Produktbild: Der Retter der Mütter

Der Retter der Mütter

14

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

49531

Erscheinungsdatum

08.01.2026

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1099 KB

Übersetzt von

Eszter Toldi

Sprache

Deutsch

EAN

9783455020298

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

49531

Erscheinungsdatum

08.01.2026

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1099 KB

Übersetzt von

Eszter Toldi

Sprache

Deutsch

EAN

9783455020298

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  • Ele

    aus xxx

    5/5

    23.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Kampf gegen Windmühlen

    Der Retter der Mütter, historischer Roman von Péter Gárdos, Ebook, Hoffmann & Campe-Verlag. 20 Kapitel zum Teil mit Ortsangaben und Jahreszahlen. Ignaz Semmelweis (1818 – 1865), praktizierte als Gynäkologe und Geburtshelfer in der 1. Geburtshilflichen Abteilung des Allgemeinen Krankenhauses in Wien. Dort starben viele Mütter nach der Entbindung an Kindbettfieber. Semmelweis hat sich zur Aufgabe gemacht, die Gründe für diese schreckliche todbringende Krankheit zu suchen. Erst als ein befreundeter Arzt sich bei einer Obduktion in den Finger schneidet und letztendlich an den gleichen Symptomen, wie die betroffenen Mütter stirbt, ahnt er, dass hier ein Zusammenhang bestehen muss. Er vermutet Leichengift, denn das Wissen um Bakterien gab es noch nicht. Erschreckend wird ihm bewusst, dass die Ärzte selbst mit ihren eigenen Händen den Tod zu den Müttern bringen. Er veranlasst sofortige Desinfektion mit Chlorkalklösung. Doch neidische und missgünstige Kollegen zweifeln seine Theorien an. Die unangenehmen Waschungen setzen sich nicht durch, obwohl doch diese Hygienemaßnahmen für sich sprechen. Über dieses Anrennen gegen Windmühlen, und die Selbstverherrlichung vieler Kollegen, verliert Semmelweis schließlich den Verstand. Diesem Umstand ist auch sein nicht genau geklärter, früher Tod zuzuschreiben. Erst posthum wurde ihm die Würdigung und Anerkennung seiner Theorie zuteil, er gilt heute als Pionier der antiseptischen Medizin und wird verdient als „Retter der Mütter“ bezeichnet. Ich fand dieses Buch sehr fesselnd. Medizingeschichte kann mich immer begeistern. Anfangs fand ich Semmelweis sympathisch und strebsam, leider konnte er sich nicht durchsetzen. Seine Theorie konnte er einfach nicht überzeugend darlegen. Die Überheblichkeit der Ärzte, weil sie eine andere Meinung nicht akzeptieren können, die ihrer eigenen Überzeugung widerspricht, dass sie die Schilderungen oder Symptome von Patienten nicht akzeptieren wollen, dieses „Halbgott in Weiß- Gehabe“ ist hier hervorragend beschrieben. Der spätere Semmelweis mit seinen seltsamen Launen, hat mich enttäuscht, leider. Warum Stolz so einen abgrundtiefen Hass auf Semmelweis hatte, wurde mir auch gar nicht so richtig klar, ich vermute, dass es hauptsächlich der blanke Neid war. Semmelweis‘ Ende wird im Roman etwas anders dargestellt als bisher beschrieben, da hätte mich schon interessiert ob Gárdos bei seinen Nachforschungen auf nähere Hinweise gestoßen ist. Eine gründliche Recherche von ihm, ist nicht von der Hand zu weisen. Der Autor hat sich gut in die medizinischen Fakten und historischen Zusammenhänge eingearbeitet und hat es hervorragend geschafft, sie auch für Laien verständlich darzulegen. Die Figuren sind lebensecht charakterisiert, Gefühle werden glaubhaft und nachvollziehbar geschildert. Das Buch hat mich sehr bewegt. Wer mehr über den Vater der Hygiene auf unterhaltsame Art herausfinden will, sollte dieses Buch lesen. Von mir 5 Sterne

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    08.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Der Mann, der Leben rettete und daran zerbrach

