Produktbild: Bad Actors
Band 8

Bad Actors Wenn zwei Chefs sich streiten, freuen sich die Slow Horses. — Ein Fall für die Slow Horses

Aus der Reihe Slow Horses
42

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

14186

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.12.2025

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

20/12,4/2,8 cm

Gewicht

432 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

2

Übersetzt von

Stefanie Schäfer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-30114-4

Beschreibung

Rezension

»Herrons unterhaltsame, aber auch ganz schön hintergründige Romane leben von komischen Situationen und brillanten Dialogen.«
»Sarkasmus ist eine der großen Stärken dieses Autors, schwarzer Humor eine weitere. Und an erzählerischer Phantasie scheint es ihm auch nicht zu mangeln.«

Produktdetails

Verkaufsrang

14186

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.12.2025

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

20/12,4/2,8 cm

Gewicht

432 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

2

Übersetzt von

Stefanie Schäfer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-30114-4

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • leseratte1310

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    21.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wieder sehr unterhaltsam

    Der ehemalige Chef des MI5, Claude Whelan, soll eine wichtige Mitarbeiterin des Premiers finden, die spurlos verschwunden ist. Dabei trifft er auf seine Nachfolgerin und Erzfeindin Diana Taverner und dann auch zum Slough House, wo Jackson Lamb mit seiner Truppe beschäftigt ist. In diese Außenstelle wurden Mitarbeiter abgeschoben, die nicht erwartungsgemäß funktioniert haben und deshalb boshafter Weise die „Slow Horses“ genannt werden. Ich habe schon einige Bücher aus der Reihe um die Slow Horses gelesen. Auch wenn jedes Buch in sich abgeschlossen ist, so ist es doch sinnvoll, die Bände der Reihe nach zu lesen, was manches verständlicher macht. Ich mag diese Reihe, denn die Krimis sind spannend, aber auch sehr unterhaltsam. Der Schreibstil ist witzig und oft recht sarkastisch. Die Agenten des „Slough House“ sind alle ziemlich spezielle Einzelgänger, die nur eins im Sinn haben, nämlich möglichst bald wieder in den normalen Dienst zurück zu können. Eigentlich sollten sie im Team zusammenarbeiten, doch meist kämpft jeder für sich gegen seine eigenen Probleme. Aber was will man auch erwarten bei dem exzentrischen Chef. Jackson Lamb hat schlechte Manieren und ein schmuddeliges Äußeres, doch man sollte ihn nicht unterschätzen. Er ist clever und durchschaut Situationen sehr schnell. Dann zieht er die Fäden und lässt sich von niemandem reinreden. Auch dieses Mal gibt es Machtspielchen, Intrigen und – wie könnte es anders sein – viel Chaos. Die Geschichte ist komplex und spannend und bietet viel schwarzem britischen Humor. Es war mir eine Freude, das Buch zu lesen.

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    09.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn Spione mehr fluchen als schießen

    Zwischen zynischen Seitenhieben, britischer Bürokratie und dem Duft von abgestandenem Kaffee stolpert man direkt wieder in die wunderbar kaputte Welt der Slow Horses. Schon nach wenigen Seiten sitzt dieses Gefühl im Kopf, als würde Jackson Lamb persönlich gegenübergrinsen – ungepflegt, respektlos und leider erschreckend brillant. Genau dieser Mix macht süchtig. Die Handlung rund um das Verschwinden einer engen Mitarbeiterin des Premierministers klingt zunächst nach klassischem Spionageplot, entwickelt sich aber schnell zu einem bissigen Machtspiel voller Intrigen, verletzter Egos und politischer Spielchen. Mick Herron jongliert dabei mit trockenem Humor und messerscharfen Dialogen, dass man gleichzeitig grinsen und die Stirn runzeln muss. Action gibt es, aber viel stärker wirkt dieses leise, giftige Knistern zwischen den Figuren. Besonders stark: Niemand ist hier wirklich Held. Alle haben Macken, Geheimnisse oder schlicht einen schlechten Tag – und genau deshalb fühlt sich alles so verdammt echt an. Jackson Lamb bleibt das schmutzige Herz der Reihe, doch auch die Nebenfiguren bekommen genug Raum, um zu glänzen oder grandios zu scheitern. Dieses Chaos hat Methode, und die funktioniert erstaunlich gut. Am Ende bleibt dieses zufriedene Gefühl, einen cleveren, schwarzhumorigen Spionageroman gelesen zu haben, der mehr über Menschen erzählt als über Geheimdienste. Nicht ganz perfekt, weil manche Wendung bewusst verwirrend bleibt – aber genau das gehört hier irgendwie dazu. Der Kaffee wird kalt, das Grinsen bleibt. Und plötzlich will man doch wieder zurück in dieses heruntergekommene Büro voller hoffnungsloser Fälle.

