roman gelungen, der schwer und leicht zugleich ist [...].« ("BR")
»Es ist kein düsterer Roman geworden. Es ist ein kluger und eindringlicher Text, dem es gelingt, über das eigentlich Unbeschreibliche zu schreiben.« ("MDR Artour")
»›Die Ausweichschule‹ ist ein wenig Pitaval, noch mehr André Gide, lediglich zu einem Mü Joachim Meyerhoff und in dieser Konstellation das bislang beste literarische Mashup dieses Bücher-Herbstes« ("Deutschlandfunk")
»Entstanden ist [...] ein zutiefst bewegender Roman.« ("MDR Thüringen Journal")
»Wie also umgehen mit dem Trauma? Den Roman bewegt, welchen Zugang wir zu unseren eigenen Verletzungen haben.« ("Der Tagesspiegel")
»Der Spagat zwischen Ernst und Leichtigkeit [...] ist Kaleb Erdmann eindeutig gelungen.« ("Radio Bremen Zwei")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.07.2025

Abbildungen

1

Verlag

Park

Seitenzahl

304

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

372 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9881602-2-5

Herstelleradresse

park x ullstein
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    27.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Wucht!

    Dieser Roman ist wirklich etwas ganz Großes: Kaleb Erdmann, selbst als Fünftklässler im Jahr 2002 auf dem Erfurter Gutenberg-Gymnasium und betroffen von der fürchterlichen Amok-Katastrophe, begibt sich über zwanzig Jahre später auf eine Meta-Ebene und schreibt einen „Meta-Roman" - aus der Sicht von jemandem, der über den Amoklauf in Erfurt 2002 schreiben möchte. Sehr gefühlvoll und bedacht, niemals reißerisch oder Fakten aufzählend, sondern sprachlich wirklich brillant und authentisch. Viel, viel mehr, als ich erwartet hatte! Eine ganz klare Empfehlung und ganz weit oben auf meiner persönlichen Bestenliste.

  • V

    aus München

    5/5

    19.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwere Kost

    Schwere Kost, beruhend auf den wahren Begebenheiten, die der Autor selbst miterlebte und in diesem Buch zumindest teilweise verarbeitete. Ein starkes Buch und vollkommen zu Recht für den Deutschen Buchpreis nominiert.

  • Juti

    aus HD

    5/5

    23.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Juti

    Erstaunliches Buch Der Wunsch, alle Bücher der Shortlist zu lesen, hat mich schon zu so mancher Niete geführt. Auch hier dachte ich, wieder so ein ernstes Thema, eigentlich gar keine Lust zu lesen. Aber recht bald merkst du, es wird gar nicht so traurig, da der Autor auch die Metaebene einbezieht, schreibt, wie er schreibt. So fährt er nach Bamberg zum Theater, um sich ein Stück über den Amoklauf in Erfurt anzusehen, das das Hauptthema des Buches ist und hofft, dass es „sicher witzig wird“, merkt aber das witzig nicht passend, aber der Dramatiker wünscht „viel Spaß“ als Antwort, was er kommentiert mit: „wir waren also quitt.“(28) Selbstverständlich liest Erdmann alles über den Amoklauf. Auch den dreihunderteinundsiebzig Seiten langen Abschlussbericht. Ein Kapitel heißt: „Chronologische Zeittafel der bekannt gewordenen, sei 1999 bis zum Tatbeginn eingetretenen Geschehnisse und Entwicklungen im Leben des Robert Steinhäuser“ „Das klingt wie ein Romantitel aus dem deutschen Barock“ ist der passende Kommentar. (47) Zurück im Theater behauptet die Pädagogin, „Handysignale würden die Signale der Bühnentechnik stören“, was er als absurde Behauptung bezeichnet, die jedoch von niemanden hinterfragt wird. (58) Auf Seite 121 folgt ganz überraschend das „Literaturverzeichnis“ mit allen Büchern über Verbrechen: „Ich knall euch ab“ von Morton Rhue, „kaltblütig“ von Capote, „Atemschaukel“ von Hertha Müller, „Dann schlaf auch du“ von Leila Slimani, „Der Widersacher“ und „Alles ist wahr“ von Emmanuel Carrere, „Für heute reicht’s“ von Ines Geipel. Danach gibt es schon Längen. Den Abschnitt über das Fleisch habe ich nicht verstanden und auch das Ende plätschert ein wenig aus, wobei der Epilog mit dem Amoklauf an der Uni in Prag, der in Deutschland kaum wahrgenommen wurde, wieder spannend ist. In der Wertung für den Deutschen Buchpreis gefiel es mir besser als der Preisträger. Deswegen trotz der Mängel 5 Sterne.

  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    04.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hervorragend geschrieben

    2002 - es bricht der letzte Tag der Abiprüfungen am Erfurter Gutenberggymnaskum an. Plötzlich ist allerdings nichts mehr wie vorher. Es fallen Schüsse. Der Autor des Buches war damals 11 Jahre, erlebt diesen schrecklichen Amoklauf mit und wird nicht zur Zeuge dessen, sondern vielmehr auch der Hilflosigkeit mit dieser schrecklichen Tat zurechtzukommen und diese irgendwie zu verarbeiten. Die Art, wie Erdmann jetzt - lange nach der Tat - mit dieser umgeht - sie literarisch verarbeitet - ist für meine Begriffe besonders - und besonders gelungen. Leseprobe: ======== Ich stehe nackt in einer vresifften ICE-Toilette und versuche, auf einem Bein hüpfend, mir frische Socken anzuziehen, ohne mit den nackten Füßen den klebrigen Boden zu berühren. ... In der Ich-Schreibweise geschrieben fühlt man sich direkt involviert und kann sich perfekt eindenken.

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    05.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sensible Annäherung an einen Amoklauf

    Am 26. April 2002 erschiesst Robert Steinhäuser, ein ehemalige Schüler des Gutenberg-Gymnasium in Erfurt 16 Menschen und anschließend sich selbst. Diese Tragödie literarisch aufzuarbeiten gelingt Kaleb Erdmann in einer behutsamen, zurückhaltenden Art und Weise.

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