    Der ungarische Autor Péter Gárdos widmet sich in diesem Roman dem Leben des in Buda geborenen Frauenarztes Ignaz Semmelweis (1818 bis 1865). Getrieben von seinem Gewissen stellte er sich gegen die erschreckend hohe Sterblichkeit von Frauen in den Geburtskliniken seiner Zeit. Über Jahre hinweg forschte er nach den Ursachen und gelangte schließlich zu bahnbrechenden Erkenntnissen über die Entstehung des Kindbettfiebers. Doch seine Beobachtungen stießen auf massiven Widerstand. Zu Lebzeiten fand Semmelweis kaum Unterstützung unter seinen Kollegen und wurde stattdessen mit Misstrauen, Neid und offenem Ablehnen konfrontiert. Sein unbeirrbarer Einsatz machte ihn zum Außenseiter innerhalb der Ärzteschaft und forderte einen hohen persönlichen Preis. Der Autor zeichnet das Porträt eines außergewöhnlichen Mannes, der trotz aller Rückschläge nicht aufgab und bis zuletzt für das Leben der Wöchnerinnen kämpfte. Dabei rückt nicht allein der Mediziner in den Fokus, sondern vor allem der Mensch hinter der wissenschaftlichen Leistung, mit all seinen Zweifeln und Hoffnungen. Die Figuren sind vielschichtig und sorgfältig ausgearbeitet, wodurch ihre Gedanken und inneren Konflikte spürbar werden. Historische Fakten verbinden sich stimmig mit fiktiven Elementen und schaffen ein dichtes und glaubwürdiges Gesamtbild. Der bildhafte und klare Schreibstil trägt dazu bei, dass sich die Geschichte lebendig liest und die Tragweite von Semmelweis’ Kampf im Gedächtnis bleibt. Ein bewegender Roman über Mut, Menschlichkeit und wissenschaftliche Wahrheit, der tief berührt und für mich eine uneingeschränkte 5-Sterne-Empfehlung verdient.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    4/5

    15.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Leider wurde Ignaz Semmelweis von vielen Kollegen verkannt

    Stolz steht draußen und grübelt. Er wartet auf seinen Freund Semmelweis. Wann hat sich das Verhältnis zu seinem besten Freund so sehr verändert? Warum ist Naz so furchtbar wissbegierig und muss jede Frage beantwortet haben? Und noch schlimmer, warum ist er der Lieblingsschüler des Professors? Fragen über Fragen beschäftigen Stolz und er hat zu keiner eine Antwort parat. So viele Frauen sterben am sogenannten Kindbettfieber und kein Arzt hat eine schlüssige Erklärung dafür. Auch Ignaz Semmelweis ist ratlos. Bis, ja bis er eine zündende Idee hat. Er ist überzeugt davon, dass einzig das ausgiebige Händewaschen mit Desinfektionsmitteln dazu führt, dass viele Frauen nach der Geburt überleben. Leider gibt es nur wenige Fachleute, die Semmelweis unterstützten. Die Biographie des großen Semmelweis zeigt genau das, was bis heute Fakt ist. „Der Prophet im eigenen Lande gilt nicht.“ Neben kleinlichen Eifersüchteleien sind es die falschen Ratgeber, welche das Schicksal dieses großen Mannes verursachen. #DerRetterderMütter ist ein kurzer Abriss über Leben und Werk Semmelweis´. Nach seinem Tod wurden Denkmäler errichtet und seine Erkenntnis für die hohe Sterblichkeit von Wöchnerinnen gilt bis heute. Gäbe es sonst die strengen Hygienevorschriften? Ignaz Semmelweis wurde zur Zeit seines Lebens verkannt. Sei es aus Eifersucht oder Desinteresse. Seine Erkenntnisse bekamen keine Beachtung. Seine Kollegen taten seine Erkenntnisse als spektakulären Unfug ab. Dass es nach seinem Tod Briefmarken mit seinem Konterfei gab. Was hatte er davon? Oder dieses monumentale Grabmal? Wem nutzt es? Leider ist es nicht nur Semmelweis, der niemals die Anerkennung erhielt, die er verdiente. Das Buch konnte mich zwar nicht fesseln, es animierte mich allerdings dazu, dass ich mich im www über seine Forschungen informierte. Etliche Fakten gibt es über Semmelweis zu lesen und ich werde mit Sicherheit auch die weiterführende Literatur zu seinem Leben und Wirken studieren.