  • Schoko_und_Buch

    aus Friedberg

    5/5

    05.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Genialer Schlagabtausch mit bissigem Humor

    Der ehemalige MI5-Chef Whelan erhält den Auftrag, eine verschwundene Mitarbeiterin des Premierministers ausfindig zu machen. Im Zuge der Ermittlungen trifft er unweigerlich auf seine frühere Rivalin und Erzfeindin Diana Taverner. Auch die Spuren führen bald nach Slough House, zu Jackson Lamb und seiner berüchtigten Abteilung. Bad Actors ist der achte Band der Reihe um die sogenannten „Slow Horses“ – eine Gruppe mehr oder weniger ausrangierter Geheimdienstmitarbeiter, die aufgrund früherer Verfehlungen ins Abseits geraten sind. Unter der Leitung von Jackson Lamb, einem Vorgesetzten, der kaum als Vorbild an Empathie gelten kann, dafür jedoch über ein ausgeprägtes Gespür für Intrigen und politische Machtspiele verfügt, geraten die Ermittlungen immer wieder in komplexe und gefährliche Bahnen. Ich selbst habe die Reihe erst durch die Serienadaption bei Apple+ kennengelernt. Beim Lesen Gary Oldman in der Rolle des Jackson Lamb vor Augen zu haben, hat den Einstieg in die Romanwelt spürbar erleichtert. Die Handlung gleicht einem fortwährenden verbalen Schlagabtausch in alle Richtungen, geprägt von schwarzem Humor, scharfem Sarkasmus und einem dichten Geflecht aus politischen und persönlichen Intrigen. Gerade für Neueinsteiger ist dies durchaus anspruchsvoll und erfordert Aufmerksamkeit, da das Verständnis nicht immer leichtfällt. Doch genau darin liegt die besondere Stärke der Reihe: Jedes Wort scheint präzise gesetzt, jede Dialogzeile sitzt wie maßgeschneidert. Nicht selten fragt man sich beim Lesen, wie es den Slow Horses bislang überhaupt gelungen ist, unbeschadet durchs Leben zu kommen. Bad Actors ist anspruchsvoll, pointiert und zugleich ein literarischer Genuss.

  • Bewertung

    5/5

    23.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Skurrile Kriminalgeschichte

    Bei Mick Herrons Büchern rund um die Slow Horses ist die konkret erzählte Geschichte das eine. Die Zeichnung der illustren Charaktere ist aber das andere, und letzteres ist oft ziemlich amüsant und kurzweilig (auch wenn es der Autor hin und wieder mal übertreibt und die humoresken Pferde mit ihm durchgehen). So auch im vorliegenden achten Teil der Reihe rund um die „Slow Horses“. In diesem Fall verschwindet eine wichtige Mitarbeiterin des Premierministers spurlos, und ausgerechnet Claude Whelan, ehemaliger MI5-Chef und als solcher Erzfeind seiner Nachfolgerin Diana Taverner, soll sie finden. Doch die Spur führt ihn direkt zurück zum Hauptquartier – und über Umwege und etliche Gehässigkeiten zu Jackson Lamb von den Slow Horses. Dass es im Verlauf des Buches zu einer ganzen Reihe von (unerwarteten) Wendungen kommt, zählt bei Herron einfach mit dazu. Weil es aber doch eine Reihe von Aspekten gibt, die aus vorangegangenen Büchern im vorliegenden Buch eine Rolle spielen, kann ich mir vorstellen, dass es mitunter schwierig sein dürfte, dieses Buch als „stand alone“ zu lesen. Mit rabenschwarzem (britischen) Humor, mit einem Auge für skurrile Details und einem Gespür für verdrehte Dialoge legt Herron erneut einen wilden Ritt durch ausgedehnte Krimilandschaften vor. Auf eines können sich sicher alle Leserinnen und Leser verständigen: die in diesen Büchern gezeichneten Charaktere sind NICHT normal. Was man auch festhalten kann: wahre Sympathieträger sind die Figuren des Buches auch nicht. Und man fragt sich schon jetzt, was Mick Herron wohl für den nächsten Band der Reihe einfallen mag.

  • Bewertung

    5/5

    12.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Nichts ist wie es scheint

    Ich schicke vorweg: dies war der erste Band aus der Reihe der Slow Horses, den ich gelesen habe. Und ich kann die Empfehlungen nachvollziehen, die nahelegen, die Reihe chronologisch zu lesen, kann das Buch aber auch denjenigen wärmsten empfehlen, die es sozusagen als freistehenden Titel lesen wollen. Es lohnt sich so oder so. In diesem britischen Politthriller voller herrlich schwarzem Humor schickt Mick Herron seine Protagonistinnen auf einen rasanten Trip durch politische Intrigen und Angriffe von Feinden aus dem Ausland, und auch aus den eigenen Reihen beim MI5. Nichts ist wie es scheint. Die Geschichte ist komplex konstruiert, voller Wendungen und Überraschungen. Mick Harron schreibt mit viel Wortwitz und Anspielungen auf aktuelle politische Geschehen - Post-Brexit-Pläne, die der Premierminister bei jeder Gelegenheit öffentlich verkündet oder auch das Waterproof-Protokoll, bei dem Leser sofort erkennen wird, worauf der Autor anspielt. Es ist sicher kein Nebenbei-Lesebuch, eher etwas für lange Zugfahrten oder Zeit in schattigen Hängematten. Toll übersetzt ist das Buch im Übrigen auch noch!

Kundinnen und Kunden meinen

5

24

4

11

3

7

2

0

1

0

Bewertungen (42)

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Bad Actors