  • Bewertung

    aus Issum

    2/5

    17.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eher ein Filmexpose als eine Romanbiografie

    Buchmeinung zu Péter Gárdos – »Der Retter der Mütter« »Der Retter der Mütter« ist ein Roman von Péter Gárdos, der 2026 bei HOFFMANN UND CAMPE in der Übersetzung von Eszter ToldI erschienen ist. Der Titel der ungarischen Originalausgabe lautet »Semmelweis Ignac rövid boldogsäga« und ist 2023 erschienen. Zum Autor: Péter Gárdos, 1948 in Budapest geboren, ist ein vielfach ausgezeichneter Film- und Theaterregisseur. Fieber am Morgen war sein erster Roman, den er selbst verfilmt hat. Der Roman war ein weltweiter Erfolg und erschien in neunundzwanzig Ländern. Der Retter der Mütter ist sein zweiter Roman und hat in Ungarn kontroverse Diskussionen über die historische Person Ignaz Semmelweis ausgelöst. Zum Inhalt: Geschichten aus dem bewegten Leben von Ignaz Semmelweis, der im 19. Jahrhundert die Grundlagen der Hygiene entdeckte und so unzähligen Frauen in den Geburtskliniken das Leben rettete, doch Zeit seines Lebens wurden seine Entdeckungen geleugnet und ignoriert. Meine Meinung: Ignaz Semmelweis lebte von 1818 bis 1865 und starb unter fragwürdigen Umständen in einer psychiatrischen Anstalt. Er arbeitete nach seinem Medizinstudium als Chirurg und Geburtshelfer in Wien. Die Darstellung seines Lebens in diesem Buch hat viel von einer Räuberpistole und hat mich in mancher Hinsicht schockiert. Deutlich wird die Wandlung von einem umgänglichen jungen Mann zu einem verbitterten Menschen, der sich mehr und mehr isolierte. Verzweifelt versuchte er seinen Ideen die Aufmerksamkeit zu sichern, die sie verdient hatten. Sehr missfallen hat mir die überaus negative Darstellung seiner Gegenspieler und Feinde. Auch seine auf Aktenstudium basierten Untersuchungen wurden kaum erwähnt, obwohl gerade sie für seine Bedeutung als Wissenschaftler wesentlich waren. Zudem störten viele Wiederholungen mein Lesevergnügen deutlich. Für mich hat diese Romanbiografie in weiten Teilen das Thema verfehlt, da ich keinen Zugang zur Hauptfigur gefunden habe. Fazit: Die Romanbiografie über Ignaz Semmelweis konnte mich kaum fesseln und hat mir keinen Zugang zur Hauptfigur geboten. Deshalb bewerte ich den Titel mit zwei von fünf Sternen (40 von 100 Punkten).

  • Sali

    aus Striegistal

    5/5

    19.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Portrait eines Mannes,…

    Das Portrait eines Mannes, der seiner Zeit weit voraus war An welcher geheimnisvollen Infektion sterben die Frauen auf der Entbindungsabteilung. Sie kommen gesund und sind wenige Tage später tot. Qualvoll von einer Infektion getötet. Und warum passiert das in der Abteilung, in welcher keine Ärzte, sondern nur Hebammen arbeiten nicht. Dies Frage lässt den jungen Arzt Ignaz Semmelweiß nicht los. Er beginnt zu forschen und macht sich dabei im Kollegenkreis äußerst unbeliebt. Nimmt er doch die herrschenden Zustände nicht als gegeben hin. Leider fehlt ihm in seinem Eifer diplomatisches Vorgehen und so hat er neben den Vorgesetzten auch einen seiner Freunde als Gegner (vom restlichen Personal ganz zu schweigen). Traurig zu lesen, wie dieser Mann, der so viele Menschenleben rettete Neid, Missgunst und übler Nachrede ausgesetzt war. Ein sehr gut geschriebenes und recherchiertes Buch über „schmutzige Verhältnisse“. Ich kann es nur empfehlen.

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